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Alt 11.06.2002, 21:58   #1
D.T.H
 
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Standard Brauchen Pflanzen Nährboden??

Hallöchen,

Äh, mal so ne Frage:"Brauchen Pflanzen unbedingt Nährboden um zu überleben ( würde Pflanzen natürlich düngen) oder kann man die auch einfach in den Sand hineistecken?" (z.B. Valisneria spiralis, Anubias)

euer D.T.H :roll:
D.T.H ist offline  
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Alt 12.06.2002, 01:08   #2
Rebecca
 
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Standard

Hallo!

Dazu habe ich leider keine Antwort, sondern eine ähnliche Frage: wenn ich wühlende Fische halte (z. B. Corys), wie ist das dann mit diesen Nährböden/Langzeitdüngern? Wird das nicht irgendwann einfach umgegraben und somit sinnlos? Oder sogar schädlich, wenn sich durch ungleiche Bodenzusammensetzung dieser verdichtet?

Grüße, Rebecca
Rebecca ist offline  
Alt 12.06.2002, 07:20   #3
Diogenes
 
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Standard

Moin,

ich gehe davon aus, daß ein Nährboden nicht notwendig ist. Wenn die Pflanzen nebenher gedüngt werden, z.B. mit Feradrakon, sollte die Nährstoffversorgung ausreichend sein. Gleichzeitig könnte man noch mit Düngertabletten, welche an die zu düngenden Wurzeln gesteckt werden, auch die Versorgung von Pflanzen, welche ihren Nährstoffbedarf hauptsächlich über die Wurzeln decken, gesichert werden.

Ich habe damals beim Einrichten meines AQ einen Bodendünger eingebracht, und kämpfe eigentlich seit Anfang an (September 01) mit einer Pinselalgenplage. Ich gehe davon aus, daß eine gleichmäßige Abgabe von Nährstoffen an das AQ-Wasser nicht kontrolliert erfolgt.

Zur Frage von Rebecca:

Wenn der Bodengrund hoch genug über dem Grunddünger aufgebracht worden ist (bei mir ca. 10 cm) dann sollten Corys eigentlich nicht drankommen, denn die Wühlen maximal 1,5 cm tief. Anders sieht es bei wühlenden Barschen u.ä. aus, denn die können u.U. bis zur Bodenplatte durchwühlen. Eine Verdichtung wäre dann von meiner Seite aus denkbar, obwohl ich davon ausgehe, daß durch die ständige Wühlerei eine Verdichtung verhindert würde.

Gruß
Dio*abrät*genes
Diogenes ist offline  
Alt 12.06.2002, 07:45   #4
HPKrug
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Beiträge: n/a
Standard Re: Brauchen Pflanzen Nährboden??

Hallo!

Zitat:
Zitat von D.T.H
Äh, mal so ne Frage:"Brauchen Pflanzen unbedingt Nährboden um zu überleben...
Klare Antwort: Nein ;-).

Gruß, HP
 
Alt 12.06.2002, 13:18   #5
*Silke*
 
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Standard Re: Brauchen Pflanzen Nährboden??

Zitat:
Zitat von HPKrug
Klare Antwort: Nein ;-).
Hallo HP,
so pauschal kann man das nicht sagen. Für Vallisnerien ist ein nährstoffreicher Boden von Vorteil, Anubias werden eh nicht eingepflanzt, für die ist es egal.
Da die Pflanzen aber unterschiedliche Nährstoffe über Blätter und Wurzeln aufnehmen, ist es schon sinnvoll Bodendünger zu verwenden. Dies bietet sich vor allem bei Rosettenpflanzen wie Echinodorus und Lotus an, die stark wachsen und länger an einem Standort bleiben. Für Stengelpflanzen ist es im Grunde nicht sinnvoll, da sie eh immer wieder neu gesteckt werden.
Gezielte Düngung mit Düngetabletten im Wurzelbereich der Pflanzen reicht aus, man muß nicht großflächig den Dünger einbringen, zumal er bei pflanzaktionen von Stengelpflanzen aufgewirbelt wird.
*Silke* ist offline  
Alt 12.06.2002, 19:33   #6
HPKrug
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Beiträge: n/a
Standard Re: Brauchen Pflanzen Nährboden??

Hallo Silke!

Zitat:
Zitat von *Silke*
so pauschal kann man das nicht sagen.
Doch, eben exakt so pauschal lehne ich Bodengrunddünger strikt ab.
D.T.H. sprach in seinem Ausgangspost ja von "Nährboden" ala "Sera floradepot" und nicht von Düngetabs- oder kugeln. Vielleicht haste das falsch interpretiert.
Ich sehe absolut keinen Sinn darin, in neu eingerichtete Becken eine Düngeschicht einzubringen, die in aller Regel nur für Eines sorgt, prächtiges Algenwachstum durch Überdüngung. Da kann von gezieltem Düngen überhaupt keine Rede mehr sein.

Zitat:
Gezielte Düngung mit Düngetabletten im Wurzelbereich der Pflanzen reicht aus, man muß nicht großflächig den Dünger einbringen, zumal er bei pflanzaktionen von Stengelpflanzen aufgewirbelt wird.
Eben, so finde ich es vernünftig und den Pflanzen viel eher zuträglich. Da kann ich nur zustimmen.

Gruß, HP
 
Alt 12.06.2002, 22:04   #7
rolle69
 
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Standard Nährboden

Hallo zusammen
Eigentlich hat ja Jeder Recht
Es kommt immer auf das eingerichtetete Becken an
In einem Barschbecken macht Bodendüngng natürlich keinen Sinn,denn die Barschfesten Pflanzen nehmen die Nährstoffe Hauptsächlich über die Blätter auf z.B. Anubia
In meinem 350l Becken habe ich 15 kg Dennerle Langzeitdünger
darauf 50 kg 1-3mm schwarzen Kies ( kein Barschbecken )
In der Einlaufphase und auch 3 Jahre danach keine Pinselalgen
Vorher hatte ich kein Bodendünger im Becken und hatte Pinselalgen
ohne Ende :cry:
Hab Anfangs schnellwachsende Pflanzen eingesetzt die ich alle 3-4 Wochen ausschneiden musst.Die Blätter der Aponogeton ulvaceus
brauchten für 50cm 3-4 Tage.Später pflanzte ich Anubias,Amazonas Schwertpflanze und Echinodorusarten von denen ich Ableger ohne Ende hatte.
Meiner Meinung nach und nach meiner Erfahrung ist Bodendünger
gerade in der Einlaufphase wichtig da dieser das Pflanzenwachstum
fördert ( viele Pflanzen sind die beste Algenvorsorge )
Nätürlich gehört eine co2 Anlage sowie die richtige Beleuchtung und
"richtige" Filterung dazu um ein Algenfreies Aq zu erhalten.
Mein Becken läuft stabil und ausser Pflanzen ausschneiden alle 6 Monate den Filter reinigen und 1mal im Monat 1/3 Wasserwechsel
mache ich nichts.Und das seit 3 Jahren
Genauso hab ich es im 80 cm Becken mit 5kg Bodendünger gemacht
Resultat:Keine Algen;Pflanzenwachstum ohne Ende Wasserwerte
optimal
Bei mir gehört Bodendünger ins Becken wie Salz aud die Brezel
Gruß Roland
Jemand gute oder schlechte Erfahrungen mit Bodendünger gemacht?Bitte Antworten
rolle69 ist offline  
Alt 12.06.2002, 22:38   #8
HPKrug
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Re: Nährboden

Hallo Roland!

Zitat:
Zitat von rolle69
Jemand gute oder schlechte Erfahrungen mit Bodendünger gemacht?Bitte Antworten
Ich, und zwar schlechte; deshalb kommt mir mit Sicherheit auch kein Bodengrunddünger mehr in eines der Aquarien.
Bei Ersteinrichtung meines ersten Aquariums ganz vorschriftsmäßig Bodengrunddünger eingebracht, und knapp 3 Monate später konnte ich die schönste Bartalgenplage "bestaunen", die man sich vorstellen kann.
Seitdem ist Bodengrunddünger für mich kein Thema mehr, abgehakt, und dennoch habe ich recht passablen Pflanzenwuchs wie man auf meinen Fotos sehen kann:

http://www.pixum.de/members/hpkrug/?...e9dee7b2002c5c

Und seit Beginn Einsatz von Doc Kremser's Wunderwaffe hat sich pflanzentechnisch noch mehr zum Positiven gewandelt - gaaanz ohne Bodengrunddünger.

Im Prinzip, fällt mir grade so ein, widerspricht sich doch die These, Bodengrunddünger in neu eingerichtete Becken einzubringen, während man grade in der Anfangsphase doch viele schnellwüchsige Stengelpflanzen einsetzen sollte. Und wie nehmen 99% der Stengelpflanzen ihre Nährstoffe auf? Yepp, über das Blattwerk, und nicht über die Wurzeln. Wozu also diese Unmengen Dünger bereits im Boden horten :-?. Ist mir wirklich schleierhaft.

Gruß, HP
 
Alt 13.06.2002, 10:34   #9
*Silke*
 
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Standard Re: Brauchen Pflanzen Nährboden??

Hallo HP,
wenn man sich ganz pingelig genau an seine Frage hält, ob die Pflanzen den Nährboden zum Überleben brauchen, dann hast Du uneingeschränkt recht.

Zitat:
Ich sehe absolut keinen Sinn darin, in neu eingerichtete Becken eine Düngeschicht einzubringen, die in aller Regel nur für Eines sorgt, prächtiges Algenwachstum durch Überdüngung. Da kann von gezieltem Düngen überhaupt keine Rede mehr sein.
Die Nährstoffe des Bodendüngers sollten sich dabei aber über einen längeren Zeitpunkt lösen, sprich nicht sofort alle im Wasser gelöst zu finden sein. Ich kann bei meinen Neueinrichtungen keinen Unterschied festsellen zwischen voll gedüngten Böden, teilgedüngten Böden in Bereichen mit Solitärpflanzen, ungedüngten Böden. Immer dasselbe Bild: nach 3 Wochen prächtigste Algen.
Ich bin trotzdem zu letzterer Methode übergegangen, da bei Umpflanzungen die Pflanzen ohnehin in Bereiche kommen, die ungedüngt sind. Mit Düngetabletten läßt sich nachträglich und bei Veränderungen besser hantieren. Algentechnisch ist es völlig egal.


Gezielte Düngung mit Düngetabletten im Wurzelbereich der Pflanzen reicht aus, man muß nicht großflächig den Dünger einbringen, zumal er bei pflanzaktionen von Stengelpflanzen aufgewirbelt wird.


Zitat:
Eben, so finde ich es vernünftig und den Pflanzen viel eher zuträglich. Da kann ich nur zustimmen.
Wobei ich die gezielte Düngung nicht ausschließlich auf Düngetabletten beschränken wollte. Fällt mir nur gerade auf, das ich das getan habe. Mit einem Pflanzplan, an den man sich auch bei der Bepflanzung hält, ist es auch bei einer Neueinrichtung möglich, gezielt die Bodenbereiche vorzudüngen, die Solitärpflanzen vorbehalten bleiben sollen.
*Silke* ist offline  
Alt 13.06.2002, 11:48   #10
rolle69
 
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Standard Bodendünger

Hallo zusammen
Ich habe bisher nur gute Erfahrungen mit Bodendünger gemacht
Beim der Neueinrichtung vermehrten sich meine Pflanzen dort wo Bodendünger war unheimlich schnell.
Außerdem muss ich nicht alle 4 Wochen Düngetabletten unter die Wurzeln bringen
Ist gerade bei einem großen Becken mit vielen Pflanzen ( ca 50 Stk.)
schon lästig und Teuer.

Aber egal wie man´s macht die Hauptsache ist die Pflanzen wachsen und das Becken bleibt Algenfrei
Hat halt Jeder seine Erfahrungen ( gute wie schlechte)
Was kostet der Feradrakon Dünger?
Gruß
Roland
rolle69 ist offline  
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