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Alt 15.06.2001, 06:19   #1
Roland Bauer
 
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Hi, zusammen

Habe letztens beim Cory-Kauf eine interessante These gehört, die ich euch gerne zur Diskussion stellen möchte.

Andreas Hermann, ein Wels-Spezialist aus Weil am Rhein, aber ohne Internet meinte zum unerklärlichen Oto-Sterben (otocinclus affinis):

Seltsam sei ja doch, dass die meisten Oto's erst nach zwei bis drei Wochen sterben, obwohl sie im Laden über Wochen hinaus gesund waren. Ausserdem seien die verendeten Oto's meist abgemagert. Er führe dies darauf zurück, dass die meisten Oto's unsachgemäss mit dem Netz umgesetzt würden. Die kleinen "Stacheln" am Mund (genauer gesagt: "Odontoden") würden sich im Netz verhaken, und in der Regel würden diese "Odontoden"beim Einsetzen ins Aquarium herausgerissen. Dies führe dazu, dass die Oto's nicht mehr richtig fressen können, nicht mehr richtig Algen abweiden können, und somit langsam verhungern. Die beobachteten roten Bäuche führt er auf Infektionen infolge geschwächten Immunsystems wegen Unterernährung zurück.

Ralf "Cory-phäe" Rombach wird dieses Thema parallel in der d.r.t.a zur Diskussion stellen.

Im Prinzip bräuchte es eigentlich Leute, die den verendeten Oto's mal "auf's Maul schauen würden", respektive im Vorfeld schon drauf achten, dass in den Aq-Handlungen und daheim beim Umsetzen mit "wels-geeigneten" Netzen gefischt wird.
Nebenfrage: Was wären den "welsgeignete Netze" ? Hersteller, Modellname?

Gruss, roland
Roland Bauer ist offline  
Alt 15.06.2001, 13:04   #2
Jörg S
 
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Hallo Roland,

merkwürdigerweise kennt wohl jeder der Oto's hält diese Problematik. Die Symptome scheinen auch identisch zu sein. Ich persönlich hatte noch vor einigen Monaten 10 Oto's eingesetzt. Kurz darauf (3-4 Tage später) beobachtete ich bei einem den rot gefärbten Bauch. Das sah richtig blutunterlaufen aus ! Und bereits nach einer Woche waren die ersten zwei tot. Nach einer weiteren Woche 3 weitere. Ich vermute noch immer, es liegt an der Umgewöhnung an die neuen Wasserverhältnisse. Obwohl ich es gerade bei den Oto's ganz besonders behutsam gemacht habe. Jedoch ist die Theorie mit dem Fangnetz auch aüßerst schlüssig und probierenswert. Ich glaube, das Netz müsste ausgesprochen feinmaschig sein. Eigentlich schon kein "Netz" mehr, sondern schon fast "tuchmäßig". Vielleicht selberbasteln ?

Jedenfalls möchte ich wieder 10 Otos haben !

Gruß Jörg
Jörg S ist offline  
Alt 15.06.2001, 13:31   #3
Kerstin
 
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Hallo,

vielleicht liegt es auch daran, wie gross die Otos beim Kauf sind. Ich habe mir im November letzten Jahres 5 Otos gekauft und die sind alle 5 noch putzmunter und schön gewachsen.
Meine waren richtige Winzlinge, so Kaulquappengröße ungefähr.
Möglicherweise waren diese "Odontoden" noch nicht so ausgebildet, um im Netz rausgerissen werden zu können.
Jedenfalls hat weder der Händler noch ich beim umsetzen ein spezielles Oto-Netz benutzt.

Gruß
Kerstin

Kerstin ist offline  
Alt 15.06.2001, 13:36   #4
Anita
 
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Hallo,

das mit dem Verhaken im Netz hört sich ganz plaubsibel an. Bei einem tuchartigen Netz ist allerdings das Problem, dass der Wasserwiderstand so gross wird, d. h. man kann nicht so schnell im Becken rumfuhrwerken. Wie wäre es im Gegenteil mit einem sehr groben Netz, bei dem die Otos gerade noch drinbleiben, sich aber in den feinen Maschen nicht verhaken können?

Ciao, Anita
Anita ist offline  
Alt 15.06.2001, 15:17   #5
steel-prophet
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Hallo Leute,
ich habe dieselben Probleme mit den Oto´s. Allerdings gibt es bei mir komischerweise einen Zusammenhang mit der Farbe. Bei mir sterben nur die schwarzen Tiere, die dunkelbraunen sind putzmunter. Ist mir jetzt schon 3-4 Mal passiert. Das ist aber wohl kein richtiger Beitrag zum Problem. Auf das maul habe ich natürlich nicht geschaut.
Tschüß

Andy
 
Alt 15.06.2001, 15:47   #6
Anja
 
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Hallo,
also ich hatte auch noch keinen toten Oto...!
Allerdings benutze ich beim Umsetzen ein Teesieb und kein Netz!
Gruß, Anja
Anja ist offline  
Alt 15.06.2001, 15:52   #7
Roland Bauer
 
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Zitat:
Anja schrieb am 2001-06-15 10:47 :
Hallo,
also ich hatte auch noch keinen toten Oto...!
Allerdings benutze ich beim Umsetzen ein Teesieb und kein Netz!
Gruß, Anja
Hi, Anja
meinst du ein Teesieb aus Metall oder festen grobmaschigen Kunststoff, oder diese Art von "Baumwollsocken mit Drahtring"?

gruss, roland
Roland Bauer ist offline  
Alt 15.06.2001, 16:30   #8
Anja
 
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Hallo Roland,
ich habe einen Teesieb aus Edelstahl und einen aus Plastik...
Damit kann man übrigens auch prima 1cm große Bettas einfangen! :smile:
Gruß, Anja
Anja ist offline  
Alt 16.06.2001, 03:02   #9
Joachim Mundt
 
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Hallo,

man kann Otos auch ohne Probleme mit einem "normalen" Kescher fangen wenn man sie danach selbst aus dem Netz schwimmen lässt :wink: Auch wenn sie sich verhaken sollten, kommen sie allein wieder frei (genau wie Ancistri :wink: ).
Joachim Mundt ist offline  
Alt 16.06.2001, 16:26   #10
Ralf Rombach
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Kurzer Zwischenstand der Anfrage an d.r.t.a.

Da kam bisher nicht viel. Ausser etwas Rumgefrotzels gleitet die Diskussion dahin ab, ob Bratpfannenwelse mit rohem Gehacktem zu Füttern und zu Ködern sind :smile:

Ist zwar auch nett, aber ein wenig am Thema vorbei.

Gruss Ralf
 
 

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