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Alt 20.07.2002, 23:50   #21
Herbert/Gaby
 
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Hallo Amazon,

manchmal ist es halt einfach nicht möglich, ein Becken einfahren zu lassen. Das kann viele Gründe haben und daher ist es notwendig, mit vielen Wasserwechseln das Nitrit zu "bekämpfen" oder zumindest so niedrig wie möglich zu halten.

Zur Resourcenschonung kann ich nur sagen, daß wir das Leitungswasser mit keinen Mittelchen aufbereiten und das Altwasser sammeln und zum Blumengießen verwenden.

Um bei den Resourcen zu bleiben: Hast Du Dir schon mal ausgerechnet, wie viel Strom Du für die Beleuchtung, Filter, Pumpen etc. brauchst? Aber Gott sei Dank kommt der Strom ja aus der Steckdose und nicht von irgendwelchen Kraftwerken, oder? :wink:

Liebe Grüße
Gaby und Herbert
Herbert/Gaby ist offline  
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Alt 21.07.2002, 09:11   #22
Ralf Rombach
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Hi Leute,

noch mal neue aktuelle Messungen an einem weiteren 200 l Becken. Das becken bleibt nur kurzzeitig in Betrieb für Diskus Quarantäne.

Einrichtung wie üblich: Sand, Holz, üblicher Pflanzenbesatz, Mattenfilter.

Wasser zu 70 % aus anderen Becken, diesmal kein eingelaufener Filter dran, sondern nur Innenfilterschwamm aus anderm Becken kräftig ausgedrückt und den Schwamm auch ins Becken gelegt.

Aufgestellt am 13.07.02, Besatz 7 Guppies am 14.07.02

Nitritmessungen:
13.07.02 - 0,0
14.07.02 - 0,0
15.07.02 - 0,2
16.07.02 - 0,2
17.07.02 - 0,3
18.07.02 - 0,2
19.07.02 - 0,15
20.07.02 - 0,1
21.07.02 - 0,1
22.07.02 - 0

Alles in mg/l mit JBL Nitrittest
 
Alt 21.07.2002, 11:56   #23
RobbyS
 
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Hallo Ralf,

meinst Du mit obigen Werten, schon am 17.7. den Peak gehabt zu haben?
Zusatzfrage: ab wann spricht man eigentlich (mengenmässig) vom Nitritpeak? wann kann man hundertprozentig sicher sein, dass er Erinnerung, also vorbei ist?
RobbyS ist offline  
Alt 21.07.2002, 12:03   #24
Amazon
 
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Hi Gaby und Herbert,

irgendwas habt Ihr da wohl missverstanden! Gemeint war das von B. Kaufmann gepostete grundsätzliche Schnelleinfahren und eben der sehr frühe Besatz mit "Algenfressern". Eben dieses Dahinstellen als "Was ist denn schon dabei". Natürlich gibt es diverse Fälle, wo es aus vielen Gründen gar nicht anders geht - deshalb das Zitat.
Mein Posting bezog sich auf diese Aussage eines Mitarbeiters einer Fachfirma. Die Aussage diese Produkte zu verwenden und trotzdem die gleichen WW-Orgien zu veranstalten, spricht nicht für die Wirksamkeit der Produkte und erscheint mir daher wenig tauglich für die Mehrheit der Aquarianer. Ausgedrückten Filtermaterialien würde ich immer den Vorzug vor Bakkis aus der Pulle geben.

In der Mehrheit der Fälle führen Unwissen (gestützt und gefördert durch Handel und Händler) und Ungeduld zu zu frühem Besatz mit Fischen und nicht Sonderfälle (Beckenbeschädigung, Umzug, Quarantäne, Nachzucht etc.)
Zwar übt das den Neuling im WW - doch meine Frage war, warum ein Neuling sich diesem Chaos aussetzen soll bzw. warum sollte ich bei der Neueinrichtung sowas machen? Es ging dabei nicht darum, dass Aquaristik nicht recourcenschonend möglich ist, vielmehr stellt sich die Frage, warum der Neuling 14 Tage lang diese Verschwendung und diesen Stress haben soll. In meinem Fall würde ich in diesen 14 Tagen das Frischwasser für 30 Teilwasserwechsel verpulvern. Und das muss ja nun nicht sein - oda?
Zudem wurde "Algenfresser" nicht definiert - aus anderen Thread in diesem Forum ist ersichtlich, dass die so beliebte Amanogarnele besonders nitritempfindlich reagiert, weshalb von ihr als Erstbesatz vor / während des Nitrikpeaks abgeraten wird.
Auch Otocinclus sollen hier anfällig sein. Die Siamesische Rüsselbarbe (Crossochleius siamensis) reagiert nicht selten mit Befall / Ausbruch von Ichthyo auf nichteingefahrene AQs. Warum die Tiere - und das neue Becken - diesen Gefahren aussetzen, wenn Anfütterung mit Fischfutter die Bakkis ebenfalls zur Vermehrung anspornt?

Wesentlich interessanter und lehrreicher als die Meinung von Herrn Kaufmann finde ich übrigens die geposteten Erfahrungsdaten in diesem Thread.

Selbstverständlich habe ich ausgerechnet, was mein AQ jährlich an Wasser- und Stromkosten verursacht (bis auf die Heizung dasselbe wie vorher hab aber 60 l brutto mehr). Dafür spar ich dadurch im Wohnraum zu 75 % die Beleuchtung ein. :lol:

Liebe Grüße
Amazon
Amazon ist offline  
Alt 22.07.2002, 08:51   #25
Ralf Rombach
Gast
 
Beiträge: n/a
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Robert,

> meinst Du mit obigen Werten, schon am 17.7. den Peak gehabt
> zu haben?

Ja, ich habe die aktuellen Werte noch mal reingesetzt. Danach war das Peak, diesmal durch schnelle einfahren sehr früh ähnlich wie bei dem Panzerwelsbecken. Dauer: 7 Tage.

Nur das heisst nichts.


> Zusatzfrage: ab wann spricht man eigentlich (mengenmässig)
> vom Nitritpeak? wann kann man hundertprozentig sicher sein,
> dass er Erinnerung, also vorbei ist?

Wenn bei einem konstanten Fischbesatz der Nitritwert für eine konstant auf 0 ist.

Zur ersten Frage. Von einem Peak spricht man dann, wenn Nitrit nachweisbar wird und sich so wie gemessen entwickelt. Die Höhe ist nicht ausschlaggebend, da diese wiederum von der Belastung des Beckens, also Fischbesatz und Fütterung als auch Pflanzenverrottung abhängig ist.

Diese drei Komponenten bringen Ammonium ins Becken ein in einer definierten, aber je nach den Parameter sehr unterschiedlichen Menge. Dieses wird zu Nitrit abgearbeitet, dann zu Nitrat. Da die Arten Nitrit oder Ammonium als essentielle Komponente brauchen, entwickeln sich nur so viele Bakkis, wie Nahrung da ist. Keine Nahrung - kein Wachstum. D.h. wenn ich in einem schwach besetzten Becken plötzlich eine Verfünfachung oder Verzehnfachung der Stoffwechselleistung an Fischen reinbringe -> kommt auch in einem laufenden AQ ein weiterer Nitritpeak.

Ich gehe heute oder morgen die 5 Diskus-Wildfänge abholen. 2 davon sind etwa 15-16 cm, die drei anderen etwa 12. Das ist auf das Körpervolumen bezogen gegenüber den 7 mickrigen Diskus mit Sicherheit eine Verzwanzigfachung der Wasserbelastung, zumal ich die Jungs ja dann auch kräftiger füttern muß. Setze ich die so ins Becken, bekomme ich garantiert auch nur 2 Tage später einen neuen Peak, diesmal dann aber schon heftiger. Der wird insgesamt kürzer ausfallen, aber ist ebenso unvermeidbar.

Um das zu vermeiden, läuft ein weiterer Filter (Eheim 2213 Außenfilter) derzeit noch am Altum Becken mit. Dieser Filter wird sofort, wenn die Diskus eingewöhnt werden, an das 200 l Becken gehängt. Keine Sekunde eher.

Wenn ich den nämlich eher dranhänge, schicke ich viele Bakkis auf keine Nahrung. Sie werden sterben und zwar schnell. In etwa klar ?
 
Alt 27.11.2002, 11:01   #26
Frank Nienhaus
 
Registriert seit: 30.04.2002
Ort: Bremerhaven/Recklinghausen
Beiträge: 1.432
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Erhielt: 18 Danke in 11 Beiträgen
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Hi,
ich erlaube mir mal diesen Threat aus aktuellem Anlass nach oben zu zerren.

Danke Ralf, das du die Suchmaschine bedient hast.

Gruß Frank
Frank Nienhaus ist offline  
 

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