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Alt 18.09.2002, 22:20   #1
Marrttin
 
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Standard Blutspende f. 6 jähriges Mädchen Dringend gesucht!

Hallo Leute,

ein 6 Jähriges Mädchen hat Leukämie und braucht Euer Blut bzw. Knochenmark.

Wer hat Blutgruppe B Negativ, und wäre bereit zu helfen, bitte PN an mich!

Vielen Dank.
Marrttin ist offline  
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Alt 18.09.2002, 23:02   #2
Marrttin
 
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Nachtrag:

Bitte gebt Eure Telefonnummer an, die Mutter des Kindes setzt sich mit Euch in Verbindung.
Marrttin ist offline  
Alt 19.09.2002, 06:39   #3
Holger W
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Hallo Martin.

Da gehört aber noch viel mehr dazu als die Blutgruppe um als Spender in Frage zu kommen.
Wenn ich mich richtig erinnere ist die Blutgruppe sogar zweitrangig.

Ich war 1995 in der glücklichen Situation einem damals 10 Jährigen Mädchen aus den USA mit einer Knochenmarkspende helfen zu können.
Das Mädchen gilt seit Jahren als geheilt und führt ein normales Leben.
Mit ner Blutspende fängt das Ganze zwar an, aber dann wird das Blut erst mal typisiert, kostet 50 Euro, die Krankenkasse bezahlt nix davon :-?
Danach werden die Merkmale, (frag mich nicht wie das alles fachmännisch heißt, ist viel zu lange her) immer wieder und immer genauer mit denen des Patienten verglichen. Erst wenn alle Merkmale übereinstimmen kommt es zum entscheidenden Anruf beim Spender: willst du spenden oder nicht? Wenn nein passiert nix, zumindest für den Spender :-? Wenn ja wird der Spender im Krankenhaus auf Herz und Nieren gecheckt. Ich war damals in der Uni-Klinik in Freiburg, wo dann auch die Knochenmarkspende durchgeführt wurde.
Um mal mit nem Vorurteil aufzuräumen. Da werden dann ein paar Löcher in den Beckenknochen gebohrt und aus dem Beckenknochen zwischen 800 u. 1000 ml Flüssigkeit, die das Knochenmark enthält, abgesaugt. Natürlich unter Vollnarkose. Der Eingriff dauert ca. 1 Std. und man hat hinterher nicht mehr als zwei Pflaster auf dem Hintern. Man darf die ersten tage nichts schweres heben, ansonsten merkt man nix. Doch, beim Abziehen der Pflaster hats wie immer weh getan.
Man hört ja immer wieder, da würde was am Rückenmark gemacht werden. Das ist absoluter Blödsinn.

Oh, jetzt hab ich nen Roman geschrieben.

Eigentlich will ich nur alle ermutigen sich bei der DKMS, das ist die Deutsche Knochenmarkspenderdatei, zu melden und genaueres zu hinterfragen. Wenn man damit diesem im Ursprungsthread erwähnten Kind helfen kann, dann sollte man sich ruhig mal testen lassen. Das macht übrigens jeder Hausarzt.

Infos unter: www.dkms.de

Viele Grüße

Holger

PS: wer genaueres über die Spende von mir wissen will, entweder hier oder per PN bin ich stets zu Diensten.
 
Alt 19.09.2002, 12:16   #4
Marrttin
 
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Hallo Holger,

vielen lieben Dank für die Infos, ich wusste zwar, daß da ne Menge Untersucht wird, und daß nicht jeder erste als Spender in Frage kommt, sondern vielleicht ist es der Hundertste. Es hat sich ja schon Jemand gemeldet, die Telefonnummer gebe ich Heute der Mutter, das Kind ist in einer Schweizer Klinik, die Mutter fliegt alle 14 Tage dorthin.
Marrttin ist offline  
Alt 19.09.2002, 12:40   #5
Majo
 
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Hallo Holger,

finde ich toll, was Du damals getan hast! Deshalb habe ich mich ja auch gleich bei Martin gemeldet. Obwohl ich zu dem Zeitpunkt noch gar nicht wußte, was da eigentlich alles auf mich zukomen wird. :roll:

@Martin: Auch nachdem ich den Bericht von Holger gelesen habe, bleibe ich dabei: wenn ich helfen kann, tue ich das auch. Und wie sich das so anhört, scheint sich die Sache ja doch eine Weile hinzuziehen, so daß es hoffentlich nicht zu einer Überschneidung mit meiner Prüfung kommen wird. Bis dahin alles Gute für das Mädchen.
Gruß,

Marion
Majo ist offline  
Alt 19.09.2002, 19:51   #6
Holger W
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Beiträge: n/a
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Hallo Leute.

Bei mir war es damals der dritte Fall, dass meine ersten Ergebnisse mit dem eines Patienten übereingestimmt hatten. Nur bei diesem Fall haben dann auch die weiteren Tests gezeigt, dass ich tatsächlich der richtige Spender bin.
Ich bin auch nach wie vor in der Spenderdatei eingetragen. Wenn also das Kind bzw. die Mutter mit der DKMS in Verbindung sind, werden meine Werte sowieso automatisch mit denen des Kindes verglichen.
Das ist ein laufender Prozess. Ich war mittlerweile schon mal wieder in der Zweiten Runde, aber dann haben die Werte doch nicht mehr gepasst.
Wäre eh sensationell, wenn das ein zweites Mal passen würde. Das gabs nämlich noch nie.

Ich will aber wirklich nochmal allen Mut machen. Meldet euch, lasst euer Blut über die DKMS typisieren, die Blutprobe macht euer Hausarzt, die Typisierung bezahlt die DKMS.
Man kann mit relativ wenig Aufwand das Leben eines Menschen retten, der sonst keine Chance hat.

Ich würde ohne Zögern sofort wieder zur Verfügung stehen.

Martin falls noch nicht geschehen, soll sich die Mutter unbedingt mit der DKMS in Verbindung setzen.

Viele Grüße

Holger
 
Alt 19.09.2002, 22:49   #7
Roland Bauer
 
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Hi, zusammen!

Der Vollständigkeit halber: In der Schweiz läuft's über www.swissregistry.ch !

Im jeweiligen Blutspendezentrum (so in Basel) wird eine Blutprobe entnommen, die persönlichen Daten aufgenommen - thats it!

Für unsere Grenzgänger: Au d'Schwobe vo änedra am Rhy chönne sich dort regischtriere lo!

Für unsere Grenzgänger, die immer noch kein alemannisch können: Auch die in Deutschland wohnenden können sich im Schweizer Register aufnehmen lassen.

gruss, roland
Roland Bauer ist offline  
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