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Alt 02.07.2002, 20:54   #1
Philipp
 
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Standard Mal wieder Regenwasser

Hi Forum,

wir haben uns jetzt endlich eine Regentonne angeschafft und gerade fertig installiert und sieht so aus als würde es heut auf jeden Fall noch bei uns regnen. Auf jeden Fall will ich das Regenwasser demnächst beim WW einsetzen. Meine jetzigen Wasserwerte sind folgende:
Ph 7,5
Kh 12
Gh 18
Die Werte vom Leitungswasser, welches ich sonst immer zum WW verwende liegen noch etwas drüber und da ich eigentlich Weichwasserfische pflege will ich das Wasser nur endlich enthärten. Das Regenwasser hat Gh 0, Kh 0 und einen Ph von unter 6. Es ist also super für meine Zwecke geeignet, ich werde es natürlich mit LW verschneiden und die "Dosis" an Regenwasser nach und nach bei den WWs erhöhen.
Das einzige Problem welches ich noch habe ist, das das Regenwasser ziemlich viel Nitrat aufweist (ca. um die 50 rum) und nach einem Gewitter ja noch mehr aufweisen wird. Ich hab mir überlegt das Regenwasser vor seinem Einsatz in ein kleines Becken zu füllen um dort erstmal das Nitrat rauszufiltern. Hierzu würde sich Aktivkohle doch gut anbieten, doch hab ich mal irgendwo gehört das die das Wasser aufhärtet, stimmt das? Wie könnt ich sonst noch das Nitrat aus dem Wasser kriegen? oder braucht man sich keine Bedenken machen, da der Filter im AQ das Nitrat ja wieder verarbeitet?
Und noch was vor unserem Haus steht eine Fabrik, die stellen irgendwelche Kunststoffverschweißungen her, geht davon Gefahr im Bezug auf die Regenwasserqualität aus?
Ansonsten ist das Regenrohr aus Kunststoff und die Regenrinne aus lackiertem Aluminium, da dürfte sich ja nichts lösen im Gegensatz zu den Kupferrinnen.

Danke schonmal für Antworten

MfG Philipp
Philipp ist offline  
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Alt 03.07.2002, 00:08   #2
Roland Bauer
 
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Standard

Hi, Philipp!

Das NO3 im Regenwasser nachweisbar ist, sollte eigentlich die absolute Gewitter-Ausnahme sein! In so einem Fall ablaufen lassen und den nächsten Regen abwarten

Wenn Dein Becken stabil ist und die Pflanzen gut wachsen, würd ichs an Deiner Stelle trotzdem nehmen - das Aq sollte den NO3-Gehalt ausnahmsweise wegstecken können.

gruss, roland
Roland Bauer ist offline  
Alt 03.07.2002, 00:11   #3
RobbyS
 
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Hallo,

letzte Frage zum Thema Regenwasser (momentan zumindest :P ): behandel ich es (mengenmässig) ähnlich wie Osmosewasser, wenn ich meine Wasserwechsel durchführe, will sagen: ich 'verschneide' es dann entsprechend mit Leitungswasser, um einen pH-Sturz zu vermeiden?
Zusatz: Regenwasser : Osmosewasser : Leitungswasser (knüppelhart) bei Wasserwechsel = ?
RobbyS ist offline  
Alt 03.07.2002, 00:24   #4
Roland Bauer
 
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Hi, Robby

Ja!

gruss, roland
Roland Bauer ist offline  
Alt 03.07.2002, 10:49   #5
Hexe
 
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Hallo Phillip,


Zitat:
Ich hab mir überlegt das Regenwasser vor seinem Einsatz in ein kleines Becken zu füllen um dort erstmal das Nitrat rauszufiltern. Hierzu würde sich Aktivkohle doch gut anbieten,
So gaaanz viel Erfahrung hab ich ja noch nicht, aber soweit ich bis jetzt lernen durfte ist das mit dem rausfiltern von Nitrat nicht sooo einfach. Also über Aktivkohle kriegste das IMO nicht raus!
Leider! Ich hab nämlich ziemlich viel Ntrat im LW (ca. 50 mg/L)
Das Einzige was mir bis jetzt geholfen hat sind ganz viele schnellwachsende Pflanzen!

Gruß

Birgit
Hexe ist offline  
Alt 03.07.2002, 11:38   #6
Philipp
 
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Standard Danke für die Antworten

Hallo Leute,

erstmal Danke für alle Antworten. Gestern hats leider nicht geregnet, aber bis zum nächsten WW is noch ne Woche Zeit.
Kann mir das jemand mit der Aktivkohle noch mal bestätigen? Hilft die wirklich nicht bei Nitrat? Wenn die Kohle doch dazu geeignet ist, härtet sie das Wasser auf oder nicht?
Könnte der hohe Nitratwert auch durch die nahen Felder bei mir kommen?
Geht von der Kunststoffverschweißungsfabrik, die direkt vor unserem Haus steht, nun Gefahr aus oder nicht?
Bitte beantwortet mir nur noch diese Fragen dann nerv ich auch nicht weiter.

MfG Philipp
Philipp ist offline  
Alt 03.07.2002, 11:49   #7
Ralf Rombach
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Standard Re: Danke für die Antworten

Philipp,

> Kann mir das jemand mit der Aktivkohle noch mal bestätigen?
> Hilft die wirklich nicht bei Nitrat?

Nein.


> Wenn die Kohle doch dazu geeignet ist, härtet sie das Wasser
> auf oder nicht?

Nein. Sie härtet nicht auf.


> Könnte der hohe Nitratwert auch durch die nahen Felder bei mir
> kommen?

Ja, messen ist aber angesagt.


> Geht von der Kunststoffverschweißungsfabrik, die direkt vor
> unserem Haus steht, nun Gefahr aus oder nicht?

Schwere Frage, kommt auf die Filterungen in der Fabrik an.
 
Alt 03.07.2002, 11:54   #8
Jetii
 
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Hallo

warum machst du dir sorgen wegen nitrat? Nitrat im regenwasser ist eine ausnahmen (heftiges gewitter vielleicht)

als abhilfe koenntest dann eine efeutute ins regenwasser oder aq haengen.
(wenn es dein pflanzen nicht verwerten koennen)

http://www.zierfisch-forum.de/phpbb/...=reply&t=18621

martin

PS verwende jetzt seit maerz regenwasser und hatte fast noch nie probs damit. (ausser letzte woche nach einen sehr heftigen gewitter auf einmal 0.3 mg/l nitrit im regenwasser)

PSS Aktivkohle fuer diesen einsatz ist geldverschwendung
Jetii ist offline  
Alt 03.07.2002, 17:18   #9
Philipp
 
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ok ich werds dann beim nächsten WW einfach mal wagen und das Leitungswasser mit Regenwasser verschneiden.
Achja wegen der Efeutüte, heißt die wirklich so, also kann ich in nen Pflanzenladen gehen und sagen ich will ne Efeutüte? Ich kenn eigentlich nur Efeu. Braucht die Pflanze viel Licht?

MfG Philipp
Philipp ist offline  
Alt 03.07.2002, 17:29   #10
asta
 
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Nicht Efeutüte, sondern Efeutute.
asta ist offline  
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