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Alt 27.08.2002, 23:57   #1
tetraodon
 
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Standard CO2 durch Hefegärung?

:-? Hallo,
ich besitze ein 325 l Becken. Nun möchte ich gerne CO2 selber Herstellen. Den Tip auf dieser HP habe ich schon gelesen, aber leider funktionierte er nicht richtig. Ich habe eigentlich einen pH-Wert von 6,8, jetzt von 7,6. Ich habe eine Nachtabschaltung, mit der ich den Zufluss steuern kann. Nun möchte ich gerne wieder auf 6,8 runter, am besten mit CO2. Nur wie? Wer kann mir die genauen Mengenangaben und einen "todsicheren" Tip geben? Ich muss also genug CO2 produzieren können und es muss sich genügend Druck aufbauen. Ich habe auch einen 10 l Kanister, den ich gerne benutzen würde. Kann mir jemand auch die Dauer der CO2-Produktion nennen. Am besten wäre eine Menge, die ca. 4 Wochen hält. Mein Becken ist normal bepflanzt für die Größe, geringer Fischbesatz und sehr geringe Oberflächenbewegung.
Ich bedanke mich im voraus.

Ted
tetraodon ist offline  
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Alt 28.08.2002, 00:21   #2
xray107
 
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Standard

Hi Ted,

wie hoch ist denn dein kh in diesem Becken?
Den pH-Wert über die Zugabe von CO2 zu steuern kann recht gefährlich sein für die Tiere.
Ist dein Magnetventil ein ganz normales (2 Anschlüsse) oder eins mit 3 Anschlüssen?
Falls es nur 2 Anschlüsse haben sollte dürfte sich in deinem Gärbehälter ein ganz schöner Druck aufbauen und er könnte platzen. Bei einem 3 stufigen Magnetventil könnte man das CO2 während der Nacht einfach ablassen und es würde kein Überdruck entstehen.

Viele Grüße

Marc

PS: Ich benutze die Tortengelee-Methode:
http://aquarium.gruendler.org/beobac...2hefe_anl1.htm
xray107 ist offline  
Alt 28.08.2002, 01:58   #3
blue_boy
Standard

hi

imho is ne bio co2 düngng höchstens bis 200L effektiv!
das mit dem druck aufbauen kann je nach wassersäule 1-2 tage dauren, auch das anlaufwn brauhct zeit
blue_boy ist offline  
Alt 28.08.2002, 06:40   #4
OCTANITROCUBAN
 
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Standard

hi !
@blueboy :

die art und weise der co2 - erzeugung hat doch mit der beckengröße nix zu tun!? :-?
letztendlich kommts doch drauf an, wie du das co2 ins becken bringst und wie vollständig es sich löst, nicht wie es erzeugt wird.


gruß
mark
OCTANITROCUBAN ist offline  
Alt 28.08.2002, 09:08   #5
hermann17
 
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Zitat:
Zitat von blue_boy
hi

imho is ne bio co2 düngng höchstens bis 200L effektiv!
das mit dem druck aufbauen kann je nach wassersäule 1-2 tage dauren, auch das anlaufwn brauhct zeit
hallo,

bei mir funktioniert das auch bei 540l brutto, eingeleitet durch einen normalen Ausströmerstein und zwar schon zu gut, kam lt. Tabelle auf ca. 30mg/l. Druckaufbau ist nur beim ersten Mal nötig, mit einem Absperrventil vor der Waschflasche bleibt der Druck beim Flaschentausch erhalten, kurze Zeit danach blubberts wieder.
Ob es denn überhaupt möglich ist eine 4-Wochen-Füllung anzusetzen, weiss ich auch nicht :roll: , in einer 1,5l-Sprudelflasche funktioniert es bei mir 10-12 Tage und Nächte, es blubbert ohne Pause durch. :wink:

gruß hermann
hermann17 ist offline  
Alt 28.08.2002, 12:34   #6
blue_boy
Standard

hi,

aha, welche grössen habt ihr denn das ihr 500L versorgt !?
blue_boy ist offline  
Alt 28.08.2002, 12:35   #7
Umckaloabo
 
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Hallo ted !

Das man die Gärung auch für große Becken nehmen kann, da sind wir uns ja inzwischen einig (fahre auch ein 375L Becken damit, allerdings mit mäßiger Bepflanzung und höherem pH...). Aber die 4 Wochen sind etwas problematisch, das hängt weniger von der Menge ab als vom Verhältnis Zucker/Hefe, daß sich bei viel Nahrungsangebot jedoch eh schnell ändert. Das größere Problem ist allerdings, daß bei der Gärung Alkohol entsteht, der im Becken (als Gas mitgeschleppt) tödlich sein kann. Also, solltest Du den Ansatz wirklich 4 Wochen fahren wollen, auch noch mit großen mengen, empfehle ich auf jeden Fall eine Waschflasche zwischen Ansatz und Becken zu schalten. Die Hefemenge sollte außerdem zu Beginn klein sein damit der Ansatz länger "hält". Hat dann aber auch eine längere Anlaufphase.
Umckaloabo ist offline  
Alt 28.08.2002, 13:29   #8
Bruder Tom
 
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Hallo zusammen,

also meine selbstgebaute Co2 Anlage mit einer 0,7 l Flasche blubbert manchmal länger als 4 Wochen vor sich hin. Manchmal ist aber auch schon nach ca. 15 Tagen Schluß. Ich führe das darauf zurück, daß ich die Menge der Trockenhefe nicht so genau dosieren kann. Vorher, als ich Frischhefe verwendet habe waren die Ergebnisse immer nahezu gleich.

Ich habe jetzt aber auch noch eine Frage: Ich hatte zwischen Ansatzflasche und Becken ein Glas zwischengeschaltet, wie es in vielen Anleitungen zu lesen ist. Nachdem ich jetzt aber das Gas nicht mehr über den Diffusor des Innenfilters ins Becken leite, sondern den Schlauch mit einem Lindenholzausströmer ins Becken
gelegt habe, reicht anscheinend der Druck nicht mehr aus. Es blubbert fast nicht mehr. Könnte das an dem zwischengeschalteten Glas liegen, in dem sich ja auch erst ein Druck aufbauen muß? Oder liegt es daran, daß mein Schlauch jetzt länger ist, und der sich etwa dehnt? Wenn ich die Flasche schüttle, und deshalb mehr Blasen aufsteigen, reicht der Druck kurzfristig wieder aus. Sobald ich die Flasche aber wieder hinstelle, ist der Druck in dem Spülglas anscheinend höher und es drückt von dort das Wasser zurück in die Flasche mit dem Ansatz. Ist sowa auch schon jemand passiert? Weiß jemand Rat?

Danke im Voraus und

viele Grüße



Bruder Tom
Bruder Tom ist offline  
Alt 28.08.2002, 14:01   #9
Frank Nienhaus
 
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Hi Tom,
ging mir genauso.
5L Kanister + 1Kg Zucker + 4,5 L Wasser + ein TL Trockenhefe.
Mit Glaswaschflasche, kein CO2 Ausströmung ( Nach 36h)-Flasche war absolut dicht ( Unter Wasser gehalten).
Ohne Glaswaschflasche, so schnell kann ich die Blasen gar nicht zählen, wie sie den Cyclo hochlaufen.

Ich treibe überschüssiges CO2 mit O2 Sprudelstein und Zeitschaltuhr über Nacht und zwischendurch aus.
Füllung reicht ca 21 tage

Gruß Frank
Frank Nienhaus ist offline  
Alt 28.08.2002, 17:11   #10
Umckaloabo
 
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Hallo Bruder Tom und alle anderen !

Über den längeren Schlauch geht dir natürlich auch mehr CO2 verloren (sind alle nicht wirklich gasdicht) und der Holzausströmer benötigt auf jeden Fall einen höheren Druck als der Diffusor.
Bei einer dichten Waschflasche (oder Glas) sollte dir theoretisch (!!!) kein CO2 und damit Druck verloren gehen. Lediglich über die längeren Schläuche und mehr undichte Verbindungen (sehr warscheinlich) kannst Du Verlust haben (auch wenn ich damit meinem Vorredner wiederspreche....aber vielleicht liegts bei dir ja auch eher an den Verbindungen und Leitungen?) Verloren geht dir in der Waschlösung nur ganz am Anfang CO2 bis die Lösung gesättigt ist und das ethanol und andere lösliche Bestandteile, aber das ist ja auch gewollt.

Grüße Schwester (? ) Sabine
Umckaloabo ist offline  
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