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Alt 16.07.2001, 00:35   #1
Iris
 
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Hallo,

ich hab da mal 'ne blöde Frage: mein Zoofachhändler empfahl mir einen Wasseraufbereiter, 'AQUA DEL', auf der Flasche steht: H2O optimal, mit natürlichem Kolloidschutz, usw...

Anwendung: alle 4 Wochen und bei jedem Wasserwechsel.

Heißt das, ich muß zusätzlich zu den Wasserwechseln das Zeug ins Aquarium schütten?

Also bislang gebe ich es beim TWW immer dazu, in jeden Eimer eine drittel Verschlußlappe. Oder könnte ich auch alles auf einmal ins Aquarium kippen?

Wozu ist das Zeug eigentlich gut? Was würde passieren, wenn ich es wegließe? Hat es einen Nutzen (außer daß der Fischhändler daran verdient :smile: )? Würden meine Fische sich nicht mehr wohl fühlen oder gar krank werden?

...oder würden sie es nicht einmal bemerken?

Gruß

Iris
Iris ist offline  
Alt 16.07.2001, 00:46   #2
Stefan
 
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Hallo Iris,

also Wasseraufbereiter sollen in erster Linie Chlor und Kupfer binden aber ich lass den schon lange weg. Erstens haben wir keine Kupferleitungen im Haus und zweitens haben wir hier mit das beste Wasser in ganz Deutschland somit is Chloreinsatz auch ausgeschlossen.
Angeblich sind die Wasseraufbereiter wichtig für die Schleimhaut der Fische. Ich konnt aber bei meinen keine Veränderung feststellen. Sie schwimmen immer noch genauso fröhlich rum wie sonst auch :smile:. Also wenn dein Wasser nich gechlort ist und du keine Kupferleitungen im Haus hast denk ich kannst du dir das Geld sparen. Meinereiner investiert das lieber in gute Fachliteratur.
Stefan ist offline  
Alt 16.07.2001, 03:28   #3
Eike Hinner
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Ich würde den auch nicht mehr nehmen. Lies mal meine Frage:
'Wieviel Chemie ist nötig?'
Unten im Thread.

Da hat einer nen langen Artikel geschrieben, warum Chemie im AQ eigentlich unnötig ist.

Hat mich überzeugt.

Gruß, Eike

(Habe den Aufbereiter bei meinem WW gestern (25%) weggelassen. Sogar die Otocinclus, sonst ja als die Sensibelchen schlechthin was Wasser angeht verschrien, haben nicht mal 'rote Kiemen' bekommen..)
 
Alt 16.07.2001, 19:04   #4
Julia R
 
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Aber wenn cih mal das zeugs weglasse da drehen meine otos durch und fast alle 4 haben rote kiemen also was soll ich da dran ändern .
Julia R ist offline  
Alt 16.07.2001, 22:00   #5
Ralf Rombach
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Hallo Julia,

beschreib mal bitte, wie Du Deinen Wasserwechsel machst ?
 
Alt 17.07.2001, 01:06   #6
Julia R
 
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Hui

also eimer schlauch ansaugen (iii schmeckt das wasser eklig :grin: aber den otos gehts wieder gut ( vorhin hab ich gewechselt . mit mulm und filter . ) leo war danach gaanz traurig wo ich afgehört habe ihn zu streicheln . (ich könnte stundenlang über einen ancitrus filosofieren .) QWie gesagt nach 5 min gehts wieder .Aber das ist auch nicht immer so . heute habe ich mal wasseraufbereiter rein weil beo uns hier riecht das wasser leicht geklort . und ich weiß nicht ob wir noch kupferleitungen haben schließlich ist das haus 15 jahre alt . deswegen lasse ich mich nicht auf sowas ein und wo ich mal nix reinngetan habe waren die kiemen rot . Ich glaube da kann man nix machen vorallem nicht wenn man erst 12 ist und sich ein wenig mit fischen auskennt . Aber letztens hat sich meine freunduin einen neuen schleieschwanz geholt ich habe gesagt du musst ihn mindestrens eine viertel h im nbeutel auf der wqasseroberfläache schwimmenlassen denn er war jezt doch in der sonne der beutel und sonst bekommt der fisch einen schock . Ich habe darauf eine anfuhr bekommen das ich eh nix von fischen versteh und das sie eh viel länger fische hätte ! Und im laden hat sie mir erzählt das zebrabärblinge kaltwasserfische wären was ich dann für ausgeschlossen hielt ... Und das ihre aber ausm becken gesprungen sind Na klar es sind doch warmwasserfische ! denen gefällts dioch noicht in einem becken mit einer spärlichen pflanze kleinem filter der jedesmal GANZ ausgewaschen wird ! ich könnt mich hier ausschreiben !( 5 stück zb`s in einem 2 l beken wo jetzt auch 3 schleierschwänze leben ... denkt ja nicht das ich gesagt hätte sie solle sich noch einen besorgen ! ) Ja ich bekomme da einen anschieß das ich nichts von fischen verstehe und sie viel länger welche hätte ! Aber dafür falsch gehalten ! der dritte schleier hat eine kaputte schwimmblase und ligt aufm rücken und schwimmt nimmer richtig ! und dannn hat sie nichtmal gerechtes lciht und das für paar min am tag an ! eine schreibtischlampe ... Tja ich könnte nochmehr beispiele bringen aber mir reichts jetzt !!!

CU Julia

Cu Julia
Julia R ist offline  
Alt 17.07.2001, 01:25   #7
anger
 
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Hallo,

zum Thema Wasseraufbereiter habe ich folgendes zu sagen:

Wasseraufbereiter werden dazu benutzt, nicht erwünschte Stoffe wie z.B. Chlor und Kupfer für Fische unschädlich zu machen. Oft werden diese Stoffe durch Chelatoren gebunden, sodass diese für Fische und Pflanzen unschädlich sind. Ein großer Nachteil dieser Wasseraufbereiter liegt aber darin, dass die Stoffe nicht aus dem Wasser entfernt werden, sondern in einer anderen chemischen Verbindung weiterhin vorliegen. Einiger dieser Stoffe können durch Umkehr-Osmose-Anlagen (UOA) und Ionenaustauschern aus dem Wasser entfernt werden. Gerade UOAs sind in der Lage die meisten Inhaltsstoffe bis auf ein Minimum zu reduzieren. Chlor kann man auch ohne Chemie aus dem Wasser entfernen, indem man beim befüllen des Eimers, das Wasser über die Brause in den Eimer füllt. Dabei ist es wichtig, dass die Brause nicht unter Wasser getaucht wird, sodass das Wasser stark mit Luft vermischt wird. Dabei wird das Chlor aus dem Wasser ausgetrieben. Mann kann auch das Wasser schon einige Tage vorher in einer Regentonne lagern. In wenigen Tagen entweicht das Chlor von selbst.
Ist zu befürchten, dass im Leitungswasser Kupfer vorhanden ist (z.B. im Altbau, weil Kupferleitung), und man von einer UOA keinen gebraucht machen, kann man eine Kupfersenkung dadurch erreichen, das man erst einige Minuten lang das Wasser laufen läst. Somit kommt nur noch frisches Wasser (nicht in den Leitungen abgestandenes Wasser) aus der leitung, das dann wenn der Wasserlieferant entsprechendes Wasser liefert Kupferarm sein dürfte. Warmes Wasser sollte man ebenfalls meiden, da Elektrische Boiler evtl. Kupferrohre enthalten. Bei warmen Wasser löst sich das Kupfer etwas schneller als bei Kaltem. Wenn man nicht gerade einen Mega WW macht, ist das Temparaturtechnisch auch kein Problem.

Weitere Infors zum Thema "Chemie im Aquarium" kann man unter http://www.angernet.de/artikel.asp?id=15 lesen.

_________________
Viele Grüße

Christian

- imagination is more importent than knowledge -
http://www.angernet.de

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: anger am 2001-07-16 20:34 ]</font>
anger ist offline  
Alt 17.07.2001, 15:13   #8
Silke
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Seit kurzem mache ich in beiden Aquarien (54 und 240 Liter) wöchentlich je einen 60 % Wasserwechsel ohne Wasseraufbereiter. Grundsätzlich lasse ich den Filter dabei unberührt, ich sauge auch keinen Mulm ab, es sei denn ich entdecke ein freches Häufchen an der Frontscheibe. (Wenn ein Filter keine Leistung mehr bringt, reinige ich ihn genau zwischen 2 Wasserwechseln, frühestens nach 2 Monaten.) Ich kann bei den Fischen kein Unwohlsein feststellen. Es sind allerdings keine extrem empfindlichen Exemplare dabei.
Bis vor einem halben Jahr habe ich 30 % Wasserwechsel mit Wasseraufbereiter gemacht.
Mit der jetzigen Version bin ich deutlich zufriedener. Von meiner Seite aus ein klares Nein zur Chemie.

Gruß Silke
 
Alt 18.07.2001, 23:11   #9
Tim
 
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Ich habe festgestellt, dass es meinen Fischen wohl ziemlich egal ist, ob ich mit oder ohne Aufbereiter WW mache; allerdings ist mir meine ganze Wasserflohzucht abgeka..t, als ich ausnahmsweise Leitungswaeer ohne Aufbereiter nahm, weswegen ich das in meinen Garnelenbecken gar nicht erst versuchte.
Auf keinen Fall zuviel Aufbereiter ins Becken, da der in zu hoher (freier, also ungebundener) Konzentration giftig für Wasserlebewesen ist.
Tim
Tim ist offline  
 

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