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#1 |
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Hallo Aquarianer,
bin an Euerer Erfahrung mit Ektozon (Fa. Brustmann)interessiert. Ich selbst verwende es in meinen Becken gelegentlich, wenn ich den Verdacht habe, dass bakterieller Befall im Anfangsstadium vorliegt (weisse Flossenränder, kleinere Wunden etc.). Der Hersteller empfielt jedoch auch eine regelmässige prophylaktische Anwendung. Davon habe ich jedoch bisher abgesehen, da ich den Einsatz von Chemikalien so gering wie möglich halten will, auch wenn's sich nur um Salze handelt, die man eigentlich mit den Wasserwechseln wieder entfernen kan Aber - mir stirbt allerdings gelegentlich auch 'mal ein Fisch. Wenn jemand Erfahrung mit der regelmässigen Anwendung von Ektozon hat, würde mich seine Antwort freue........ Gruss |
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#2 |
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Gast
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Gast schrieb am 2001-10-30 07:23 :
Hallo Rainer, > dass bakterieller Befall im Anfangsstadium > vorliegt (weisse Flossenränder, kleinere > Wunden etc.). Dann ist etwas in Deinem becken nicht ganz o.k. > Der Hersteller empfielt jedoch auch eine > regelmässige prophylaktische Anwendung. Wenn ich so was lese, sträuben sich mir die Nackenhaare - im Ernst. In ein AQ gehören Boden, Wasser, Pflanze und Fisch und ab und zu ein wenig Futter - mehr nicht, aber auch nicht weniger. > auch wenn's sich nur um Salze handelt, Mmh. Salze haben im Süßwasser-AQ nichts verloren. Es gibt gang, ganz wenige Ausnahmen mit Salzbehandlung von Ektoparasiten, aber die macht man nicht im Becken, sondern separat. > Aber - mir stirbt allerdings gelegentlich > auch 'mal ein Fisch. Da musst da nach schauen, warum, weshalb, wieso. Es stirbt sich nicht so leicht. Vielleicht kannst Du ja mal ausführlichst Dein Becken, Aufbau, Größe, Pflege, einfach alles und den Pflanzen- und Fischbesatz posten und mal die zeitliche Abfolge einiger dieser Todsfälle mit Symptomen schildern. > Wenn jemand Erfahrung mit der regelmässigen > Anwendung von Ektozon hat, würde mich seine > Antwort freuen......... In AQ gehören Boden, Wasser ....... |
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#3 | |
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Zitat:
also in ein Aquarium gehört schon noch einiges mehr: Bakterien, Schnecken, Würmer, Infusorien, und und und :wink: Und eben manchmal auch etwas Salz. Je nachdem wo die Fische eben herkommen. Tanganjikaseefische z.B sollten einen Zusatz von rund 1 Gramm auf 10 Liter regelmäßig haben, viele Lebendgebärende brauchen es, usw. Keinesfalls sollte prinzipiell Salz zugesetzt werden, da sind wir uns einig. Aber es kommt eben drauf an. Und eine Behandlung mit Salz kann durchaus im normalen Aquarium durchgeführt werden, ich halte das unter Umständen sogar für sinnvoller als ein extra Salzbad. Aber auch hier gilt: es kommt drauf an. Zurück zum Ektozon: Sicher kein prophylaktischer Zusatz, das ist unsinnig, man verschenkt damit Vorteile der Salzbehandlung. Auch für eine Salzbehandlung gilt: wenn behandeln, dann richtig, oder nicht. |
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#4 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hi Bongo,
ich weiß, ich weiß, ich weiß - mea culpa. Mit sind natürlich diese Sonderbedingungen (es kommt halt darauf an) auch bekannt. Aber wenn ich solche unsinnigen Empfehlungen wie mit dem Ektozon lese, dann kann ich manchmal nicht anders, als mit überspitzter Formulierung zu antworten. Also: In ein AQ gehören, Boden, Wasser, pflanze, Fisch und ab und zu etwas Futter - der Rest stellt sich von alleine ein. Besser ? :wink: |
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#5 |
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Registriert seit: 01.12.2001
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Lieber Ralf,
ich freue mich, dass wir bezüglich Ektozon einer Meinung sind, denn auch ich bin der Meinung, dass der Einsatz von Chemie in der Aquaristik auf das Nötigste zu reduzieren ist, da in den meisten Fällen nur die Symptome, nicht aber die Ursachen bekämpft werde Obgleich mir es für mich aus Deiner Antwort nicht ersichtlich war, unterstelle ich Dir, dass Du als erfahrener Aquarianer Ektozon kennst. Erlaube mir trotzdem (für Leser, die es nicht kennen), kurz die (angebliche) Wirkungsweise dieses Mittels zu beschreiben: Es setzt sich zusammen aus einer Mischung von vornehmlich Natriumsalzen, deren Anionen Sauerstoff freisetzen, und das Wasser somit mit Sauerstoff anreichern soll. Es ist kein Kochsalz (Natriumchlorid), welches bei der Behandlung div. Krankheiten zum Einsatz kommt. Mein Posting erfolgte nicht aufgrund eines mysteriösen Fischsterbens in meinen Becken (toi-toi-toi), sondern aus reiner Neugier,um zu erfahren, wie die Forumsmitglieder das sehe Es gibt sonst nicht viele Möglichkeiten einer so grossen Disskussionsplatform, da wirst Du mir sicher Recht gebe Obgleich's mit Ektozon nichts zu tun hat, findest Du im folgenden Info's über meine Aquarie 1. Becken (480 l): Besatz: Labidochromis caerulaeus (2m/5w), Pseudotropheus saulosi (1/1), Aulonocara hansbaenschi (1/2), Melanochromis johanni (1/1), Melanochromis chipokae (1/3), Cyrtocara moori (1/2), 5 Synodontis multipunktatus Bodengrund: feiner Sand Dekoration: Kalksteine Pflanzen: Schwimmpflanzen (Muschelblume); keine weiteren Pflanzen, da Becken an hellem Ort steht, so dass die Pflanzen schnell veralge Ausserdem gibt's im Malawisee ja auch fast keine Pflanzen Filter: Eheim Thermo-Intervallfilter 2. Becken (480 l): Besatz: 3 Acarichthys Heckelii, 4 Geophagus sp. Pindaré, 1 Satanoperca jurupari, 11 "Orinoco-Scalare" (Nachfahren von WF's aus dem Orinoco, jedoch keine P. Altum, aber friedliche Schwarmfische wie diese, nur bedeutend kleiner), 8 Corydoras aenus, 1 Liposarcus multiradiatus (30 cm), 1 Panaque nigrolineatus (20 cm) Bodengrund: feiner Sand Dekoration: 1 grosse beckenfüllende Mangrovewurzel, ein paar grössere Steine Pflanzen: ausschliesslich Schwimmpflanzen (Muschelblume), da alles, was die Erdfresser nicht ausgraben würden, vom P. nigrolineatus als Salat angesehen wird (trotz Fütterung pflanzl. Kost) Filter: Eheim prof. II Thermofilter (der grösste) 3. Becken (200 l): Besatz: 15 Rotkopfsalmler, 9 Beilbäuche, 2 siam. Rüsselbarben, 8 blaue Antennenwelse. Bodengrund: feiner Kies Pflanzen: dicht bepflanzt mit gr. u. kl. Amazonas Schwertpflanzen, div. Cryptocorynen, Vallisnerien, Krebsscheren, Wasserpest. Dekoration: Wurzeln Filter: Eheim Prof. 2224 Gruss |
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#6 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Gast schrieb am 2001-10-30 13:26 :
Lieber Ralf, > Obgleich mir es für mich aus Deiner Antwort > nicht ersichtlich war, unterstelle ich Dir, > dass Du als erfahrener Aquarianer Ektozon > kennst. Uups, erwischt. :grin: ) Spaß beiseite: Aus den Webseiten von Renate Husmann: "B r u s t m a n n Ektozon: Inhaltsstoffe: 5,8 mg Natrium perboricum; 0,97 mg Kalium chloricum; 0,58 mg Magnesium-Peroxid; NaCl." Ist nicht so ganz richtig, was Du schreibst mit dem nicht vorhandenen Chlorid :wink: Und um es deutlich zu sagen, das Mittel lasse ich mir in der Apotheke wohl billiger mixen, literweise, ist aber Geschmackssache und darüber will ich nicht urteilen. "Wirkung: Zur Verhütung und Behandlung von Pilzkrankheiten (Saprolegnia, Achlya) an Süß- und Seewasserfischen, nach Verletzungen. Zur Behandlung bei Ciliatenbefall (Chilodonella), zur Eindämmung von protozoären Hauttrübern. Milde Sauerstoffabspaltung. Aktivierung des Pflanzenwuchses. In Verbindung mit Cilex stark erhöhte Wirksamkeit gegen Cyclochaeta, Costia und Augen-Mycose. " Die Wirkungsweise wird insgesamt überhaupt nicht in Frage gestellt. Wie auch, entspricht sie doch eigentlich der klassischen Salzbehandlung, aber wie Bongo schon schrieb, dann richtig und nicht prophylaktisch. Die pauschale Äußerung zur Aktivierung des Pflanzenwuchses möchte ich so in Frage stellen :wink: > Es setzt sich zusammen aus einer Mischung > von vornehmlich Natriumsalzen, deren > Anionen Sauerstoff freisetzen, und das > Wasser somit mit Sauerstoff anreichern > soll. Es ist kein Kochsalz > (Natriumchlorid), welches bei der > Behandlung div. Krankheiten zum Einsatz > kommt. s.o. > Mein Posting erfolgte nicht aufgrund eines > mysteriösen Fischsterbens in meinen Becken > (toi-toi-toi), sondern aus reiner > Neugier,um zu erfahren, wie die > Forumsmitglieder das sehen. s. Bongos Posting, ist alles drin gesagt. > Es gibt sonst nicht viele Möglichkeiten > einer so grossen Disskussionsplatform, da > wirst Du mir sicher Recht geben. Absolut und so habe ich das auch verstanden. Rainer, bei Becken 1 und 2 würden mich vor allem mal die Wasserwerte interessieren und die Pflegemaßnahmen an den Becken :smile: _________________ Gruss Ralf <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Ralf Rombach am 2001-10-30 13:48 ]</font> |
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#7 | |
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Zitat:
Ektozon besteht zu über 94 % aus Kochsalz. Der Rest ist 5,8 gr Natrium perboricum, 0,97 mg KCl und 0,58 mg Magnesium peroxid. Lediglich das Natrium perboricum ist in der Lage als Sauerstoffspender zu fungieren, die Zusätze von Kalium und Magnesium machen das NaCl etwas "physiologischer", aber lange nicht so wie Meersalz. Insgesamt gesehen ein viel zu teures Salz. Und in Anwendung und Dosierung wie normales Salz/Meersalz zu verwenden. _________________ MfG Bongo <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: bongo am 2001-10-30 13:53 ]</font> |
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#8 |
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#9 |
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Hallo Ralf, Hi Bongo,
Merci für Eure Antworten, schliessen wir das Thema Ektozon mit mit der Bemerkung: sehr teueres Kochsalz ! Ralf, Du hast Dich für meine Wasserwerte interessiert: Malawi-Becken (160x50x60h): pH: 7.8 - 8.0 NH3: unter der Nachweisgrenze Nitrit: unter der Nachweisgrenze Nitrat: 25-50 mg/l M. johanni und vor allem M. chipokae sind ziemliche Rabauken; seit ich das Becken überbesetzt habe, läuft's viel besser. Südamerika-Becken (160x50x60h): pH: 7.2 - 7.4 NH3/Nitrit: unter der Nachweisgrenze Nitrat: 25-50 mg/l Andere Werte werden ohne Anlass nicht überprüft. An beiden Becken werden sehr diszipliniert (!) wöchentliche, ca. 40 - 50 %ige Wasserwechsel mit Mulmabsaugen durchgeführt. Dem frischen Leitungswasser wird Wasseraufbereitung (Zajac) zugesetzt. Die beiden Aquarien sind seit einem Jahr in Betrieb. Da der Nitratgehalt unseres LW gelegentlich an der Obergrenze (50 mg/l) ist, wurden über kurze Zeiträume auch schon Nitratwerte von 50-70 mg/l gemesse Gruss |
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