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Alt 03.07.2001, 00:49   #1
Nawrat
 
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Hallo!

Gibt es Pflanzen, die sich nicht vertragen, d.h. Pflanzen, die nicht nebeneinander gepflanzt werden dürfen? Vielleicht könnte man so manchen Kümmerwuchs erklären, wenn sonst alles im Becken stimmt?

Danke und Grüße
nawrat
Nawrat ist offline  
Alt 03.07.2001, 01:42   #2
Silke P.
 
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Hallo Nawrat,
nicht, daß ich wüsste. Wenn man die Ansprüche der Einzelnen Pflanzen in Puncto Wasser, Licht, Bodengrund berücksichtigt, sollte es kein Problem geben.
Silke P. ist offline  
Alt 04.07.2001, 00:01   #3
Daniel V.
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Eher im Gegenteil. Verscheide Pflanzen haben meist auch einen verschieden hohen Bedarf an Nährstoffen, so das besser ist viele verschiedene Pflanzen zu pflegen als eine Monokultur anzulegen.
In der Landwirtschaft gibt es deshalb eine Fruchtfolge. Das heißt nach dem auf dem Acker eine Sorte Pflanzen angebaut z.B. Mais, baut man danach eine Sorte an z.B. Weizen. Außerdem fördern Monokulturen die Verbreitung von Krankheiten.
Es gibt aber Pflanzen die besonders gut miteinander harmonieren weil sie z.B. einen sehr unterschiedlichen Nährstoffbedarf haben.
Also immer viele verschieden Pflanzen pflegen. :smile:

 
Alt 04.07.2001, 02:19   #4
marion-g
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Hallo Daniel,

über Wasserpflanzen weiß ich nicht viel, aber über Landpflanzen.

Dort gibt es durchaus Unverträglichkeiten, die man bei Fruchtfolgen oder Nachbarbepflanzungen beachten muss, sollen alle Pflanzen gedeien.

Teils liegt es an ähnlichen Bedürfnissen-das heißt es gibt Pflanzen, die um die gleichen Nährstoffe konkurrieren und deshalb weder neben- noch nacheinander in der gleichen Erde gedeihen.

Dann gibt es Pflanzen, die aktiv ihre Umwelt gestalten - sie geben Stoffe ab, die es anderen Pflanzen schwer machen sollen, in der Nachbarschaft zu wachsen (z.B. Walnuss, Eukalyptus). So haben sie alles Futter, Licht, Wasser für sich.

Ich könnte mir ähnliches für Wasserpflanzen vorstellen, weiß es nicht.

Gruß, Marion.
 
Alt 04.07.2001, 14:51   #5
Marcel
 
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Hallo,
Zwischen Vallisnerien und Cryptocorynen gibt es manchmal Probleme. Meist setzen sich die Cryptocorynen durch, da sie den Vallisnerien die Nährstoffe entziehen.
Marcel ist offline  
Alt 04.07.2001, 15:10   #6
Nawrat
 
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Acha!

Da ist schon das erste Problem. Die meisten haben das wohl (wie ich) nicht gewußt, oder?!

Danke für dei Tipp!

Grüße
nawrat
Nawrat ist offline  
Alt 05.07.2001, 06:24   #7
Joachim Mundt
 
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Zitat:
Marcel schrieb am 2001-07-04 09:51 :
Hallo,
Zwischen Vallisnerien und Cryptocorynen gibt es manchmal Probleme. Meist setzen sich die Cryptocorynen durch, da sie den Vallisnerien die Nährstoffe entziehen.
Hallo Marcel,

diese Aussage habe ich schon des Öfteren gehört, kann sie allerdings so nicht bestätigen.

Sowohl Cryptos als auch Vallis bevorzugen "fetten" Boden zum Wachstum. Da Cryptos jedoch anpassungsfähiger an die jeweilige Nährstoffsituation sind, unterliegt die Vallisnerie, weil sie in nährstoffarmen Böden sogar eingehen kann. Man könnte theoretisch daraus schließen, dass Cryptos einen Wuchshemmstoff für Vallis ausbilden. Da es jedoch auch reichlich Beispiele gibt, bei denen beide Gattungen sich erfolgreich "durchwachsen", kann m.E. diese Theorie nicht aufrechterhalten werden.
Joachim Mundt ist offline  
Alt 05.07.2001, 15:56   #8
Marcel
 
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Hallo,
Ich habe ja auch geschrieben das es "manchmal" Probleme geben kann.
Aus eigener Erfahrung kann ich das bestätigen.
Jegliche Versuche Riesen- und Schraubenvallisnerien neben Cryptocoryne wendtii zu pflanzen schlugen fehl.
Dabei bekamen die Vallisnerien gelbe Blätter und starben schließlich ab. Die Cryptocorynen breiteten sich aber stark aus.
Das trat aber nur auf wenn beide Pflanzen direkt nebeneinander gepflanzet wurden. Beide sind gut gewachsen als sie weit entfernt waren(Beckenlänge 150cm).
Marcel ist offline  
 

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