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Alt 02.07.2001, 17:11   #1
Tanja
 
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Hallo !
Ich habe für meine Fische Frostfutter im Gefrierfach, ein Block mit 4 verschiedenen Sorten schon in kleine Stücke portioniert. Zum Füttern taue ich ein kleines Stück auf, die Menge ist aber zuviel für meine Fische. Kann ich das aufgetaute Futter im Wasser aufbewahren ? Im Kühlschrank bis zum nächsten Abend ? Diese Stücke zu teilen, gestaltet sich etwas schwierig ! Wie entnehmt Ihr die Menge die Ihr braucht ?

Gruß Tanja
Tanja ist offline  
Alt 02.07.2001, 17:48   #2
Ute De-Ku
 
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Hallo Tanja,
dein Problem kann ich mir gut vorstellen. Ich halte allerdings nichts davon, das aufgetaute Futter aufzubewaren. Weil sich in aufgetauter
Ware schneller Keime bilden als in frischer.
Alternativen:
1. den Rest wegwerfen
2. nur alle zwei Tage füttern
3. Frostfuttermarke wechseln
Meine roten Mülas sind in so dünnen Stücken gefroren, die könnte man noch teilen, während
Artemia- und Wasserflöhestücke so dick sind, da müßte ich schon mit einer Säge dran gehen.

Ute De-Ku ist offline  
Alt 02.07.2001, 18:25   #3
Christopher
 
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Also ich füttere regelmäßig mit Roten Mückenlarven und Wasserflöhen. Diese Stücke sind auch viel zu groß, selbst wenn ich nur alle 2 tage füttern würde, könnten die Fische diese Menge nie auffressen. Um diese Stücke zu halbieren bzw. sogar zu dritteln nehme ich eine Rasierklinge. Das geht eigentlich sehr gut. Ihr könnt es ja mal ausprobieren.
Gruß, Christopher
Christopher ist offline  
Alt 02.07.2001, 23:14   #4
Tim
 
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Ich würde den Würfel einfach zwischen die Finger nehmen und solange damit im Wasser herumwedeln bis die benötigte Menge im AQ ist. Falls Du kein anderes Becken hast, in das Du den Rest geben kannst, würde ich Dir empfehlen, das Zeug wegzuwerfen. Selbst mit Kühltasche oder so war bei dem Futter die Kühlkette das eine oder andere Mal evt. schon unterbrochen, weswegen ich da nichts riskieren würde, denn auch beim Auseinanderschneiden taut so ein Würfel schon mal ein bischen an.
Tim
Tim ist offline  
Alt 03.07.2001, 02:12   #5
ChrisB
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Zitat:
Tim schrieb am 2001-07-02 18:14 :
Ich würde den Würfel einfach zwischen die Finger nehmen und solange damit im Wasser herumwedeln bis die benötigte Menge im AQ ist.
das anhaftende wasser der frostfutterstückchen sollte nach möglichkeit nicht ins becken gelangen (phosphate etc.).. von dieser methode rate ich also ab .. lieber in ein fischnetz reintun, dann unterm wasserhahn auftauen und abspülen .. erst dann ins becken

Zitat:
Falls Du kein anderes Becken hast, in das Du den Rest geben kannst, würde ich Dir empfehlen, das Zeug wegzuwerfen. Selbst mit Kühltasche oder so war bei dem Futter die Kühlkette das eine oder andere Mal evt. schon unterbrochen, weswegen ich da nichts riskieren würde, denn auch beim Auseinanderschneiden taut so ein Würfel schon mal ein bischen an.
Tim
solange der würfel beim anschneiden nur für wenige sekunden bzw. ne minute draussen ist, kann man ihn unbesorgt wieder ins gefrierfach (!) legen .. wenn er länger draussen ist würde ich ihn sicherheitshalber wegschmeissen ..
 
Alt 03.07.2001, 03:35   #6
Mike
 
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Hallo,

also ich nehm dazu so nen stabileren Metall-Schaschlickspiess. Den mittig auf den Würfel angesetzt und gedrückt, zerspringt der Würfel in 2-3 Teile, die man dann separat verfüttern kann. Dauert keine Minute, somit kein Problem von wegen Auftauen.

So ein Kondensmilchdosenöffner sollte sicher auch gehen (Holzgriff mit so ner Metallspitze vorne dran)

Gruß
Mike

P.S.: Um bei Küchengeräten zu bleiben. Diese Knödelkellen sind ideal um Entengrütze von der Wasseroberfläche abzukeschern :grin:
Mike ist offline  
Alt 03.07.2001, 04:05   #7
Anja
 
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Hallo,
ich habe ein völlig andere Methode...
ich kaufe verschiedene tiefgefrorene Futtermittel, zerhacke diese zu Hause angekommen schnell(!!!) mit einem spitzen Messer in einer großen Tupperschüssel, Deckel drauf und in die Tiefkühltruhe! Dann ziehe ich täglich mit "geschlossenen Augen" einen Brocken heraus, fast so schön wie ein Adventskalender :smile:
Gruß, Anja
Anja ist offline  
Alt 03.07.2001, 04:48   #8
Tim
 
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Zitat:
das anhaftende wasser der frostfutterstückchen sollte nach möglichkeit nicht ins becken gelangen (phosphate etc.).. von dieser methode rate ich also ab ..
Das ist wohl eine Glaubensfrage und schon oft und kontrovers diskutiert worden, denn genauso können beim Ausspülen der Würfel wichtige Nährstoffe weggespült werden.
Mittlerweile hat sich allerdings - zumindest in den von mir in diversen Fachzeitschriften gelesenen Artikeln - durchaus die Meinung durchgesetzt, dass man den Würfel ganz, ohne Auftauen, ins Becken geben kann.
Ich mach das genauso und habe keine Probleme mit Algen, Phosphat oder ähnlichem.
Ich will hier aber keine Diskussion anzetteln, sondern nur verhindern, dass etwas als mehr oder weniger unumstösslich beschreiben wird, was es meiner Meinung nach überhaupt nicht ist, da ich persönlich das Gegenteil erlebe. :wink:
Ich habe diesen Satz mit dem Phosphat nämlich schon des öfteren gelesen und war nicht so ganz mit diesen Befürchtungen einverstanden.
Nix für ungut, bei mir klappts wirklich einwandfrei.
Tim
Tim ist offline  
Alt 03.07.2001, 05:31   #9
Joachim Mundt
 
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Hallo Tim,

>Das ist wohl eine Glaubensfrage und schon
>oft und kontrovers diskutiert worden, denn
>genauso können beim Ausspülen der Würfel
>wichtige Nährstoffe weggespült werden.

Warum sollte ein ganz einfach nachvollziehbarer Messvorgang kontrovers diskutierbar sein? Tatsache ist bei vielen Frostfuttersorten, dass diese erst aus großen Blöcken in die uns bekannten Formen umgefroren werden. Dabei gehen Futtertiere zum Teil bereits in Zersetzung über. Die beim Auftauen sich herauslösenden angeblich wichtigen Nährstoffe werden entsprechend auch im Aq freigesetzt und werden daher sowieso nicht von den Tieren aufgenommen. Warum sollte man also das Wasser unnötigerweise damit belasten?

Du kannst ganz einfach nachmessen, wieviel Phosphat und Nitrat im Auftauwasser vorhanden ist. Versuch´s doch einfach mal :wink:

>Mittlerweile hat sich allerdings -
>zumindest in den von mir in diversen
>Fachzeitschriften gelesenen Artikeln -
>durchaus die Meinung durchgesetzt, dass man
>den Würfel ganz, ohne Auftauen, ins Becken
>geben kann.

Man kann alles mögliche machen, man kann sich sogar einen Knopf ans Knie nageln, wenn man´s denn möchte :wink:

>Ich mach das genauso und habe keine
>Probleme mit Algen, Phosphat oder
>ähnlichem.

Na dann hast du bisher halt Glück gehabt :smile:

>Ich will hier aber keine Diskussion
>anzetteln, sondern nur verhindern, dass
>etwas als mehr oder weniger unumstösslich
>beschreiben wird, was es meiner Meinung
>nach überhaupt nicht ist, da ich persönlich
>das Gegenteil erlebe. :wink:

Was erlebst du denn? Hast du´s mal gemessen, was im Auftauwasser so alles drin ist?

Joachim Mundt ist offline  
Alt 03.07.2001, 05:51   #10
Tim
 
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Die Menge an Auftauwasser, die ich in einem so kleinen, vielleicht 1 cm³ grossen Würfel habe, wird mir wohl kaum mein Becken umschmeissen. Natürlich kann ich mir 10 Tafeln Mülas auftauen und den Gehalt messen, aber das ist ja wohl nicht zu vergleichen, oder? Denn dass man aus den paar Tropfen Auftauwasser eine angemessene Bestimmung hinbekommt, dafür sind unsere Methoden zu ungenau. Und wenn ich einen Würfel in ein Glas Wasser gebe und in diesem Wasser dann einen Nitratgehalt von meinetwegen 100mg messe, so muss ich doch beachten, dass diese Menge auf die Gesamtwassermenge des Beckens verteilt wird. Natürlich reichert sich das Zeug irgendwann an, aber dafür sind die Wasserwechsel da. :wink:
Wäre im Auftauwasser tatsächlich soviel an Schadstoffen, so wäre auch das Futter selbst stark belastet, so dass die Tiere beim Fressen zuviele Schadstoffe aufnehmen würden und damit dürften wir wohl kein Frostfutter mehr verfüttern.
Ich verfüttere mein Frostfutter schon immer so, und hatte noch nie Probleme (dass ich nur Glück habe, wage ich doch stark zu bezweifeln), da kann im Labor gemessen werden was will, ich weiss, was ich in meinen Becken messe und wieviele Algen (nämlich keine) ich habe.
Tim
Tim ist offline  
 

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