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Alt 31.10.2002, 15:08   #1
Kronkalonka
 
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Standard 4 Ramirezis in 160l?

Hallo,
habe ein 160l-Becken, dass schon länger fast komplett lehr läuft, ich habe schon häufiger an manche Fische gedacht, aber letzendlich nie gekauft (z.B. L46[zu teuer ]).
Jetzt hab ich mir ramirezis überlegt. Die Wasserwerte sind relativ egal, da ich eine Osmoseanlage habe, und ich ja wenn ich will über Torf filtern kann und Bio-CO2 einleiten kann, NO3 bekomm ich mit den Wasserlinsen weg, die ich einmal pro Woche ins Barschbecken schmeiss, dann werden sie gefressen, und wachsen im kleinen Becken wieder nach. Der Filter läuft seit über 2 Jahren stabil...
Das Becken ist reichlich bepflanzt, viele Wurzeln, einige Höhlen/Verstecke, schwarzer Sand, wenig Strömung.
Im Moment sind da 9 Neons, 1 Ancristus, 1 Synodontis nigriventris drin. Alles 'Altbesatz', die Neons behalte ich, evtl. kommen noch mal ~15 dazu. Temp. ist momentan bei 26°, und da will ichs im Normalfall lassen (ich weiss, bisschen hoch für neons). Ich mach auch min. einmal pro Woche Wasserwechsel und hab 5W-UV-C Brenner hinter dem Filter laufen (ich habe keine schlechten Érfahrungen damit gemacht). Gefüttert wird dann mit besserem Trockenfutter/Frostfutter. Werde aber ziemlich sicher wieder Moina Kulturen ansetzten ( hat jemand in München zufällig welche?? ).
Ich werde auch versuchen, keine Asiatischen Tiere zu bekommen.
Nun die Frage, ob ich in dem 160l Becken (ist 5 eckig wie ein diamand, Maße weiss ich so nicht), auch 2 Pärchen halten könnte? Und mich würde interessieren, wie das mit der Paarbildung bei denen ist, bilden sich aus einem m und einem w sicher ein Pärchen, oder ist das mehr glück, weil wenns Glück ist, nehm ich erstmal 4 (2m2w) und geb dann wieder 2 ab, wenn sich ein Paar gefunden hat.
Gehört nicht in dieses Forum, aber: Hat jemand gute ramirezi Nachzuchten in München abzugeben ?
Danke für die Antworten,
Gruß,
Severin
(angestrebte WWs: KH 1-2°, GH 2-5°, pH 5,5-6,5 | wobei alle konstante Werte annehmen sollen, also nicht in dem Bereich schwanken)
Kronkalonka ist offline  
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Alt 31.10.2002, 15:18   #2
Dirk O.
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Hallo Severin,

ich hatte vor einigen Monaten mal 2 Pärchen südamer. SBB versucht in einem gut bepflanzten 250l-Becken gemeinsam zu halten - wenn ich diesen Versuch nicht nach 2 Tagen beendet hätte wäre es bös ausgegangen!
Derjenige, dem ich die beiden Pärchen geschenkt habe, hat den selben Fehler gemacht (nachedem er die Tiere schon einige Wochen hatte) - am nächsten Tag war eines der Männchen mausetod

Bei den von Dir angestrebten Wasserwerten würde ich Dir nicht zu einer Bio-CO2-Anlage raten! Die ungleichmäßige CO2-Abgabe würde bei evtl. "abrutschender" KH zu starken pH-Schwankungen führen!
Auch finde ich 26°C bei südamer. SBBs etwas knapp. IMHO sollten sie bei ca. 27°C gehalten werden (oder gar etwas höher), wobei die Temp. auch mal etwas abfallen kann. Bei 25°C haben meine deutliches Unwohlsein gezeigt.


Gruß,
Dirk
 
Alt 01.11.2002, 13:24   #3
Marco 76
 
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Hallo Severin.

Ich habe ganz andere Erfahrungen als Dirk gemacht. Bei uns schwimmen im 160 er meiner Frau 6 Ramirezis. Ohne auch nur die kleinste Auseinandersetzung.

Das zeigt, daß es gut gehen kann, aber nicht muß.

Vielleicht hatte Dirk ja auch bolivianische SBB`s. Er spricht ja nur von südamerikanischen.


MFG

Marco
Marco 76 ist offline  
Alt 01.11.2002, 14:00   #4
Dirk O.
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Hallo Marco,

Zitat:
Ich habe ganz andere Erfahrungen als Dirk gemacht. Bei uns schwimmen im 160 er meiner Frau 6 Ramirezis.
Sind die evtl. gemeinsam aufgewachsen und als komplette Gruppe eingesetzt worden? Ich habe versucht 1 Pärchen hinzuzusetzen.

Zitat:
Das zeigt, daß es gut gehen kann, aber nicht muß.
Ist wohl so, daß die Tiere eben auch individuelle Prägungen haben, bzw. verschiedene Zuchtlinien ein unterschiedliches Agrssionspotential haben.

Jednfalls muß mit der Eventualität gerechnet werden, daß es nicht klappt. Und dann muß ein "Plan B" vorliegen, wohin man das Überzählige Paar geben kann

Zitat:
Vielleicht hatte Dirk ja auch bolivianische SBB`s. Er spricht ja nur von südamerikanischen.
Ne ne, ich hab schon mitbekommen, daß es um Mikrogeophagus ramirezi geht


Gruß,
Dirk
 
Alt 01.11.2002, 15:57   #5
Marco 76
 
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Hi Dirk.

Ich geb Dir vollkommen recht. Wer das wagt sollte noch einen "Plan B" in der Schublade haben.

Wir hatten zunächst 2 Päärchen im 60`er und nach der Anschaffung des Meterbeckens haben wir noch 2 Exemplare dazu gekauft.

MFG
Marco
Marco 76 ist offline  
Alt 01.11.2002, 17:28   #6
Kronkalonka
 
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Hmm...
Dann werde ich wohl 1 Pärchen nehmen, denn ich habe keine Becken mehr für ramirezis...
Nochwas, sind die asiatischen Nachzuchten genetisch kaputt, oder einfach nur durch antibiotika usw sehr anfällig und empfindlich geworden; Also kann man mit viel Mühe aus so einem Pärchen noch was machen?? Ist der Brutpflegeinstinkt zwangsweise degeneriert?? und wenn ja wie? usw.
Gruß,
Severin
Kronkalonka ist offline  
Alt 01.11.2002, 18:13   #7
Dirk O.
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Hallo Severin,

Zitat:
Nochwas, sind die asiatischen Nachzuchten genetisch kaputt, oder einfach nur durch antibiotika usw sehr anfällig und empfindlich geworden;
auch wenns da eine neue Stimme im Forum gibt, die lauthals davon berichtet, daß dem nicht so sei: Die statistische Wahrscheinlichkeit bei "Massenware" aus Asien oder der Tschechei an derartig verkorkste Tiere zu gelangen, ist ausgesprochen hoch.

Sehr häufig genetisch "verarmt" (degeneriert). Sehr häufig defektes Immunsystem. Häufig bereits "Fischtuberkulose"-Träger. Nicht selten alles zusammen

Leider sind diesbezüglich private Nachzuchten nicht prinzipiell davon auszunehmen.
Wobei die Wahrscheinlichkeit hier aber deutlich besser zu sein scheint an gesunde Tiere zu kommen.

Zitat:
Ist der Brutpflegeinstinkt zwangsweise degeneriert?
Nein nicht zwangsläufig! Kaufe 10 Pärchen aus unterschiedlichen Quellen und Du hast eine gute Chance, daß Du ein Paar dabei hast, das gescheite Brutpflege betreibt. Dann müssen sie nur noch lang genug leben


Gruß,
Dirk
 
Alt 01.11.2002, 19:36   #8
Kronkalonka
 
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schwierig schwierig
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