zierfischforum.info

Zurück   zierfischforum.info > > >

Hinweise

 
 
Themen-Optionen
Alt 21.10.2001, 07:31   #1
Martin A
 
Registriert seit: 10.06.2001
Ort: Pinneberg
Beiträge: 138
Abgegebene Danke: 0
Erhielt: 0 Danke in 0 Beiträgen
Standard

Liebes Forum,

ich plane, demnächst ein 400l Becken zu erwerben. Da ich Joachims Ausführungen über seinen Diffusionsfilter recht überzeugend finde, liebäugele ich damit, ein solches Teil zu bauen. Leider habe ich hier im Forum keine Berichte über praktische Erfahrungen mit dieser Konstruktion gefunden. Viellecht kann jemenad welche beisteuern ? Insbesondere interessiert mich, ob und wie auch eine hinreichende mechanische Filterung von groben Schwebeteilchen ereicht wird.

Grüsse, Martin
Martin A ist offline  
Sponsor Mitteilung 21.10.2001   #1 (permalink)
Mister Ad
Verbraucherinformant
 
Registriert seit: 21.08.2005
Beiträge: 4682
Abgegebene Danke: 46
Erhielt 456 Danke für 893 Beiträge

Alt 21.10.2001, 13:29   #2
bongo
 
Registriert seit: 14.08.2001
Ort: überall
Beiträge: 1.985
Abgegebene Danke: 0
Erhielt: 0 Danke in 0 Beiträgen
Standard

Hallo Martin,

nein der flitert eben nicht mechanisch! Sonst wäre es ja ein Mattenfilter und kein Diffusionsfilter. Bei diesem fehlt jegliches zwangsdurchströmte Filtermaterial.
bongo ist offline  
Alt 22.10.2001, 03:48   #3
Oliver W.
 
Registriert seit: 04.06.2001
Ort: Speyer
Beiträge: 78
Abgegebene Danke: 0
Erhielt: 0 Danke in 0 Beiträgen
Standard

Hallo bongo,

ich glaube du hast die Frage falsch verstanden.

Hallo Martin,

Ich besitze ein 768 Liter-Becken (brutto) und habe ebenfalls ein Diffusionsfilter. Er besteht aus einem 80er Standardbecken. Zur Zeit pflege ich in diesem Aquarium nur 2 Ancistren, 2 Gold-Pecoltia und einen Störwels. In diesem Aquarium habe ich sehr viel Moorkienholz, so dass das Wasser doch relativ gelb-braun schimmert und sich durch das Abraspeln der Welse immer etwas "Holzstaub" im Wasser befindet. In wie fern der Filter mal mit 6-7 Diskus in so einem Becken fertig wird, kann ich jetzt noch nicht sagen, da aber das Becken da eher "unterbesetzt" ist (falls es so etwas gibt), dürfte es da keine Probleme geben. Mit den Schwebepartikeln allerdings kommt der Diffusionsfilter nicht zurecht, bei mir zumindest nicht. Ich habe auf die Strömungspumpe noch einen kleinen Schwamm gesetzt, der das Wasser wenigstens ein bisschen von schwebenden Partikeln befreien soll. Der Erfolg ist so naja...Ich wasche den "mechanischen Filter" jeden dritten Tag heiss aus, so dass keine Biologie in der Patrone ensteht, die den Diff.-Filter beeinflussen könnte.
Vielleicht hat das auch noch mit der Einfahrzeit zu tun. Habe den Filter jetzt gut 2 Monate in Betrieb, Joachim schreibt ja von einem halben Jahr. Es gibt momentan eben bei mir nicht viel einzufahren, obwohl ich die Welse jeden Tag mit Tabletten und Mückenlarven füttere, damit der Filter auch was davon hat.
Vielleicht erbarmt sich Joachim ein paar Zeilen dazu zu schreiben.

Gruss, Oliver W.
Oliver W. ist offline  
Alt 22.10.2001, 06:45   #4
Martin A
 
Registriert seit: 10.06.2001
Ort: Pinneberg
Beiträge: 138
Abgegebene Danke: 0
Erhielt: 0 Danke in 0 Beiträgen
Standard

Lieber Oliver,

danke für die Antwort auf meine richtig verstandene Frage. Sie fällt leider etwa so aus, wie ich es mir vorgestellt habe. Andererseits kann ich selbst noch folgendes beisteuern: In meinen beiden anderen Becken, einem 250 und einem 112, die jeweils mit stark gedrosselten Eheims fahren, habe ich festgestellt, daß diese, seit die Filter einige Monate eingefahren sind, die bei der Pflege auftretenden Trübungen unglaublich schnell wieder beseitigen. Dagegen hatte ich in dem großen Becken anfänglich grösste Schwierigkeiten damit, daß Trübungen und Schwebstoffe dessen Filter scheinbar ungehindert durchflossen. Offenbar bleiben diese nur im Filter "kleben", wenn sich bereits ein ausreichender Biofilm aufgebaut hat. Das könnte dann auch bei einem Diff Fillter funktionieren, wo das Wasser nur an den Medien vorbeiströmt. Notfalls könnte man ja auch einen großen Beutel Watte in eine der Mäandern füllen oder einen schnellen kleinen Innenfilter in das Filterbecken einbauen. Allerdings würde man damit das Prinzip des D-Filters unterlaufen. Wie hast Du die Konstruktion des Überlaufs gelöst? IMHO müsste man einen Schacht mit groben Schaumstoff auffüllen, um das Plätschern zu unterdrücken. Da auch dies gegen das Prinzip des D Filters verstößt und obendrein nicht zeilführend sein dürfte, werde ich wohl einen Tunze Überlauf installieren, mit so einem Spiralschlauch, über den das Wasser dan schräg abläuft, ich hoffe das funktioniert lautlos.

Grüsse, Martin
Martin A ist offline  
Alt 22.10.2001, 22:27   #5
Phil P.
 
Registriert seit: 05.07.2001
Ort: Wien
Beiträge: 24
Abgegebene Danke: 0
Erhielt: 0 Danke in 0 Beiträgen
Standard

Hallo

Ich habe mir auch schon überlegt einen Diffusionsfilter nach Joachims Prinzip zu bauen.
Ich frage mich nur wie das Wasser da rein kommen soll.
In Joachims Bauanleitung habe ich nirgends etwas dazu gefunden.
Wie genau funktioniert dieser Tunze Überlauf Martin?
Kann ich sowas auch bei einem Aquarium installieren, das schon in Verwendung ist?
Da muss man doch sicher an der Aquariumscheibe herumschneiden, oder?
Wie bekommt man das dann wieder dicht?

Bis dann
Phil P.
Phil P. ist offline  
Alt 23.10.2001, 01:44   #6
MikeG
 
Registriert seit: 04.06.2001
Ort: Österreich
Beiträge: 29
Abgegebene Danke: 0
Erhielt: 0 Danke in 0 Beiträgen
Standard

Hallo Phil !

Ich hab seit etwa einem Jahr den Überlauf nach TUNZE an meinem 500er-Becken in Betrieb und bin damit zufrieden.
Das System funktioniert tadellos und zuverlässig.
Die Variante für den nachträglichen Einbau heisst Ablauf 1074 - näheres, vor allem auch zur Funktion findest unter:
http://www.tunze.com/deu/kat/107400.htm

Grundsätzlich ist also ein nachträglicher Einbau - zb in ein laufendes Aquarium - möglich. Allerdings gilt es zu bedenken, dass die Überlaufkontruktion einige cm "nach oben steht". Dies könnte zu Problemen mit der Abdeckung und der Beleuchtung (bei Verwendung von LSL-Balken) führen.

Der TUNZE-Ablauf verursacht fast kein Geräusch (Plätzschern etc). Die Geräuschentwicklung soll allerdings stark vom verwendenten Ablaufschlauch abhängig sein.

Näheres (auch Fotos) bei Bedarf per PM.

MfG
Michael GASSER

MikeG ist offline  
Alt 25.10.2001, 03:17   #7
Oliver W.
 
Registriert seit: 04.06.2001
Ort: Speyer
Beiträge: 78
Abgegebene Danke: 0
Erhielt: 0 Danke in 0 Beiträgen
Standard

Hallo,

ich verwende den Ablauf nach "Krause". Er wird aus 40er Abwasserrohren aus dem Baumarkt zusammen gesteckt. Ist in Null Komma nix zusammengabaut, nur etwas sägen muss halt sein. Er funktioniert übrigents sehr gut und das Plätschern hält sich in Grenzen. Threads zum Überlauf müssten unter der "Suchen"-Funktion zu finden sein.


Gruss, Oliver W.
Oliver W. ist offline  
Alt 25.10.2001, 05:41   #8
bongo
 
Registriert seit: 14.08.2001
Ort: überall
Beiträge: 1.985
Abgegebene Danke: 0
Erhielt: 0 Danke in 0 Beiträgen
Standard

Hallo Oliver,

das Plätschern eines solchen Überlaufs läßt sich zuverläsig verhindern wenn du den Ablauf wendelst, so daß er aussieht wie ein Korkenzieher. Das ist mit einem Rohr natürlich schlecht, aber mit einem dicken Schlauch kein Problem.
bongo ist offline  
Alt 25.10.2001, 17:16   #9
andy-blackjack
 
Registriert seit: 14.08.2001
Ort: 94116 Hutthurm
Beiträge: 75
Abgegebene Danke: 0
Erhielt: 0 Danke in 0 Beiträgen
Standard

Hallo,

wenn man den Ablauf schon wendelt, kommt es dann nicht auch auf die Wendelrichtung an? Auf der nördlichen Halbkugel unseres Planeten wird durch die Corioliskraft das Wasser immer eine Rechtsdrehung vollziehen, wenn es senkrecht abfliesst. Kann man in der Badewanne wunderbar testen, wenn man den Stöpsel rauszieht :smile:
Ich weiss, das ist jetzt etwas abseits der Praxis, aber ich kann mir vorstellen, das bei einer falschen Wendelrichtung die Geräusche noch lauter werden.

Grüße,
Andy
andy-blackjack ist offline  
Alt 26.10.2001, 06:12   #10
Martin A
 
Registriert seit: 10.06.2001
Ort: Pinneberg
Beiträge: 138
Abgegebene Danke: 0
Erhielt: 0 Danke in 0 Beiträgen
Standard

Liebe Forumsmitglieder,

das mit dem Überlauf mag ja sehr interessant sein, aber das Problem erscheint mir lösbar...(Schacht, Tunze, Krause o. Ä.).Die mir wichtigste Frage jedoch lautet: Hat schon irgendjemand hier so einen Diff Filter in Betrieb und funktioniert der wirklich so toll, wie Joachim behauptet. Nicht, daß ich seine Kompetenz anzweifele, aber es ist sein Baby und er scheint ja geradezu vernarrt in das Konzept zu sein, da ist man dann vielleicht nicht so objektiv, Erfahrungsberichte wären interessant...

Grüsse, Martin
Martin A ist offline  
Sponsor Mitteilung 26.10.2001   #10 (permalink)
Mister Ad
Verbraucherinformant
 
Registriert seit: 21.08.2005
Beiträge: 4682
Abgegebene Danke: 46
Erhielt 456 Danke für 893 Beiträge

 

Themen-Optionen

Gehe zu


Powered by vBulletin® Version 3.8.9 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2020, vBulletin Solutions, Inc.
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Lite) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2020 DragonByte Technologies Ltd.
Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 05:35 Uhr.