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Alt 20.06.2002, 00:06   #1
Andras
 
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Standard Pelvicachromis taeniatus Sterben...?

Hallo,

ich bin momentan ein bisschen ratlos und möchte um Hilfe bzw. Tipps bitten. Hier zuerst meine Wasserwerte:
PH 7.4-7.5, KH 3, GH7, Nitrit <0.3mg/l, Nitrat ~12.5 mg/l, Leitwert 237 uS. AQ läuft seit Dezember 01.
Nun, ich habe vor ca 4 Monaten ein Päärchen P. taeniatus Nachzuchten gekauft. Das Päärchen entpuppte sich als zwei Weibchen. Nun, das einte Weibchen fing dann nach ca 4 Wochen an stärker zu atmen und sich dunkler als normal zu färben. Nach Absuchen des WEB, befragen eines erfahrenen Aquarianers und eines Händlers, der einen guten Ruf hat tippten wir auf Kiemenwürmer. Also, Pelvica raus in ein kleines AQ (43l) und mit Preis Coly behandelt. Allerdings verstarb das Tier leider nach zwei Tagen. Ich brauchte dann etwa zwei Monate bis ich hier in der Schweiz einen Händler gefunden hatte, der P. taeniatus Männchen verkaufte. Ich kaufe also ein Männchen der passenden Unterart (Moliwe), diesmal einen Wildfang.
Ins AQ eingesetzt wurde er von dem Weibchen herumgehetzt, also kam diese in Einzelhaft (10l Eimer für zwei Tage). Anschliessend schien alles super zu laufen. Sie schwammen zusammen, laichten nach einer Woche ab. Er frass, wuchs, schien alles i.O. zu sein.
Nun, nach ca. 3 Wochen fing er an schneller zu atmen, ich liess ihn diesmal im AQ, aber letzten Sonntag ist er gestorben. Ich habe den Händler gefragt, was es sein könnte, aber er hat auch keine Ahnung. Sonst hatte ich in diesem AQ noch nie einen toten Fisch einer anderen Art.
Aus einem Forum in der Schweiz weiss ich, dass jemandem mehre Taeniatus mit demselben Symptomen verstarben, aber von einem ganz anderen Händler. Dem verbleibenden Weibchen geht es ausgezeichnet, es ist inzwischen ausgewachsen, frisst ,ist schön gefärbt, keine Probleme.
Hat jemand eine Idee, was es sein könnte? Ich möchte das Weibchen nicht alleine halten, da es ja Tiere sind, die man paarweise halten sollte. Ich möchte aber nicht einfach wieder ein Männchen kaufen, bevor ich weiss, was das Problem sein könnte.
Ich habe den toten Fisch eingefroren, kann dieser untersucht werden, oder ist das Einfrieren ein Problem?

Grüsse,
András
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Alt 20.06.2002, 00:20   #2
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Hallo Andras,

soweit ich weiß, gibts an der ETH Zürich eine Arbeitsgruppe, die sich mit Parasiten beschäftigt. Versuch mal, die zu kontaktieren, die helfen sicher gerne weiter, auch mit einer Untersuchung.

Das Einfrieren ist normalerweise kein Problem, aber damit zerstörst du alle Einzeller und viele Bakterien, von der Warte aus ist also nichts zu holen, aber Würmer, Krebse und Verletzungen sind danach beinahe ebenso sicher nachzuweisen wie am frischtoten Tier.

schöne Grüße

Gast ist offline  
Alt 24.06.2002, 01:22   #3
Andras
 
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Zitat:
Zitat von Tobias Möser
Das Einfrieren ist normalerweise kein Problem, aber damit zerstörst du alle Einzeller und viele Bakterien, von der Warte aus ist also nichts zu holen, aber Würmer, Krebse und Verletzungen sind danach beinahe ebenso sicher nachzuweisen wie am frischtoten Tier.
Hi!

Danke für den Tipp mit der ETH, die ist bei mir grade um die
Ecke, muss mich aber schlau machen, ob sie so etwas untersuchen.
Der Fisch ist leider an einem Samstag gestorben, mir ist halt nix
schlaueres eingefallen, als ihn einzufrieren... Gibt's da Alternativen?
Ich nehme an, Bakterien werden durch alle Konservierungsmassnahmen getötet...

Grüsse,
András
Andras ist offline  
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