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Alt 23.07.2001, 02:37   #11
Stefan
 
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Hallo Becky,

nein Zuchterfolge hatte ich noch nicht aber das Pärchen ist auch noch nicht lange im Aquarium. Angeblich kann man Kakadus auch bei härterm Wasser züchten. Ich hatte in meinem Becken schon Zuchterfolge bei C.panda (werd mich am Dienstag schweren Herzens von den kleinen trennen )und die Skalare laichen auch regelmäßig ab. Ich hab auch Rotmaulsalmer drin die es ja normal auch weicher und saurer mögen aber es geht ihnen einwandfrei.
Hab im Internet auch von einem Diskuszüchter gelesen der seine Fische bei pH 7,5 hält bei bester Gesundheit. Ich denke man sollte so lange es den Fischen gut geht nicht mit irgendwelchen Säuren oder sonstigem rumpantschen nur weil einem der pH-Wert oder die Härte zu hoch erscheint. Wie gesagt nur wenns den Fischen gut geht.
Was Christoph sagt stimmt auch absolut. Ich nehm auch keinen Aufbereiter mehr und düngen tu ich nur noch sporadisch. Das gesparte Geld investiere ich viel lieber in gute Aquaristikbücher :smile:
Stefan ist offline  
Alt 23.07.2001, 08:43   #12
Joachim Mundt
 
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Hallo,

wenn ich den Thread so verfolge, dann bekomme ich den Eindruck, dass hier fast davon abgeraten werden soll, dass man seine Wasserwerte im Auge behält. Das halte ich für mehr als fahrlässig. Wenn ich weiterhin lese, wieviele Probleme doch eigentlich bestehen und das dann bei Nachfrage noch nicht einmal Kenntnis dieser Werte vorliegt, dann muss ich mich doch ernsthaft fragen, ob hier nicht leichtfertig das Leben der Tiere aufs Spiel gesetzt wird.

Manche Postings sprechen sogar davon, dass, wenn die Tiere nicht sofort tot umfallen (sehr überspitzt formuliert :wink, sie sich doch wohlfühlen müssen. So kommt´s zumindest rüber. Wer sich jedoch ein wenig mit der Fischphysiologie beschäftigt hat, weiß, dass der Stress bei ungünstigen Lebensbedingungen den Tieren sehr schadet, auch wenn man es ihnen nicht ansieht.

Gerade Anfänger, die sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit noch nicht an Hand der Tiere, des Wassers und des Pflanzenwuchses ein Bild über den Allgemeinzustand des Beckens machen können, sollten ("müssen" möchte ich jetzt nicht sagen, obwohl ich das für die Pflicht des Pflegers halte) zumindest dafür sorgen, dass ihre Pfleglinge wenigstens die bestmögliche Unterbringung bekommen. Ein Hilfsmittel, um sich eine Übersicht zu verschaffen, sind nunmal die Messmethoden, die uns zur Verfügung stehen. Aus genau diesem Grund werden bei den Rückfragen zu Problemen doch diese Angaben gefordert. Das hat schon seinen Sinn!!!

Ich messe auch nur sehr selten die Werte. Das kann ich aber, weil ich meinen Becken insgesamt (und nur insgesamt!) ansehe, ob etwas nicht stimmt. Zumindest dann messe auch ich, ob sich an der Zusammensetzung etwas geändert hat. Wer eine gewisse Erfahrung und Sensibilität für die Sprache der Fische und Pflanzen entwickelt hat, der darf problemlos auf die Messung weitestgehend verzichten. Wer diese Sensibilität jedoch nicht bzw. noch nicht entwickelt hat, der verhält sich nicht gerade verantwortungsbewusst. Das ist meine persönliche Meinung.
Joachim Mundt ist offline  
Alt 23.07.2001, 12:18   #13
Jacky
 
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Ich denke, daß auch die meisten hier andeuten wollten, daß sie an Ggesamtzustand des Beckens ganz gut einschätzen können und durch die Erfahrung angemessen reagieren.

Ich meinte das jedenfalls so, und liege eigentlich damit genau auf Joachims Meinung. Wer evtlle. Probleme nicht erkennen und einschätzen kann, sollte das Wasser testen (lassen)

Ich war bloß auch überrascht, wie viele Leute Ihre Wasserwerte runterrattern können. Als Hilfsmittel sicher geeignet. Und als Anhaltspunkte für andere die nicht in das Becken gucken sicher unumgänglich.

Daher sicher auch von den "Nichttestern" die Überlegung, ob Sie etwas auslassen. Ich denke aber, daß die "Nichttester" einen Grund haben, nämlich ihr Gespür und Ihre Erfahrung.

Alle die das noch nicht haben sollten dreimal so lange die Veränderungen im Becken beobachten und auch das Wasser testen (lassen) um das Gespür zu bekommen.

Ich denke, keiner läßt hier die Fische unnötig leiden....

Gruß
Jacky ist offline  
Alt 23.07.2001, 16:53   #14
quirin
 
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Hallo!
Ich kann mich nur Joachim Mundt anschließen.

Ich hatte vor 17 jahren mehrere AQ, damals machte ich Tests eher selten, damals klappte es aber auch nicht so toll mit den Pflanzen und Fischen, ich hatte alle Jahre mal wieder neue....

Nach 9 jähriger Pause fange ich gerade wieder an und möchte diesmal so viel wie möglich richtig machen, da finde ich es schon wichtig, die Wasserwerte meines AQ zu kennen, bevor ich mich für meine neuen Pfleglinge entscheide..... Ich möchte ja meinen zukünfigen Fischen passende Bedingungen bieten. Also finde ich anfängliches Messen sehr wichtig (bis man es halbwegs im Gefühl hat), später dann werde ich die Zeitabstände der Messungen vergößern, aber sicher immer weiter messen.
quirin ist offline  
Alt 23.07.2001, 17:32   #15
Roland Bauer
 
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Zitat:
neon schrieb am 2001-07-22 20:30 :
Wenn ich mir aber neue Fische kaufen möchte, sollte ich aber die Werte schon kennen???
Beim jetzigen Besatz scheinen sie ok zu sein oder dem Besatz ziemlich egal. Aber wenn ich beispielsweise südamerik. Zwergbuntbarsche halten will sollte ich da schon schauen?
Die brauchen ja weiches Wasser. Übrigens weiß jemand wie die Leitungswasserwerte ungefähr im bayr. Voralpenland betragen?
Hi, Neon

zumindest gibt es die Möglichkeit bei http://www.dennerle.de eine Datenbank abzufragen, in der die Leitungswasserwerte vieler Ortschaften eingetragen sind. Das ist übrigens eine gemeinsame Arbeit von Dennerle, Aquarianern und einigen Wasserwerken. Wenn deine Ortschaft fehlen sollte, so wär es doch fein, wenn du bei deinem Wasserwerk anrufst (oder mailst, wenn die schon web-präsenz haben), und die Werte in besagte Datenbank eingibst.
So wären schon zumindest die Grundwerte des Leitungswassers abfragbar!

Denen, die grundsätzlich auf Wassertests verzichten wollen, sei doch noch ans Herz gelegt, zumindest einen NO2-Test im Haus zu haben, quasi als Fieberthermometer für die gröbsten Katastrophen!

Und denen, denen die Tests zu teuer sind, sei noch die wunderbare Seite von Anton "Toni" Gabriel http://members.telering.at/anton.gabriel/homepage.htm ans Herz gelegt, in der er Alternativen zu den kommerziellen Tests vorstellt.

Wobei ich mich doch schon wundere, wenn mit einer ökonomischen Begründung riskiert wird, Fische zu verlieren, deren "Wert" schnell mal den Preis eines Komplett-Test-Koffers übersteigen kann. Tztztz... früher sagte man dazu "Milchmädchenrechnung", oder?

gruss, Roland
Roland Bauer ist offline  
Alt 23.07.2001, 19:39   #16
DanielR
 
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oh gott oh gott, bei uns in Burgau haben wir eine Wasserhärte von 20°dGH. Zum Glück haben wir zu Hause einen Entkalker!
DanielR ist offline  
Alt 23.07.2001, 19:45   #17
Roland Bauer
 
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Hi, Daniel

bei Dennerle schnell nachgeschaut?
Aber nur zum Sagen: Für aquaristische Zwecke taugt ein Entkalker a la "britta"-Wasserfilter null und nix. Da wird nur Kalk gegen Natrium ausgetauscht (mal unwissenschaftlich formuliert).

Gruss, roland
Roland Bauer ist offline  
Alt 23.07.2001, 19:51   #18
DanielR
 
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Nein wir haben so ein fettes teil im Keller. Das wird mit so nem "Salz" betrieben. Hoch technisch!
DanielR ist offline  
 

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