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Alt 30.06.2001, 23:06   #1
DanielR
 
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Ich habe vor mir A. agasszis zu zulegen, weil sie soooo schön sind, nicht schwer zu züchten sein sollen, und angeblich nicht so Wert auf Wasserwerte legen( Stimmt das? ).
Aber nun zum eigentlichen: Ich hab gelesen, dass Barsche ähnlich wie viele Labyrinther Feinde brauchen, weil sie sonst auf ihre Weibchen gehen.Muss ich die Agasszis im Harem halten ( so 2 Weibchen hab ich gedacht, dass sich die Agressionen verteilen) oder genügt schon ein Weibchen?

Ich hätte als "Feindfisch" für das Männchen mein Pärchen Paradiesfische ( Macropodus opercularis) zu bieten. Vertragen sich die Fische oder gewinnt einer die Überhand?

Könnte mein Paradiesfischmännchen auch das Agasszimännchen als "Gegner" akzeptieren und nicht auf das Paradiesf.weibchen gehen?

Danke schonmal.

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: DanielR am 2001-06-30 18:22 ]</font>
DanielR ist offline  
Alt 01.07.2001, 00:03   #2
damar
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Also bezüglich der Wasserwerte sind sie nicht wählerisch, ich halte sie schon eine Monat mit meinen Yellows(Labichromis........) zusammen, bei alkalischem Wasser!
 
Alt 01.07.2001, 00:33   #3
Stefan
 
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Hallo Daniel,

wie groß soll denn dein Becken werden wo die Agassizi rein sollen?
Ich werd mir selbst ein 60cm Aquarium anschaffen und mein Kakaduzwergbuntbarschpärchen reintun. Als Feindfische werd ich C.pygmaneus nehmen und ein paar Zwergziersalmler die sind für das Gelege der Kakadus völlig ungefährlich.
Stefan ist offline  
Alt 01.07.2001, 00:34   #4
Michael Wolfstädter
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Hallo Daniel,

generell würde ich als Feindfische kleine, schnelle Tiere dazusetzen, damit sie eine gute Chance haben den Attacken auszuweichen.

Ich bevorzuge dafür Salmler oder Guppyweibchen. Ob das mit Deinen Paradiesfischen klappt, müsstest Du ausprobieren. Halte aber in jedem Fall ein zweites Becken in Betrieb, damit Du zu sehr gestresste Tiere herausfangen und umquartieren kannst.

Übrigens halte ich sehr gerne Apistogramma. Ich habe es aber aufgegeben dazu ein Gesellschaftsaquarium zu benutzen. Ich pflege die Tiere in einem Artaquarium, setze dafür lieber zwei Tiere mehr ein (erst ab 1m Beckengrösse zu empfehlen). Als Beifische habe ich lediglich eine Handvoll Salmler (meist eine Nannostomus-Art).

Agassizi lassen sich zwar in alkalischem Wasser halten, ihre Farbigkeit und ihr Wohlbefinden steigert sich aber in saurem Wasser (PH zwischen 6,0 und 6,5).

Noch ein paar Tipps:

Die Apistogramma sind Dir sehr dankbar für feinen Kies- oder Sandboden.

Plane in Bodennähe viele Versteckmöglichkeiten (viel Wurzelholz mit aufgebundenen kleinen Anubias eignen sich hervorragend.

Eine Schwimmpflanzendecke ist Ideal (Nimm für die Restbepflanzung wenig lichthungrige Pflanzen (Javamoos, Anubias, Sumatrafarn, Kongo-Wasserfarn u. ä.).

Füttere zumindest einmal Wöchentlich Artemia-Nauplien (die Tiere lieben die Krebschen und danken es Dir mit gesundem Wachstum)

 
Alt 01.07.2001, 00:37   #5
Stefan
 
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Wo wir schon beim Futter sind :smile: Wasserflöhe solltest du auch des öfteren füttern, sie sind sehr wichtig für den Erhalt der Farben.
Stefan ist offline  
Alt 01.07.2001, 02:13   #6
Anja
 
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Hallo,
ich hätte da mal 'ne Frage: Wozu braucht man Feindfische???
Vielleicht habe ich da was nicht mitbekommen, aber ich war immer froh, daß sich meine Fische "Verstehen" und nicht gegenseitig durchs Becken jagen...
Gruß, Anja
Anja ist offline  
Alt 01.07.2001, 03:30   #7
Stefan
 
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Hallo Anja,

also Feindfische sind sehr sinnvoll. Sie ermutigen die Eltern (in diesem Fall Apistogramas) ihr Gelege richtig zu verteidigen. Es wird bessere Brutpflege betrieben und die Eltern kommen garnicht auf die Idee, sich untereinander zu streiten, weil sie genug damit zu tun haben, die "Feindfische" zu vertreiben.
Einfach aber effektiv glaub ich zumindest :smile:
Stefan ist offline  
Alt 01.07.2001, 18:31   #8
DanielR
 
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Dass man "Feindfische" zur erfolgreichen Zucht brauch, hab ich noch nicht gewusst. Aber danke; wieder was gelernt.
Meine Frage war aber eigentlich anders gemeint, nämlich ob die Agassizs im normalen Gesellschaftsbecken, in dem die Zucht sehr unwahrscheinlich ist, im Harem halten soll oder ob ich nochmal ein Männchen reinsetzen soll oder ob meine Paradiesfische ausreichen als "Gegner". Bei meinen Paradiesfischen idt es nämlich so, dass das M. das W. öfters jagt, weil es kein anderes M. hat, gegen das es sein Revier verteidigen kann. Ein Freund von mir pflegt Purpurprachtbarsche und bei ihm war das M. seinem W. gegenüber so agressiv, dass er es aus dem Becken tun musste. Das will ich -um Gottes Willen- nicht! Irgendwo hab ich im Internet mal gelesen, dass sich dieses Verhalten legt, wenn mehrere Weibchen vorhanden sind, weil sich die Agressionen dann verteilen.
Stimmt das????
Dies wollte ich eigentlich wissen.

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*Das was ihr könnt kann ich auch, nicht bloß mit Panzerwelsen! :wink: *





<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: DanielR am 2001-07-01 14:02 ]</font>
DanielR ist offline  
Alt 01.07.2001, 23:59   #9
Anja
 
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Hallo Stefan und Daniel,
vielleicht ist das ja mit Barschen wirklich so, aber bei den Betta splendens(Labyrinther) konnte ich das noch nicht beobachten. Ganz im Gegenteil, wenn ich nicht schnell genug nach dem Ablaichen die Weibchen entfernt habe, haben die das Männchen alle gemacht(wollten den Laich lieber fressen!). Zumindest haben meine Bettas in drei Monaten drei Mal für Nachwuchs gesorgt :smile: , auch ohne Feindfische!
Ich werde es wohl auch weiterhin so lassen...
Gruß, Anja
Anja ist offline  
Alt 02.07.2001, 14:39   #10
Michael Wolfstädter
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Zitat:
DanielR schrieb am 2001-07-01 13:31 :
Dass man "Feindfische" zur erfolgreichen Zucht brauch, hab ich noch nicht gewusst. Aber danke; wieder was gelernt.
Meine Frage war aber eigentlich anders gemeint, nämlich ob die Agassizs im normalen Gesellschaftsbecken, in dem die Zucht sehr unwahrscheinlich ist, im Harem halten soll oder ob ich nochmal ein Männchen reinsetzen soll oder ob meine Paradiesfische ausreichen als "Gegner". Bei meinen Paradiesfischen idt es nämlich so, dass das M. das W. öfters jagt, weil es kein anderes M. hat, gegen das es sein Revier verteidigen kann. Ein Freund von mir pflegt Purpurprachtbarsche und bei ihm war das M. seinem W. gegenüber so agressiv, dass er es aus dem Becken tun musste. Das will ich -um Gottes Willen- nicht! Irgendwo hab ich im Internet mal gelesen, dass sich dieses Verhalten legt, wenn mehrere Weibchen vorhanden sind, weil sich die Agressionen dann verteilen.
Stimmt das????
Dies wollte ich eigentlich wissen.

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<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: DanielR am 2001-07-01 14:02 ]</font>

Es ist tatsächlich so, dass einige Arten während der Balz und der Brut agressiv reagieren. Sind dann Feindfische im Becken, verteilen sich die Agressionen auf mehrere Tiere.

Dein Agassizi Männchen sollte mindestens zwei Weibchen haben. Erstens leben die Tiere Polygam, zum zweiten wirbt das Männchen sehr heftig um die Partnerin.

Übrigens ist es am besten (in grösseren Aquarien) einen Trupp (ca. 2m, 3-4w) der Tiere zu halten. Nur dann lässt sich das Sozialverhalten in allen Facetten beobachten.
 
 

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