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Alt 23.06.2001, 14:04   #1
Beate
 
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Guten Morgen zusammen,
bei meinem ausquartierten FaFi-Männchen kann ich auf den schuppenlosen Stellen leicht schwärzliche Flecken entdecken - wachsen jetzt langsam die Schuppen nach oder gibt es einen schwarzen Pilz :???:
Am Maul (fehlende Lippen) ist er heute morgen wieder ein ganz klein wenig blutig, deutet das noch auf einen Pilz hin oder ist das nur, weil die Wunden noch nicht ganz verheilt sind?
Das Mosaik-Weibchen sieht schon wieder ganz gut aus, hat nur noch ein paar kleinere weiße schuppenlose Stellen.
Habe gestern im Hauptbecken nochmal einen 30%-TWW gemacht (letzten Sonntag 2/3), weil meine Guppys ohne Ende geschnauft haben. Habe auch 20L destilliertes Wasser dazu gegeben.
Vor dem Wasserwechsel hab ich Nitrit (kein Ausschlag) und Nitrat gemessen. Nitrat war ziemlich viel drin (sera-Test, bei der 10:10-Verdünnung war die Probe noch rot = mindestens 80mg/l).
Werde heute abend nochmal messen. Kann ich evtl. schon nach einem Tag wieder einen 30%-Wechsel machen?
Habe auch Schwarztorf besorgt, gebe ich den (in einem Säckchen) im Filter ganz obenauf oder noch unter die Filterwatte? Wieviel kann ich für mein 200L-Becken auf einmal reingeben?
Ich hab schon ein schlechtes Gewissen, weil meine beiden FaFi's schon fast eine Woche in dem 20L-Becken hocken. Kann ich sie schon bald wieder ins große geben???
Fragen über Fragen,
schönen Tag,
Beate
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Alt 24.06.2001, 14:40   #2
Beate
 
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Schon wieder guten Morgen, nur einen Tag später :smile:

Die Nitrat-Messung gestern abend hat nur noch einen Wert zwischen 20 und 40 mg/l ergeben. Wir haben trotzdem nochmal 20% TWW gemacht.

Die TWW haben wir auch immer entsprechend im Quarantänebecken gemacht, so daß das eSHa 2000 nun schon wieder ziemlich draußen sein müßte. Außerdem haben wir die Temperatur wieder auf 25°C gesenkt.

Leider muß ich heute morgen feststellen, daß das Weibchen wieder einen kleinen weißen "Knödel" an der Seite hat, ich bin mir wieder nicht sicher, was das ist. Sonst ist bei ihr alles ziemlich gut verheilt, keine "wunden" Stellen mehr.

Das Männchen sieht leider noch nicht so gut aus, er hat noch drei wunde Stellen und die Kiemen scheinen auch ziemlich rot durch. Außerdem sind bei ihm beide Brustflossen stark angegriffen, die eine Seite teilweise sogar bis 0,5cm vor dem Stumpf.

Ich habe das Gefühl, daß eine weitere Genesung im normalen Becken leichter wäre, gerade wenn ich dann über Schwarztorf filtere, weil sie sich dort wohler fühlen würden, oder???

Schönen Sonntag,
Beate
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Alt 24.06.2001, 16:07   #3
Ralf Rombach
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Hallo Beate,

beschreib doch noch mal Dein normales Becken und wie es zu den Verletzungen kam. Kann mich da nicht mehr dran erinnern.

Allgemein kann man, wenn ein Heilungsprozess gut angelaufen ist, auch den Einsatz von medikamenten durch ausreichend und großzügige Wasserwechsel minimieren, vielleicht sogar vermeiden. Das bezieht sich jetzt auf Dein Weibchen. Eine kleine Verpilzung steckt der Fische meist von alleine weg, wenn er a) gut konditioniert ist und b) die Wasser- und Beckenparameter soweit stimmen.

Gruss Ralf
 
Alt 24.06.2001, 16:29   #4
Beate
 
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>Hilfe, Fadenfische sterben!
>Erstellt am: 2001-06-16 18:27
>-------------------------------------------->------------------------------------
> Wir hatten ein Mosaik-Fadenfisch-Pärchen >und ein albinotisches Blauer-Fadenfisch->Männchen. Nun ist das das Mosaik-Männchen >tot, und die anderen beiden schauen auch >schon ganz schlecht aus!
>Angefangen hat alles damit, daß die beiden >Männchen plötzlich verletzte, blutige >Lippen hatten - das gelbe Männchen hat >jetzt sogar gar keine mehr! Ich dachte, das >käme von Revierkämpfen und verstärkte die >Bepflanzung.
>Dann kamen allerdings noch offene Stellen >am ganzen Körper dazu, das Mosaik-Männchen >verlor außerdem seine Flossen-Spitzen.
>Ich versuchte, das Problem mit >Wasserwechsel und eSHa 2000 in den Griff zu >bekommen, aber vor zwei Tagen war plötzlich >das Mosaik-Männchen tot, es hing mit dem >Kopf am Boden, mit der Schwanzflosse nach >oben. Es hatte offensichtlich keine >Schuppen mehr, war ganz weiß und mit einem >Schleier bedeckt. Aber das mit den Schuppen >hatte möglicherweise inzwischen schon meine >Siamesische Saugschmerle "erledigt"...
>Die beiden anderen haben offene, blutige >Stellen am ganzen Körper sowie schuppenlose >weiße Stellen (kein Flaum), das Weibchen >stellt außerdem stellenweise ein paar >Schuppen auf. Dem Männchen fehlt schon ein >Stück der Brustflossen. Das Männchen hält >sich außerdem seit zwei Tagen hauptsächlich >am Boden auf, kommt nur zum Fressen hoch.
>Mein Fischzüchter meint, die Saugschmerle >frißt meine Fadenfische an - aber das kann >ich mir nicht vorstellen, das müßte ich >doch sehen? Ich habe aber noch nie gesehen, >daß sie auch nur in deren Richtung schwamm!
>Gestern hab ich wieder einen Wasserwechsel >gemacht und heute wieder mit eSHa 2000 >(doppelte Dosis) angefangen.
>Wer weiß Rat?
>Ciao, Beate

--------------------------------------------------------------------------------
>Erstellt am: 2001-06-16 19:11
--------------------------------------------------------------------------------
>Hallo Joachim,
>die doppelte Dosis habe ich gewählt, da die >einfache keine Wirkung hatte und in der >Gebrauchsanweisung von eSHa2000 steht, daß >man zur schnellen Unterdrückung doppelt >dosieren soll.
>Unser Becken hat die Maße 100x40x50cm, wir >haben eine Juwel-Abdeckung mit zwei Röhren.
>Eheim-Außenfilter 1213, nur noch schwache >Leistung.
>Fischbesatz: eine siamesische Saugschmerle >(Länge ca. 18cm), vier schraffierte >Panzerwelse, sechs Rotkopfsalmler, ca. 20 >Guppys und eben die Fadenfische.
>Einrichtung: ca. 7cm Kies, Moorwurzeln, >Javamoos, Schwimmfarne, leider viel zu >viele Wasserlinsen, ein paar Pflanzen deren >Namen ich leider nicht mehr weiß und ein >paar künstliche Pflanzen.
>Wegen der Wasserwerte: ich hab leider nur >noch einen Schnelltest da, Werte schreib >ich gleich.
>Beate

Erstellt am: 2001-06-16 19:32
--------------------------------------------------------------------------------
> Also, laut Schnelltest sind die Werte:
>Nitrat = ca. 50mg/l
>Nitrit = 0
>dGH > 21°
>dKH ca. 10°
>pH-Wert ca. 7,6
>Beate

Erstellt am: 2001-06-16 20:45
--------------------------------------------------------------------------------
> Die künstlichen Pflanzen habe ich gekauft, >weil mir unter dem Schwimmfarn und den >Wasserlinsen immer ein Großteil der >Pflanzen eingegangen ist und die >Fadenfische sich nicht mehr richtig >verstecken konnten.

>Die Leitungswasser-Werte:

>Nitrat = 10mg/l
>Nitrit = 0
>dGH > 21° (=Höchstwert)
>dKH = 15 - 20°
>pH ca. 7,6

>Wir wechseln wöchentlich 10% (incl. >Bodengrund-Absaugung), haben aber in >letzter Zeit geschlampt und nur ca. >monatlich 20% gewechselt.

>Bei den Fadenfischen haben sich nicht die >Kiefer verändert, sondern nur die >beweglichen Lippenteile (ist doch was >anderes, oder?). Außerdem waren die Lippen >das erste Anzeichen, damals war sonst noch >gar nix, weshalb ich ja auch an >Revierkämpfe dachte.
>Das Weibchen hat übrigens an Lippen oder >Flossen keinerlei Veränderungen, sie >benimmt sich auch ganz normal.
>Das Männchen schwimmt seit heute Abend >wieder oben, liegt nicht mehr am Boden.

>Was mich wundert, ist, daß die angeblich so >harten Fadenfische erkrankt sind, die sonst >so anfälligen Guppys jedoch keinerlei >Anzeichen zeigen.

>Ich möchte meine Fadenfische im Moment noch >nicht töten, damit tue ich mich immer sehr >schwer. Unser Fischzüchter rät übrigens >als "humanste" Art der Tötung zum >Einfrieren (mit Wasser im Gefrierbeutel), >weil sie in eine Art Winterschlaf fallen >und dann einfach "wegschlafen".
>Lieber fange ich sie heraus und halte sie >vorerst in einem Quarantänebecken.

>Was rätst Du mir nun, soll ich mit eSHA2000 >aufhören und einen Wasserwechsel (gleich >2/3 wegen dem Nitrat) machen?

>Gruß, Beate

Die gesamten (umfangreichen) Beiträge sind zu finden im Thema "Fische": Seite 5 "Hilfe - Fadenfische sterben!" und Seite 2 "Fadenfische - Fragen an die Experten".

Gruß, Beate

Beate ist offline  
Alt 25.06.2001, 02:34   #5
Beate
 
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Trotz der vielen TWW atmen meine Fische im Hauptbecken sehr schnell.

Gestern habe ich festgestellt, daß sich im Heizstab Kondenswasser befand, ich habe diesen sofort gegen einen neuen ausgetauscht.
Ist es möglich, daß dadurch irgendwelche Giftstoffe ins Aq gelangt sind?
Wäre eine Erklärung, warum die Atemfrequenz trotz vieler großer TWW und gesunkenen Nitratwertes nicht abgenommen hat.

Seit heute filtere ich über Schwarztorf. Wenn ich zum Entfernen etwaiger Giftstoffe Aktivkohle einsetze, wird dann die Wirkung des Torfes auch geschwächt?

Habe heute den Wassereinlauf so umgebaut, daß durch mehrere kleine Löchlein Wasser auf die Oberfläche gespritzt wird. Hilft das meinen Fischen wegen der erhöhten Atemfrequenz?

Ciao, Beate
Beate ist offline  
Alt 25.06.2001, 03:02   #6
Ralf Rombach
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Beate schrieb am 2001-06-24 21:34 :

Hallo Beate,

zu Deinem ersten Problem habe ich leider keine so richtige Idee. Aus der Ferne will ich da keine Empfehlung wagen, die Tiere müüste ich eigentlich mal sehen

> Trotz der vielen TWW atmen meine Fische im
> Hauptbecken sehr schnell.

Mmh, habt Ihr jüngere Kupferrohre im Haus ? Oder nimmst Du aufgewärmtes Wasser ?

> Gestern habe ich festgestellt, daß sich im
> Heizstab Kondenswasser befand, ich habe
> diesen sofort gegen einen neuen
> ausgetauscht.

Unwahrscheinlich, dass der Heuier undicht ist, aber nicht unmöglich.

> Ist es möglich, daß dadurch irgendwelche
> Giftstoffe ins Aq gelangt sind?

Eigentlich nicht.

> Wäre eine Erklärung, warum die Atemfrequenz
> trotz vieler großer TWW und gesunkenen
> Nitratwertes nicht abgenommen hat.

Nun ja, das scheint mir etwas andere Ursachen zu haben. Fahre die Wasserwechsel jetzt mal ein gut Stück runter. Es könnte auch sein, dass durch die Wasserwechsel jetzt die Bakterienflora etwas angeschlagen ist. Bei größeren Mengen in kürzeren Abständen würde ich an Deiner Stelle mal Wasseraufbereiter verwenden (mache ich ja sonst nicht, aber der hat nun mal Chelatoren).

> Seit heute filtere ich über Schwarztorf.
> Wenn ich zum Entfernen etwaiger Giftstoffe
> Aktivkohle einsetze, wird dann die Wirkung
> des Torfes auch geschwächt?

Ja.

> Habe heute den Wassereinlauf so umgebaut,
> daß durch mehrere kleine Löchlein Wasser
> auf die Oberfläche gespritzt wird. Hilft
> das meinen Fischen wegen der erhöhten
> Atemfrequenz?

Prinzipiell ja, wenn es auf Sauerstoffmangel zurückgeht. Bei akuten Vergiftungen hingegen nicht.

Gruss Ralf

der Dir auf jeden Fall die Daumen drückt, auch wenn er irgendwie nicht richtig helfen kann.
 
Alt 25.06.2001, 03:34   #7
Beate
 
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>Mmh, habt Ihr jüngere Kupferrohre im Haus ? >Oder nimmst Du aufgewärmtes Wasser ?

Bei dem 2/3-TWW habe ich zum Teil temperiertes Wasser aus der Leitung genommen.

>Bei größeren Mengen in kürzeren Abständen >würde ich an Deiner Stelle mal >Wasseraufbereiter verwenden (mache ich ja >sonst nicht, aber der hat nun mal >Chelatoren).

Habe stets Wasseraufbereiter dazugegeben. Werde vorerst keinen TWW mehr durchführen, mal die nächsten ein bis zwei Tage abwarten.

> Seit heute filtere ich über Schwarztorf.
> Wenn ich zum Entfernen etwaiger Giftstoffe
> Aktivkohle einsetze, wird dann die Wirkung
> des Torfes auch geschwächt?

>Ja.

Habe dennoch vor den Wassereinlauf ein Säckchen Aktivkohle gehängt, ich weiß nicht mehr, was ich sonst noch versuchen soll :???:

>der Dir auf jeden Fall die Daumen drückt, >auch wenn er irgendwie nicht richtig helfen >kann.

Du hast mir schon viel geholfen. Ich hab einiges dazugelernt, um solche Probleme in Zukunft vielleicht vermeiden zu können, das jetzt wird bestimmt auch noch irgendwie gut gehen. Ich hab die Hoffnung noch nicht aufgegeben, obwohl ich heute schon wieder zwei neue leicht blutige Stellen an meinem FaFi-Männchen entdeckt habe :cry:

Ciao, Beate

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Beate am 2001-06-24 22:36 ]</font>
Beate ist offline  
Alt 25.06.2001, 11:42   #8
Beate
 
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Guten Morgen,

leider scheinen meine Fische heute morgen noch schneller zu atmen, sogar meine Saugschmerle konnte ich schon beobachten, wie sie kurz die Nase aus dem Wasser steckte.

Ich hab gute Lust, alle in einen Kübel zu packen und zu meinem Fischzüchter zu bringen, ich kann den Kasten bald nicht mehr sehen. Gestern dachte ich noch, die Kohle wäre des Rätsels Lösung, aber jetzt weiß ich gar nicht mehr weiter. Oder bin ich zu ungeduldig?

Ich hoffe nur, daß die Situation nicht eskaliert, während ich in der Arbeit bin.

-> Um dies zu vermeiden, werde ich die Kohle tagsüber entfernen und wieder für einen Wasserstrudel sorgen.

Traurige Grüße,
Beate

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Beate am 2001-06-25 06:45 ]</font>
Beate ist offline  
Alt 25.06.2001, 16:17   #9
André H.
 
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hallo Beate,
viel fällt mir zu deinen Problemen nicht ein aus folgendem:
- um das Frischwasser zu temperieren, kocht man einen Teil auf dem Herd ab, da das Warmwasser aus der Leitung über Kupferleitungen/-heizkessel kommt. Das vertragen die Fische nicht gut.

- verwendest du vielleicht einen Sprudelstein, schlimmstenfalls auch noch nachts? Damit würdest du den Sauerstoff aus dem Wasser treiben, den die Pflanzen nachts zur eigenen Erhaltung auch noch verbrauchen.
Den Fehler habe ich mal gemacht, und deutlichen Verhaltensänderungen an den Fischen bemerkt.

- Desweiteren sollten du vieleicht mal den Sauerstoffgehalt mal mit einem entsprechendem Test überprüfen.

Nicht aufgeben, du bekommst es mit Geduld schon hin.

Gruß
André
André H. ist offline  
Alt 25.06.2001, 16:25   #10
Joachim Mundt
 
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Hallo Beate,

es tut mir sehr leid, dass du auch weiterhin so massive Probleme mit deinen Fischen hast.

Befinden sich die erkrankten Fische mittlerweile in einem größeren Becken?

Mein Vorschlag:

Kaufe dir einen anderen NO2-Test, denn die Teststreifen zeigen gut ablesbare Werte erst ab 1mg/l an (zarte Rosafärbung). Auch wenn die Messskala weiter herunterreichen sollte, kann man die Werte nicht mehr sinnvoll ablesen.

Zu deinem Problem mit der heftigen Atmung ist zu sagen, dass Ralf einen nicht unwesentlichen Punkt aufgegriffen hat, nämlich die Verwendung von warmem Leitungswasser. Dabei können sich Kupferionen aus den Rohren lösen und für eine Vergiftung der Bakterien im Becken und Filter sorgen. Dabei könnte dann doch wieder Nitrit auftauchen. Bitte noch einmal (aber diesmal mit einem Tropfentester) kontrollieren.

Mein Verdacht geht dahin, dass deine Mikrofauna im Becken gestört ist und deshalb ein gutes Aq-Milieu nicht bzw. nur unzureichend vorhanden ist.

Eine andere Ursache für die Erkrankungen könnte in einer übermäßigen Behandlung liegen, die z.T. bei dir, aber auch (und das zum überwiegenden Teil) im Vorfeld bei deinem Händler oder schon bei dem Großhändler vorgenommen wurde. Dabei könnte es zu einer Summierung der Nebenwirkungen und entsprechend einer Vergiftung gekommen sein. Manche Medikamente gelten zudem als karzinogen (also krebserregend bzw. krebsfördernd), was dann zum Ausbruch von Geschwüren o.ä. führen kann. Jede weitere Behandlung würde bei den Tieren nur noch mehr Schaden verursachen.

Leider kann ich nur mutmaßen, eine "Diagnose" ist so leider nicht möglich.

Was aber mit Sicherheit der Gesundheit der Fische nicht zuträglich ist, ist die längerfristige Unterbringung in deinem kleinen Quarantäne-Becken. Die Stoffwechselprodukte und die räumliche Enge verursachen einen erheblichen Stress bei den Tieren, wodurch jede Behandlung nur als Kosmetik zu werten ist. Ein größeres Becken (mindestens ein 60cm-Teil) sollte Grundvoraussetzung für eine sinnvolle Quarantäne sein.

Bitte schreibe auch noch, wie die Filtertechnik in deinem "normalen" Becken aussieht, also welcher Filter, welche Filtermaterialien, wie oft gereinigt wird, wie gereinigt wird und mit welcher Leistung er läuft. Bitte diese Angaben möglichst umfassend und vollständig bringen :wink:
Joachim Mundt ist offline  
 

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