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Alt 03.07.2001, 16:58   #1
Marcus
 
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Ich habe in meinem Aq. eine Pumpe installiert, die meinen Welsen zuliebe eine gewisse Strömung erzeugt. Diese Pumpe ist allerdings täglich verstopft, da sie nur ein kleines Gitter zum abfangen von Schwebeteilchen hat. Nun möchte ich das irgendwie unterbinden, da ich die Pumpe nicht täglich säubern will, weil ich auch nicht immer zu Hasue bin. Dazu habe ich mir überlegt einen kleinen Schwamm vor die Pumpe zu basteln. Nun ergeben sich aber die bekannten Nachteile eines "mechanischen" Schnellfilters. Wei kann ich nun diese Pumpe dazubringen, dass ich sie nur wöchentlich säubern muss, ohne mir einen Schnellfilter einzuhandeln, der die Prozesse in meinem Aq. ungünstig beeinflusst?
Marcus ist offline  
Alt 03.07.2001, 22:27   #2
Walter
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Hallo,
probier´s mal mit einer Drehung um 180°, d.h. Wassereinlauf von oben, das sollte den Verschmutzungsgrad doch deutlich verringern. Was hast Du eigentlich für eine Pumpe :wink: , Verstopfung kaum möglich.
 
Alt 03.07.2001, 23:06   #3
Daniel V.
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Wenn sich deine Pumpen als "Blatthäcksler betätigen" betätigen sie sich dann nicht auch als "Fischhäcksler"? :smile:
Ich würde es mit Gittern versuchen die man an das Ansaugrohr vom Außenfilter macht. Die gibt es in allen Größen und die setzen sich nicht ständig zu.
.
 
Alt 03.07.2001, 23:16   #4
Walter
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Hi,
"Vallisnerienblatthäcksler" :wink: , und in diesem Becken gibt´s keine "Minifische", die in die Einströmöffnung gelangen könnten. Vielleicht mal ´n Glasstäbchen :wink:
 
Alt 05.07.2001, 16:19   #5
Marcus
 
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Ich hab ne JBL Pumpe, die so 1200 l/h macht (glaube ich), die ist ganz gut und vor allen Dingen ziemlich billig (ca 30 DM). Da ist so ein kleines Gitter dran, um gröbere Dinge davon abzuhalten zerhexelt zu werden. Meine Fische sind dazu aber eh zu gross :wink:, Valisnerien dagegen rafft es hin und wieder mal dahin, wenn das Gitter noch nicht komplett zugesetzt ist...

Marcus
Marcus ist offline  
Alt 06.07.2001, 15:58   #6
Joachim Mundt
 
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Hallo Olaf,

>was fürchtest Du einen Schnellfilter.
>Biologisch ändert der gar nichts, weil sich
>eine Biologie in ihm nicht aufbauen kann.
>Das ist unmöglich.

Mich würde interessieren, womit du diese Behauptung belegen möchtest.

Selbst in den Schläuchen der Topffilter findet definitiv eine Besiedlung mit Bakterien statt. Hier liegt die Strömungsgeschwindig um Längen höher als bei einem Vorfilterschwamm.

>Wenn Du der Pumpe also einen reinen
>Schutzschwamm verpaßt, dann ist dieser
>mikrobiologisch absolut neutral.

Wie gesagt, ich warte auf einen Beleg für diese Behauptung.

>Je langsamer eine durchströmung ist, desto
>aktiver wird die Matrix mikrobakteriell.

Kannst du das mal bitte verständlich ausdrücken?

>Es ist allerdings eine Kippfunktion.
>Irgendwann ist die Versorgung der Bakterien
>nicht mehr gegeben, die Flora dünnt
>zusehends aus und verlagert sich in andere
>Bereiche des Aquariums.

Eine Versorgung womit? Glaubst du immer noch an das Märchen von der vollständigen Sauerstoffzehrung im langsamen biologischen Filter?
Joachim Mundt ist offline  
Alt 06.07.2001, 21:15   #7
Joachim Mundt
 
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Hallo Olaf,

>Ab einer Geschwindigkeit von ca. 30
>cm/Minute werden freisitzende Bakterien
>fortgerissen. So die mir bekannten
>Planungsgrundsätze für Kläranlagen.

Ich habe den Band "Angewandte Hydrobiologie, Trinkwasser - Abwasser - Gewässerschutz" von Otto Klee aus dem Thieme-Verlag, 1985, ISBN 3 13 671701 5, vor mir liegen. Darin wird eine Begrenzung der Strömungsgeschwindigkeit auf 30cm/s als Grenzwert für die Absetzung von Sand bei der Abwasserreinigung angegeben (Kapitel 6.1.3. Sandfang, S. 141). Weitere Angaben zur Begrenzung der Strömungsgeschwindigkeit in Kläranlagen konnte ich leider nicht finden. Dieses Buch befasst sich sehr intensiv mit der Abwasserbehandlung, der Besiedlung mit den verschiedenen Mikroorganismen und der Konzeptionierung solcher Anlagen bzw. mit deren Wirkungsweisen.

>Ja klar, jede Oberfläche ist besiedelt.
>Jedoch sagt die Besiedelungsdichte doch
>noch nicht über die Aktivität aus. Wie Kühe
>auf der Weide. Bei Sturm und Hagel sind sie
>zwar da, aber sie warten nur ab. Einige
>wandern los und versuchen ein ruhhigeres
>Plätzchen zu finden. :smile:

Ohne Nahrung bzw. Aktivität würden sie sich nicht dort ansiedeln und vor allem nicht auch noch vermehren :wink: Es findet sogar teilweise eine so starke Vermehrung dieser Backies (meist die in Klärwerken so gefürchteten Stäbchenbakterien) innerhalb der Schläuche statt, dass sie diese sogar vollständig verschließen können. Bis kurz vor diesen Moment steigt die Strömungsgeschwindigkeit permanent an, je nach Kraft, die die angeschlossenen Pumpe aufbringen kann. Eine ganze Reihe von Bakterien ist in der Lage, sich durch Gallerte an den Untergrund anzuheften, wodurch sie auch stärksten Strömungen widerstehen können.

Nach deinen Angaben dürften Rieselfilter ebenfalls nicht funktionieren, denn darin findet man erheblich höhere Strömungsgeschwindigkeiten vor als du sie als Grenzwert deklariert hast. Zudem widerspricht deine Angabe allen bisher von mir gemachten Erfahrungen. In jedem Schwämmchen, sei die Strömungsgeschwindigkeit noch so hoch darin, findet bereits nach sehr kurzer Zeit eine Erstbesiedlung mit diversen Mikroorganismen statt. Im eingefahrenen Becken steht bereits nach einem Tag eine recht effiziente Besiedlungsdichte zur Verfügung.

>Verstehst Du das wirklich nicht ?

Ich verstehe die Mechanismen schon :smile:. Möglicherweise hast du Informationen, die mir bisher fremd geblieben sind. Deshalb bitte ich dich um konkretere Infos.

>>Eine Versorgung womit? Glaubst du immer >>noch an das Märchen von der vollständigen >>Sauerstoffzehrung im langsamen
>>biologischen Filter?

>Habe ich das mal irgendwo gesagt ?

Nein, nicht das ich wüsste :wink: Das war nur eine Reaktion auf die unspezifische Äußerung von dir. Mich würde immer noch interessieren, welche Versorgung du konkret meinst.
Joachim Mundt ist offline  
 

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