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#1 |
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Gast
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Hallo,
ein Bekannter und ich wollen in Zukunft in bestimmten Becken reines VE-Wasser verwenden, daß wir mit einem Self-made Aufhärtesalz dezent aufhärten wollen. Dabei ist uns eine Abweichung vom Kraus´schen Standartionenverhältnis wichtig - wir hätten gerne deutlich mehr Sulfate und Chloride, außerdem eine andere Ca/Mg/K/Na-Abstimmung. Standart-Mischungen bringens diesbezüglich nicht. Unsere Mischung steht. Jetzt fehlen da natürlich Spurenelemente. Der Drak-Dünger mag ja nicht schlecht sein, ist uns aber nicht "vollständig" genug (fehlt z.B. Selen) Kennt jemand Produkte, in denen möglichst viele Spurenelemente vorhanden sind - vor allem auch auch "nicht-essentielle"? (sagt jetzt bitte nicht Leitungswasser )Gruß, Dirk |
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#2 |
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Registriert seit: 31.07.2002
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Hallo Dirk!,
>>>>>>ein Bekannter und ich wollen in Zukunft in bestimmten Becken reines VE-Wasser verwenden, daß wir mit einem Self-made Aufhärtesalz dezent aufhärten wollen. Dabei ist uns eine Abweichung vom Kraus´schen Standartionenverhältnis wichtig - wir hätten gerne deutlich mehr Sulfate und Chloride, außerdem eine andere Ca/Mg/K/Na-Abstimmung. Standart-Mischungen bringens diesbezüglich nicht. Unsere Mischung steht. Jetzt fehlen da natürlich Spurenelemente. Der Drak-Dünger mag ja nicht schlecht sein, ist uns aber nicht "vollständig" genug (fehlt z.B. Selen) Kennt jemand Produkte, in denen möglichst viele Spurenelemente vorhanden sind - vor allem auch auch "nicht-essentielle"? (sagt jetzt bitte nicht Leitungswasser . <<<<<<< O diese Chemiker! Um die Sache möglichst einfach zu machen, könnte der preiswerte Kremser-Dünger aufgemischt werden mit den "fehlenden" Bestandteilen. Dupla hat zwar auch das ganze Periodensystem drin, aber stellt keine Analyse. Dann gibt es im AK Wasserpflanzen noch den H. G. Kramer, der auch solchen Dünger produziert, wo "alles" drin ist. In meiner Düngerezeptur sind nur essentielle Nährelemente. Ihr solltet nicht unterschätzen, daß in befütterten Aquarien das ganze Periodensystem anzutreffen ist. In reinen Pflanzenbecken mit ruinöser Konkurrenz verschiedener Pflanzen-Arten um die Nährelemente sieht das hingegen schlecht aus. Viel Erfolg! Gerd |
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#3 |
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Gast
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Sag mal Gerd,
![]() > Ihr solltet nicht unterschätzen, daß in befütterten Aquarien das > ganze Periodensystem anzutreffen ist. In reinen Pflanzenbecken > mit ruinöser Konkurrenz verschiedener Pflanzen-Arten um die > Nährelemente sieht das hingegen schlecht aus. Düngst Du überhaupt zu ? Ich komme deshalb dsarauf, daß ich das filterlose 200 l Becken überhaupt nicht dünge, noch nie und es wuchert ohne Ende. Über den Nährstoffeintrag haben wir uns schon unterhalten. Es kommt ausschließlich Frost- und Lebendfutter rein. Mittlerweile erheblich mehr als Anfang August und eine Besatz- und damit Belastungserhöhung läuft. Ich denke immer mehr, daß bei diversen Frost- und Lebendfutter alles an Mikronährstoffen geliefert wird. Bei Trockenfutter habe ich allerdings irgendwie so meine Bedenken, ohne genauere Kenntniss darüber zu haben. Tobias Möser hat nun genau die Erfahrung, daß in einem trockenfuttergefütterten Becken der Pflanzenwuchs zunahm. Etwas ratlos in dieser Sache. |
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#4 | |
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Gast
Beiträge: n/a
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danke für Deine Hinweise. Komme ich an diesen Hr. Kramer über I-net- hat er evtl. eine eigene homepage?
Zitat:
Über das Futter wird dann natürlich immer nachgeliefert. Wenn die Filterung zuviel "fressen" sollte, wird etwas Ferrdrakon nachdedüngt ![]() @Ralf, das 432l-Becken läuft z.Z. und soll weiterhin bei einer GH~1 , KH~0,5 und ph <=5 laufen, täglich 10% Wasserwechsel und ab März `03 ziemlich "satter" Besatz. Da ist "filterlos" für mich (noch) kein Thema... So weit sind wir hier schon, daß man sich rechtfertigt warum man ein Becken nicht filterlos fährt ![]() Zu Begin meiner aquaristischen "Laufbahn" war ich durch Anregungen hier im Forum dazu motiviert worden meinen Filter zu drosseln. Wie es meine Art ist, habe ich dies natürlich ziemlich extrem umgesetzt und habe damit schlechte Erfahrungen gemacht. Seither bin ich vorsichtig geworden und schau mir alles erst mal ein Weilchen an :P Gruß, Dirk |
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#5 |
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Gast
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Hi Dirk,
> So weit sind wir hier schon, daß man sich rechtfertigt warum man > ein Becken nicht filterlos fährt ![]() - Das sind natürlich auch etwas Moden. Ich hänge da derzeit recht gerne dran an filterlos, weil es sich bewährt. Dennoch empfehle ich es beispielsweise in Deinem Fall mit extremeren Wasserwerten nicht gerne weiter.> Zu Begin meiner aquaristischen "Laufbahn" war ich durch > Anregungen hier im Forum dazu motiviert worden meinen Filter > zu drosseln. Wie es meine Art ist, habe ich dies natürlich ziemlich > extrem umgesetzt und habe damit schlechte Erfahrungen > gemacht. Du wirst lachen, das ging, geht mir ähnlich so. > Seither bin ich vorsichtig geworden und schau mir alles erst mal > ein Weilchen an :P Korrekt. Sagen wir so, Joachim hat zu damaliger Zeit einige Sachen / Denkansätze in Bewegung gebracht, die wohl schon richtig waren. Dank unserer vielen Diskussionen hier, vertieft sich das Bild und auch das Verstehen des AQ. Geht mir wenigstens so. Manches von vor 1,5 Jahren wirft man dann über Bord, anderes behält man bei, neues wird ausprobiert und bewährtes wird modifiziert. So in etwa muß man sich das mit meinen Filterlos Becken vorstellen. Schlicht, der Versuch mit filterlos war einfach dran, er war Anfang August aus unseren Diskussionen hier für mich zwingend notwendig. Vor einem JAhr hätte ich das auch nicht gemacht und befürwortet, mir nur schweigend oder nicht schweigend die Argumente angehört. Ist genauso wie Dein aktueller Thread mit den Spurenelementen. Aus unseren bisherigen Diskussionen war Deine Frage zwingend notwending, war nur eine Frage der Zeit, bis sie kam. Sonst hätte ich sie bald gestellt.Gruß, Dirk[/quote] |
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#6 |
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Hallo Dirk,
ich kann Dir bei Deinem Problem zwar noch nicht helfen, aber ich hätte da mal eine kleine Zwischenfrage. So ganz habe ich nämlich noch nicht den Sinn und Zweck dieser Aktion verstanden. Du nimmst vollentsalztes Wasser, um es anschließend mit definierten Salzen wieder zu versetzen? Machst Du das Ganze nun, um nur bestimmte Salze im Becken zu haben oder um bestimmte Stoffe ebend nicht ins Becken zu bekommen und wozu überhaupt dieser ganze Aufwand? Verstehe ich irgendwie nicht. :roll: Gruß, Marion |
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#7 | |
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Moin Dirk,
Zitat:
Viele Grüße sendet Michael |
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#8 |
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Moin Majo,
ich glaube der Dirk möchte möglichst nah an ein typisches Schwarzwasserbiotop herankommen und Hydrogencarbonat-Ionen gegen Sulfat- und Chlorid-Ionen ersetzen. Das Standardionenverhältnis passt ihm nicht so ganz! Er "heckelt" da was ganz bestimmtes aus. ![]() Viele Grüße sendet Michael |
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#9 |
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Hallo Dirk!
>>>>>danke für Deine Hinweise. Komme ich an diesen Hr. Kramer über I-net- hat er evtl. eine eigene homepage?<<<<<< Seine Adresse: Hans-Georg Kramer, Tel. 04103/84905 Holmerstr. 73 22880 Wedel Er hat noch nicht einmal einen PC, aber Ahnung von Wasserpflanzenkultur! >>>>>>Ne, ist schon klar. Wollen aber eine gewisse "Erstaustattung des Wechselwassers haben Über das Futter wird dann natürlich immer nachgeliefert. Wenn die Filterung zuviel "fressen" sollte, wird etwas Ferrdrakon nachdedüngt <<<<<Mir ist Dein Denkansatz unklar bezüglich der nichtessentiellen! Geht es in erster Linie um Fische oder um Aquarienpflanzen? Gruß Gerd |
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#10 |
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Hallo Ralf!
>>>>>>>>Düngst Du überhaupt zu ? Ich komme deshalb darauf, daß ich das filterlose 200 l Becken überhaupt nicht dünge, noch nie und es wuchert ohne Ende. Über den Nährstoffeintrag haben wir uns schon unterhalten. Es kommt ausschließlich Frost- und Lebendfutter rein. Mittlerweile erheblich mehr als Anfang August und eine Besatz- und damit Belastungserhöhung läuft. Ich denke immer mehr, daß bei diversen Frost- und Lebendfutter alles an Mikronährstoffen geliefert wird. Bei Trockenfutter habe ich allerdings irgendwie so meine Bedenken, ohne genauere Kenntniss darüber zu haben. Tobias Möser hat nun genau die Erfahrung, daß in einem trockenfuttergefütterten Becken der Pflanzenwuchs zunahm.<<<<<<<<< Ich dünge in meinem Extrembecken bei jedem TWW, bei anderen Becken nur bei Auftreten von Chlorosen. Diese kommen hauptsächlich vor bei Eichhornia diversifolia und Ludwigia repens x palustris. Bei Starklichtkultur oder reinen oder ausgeprägten Pflanzenbecken tritt praktisch ständig irgend ein Minimumfaktor auf, bei Schwachlicht oder bei gut besetzten Becken eher ein Überernährungsproblem. Zu intensive Filterung soll ja angeblich das Fe eliminieren. Mir ist es bislang nicht gelungen, diese Spekulation zu verifizieren. Es handelt sich bei der Nährelementeversorgung manchmal um eine Kippfunktion. Kippt ein Becken auf die Mangelseite, da wirkt eine Fütterung wie eine Gabe NO3 und PO4. Ich versuche bei meiner Kultur in die Nähe des Grates zu kommen, allerdings von der Überschußseite her. Dabei ist eine Balance zwischen Beleuchtung und Bepflanzung bei mir sehr wichtig, denn mit CO2 dünge ich nicht! Gruß Gerd |
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