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#1 |
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Hallo Zusammen!
Einer meiner Roten Neon (Paracheirodon Axelrodi) ist kank! Siehe Bilder anbei. Angefangen hat es damit, dass zuerst nur die Haut auf einigen Stellen die Farbe verloren hat. Nun sieht man aus diesen Stellen z. Teil schon irgendwelche Gewächse (farbe: weiss) herauswuchern. Das Verhalten ist aber normal. Der Fisch frisst auch (noch) normal. Bei den anderen Fischen habe ich bis dato noch keine Anzeichen bemerkt, ausser dass einer hin und wieder auf meiner Wurzel scheuert, zeigt aber äusserlich keine Anzeichen. Der Besatz ist derzeit 5 Rote Neon. Das Becken hat 270 l und läuft seit Ende August. Die 5 Neon waren mein erstbesatz. Habe sie ca. vor 3 Wochen eingesetzt. Wasser stammt aus Umkehrosmoseanlage. Werte wie folgt: KH 2, GH 3.5, PH 6.5, Nitrat < 10, Nitrit 0. Futter: Flockenfutter, Frostfutter, FreshDelica Rote Mückenlarven. ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Bitte um Hilfe!! Was fehlt meinem armen Fisch? Was soll ich machen? Vielen Dank im Voraus! Gruß Andi <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: andi_p am 2001-10-09 10:38 ]</font> |
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#2 |
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Kann mir wirklich niemand helfen?
Muss ich den kranken Neon rausholen und töten damit er meine anderen fische nicht ansteckt? Ist das überhaupt ansteckend? Irgendwie will ich ihn aber nicht töten, er scheint vom verhalten her doch gesund zu sein - zumindest scheint er nicht zu leiden? Oder soll ich ihn eifach einmal ein Salzbad verabreichen? Wieviel Teelöffel Salz auf 1 Liter? Bin schon ganz verzweifelt ![]() lg Andi <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Andi_p am 2001-10-09 12:56 ]</font> |
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#3 |
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Gast
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Dein Neon hat einen Bakterienbefall. kannst du ihn in ein Becken zum Beobachten geben? Ansonsten Kupferkur. und gleich für alle. Farbverlust , so wie du ihn beschreibst, tönt nach der falschen neonkrankheit. pass auf, damit die andern sich nicht anstecken
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#4 |
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Hallo Dominique!
Danke erstmal! Leider habe ich derzeit keine möglichkeit den Kranken in einem separaten Becken zu isolieren. Kannst Du mir bitte sagen, was eine Kupferkur ist bzw. wie die zu machen ist? Wie kann ich verhindern, dass sich die anderen Fische anstecken? Woher kommt diese Krankheit? Kann es sein, dass der Fisch die schon beim Kauf hatte? Fragen über Fragen............ lg Andi |
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#5 |
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Registriert seit: 02.08.2001
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Hallo Andi,
ich bin leider auch kein Experte für Krankheiten (und schon gar nicht bei Salmlern). Aber: Wenn du kein zweites Aquarium hast, um den erkrankten Fisch zu isolieren, kannst du zur Not auch einen Wassereimer nehmen (oder etwas Ähnliches). Ansonsten gibt's im Aquarien-Handel auch kleine 12-Liter-Becken, die kosten unter DM 20. Gruß, Axel |
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#6 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Kupfer ist für Fische wie für uns Anitbiotika.
Verhindern, dass sich die andern Neons anstecken kannst du nur durch isolieren oder durch die Kur. Dafür kannst du im Fachhandel Kupfer kaufen. Diesen musst du dann je nach Mittel drei Tage hinzugeben und dann keine Wasserwechsel vornehmen. Wenn du übrigens Zeit hast in den Fachhandel zu gehen, dann nimm den Neon mit! Die falsche Neonkrankheit ist tödlich ohne Behandlung. Also entweder musst du Kupfer beigeben oder den Fisch hinausnehmen. Sorry, dass ich keine bessere Nachricht für dich habe. Ach ja, auch wenn du den kranken Neon hinaus nimmst, die anderen brauchen die Kur prophylaktisch... Ich hoffe, ich konnte dir etwas Licht ins Dunkle bringen. Uebrigens, mit dem Kupfer werden deine Fische wahrscheinlich überleben. Meine hatten das auch. Viel Glück, dominique |
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#7 | |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo Dominique
Zitat:
Kupfer ist absolut tödlich für alle Wirbellosen, also Schnecken, Garnelen und Krebse. Auch sehr viele Welse reagieren äußerst empfindlich auf Kupferzugabe, ich kenne sehr viele Berichte über Totalverluste nach Kupferbehandlungen, leider auch aus eigener Erfahrung. Vor einer Behandlung mit Kupfer, vor allem im eingerichteten Aquarium kann ich nur warnen. Gruß Werner |
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#8 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo WernerK
du magst schon recht haben, dass Vorsicht geboten werden muss. Aber wie bei allem ist es auch hier eine Sache der Dosierung. Ihc habe absolut beste Erfahrung mit Kupfer gemacht. Ich habe es zur Behandlung meiner Salmer eingesetzt. Im Becken sind aber noch Mollys, Antennewelse und Colydoras. Es hat sie etwas gejuckt, aber sie haben sich alle gut erholt. Aber ich werde deine Wahrnung ernst nehmen und weiterhin auf geringe Dosierungen achten, fals ich einmal ein Problem haben sollte. Merci. Gruss Dominique |
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#9 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hi Dominique,
sei bitte ein klein wenig vorsichtiger mit dieser Empfehlung. :wink: Als erstes, was verstehst Du unter falscher Neonfischkrankheit ? Ich kenne eine Neonfischkrankheit, wonach die Bilder auch ein ganz wenig hindeuten könnten, wären sie etwas schärfer. Diese dann "echte" Neonfischkrankheit ist nicht heilbar. Befallene Fische sollten schnellstens getötet werden. Wenn Du mal so eine Epidemie in einem Zooladen gesehen hast, dann weisst Du, wie gefährlich die ist. Sie kann Dir innerhalb weniger Tage ganze Fischbestände hinreißen. Eine Behandlung mit Kupfer, ich nehme an Du meinst Kupfersulfat, ist immer eine etwas heikle Sache. Da muß man schon genau wissen, was man hat, wie man medikamentiert und vor allem wie man dosiert. |
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#10 | |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo Andi,
Zitat:
Aufgrund der Fotos würde ich durchaus in Richtung Neonkrankheit oder falsche Neonkrankheit tippen, beides wäre sehr ungünstig. Die Neonkrankheit ist meines Wissens nach nicht heilbar, die falsche Neonkrankheit auch kaum. Möglich wäre auch eine Chilodonellainfektion, diese könnte durch Salzbäder, nicht im Aquarium, behandelt werden. Ich zitiere eine Behandlungsvorschrift: Schwach befallene Fische badet man am besten in einer 3 %igen Kochsalzlösung, bis sie Anzeichen von Unbehagen zeigen; eine Alternative hierzu ist ein 10-15 minütiges Bad in einer 1 %igen Kochsalzlösung mit einer Wassertemperatur von 28-30 °C. Optimale Resultate erzielt man mit Malachitgrün(0,15 mg / Liter) oder Tripaflavin(1 g / 100 Liter); diese Bäder töten die Parasiten in 10 Minuten und sollten in einem Quarantänebecken vorgenommen werden. In einem Becken, das keine Wirtstiere beherbergt und dessen Wasser die oben angegebene Temperatur hat, stirbt Chilodonella in 5-6 Tagen ab. Wichtig ist unbedingt eine Verbesserung der Lebensbedingungen der Fische herbei zu führen. Also möglichst regelmäßige und häufige Wasserwechsel. Auch wenn die Wasserwerte vermutlich nicht im direkten Zusammenhang mit dem Auftreten der Krankheit liegen, wären sie auch in diesem Fall interesant. Gruß Werner |
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