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Alt 25.07.2001, 01:05   #11
SaschaG
Gast
 
Beiträge: n/a
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Ich bin vor längerer Zeit auf Sand umgestiegen. A) weil es mir zu diesem Zeitpunkt so gut gefiel und B) weil ich ihn wegen den Bratpfannenwelsen, Grundeln usw. brauchte. Nun aber spiele ich mit dem Gedanken, wieder auf Kies umzusteigen. Mir geht es auf die Nerven, das nicht nur der Mulm sondern auch einiges an Sand mit abgesaugt wird. Außerdem setzt sich der Sand in allem (Deko, Pflanzen, sonst. Einrichtungen) ab, da er so fein und leicht ist. Meine Königsbuntbarsche müssen auch fast jeden Tag ihre Höhlen ausmisten.
Die Welse, Dornaugen usw. wühlen zwar gerne im Sand rum, aber der Mulm und sonst. Dreck wird unter dem Sand gemischt und ich bekomme ihn einfach nicht mehr raus. Mit Kies hatte ich noch nie solche Probleme.
 
Alt 25.07.2001, 01:36   #12
Achim W.
 
Registriert seit: 05.06.2001
Beiträge: 228
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Hallo Sascha, hallo alle anderen,

jetzt muß ich auch mal meinen Senf dazugeben :wink::

Quote:

"Außerdem setzt sich der Sand in allem (Deko, Pflanzen, sonst. Einrichtungen) ab, da er so fein und leicht ist"

Du scheinst ja extrem feinen Quarzsand erwischt zu haben...
Wie Kies gibt es auch Sand in versch. Körnungen. Versuch es einfach mal mit grobkörnigerem Sand.
Ich persönlich nutze übrigens Sand aus dem Baustoffhandel (Man sollte auf jeden Fall darauf achten, das man Sand mit "abgerundeten" Körnern erwischt (Flußsand)), den ich vor Verwendung siebe und wasche (übrigens so lange, bis das "Waschwasser" absolut klar ist). So habe ich versch. Körnungen für diverse Anwendungen. Für Becken mit größeren Harnischwelsen z.B. nutze ich das gröbere Substrat, für Panzerwelsaufzuchtbecken sehr feinen Sand, so können schon die Jungtiere gründeln.

Das ist zwar wahrscheinlich nicht allgemeintauglich, aber ich mache das Ganze folgendermaßen:
Bodengrund nur eine dünne Schicht Sand (Max. 2cm) Das reicht für die meisten Welse zum Gründeln btw. Eingraben. Bei jedem Wasserwechsel sauge ich einfach einen Teil des Sandes mit ab, wasche ihn im Eimer einmal durch und gebe ihn dann wieder zurück ins Becken. So habe ich stets "frischen", sauberen Sand. Das ist nach meiner Erfahrung besser als ein "eingefahrener", verbackener Bodengrund
Und die Pflanzen ? Nun ja, entweder man setzt sie in Töpfe (das kann man recht einfach schön kaschieren) oder man nutzt nur Pflanzen wie Anubias, Bolbitis, Javafarn Javamoos... die man auf Steine/ Wurzeln aufbinden bzw. freitreibend kultivieren kann.

Gruß... Achim
Achim W. ist offline  
Alt 25.07.2001, 01:44   #13
Kerstin M.
Gast
 
Beiträge: n/a
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Hallo,
also ich hab mein erstes Becken aus Kostengründen einfach mit Sand aus einem Fluss eingerichtet und war sehr überrascht, wie schön so einfacher Sand eigentlich aussieht. Meinen Fischen scheint es auch prächtig zu gefallen. Außerdem ist es ja, soweit ich gelesen habe, ganz gut, wenn etwas Mulm im Boden ist, weil er ein guter Dünger für die Pflanzen ist.
Im zweiten, kleineren Becken hab ich doch mal etwas (etwas ist gut, es waren 70,-DM) Geld investiert und dunklen Kies gekauft: und die Enttäuschung war riesengroß, als ich ihn im Aquarium hatte, es sieht nämlich nicht wirklich gut aus.
Also, lange Rede, kurzer Sinn: Ich würde nur noch Sand nehmen.

kerstin
 
Alt 26.07.2001, 05:18   #14
Pawel
 
Registriert seit: 27.06.2001
Beiträge: 30
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Erhielt: 0 Danke in 0 Beiträgen
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Hallo an Euch!

Da ich nach der Befragung meiner Fachliteratur und mehrerer Aquarianer das Becken mit Aquarienkies von 2-3 mm Körnung
eingerichtet hatte, würde ich jedem davon abraten. Der Mulm und die Futterreste werden von den Schnecken in den Boden eingearbeitet.

Die Folge davon war, daß der Bodengrund in den unteren Schichten zu faulen anfing.

Jetzt meine Frage: " Was ist eigenlich Sand? "

Genauer gefragt: " Ab welcher Körnung kann man von Sand sprechen? "

Ich habe das Becken jetzt mit 2/3 Kies von 0,5-1,0 mm und 1/3 2-3 mm Körnung neu eingerichtet. Diese Mischung ist bei meinen Panzerwelsen sehr beliebt, und der Mulm bleibt auf der Oberfläche liegen.

So kann ich ihn absaugen. :smile:

Ciao Pawel
Pawel ist offline  
 

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