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Alt 09.06.2001, 05:58   #1
Kartman
 
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hi ihr da draußen :smile: ,

meine beiden kampffische (lt. händler männchen und weibchen). das männchen schwimmt (sehr aggressiv) hinter den weibchen her und jagt es (bekommt es aber nie). es gibt auch keinen kampf. das weibchen geht hinter das männchen nie hinterher.

ist es ein weibchen????

oder gar ein männchen???

ist es palzverhalten???

wieso fressen die kaum flockenfutter???

was gibt es da sonst noch zu beachten???



ich freue mich jetzt schon auf eure antworten

cya KARTMAn
Kartman ist offline  
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Alt 09.06.2001, 07:44   #2
Ute De-Ku
 
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Hallo Kartman,
das Weibchen kannst du an der weißen Geschlechtspapille direkt hinter der Brustflosse erkennen. Das ist ein ganz kleiner weißer Punkt. Ob das Balzverhalten isdt, kann ich nicht sagen. Soviel ich weiß, baut Männlein erst einmal ein Schaumnest, bevor er sich ans Weiblein zwecks Nachwuchs heranmacht Aber vielleicht müssen die sich noch zusammen raufen. Bei mir war das Weibchen erst einmal mit gespreizten Kiemen hinter dem Männchen her, so dass ich schon befürchtete, ich müsse die beiden trennen.
Aber inzwischen scheinen sich die beiden akzeptiert zu haben. Warum die kein Flockenfutter fressen kann ich dir auch nicht sagen, da sie bei mir so gut wie keines bekommen. Allerdings kämpfen meine zusammen mit Guppys und Platys um Futtertabletten. Auch Spirulina wird nicht abgelehnt. Vielleicht sind deine es eben nicht gewöhnt.
Rote Mückenlarven lehnendie bestimmt nicht ab.
Gruß
Ute

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Ute De-Ku am 2001-06-09 01:48 ]</font>
Ute De-Ku ist offline  
Alt 09.06.2001, 15:43   #3
Roland Bauer
 
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Hi, Kartman
da Kampffische lange Zeit in der Zucht nach ihrer Aggressivität selektiert wurden und weniger nach Aesthetik, kann es immer wieder vorkommen, dass Männchen zur Welt kommen, die so agressiv sind, dass ihre Kampfbereitschaft höher ist, als ihr Sexualtrieb.
Es gibt auch Betta-Kenner, die diese hohe Aggressivität damit begründen, dass die Männchen zu früh in ihrer Jugend isoliert wurden, und damit zu wenig Sozialverhalten innerhalb der eigenen Art gelernt haben.
Da kann man eigentlich nur wenig machen: Dem Paar ein grösseres Aq geben, damit sie sich besser aus dem Weg gehen können und optische Barrieren einrichten (Wurzel, Pflanzen), damit sie sich aus den Augen gehen können ("Geh mir aus der Sonne, Kleiner!". Oder Einzelhaltung! Auch keine Vergesellschaftung mit anderen Labyrinthfischen und grossflossigen Fischen.
Dieses Problem ist auch mit ein Grund dafür, dass ich immer wieder dafür plädiere, mal andere Betta-Arten zu pflegen, wie b. imbellis, b. smaragdina etc. etc.. Die sind bei weitem nicht so auf Aggressivität getrimmt. Eine weitere vorbeugende Massnahme wäre es auch, während der Aufzucht die kleinen länger beisammen zu lassen. "Nachteil" dabei ist aber, dass der Flossenbehang sich nicht so "schön" entwickelt. Den übermässigen Flossenbehang empfinde ich mittlerweile allerdings als unnatürlich und eine Behinderung der Schwimmfähigkeit....
gruss, Roland
Roland Bauer ist offline  
Alt 09.06.2001, 15:55   #4
Anja
 
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Hallo Kartman,
auch mein Betta hat seine zwei Weibchen bis zur Erschöpfung durchs Becken gejagt, jedoch wegen seiner "Langsamkeit"(lange Flossen) nie "ernsthaft" gefährdet. Nach zwei Wochen(!) gabs den ersten Nachwuchs. Danach habe ich den Betta von den Damen und dem Nachwuchs separiert(so kam ich von einem auf zwei Becken,plus Zuchtbecken). Vor zwei Wochen gabs dann im Zuchtbecken "geplanten" Nachwuchs, und seitdem schwimmen nun alle friedlich(bis auf das natürliche Verhalten) in einem Becken...
Vielleicht waren es die Hormone? Oder er ist in einem "Marmeladenglas" großgeworden und die neue Situation(auf einmal der "Herr im Haus") hat ihn so am Rad drehen lassen?
Laß den Fischen einfach Zeit, sich an die neue Situation zu gewöhnen, viele Verstecke durch dichte Bepflanzung sind hier wichtig!
Zum Futter: meine Bettas fressen auch kein Flockenfutter(viel zu verwöhnt), dafür frisches, gefrorenes und getrocknetes Lebensfutter, sowie Schnecken!
Grüße, Anja
Anja ist offline  
Alt 09.06.2001, 16:14   #5
Anja
 
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Hallo Roland aus Grenzach,
also ich habe mir den Betta splendens wegen seiner schönen Flossen zugelegt.
Meine Erfahrungen zeigen nun, daß das Männchen mit gerupften Flossen viel aktiver im Becken rumschwimmt. Warum weiß ich nicht, denn eigentlich müßte es ihn doch eher belasten!?
Zum Thema "lange Beflossung" stehe ich mittlerweile auf der Seite der "Züchtungsgegner"(wenn ich es mal so ausdrücken darf)...
Gruß, Anja
Anja ist offline  
Alt 09.06.2001, 18:00   #6
jochen
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wie lange hast du deine bettas schon?? bei mir hatts geschlagene 2wochen gedauert bis das männchen überhaupt was gefressen hatt.....(vieleicht liegt es aber auch an den händlern.....aus einem 8x8 cm großen behälter in ein wesendlich größeres aquarium.....vieleicht verwirrt das die bettas(zumindest die männchen.....)
jochen
 
Alt 09.06.2001, 20:24   #7
Kartman
 
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danke euch allen,

ich werde meine beiden raufbolden wohl noch ein wenig zeit geben...lol....und falls dann nachwuchs kommt, werde ich mir ein zwietes becken zulegen (wil ich ja eh, und dann habe ich auch einen grund...hehe). ich werde montag gliech losfahren und mückenlarven kaufen. meine beiden sind echt verwöhnt. die haben nun das erste flockenfutter angenommen, aber es erstmal wieder ausgespuckt.

naja, wird schon werden.

cya KARTMAN

PS: ich wundere mich das man kampffische mit guppies hält. werden deine nicht angefressen ute???
Kartman ist offline  
Alt 09.06.2001, 21:52   #8
Roland Bauer
 
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Hi, Anja
Ja, so ging es mir auch. Erst hab ich mich für bettas wegen der Flossenpracht interessiert - und je länger ich mit ihnen zu tun hatte, um so mehr sah ich und sah ich ein, dass diese Überzüchtung nicht bettagerecht ist. Ein "alter Herr" schwimmt noch bei mir im Aq und scheucht allenfalls und ab und zu das Honigguramiweib kurz in eine andere Ecke des Aq's. Mit den angeknabberten Flossen läuft es so: Wenn die offene Wunde abgeheilt ist - das kann schnell gehen - dann wächst einiges wieder nach, aber nicht alles - und je "unnatürlich viel" dran war, umso weniger wächst nach. Und je mehr die Flossen sich dem Bewuchs beim Wildfang annähern, desto besser schwimmt er! Heikel ist es, wenn die Wunde sich infiziert, dann gibt es schnell Verpilzungen.
Bettas gehören zu den Nahrungskünstlern: Sie finden überall kleinste Organismen zum fressen - sei es am Bodengrund, sei es zwischen den Algen auf den Pflanzen oder auf der Moorkienwurzel! Da geht doch so ein Gourmet nicht auf Flockenfutter, iiieh, pfui!!! Aber tut ihnen die Freude, und gebt Müla's rein - es wird ein Fest!
Zum Thema Betta und Guppies: Ich wundere mich auch über deren Miteinandervergesellschaftung. Aber auch gegenüber Skalaren und all anderem grossflossigem und "Vorne-Fäden-Habendem" kann es ungemütlich werden. Doch "Guppy strikes back"!!! Bei mir haben die Guppies mal mein Betta-Männchen ordentlich gerupft - und zwar während seines Liebesspieles mit Bettafrau. Er war so hin und weg, dass er's gar nicht gemerkt hat, wie die bösen Guppiy-Buben ihm Stücke aus den Flossen bissen!
So, nu noch was an den Moderator: hey, das waren jetzt mindestens 4 Beiträge in einem! Bitte setz meine Beitragsanzahl manuell höher - der blöde Server zählt nur ein Posting :lol: hehe!
gruss, roland

Kommentar von Joachim Mundt (Moderator):

1. fehlt mir dafür die Kompetenz.
2. dann schreib doch direkt 4 Beiträge, du "Ranking-Hai"
:grin:

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Joachim Mundt am 2001-06-09 18:34 ]</font>
Roland Bauer ist offline  
Alt 10.06.2001, 01:11   #9
Ute De-Ku
 
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Hallo zusammen,
Also in meinem neuen Kampffischbuch steht, ausdrücklich erwähnt, dass Guppys und Bettas in ein Gesellschaftsbecken können. Ich habe junge Guppys und junge Bettas in einem Becken, weil ich denke, es hängt auch davon ab, welche Vorerfahrungen diese beiden Arten haben.Ich glaube nicht, dass ich das mit ausgewachsenen Tieren versucht hätte, weil ich mir auch vorstellen kann, dass sie nicht miteinander harmonieren. Jedenfalls kommen die gut miteinander aus, es gibt kein Flossengezupfe oder irgendein agressives Verhalten von der einen oder anderen Seite. Nur untereinander hatten die Bettas ein paar Probleme, aber die sind mittlerweile behoben, vielleicht weil mein Becken dicht mit Wassernabel bepflanzt ist und sie sich erst einmal aus dem Weg gehen konnten.
Für mich muss ein Betta nicht über eine Wahnsinnsflossenpracht verfügen. Mir ist es lieber, er kann vernünftig schwimmen.
Diese großgezüchteten Flossen( sind in diesem Kampffischbuch auch abgebildet) gefallen mir nicht und ich empfinde sie unnatürlich.
ich glaube, da gehen wir konform.
Liebe Grüße Ute
Ute De-Ku ist offline  
Alt 10.06.2001, 03:13   #10
Christina
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Hallo.ich habe meine betta smaragdina etwa seit 2Monaten. In meinem Becken befinden sich auch Scalare,Schachbrett-Schmerlen und Neons.Ich habe keinerlei Probleme mit der Vergesellschaftung.Nur die Schmerlen ärgern alle anderen manchmal.Mit dem Futter sind sie auch nicht wählerisch.(Flocken- und Frostfutter).Es sind vier Bettas.Sie haben zwar ihre Reviere, aber keinerlei Agressivität. Gruß Christina
 
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