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Alt 17.09.2002, 00:13   #1
nanit
 
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Standard Tod in der Quarantäne

Hallo an Alle,

sollte jemand mal an die "Unnützigkeit" eines kleinen Quarantänebecken gezweifelt haben, ich werde diese Zweifel nie wieder haben. Ansonsten paßt meine kleine Story auch wunderbar in die Rubrik antibiotikerverseuchte Fische.

Vor etwas über einem Monat war ich der Meinung, ich müßte meinen Guppys mal wieder etwas frisches Blut anbieten und ging zu einem anderen Händler als sonst. Ich wechselte mal aus den Gründen, da dieser Händler zum einen eigentlich einen guten Ruf hat, zum anderen wollte ich nicht ausversehen Fische mit dem gleichen Zuchtstamm wie meine kaufen.

So zog ich also los und ging schaute an verschiedenen Tagen mir die Fischlis an. Schöne saubere Becken, kein Überbesatz, Arten nicht wild durcheinander in den Schaubecken. Kurz, eigentlich war ich zufrieden und brachte das Quarantänebecken in Gang, indem ich die restlichen Jungtiere dadrin verschenkte.(Becken ist nacktes Glas mit Heizstab und Filterpatrone, die Abdeckung wegen der Katzen, also ein typisches Start-Set).

Nach dem 5x schauen suchte ich mir 2 hübsche Weibchen und ein Männchen aus, setzte sie in die Quarantäne und war erstmal glücklich über die neuen Farben.

Bereits nach 2 Tagen wunderte ich mich, daß das eine Weibchen relativ große Pupillen hat, sah aus wie bei den Katzen bei Wohnzimmerbeleuchtung. Nun gut, dachte ich, vielleicht sind die Augen so.

Nach 2 weiteren Tagen wunderte ich mich, als das Licht ausging, daß die Flosse von dem einen Weibchen sehr dunkel aussah. Nun gut dachte ich, vielleicht jetzt durch das geänderte Licht, kennt ja eigentlich jeder.

Am nächsten Nachmittag sah die schöne gelbe Flosse vom Männchen ganz verfranst aus. :-? Die Flosse von dem Weibchen war noch dunkler, als ob sie fault! Das zweite Weibchen war noch schlimmer dran, es stand bereits senkrecht im Wasser und schnappte nach Luft und litt sichtlich. Mit ihr hatte ich am meisten Mitleid, setze meinen Wassertopf auf und tötete sie dann gleich.

Ich zu meinem "normalen" Händler, fragte um Rat und er empfahl mir, die beiden anderen auch sofort zu töten, lieber gleich erlösen. Allerdings dann mit den toten Tiere zu diesem Laden fahren.

Wieder zuhause brauchte ich die Tiere nicht mehr töten, sie waren bereits erlöst.

Was mir jedoch dieser Verkäufer dann einen Tag später an den Kopf knallte, daß war mehr als ein Hammer. Ich hätte die Tiere nicht artgerecht gehalten, ich hätte sie sofort zu den anderen tun sollen. Man kann keine Guppys auf nacktem Glas halten. Ich war leicht vom Donner gerührt, so eine Frechheit. Jedoch sah ich mir trotzdem noch mal die Becken an, an dem Tag (Samstag kurz vor Ladenschluß) trieben mehrere Tiere rücklings in mehreren Becken im Wasser!

Ich mag mir nicht ausdenken, wenn ich die armen 3 Geschöpfe gleich ins große Becken getan hätte.

Kann man den kaum noch den Händler trauen? Sind sie alle nur noch auf Profit aus? Nebenbei, ich zahlte pro Tier "nur" 2,50 Euro. Jetzt möchte der Händler pro Tier 5 Euro haben. Ob die gesünder sind mag ich bezweifeln, ich vermute eher, das Weihnachtsgeschäft läuft an.
nanit ist offline  
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Alt 17.09.2002, 17:00   #2
Birgit H.
 
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Standard

Hi,
schade um die armen Fische, die story ist ja echt schlimm. Nur eins verstehe ich nicht ganz, du schreibst du hättest "Wasser aufgesetzt um sie zu erlösen". Das heißt doch nicht etwa, daß Du kranke Fische mit kochendem Wasser tötest!?
Da gibt es weitaus "humanere" Lösungen (Genickschnitt, Salzwasser aus dem Tiefkühlfach)...
Ciao
Birgit
Birgit H. ist offline  
Alt 17.09.2002, 17:11   #3
Benne
 
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Hallo,
das ist schon schlimm, drum benühe ich mich immer gleich um Nachzuchten, weil die meisten gekauften Guppy nach 1-2 Monaten den Löffel abgeben. Das ist aber nicht in allen Geschäftern so. Die Eigenen Nachzuchten sind viel stabiler. Hohl dir beim Nächsten mal welche bei Privatleuten, die meisten sind das sie sich von ein paar trennen können. Ich habe jetzt aber beschlossen ganz mit Lebendgebährenden aufzuhören (aus oben genannten Gründen)

Benne
Benne ist offline  
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