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Alt 11.09.2001, 02:34   #1
kaiwei
 
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hallo aquarianer,
ich habe seit mehreren jahren ein malawi-becken und auch schon einiges an filterung ausprobiert. allerding habe ich immer wieder probleme mit algen. im moment filtere ich mit einem eheim-außenfilter (ca.1000l/h). im bypass habe ich ca.4l siporax. einen eheim-innenfilter (ca.1200l/h) hatte ich auch im becken aber den hab ich nach einiger zeit schon wieder entfernt, da sich besonders im bereich der strömung viele algen bildeten.
mit dieser filterung bin ich eigentlich zufrieden, da die wasserwerte in ordnung sind. wenn nur diese algen nicht wären, die einem das hobby schon ganz schön vermiesen können.
ich würde jetzt mal gerne wissen wie ihr eure malawi-aquarien filtert und wie ihr gegen algen vorgeht.
mfg
kaiwei
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Alt 11.09.2001, 14:44   #2
Klaus
 
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Hallo Kaiwei,

ich verwende zur Filterung meines ca. 500 Liter Malawibeckens einen Eheim 2328 Außenfilter.
Filtermedien : Ehfimech, Ehfisubstrat und zugeschnittenen Schaumstoffblöcke.
Diesen Filter habe ich vom Durchsatz her um ca. 50 % der max. Leistung gedrosselt.
Als Innenfilter setze ich einen Power Head mit ca. 2000 L/h ein. Filtermedium ist ein 10x10x50 großer Schaumstoffblock ( grobes, blaues Material).
In den Anfängen hatte ich damit auch etwas Algenprobleme. Nachdem ich durch ein Tipp unseres „Buhhmannes“ Joachim ( schöne Grüße auch :wink: ), den Wasserauslass von der AQ-Scheibe weg, und die Diffusorfunktion ausgeschaltet habe, waren die Probleme mit den Algen ( hauptsächlich Pinselalgen) gelöst.

Schreib doch mal mit welcher Art Algen Du zu kämpfen hast.
Fütterst Du viel Frostfutter / Lebendfutter ?

Gruß
Klaus
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Alt 11.09.2001, 14:52   #3
AxelK
 
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Hallo Kaiwei,

auch ich filtere über einen Eheim-Außenfiter (Prof. Serie) und einen Eheim-Innenfilter mit eingeschaltetem Diffusor. Ich habe nur sehr wenig Algen, was allerdings sicherlich auch darauf zurückzuführen ist, dass ich 3 Ancistrus dol. im Becken habe (ja, ich weiß, das ist nicht biotopecht, allerdings werden alle entstehenden Algen von ihnen sofort abgefressen. Außerdem habe ich zwar sehr wenige, aber dafür sehr gut wachsende Pflanzen im Aquarium, was möglicherweise auch gegen Algen hilft.

Gruß,
Axel
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Alt 11.09.2001, 16:12   #4
Sigi
 
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Hallo Kaiwei,

wieso möchtest Du ein algenfreies Malawi-Becken? Aus optischen Gründen?

Meine Meinung: Algen gehören in ein Malawi-Becken! :smile:

Das Felslitoral des Malawisees ist überzogen mit einer dichten Algendecke. Diese Algen und die darin lebenden Kleinorganismen stellen die Nahrungsgrundlage der Cichliden dar (Aufwuchsfresser). Algen im Malawibecken stellen also maximal ein optisches Problem für den Halter und sicher kein Problem für die Buntbarsche dar. Deutlicher:

Wer keine Algen mag oder wem das Entfernen von Algen von der Frontscheibe (da mach´ ich sie auch weg!) lästig ist, sollte sich besser nach anderen Pfleglingen umsehen.

Noch ein paar Gründe dafür?

1) Algen (Grünalgen, Bartalgen, ...) haben einen positiven Einfluss auf die Wasserqualität.

2) Algen als "Beifutter" sorgen für den nötigen pflanzlichen Balast und verhindern "einseitige Ernährung" und unterstützen die natürliche Nahrungsaufnahme (abweiden) und somit ein natürliches Verhalten.

3) Negativ: Algen konkurrieren zwar mit höheren Wasserpflanzen, das tun die meisten Malawis aber auch. Also wird da eh nie ein "schönes" Pflanzenbecken d´raus!

Sicher gilt dies nicht für alle Algenarten. Aber die angesprochenen Arten sind auch optisch zu den Felsaufbauten passend und Biotop-gerecht.

Denk mal drüber nach; vielleicht siehst Du dann die Algen mit anderen Augen :smile:

Gruß
Sigi


<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Sigi am 2001-09-11 10:13 ]</font>
Sigi ist offline  
Alt 11.09.2001, 16:19   #5
Tim
 
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Ich filtriere mein 240er Becken mit einem Eheim 2317, der Ehfisubstrat, Siporax und Schaumstoff bestückt ist; ein Teil des Wassers wird durch einen Bodendurchfluter gedrückt, der fast unter dem gesamten AQ installiert ist, was sicher auch als Filter dient.
Hast Du Mbunas im Becken? Die sollte sich eigentlich mit Genuss auf Algen stürzen, sofern sie nicht zu lang sind (meine fressen auch Pinselalgen); falls sie das nicht tun, dann könnte es sein, dass sie falsch gefüttert werden, das Problem hatte ich auch: deutlich mehr Grünfutter anbieten, von Grünflocken über Überbrühten Kopfsalat, Wasserlinsen, Haarnixen (falls Du zuviel hast), tiefgefrorener Spinat (da gibt´s jetzt diese praktischen Portionswürfeldinger), Löwenzahn etc.
Tim
Tim ist offline  
Alt 11.09.2001, 17:20   #6
kaiwei
 
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hallo und vielen dank für eure schnellen antworten.
also, der reihe nach:
@klaus - die algen die bei mir überhand nehmen sind schwarze pinselalgen, die nach und nach sämtliche steine fast komplett überziehen.
ich füttere 2-3mal wöchentlich frostfutter.
@axel - ancistrus und pekoltias hab ich auch im becken, die richten aber gegen die algenflut nicht viel aus.pflanzen wachsen bei mir kaum, da die neuen blätter sofort von den welsen abgefressen werden.
@sigi - zu dem biotop-aquarium möchte ich dir eigentlich recht geben, aber wenn das becken vor lauter algen wirklich sehr unansehnlich wird, sollte man sich doch schon mal ein wenig darum kümmern.
@tim - meine mbunas füttere ich mit pflanzenfutter und die algen werden auch abgegrast was aber nicht merklich zur verringerung des wachstums beiträgt.
ich weiß, algenwachstum kann viele ursachen haben. zumindest weiß ich jetzt, das es an meiner filterung nicht liegen kann, da ihr nicht viel anders als ich filtert.
vielleicht liegts ja doch am licht oder am hohen ph-wert....
irgendwann krieg ich´s schon raus,
bis dahin vielen dank nochmal.
mfg
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kaiwei ist offline  
Alt 14.09.2001, 00:50   #7
Tim
 
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Wenn Deine Lampe(n) zu alt ist(sind), dann kann´s natürlich daran liegen; ich würde die Mbunas - wenn sie schon von sich aus an den Algen zupfen - einfach mal eine Woche gar nicht füttern. Wenn sich bis dahin nix getan hat, dann kann man sich ja noch was anderes überlegen.
Ich würde auch nicht jeden Tag trockenes Brot essen, wenn ich einen Braten hingestellt bekäme :grin: . Und da sich die Fische von Haus aus eigentlich nur von Algen ernähren, dürfte ihnen das wohl nicht schlecht bekommen.
Werden eigentlich alle Pflanzen abgefressen? Bei mir wachsen im Becken trotz einer Unmenge Ancistrus (die hören einfach nicht auf, sich zu vermehren!) und ansonsten ausschliesslich Mbunas (die ebenfalls nichts Besseres zu tun haben als sich fortzupflanzen), Javafarn und Anubias auf Steinen sehr gut und ausserdem im Tontopf Vallisneria und Echinodorus. Klar sehen die Pflanzen hin und wieder etwas zerrupft aus, aber insgesamt gesehen wuchern sie ziemlich.
Ich habe übrigens 3 grosse Stöcke Javafarn auf drei hochkant stehenden Steinen, die etwa 20-25 cm unter der Wasseroebrfläche angebracht sind. Durch die Nähe zum Licht wachsen sie hervorragend und der untere Teil des Beckens wird mehr oder weniger stark abgeschattet, was sich auch sehr negativ auf die Algen auswirkt.
Tim
Tim ist offline  
Alt 15.09.2001, 15:12   #8
Poonanee
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Hi!
Also ich kann mich Sigi nur anschließen; solange du keine Pflanzen im Becken hast, was, mal abgesehen von einigen Vallisnerien, sowieso unnatürlich ist, würd ich das so lassen. Fütter Mbunas einfach weniger, dann machen die sich auch drüber her...

Malawibecken nur mit Steinen (am besten aus ner Kiesgrube oder nem Steinbruch, nicht den (zu teuren) Lochgesteinmüll o.ä. aus dem Handel) sieht einfach am besten und natürlichsten aus, zumal man die schönen bunten Malawis ja nicht verstecken will...

CYA
 
Alt 08.10.2001, 19:04   #9
Florian aus Berlin
 
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Hallo Kaiwei
Hast du schon mal versucht einmal in der Woche das Beckendunkel zu lassen?
ich mache es seit ungefähr einen Monat und siehe da die Algen gehen zurück. Aber ganz los werden bekommst du sie nicht. Aber versuch es mal so es schadet den Fischen und Pflanzen auch nicht.
gruß
Florian
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