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Alt 19.12.2002, 07:52   #21
HPKrug
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Hallo Isa!

Zitat:
Zitat von isa
zweitens sind die werte für eine optimale co2- versorgung sehr umstritten. es gibt leute die halten 10mg/l für völlig ausreichend (zu denen gehöre ich) andere sind mit 60mg/l noch nicht zufrieden (besonders die firmen, die co2-anlagen vertickern wollen)
außerdem hängt das natürlich von den pflanzen ab, die man pflegt.
Wenn ich mir so den Grundtenor der letzten 2 Jahre, in Bezug auf den CO2-Gehalt im Aquarium, anschaue, so geht die Entwicklung m.E. deutlich hin zu weniger CO2. Da waren früher oftmals ~ 25 mg/l als optimal angesehen worden - heute hingegen tendiert es mehr zu ~ 15 mg/l (woran auch ich mich orientiere).
60 mg/l CO2 wird wohl kaum ein Aquarianer fahren; kann ich mir wirklich kaum vorstellen.
Obwohl Krause anmerkt, daß Werte um 60 mg/l den meisten Aquarienfischen in ihren Heimatbiotopen nicht völlig fremd sind. Versuche mit Guppys ergaben sogar eine "Toleranz" bis hin zu 800 mg/l CO2 (bei ausreichender Sauerstoffversorgung).

Ich sehe aber in Bezug auf gutes Pflanzenwachstum Werte um max. 20 mg/l als absolut ausreichend an.

Gruß, HP
 
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Alt 19.12.2002, 09:49   #22
WernerK
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Hallo Isa,
Zitat:
und bei einem kh = 4 und pH = 7,2 wollt ihr mir doch nicht allen ernstes ne co2-anlage andrehen, oder ???
also ich sicher nicht ;-), zusätzliche CO2-Düngung kann man sich in vielen Fällen völlig sparen.

Gruß Werner
 
Alt 19.12.2002, 10:52   #23
Kahebro
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Hallo,
was bei der CO2-Düngung vielfach nicht erwähnt wird, ist auch die Beleuchtungsstärke.
In Kurzform: Je stärker die Beleuchtung, um so höher der CO2-Verbrauch.
Weiterhin meine ich mich zu entsinnen, gelesen zu haben, dass der CO2-Faktor zu einem schnelleren Pflanzenwuchs führt, im Umkehrschluss würde eine CO2-Unterversorgung zu einem langsameren , ab nicht schlechteren - im Sinne von kranken Pflanzen - Wuchs führen.
Das Problem ist, wie immer, das Zusammenspiel aller Faktoren:
Lichtstärke, Lichtfarbe, Pflanzenart, Pflanzenmenge, Düngung...
Daher ist m.E. die alleinige Betrachtung des CO2-Wertes nicht sehr hilfreich.

Für meinen Teil habe ich zu diesem Thema mehr Fragen, als Anworten, da ich das Zusammenspiel nicht an festen Werten festmachen kann.

Grüsse
Karlheinz
 
Alt 19.12.2002, 14:04   #24
dragstar
 
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Hi Karl-Heinz,

... in weiten Teilen Zustimmung!

nur:
Zitat:
Zitat von Kahebro
im Umkehrschluss würde eine CO2-Unterversorgung zu einem langsameren , ab nicht schlechteren - im Sinne von kranken Pflanzen - Wuchs führen.
Ich habe in meinem seit 6 Wochen laufenden 300l-Aquarium den CO2-Gehalt von anfangs ca. 20mg/l auf unter 15 zurückgeschraubt. Ergebnis war ein deutlich langsameres Wachstum des Roten Papageineblattes und Roten Tausendblattes. Dies wiederum hat dazu geführt, dass sie im Wettstreit mit den Algen unterliegen und sich an diesen Pflanzen z.T. starke Algenbildung zeigt. Seit dem ich die CO2-Dosis wieder um die 20mg/l fahre sieht das bedeutend besser aus.

Fazit: anspruchsvollere Pflanzen weglassen und ohne CO2 fahren :wink: oder eben diese bei ca. 15-20 mg/l pflegen. Meine Fische juckt das nicht. Auch bei den Sterbais stelle ich keinerlei Veränderung in ihrem Atmungsverhalten fest.

Gruß Gerd
dragstar ist offline  
Alt 19.12.2002, 14:26   #25
Petra Sw. (Amy)
 
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Ort: 53359 Rheinbach
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Erhielt: 0 Danke in 0 Beiträgen
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Hi Isa,

was ich echt nicht verstehe, ist dein Schluß, daß man bei einer niedrigen KH automatisch genug CO2 im Wasser bzw. einen niedrigen PH hat?

Freut mich echt, wenn du bei KH von eine PH von 7,2 hast. Da würde ich auch nicht unternehmen, nur mein Wasser kommt mt KH 3 und PH 8,2 aus der Leitung. Dann kannste dir ja mal den CO2-Gehalt ausrechnen....

Ich dünge momentan trotzdem kein CO2, bin aber auch nicht in allen Becken mit dem Pflanzenwuchs zufrieden. In dem Becken, in dem dr Pflanzenwuchs trotzdem gut ist, scheinen mir die Pflanzen anzufangen die KH aufzubrechen, die sinkt nämlich da leicht zwischen den Wasserwechseln. Warum das nur in diesem Becken passiert, ist mir noch nicht ganz klar. Ich vermute aber, daß das irgendwie mit dem viel zu kleinen Filter an diesem Becken zusammenhängt und experimentiere gerade in diese Richtung...

Grüße
Petra Sw. (Amy) ist offline  
Alt 19.12.2002, 16:30   #26
Kahebro
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Hallo Gerd,
Zitat:
Fazit: anspruchsvollere Pflanzen weglassen und ohne CO2 fahren oder eben diese bei ca. 15-20 mg/l pflegen.
Gut, ich denke, damit erhöhst Du die Chancen für ein gutes Pflanzenwachstum, soweit OK. Auf der anderen Seite bin ich mir sicher, dass man jemanden finden wird, bei dem z.B. das Rote Papageienblatt ohne CO2- Zufuhr, bzw. mit einem geringen CO2-Wert, wie wild wächst.
Wie gesagt, es gibt mehr Fragen als Antworten..
Grüsse
Karl-heinz
 
Alt 20.12.2002, 08:18   #27
HPKrug
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Hallo Karl-Heinz!

Zitat:
Zitat von Kahebro
was bei der CO2-Düngung vielfach nicht erwähnt wird, ist auch die Beleuchtungsstärke.
In Kurzform: Je stärker die Beleuchtung, um so höher der CO2-Verbrauch.
IMHO bedingt durch den stärkeren Stoffwechsel der Pflanzen.

Zitat:
Weiterhin meine ich mich zu entsinnen, gelesen zu haben, dass der CO2-Faktor zu einem schnelleren Pflanzenwuchs führt, im Umkehrschluss würde eine CO2-Unterversorgung zu einem langsameren , ab nicht schlechteren - im Sinne von kranken Pflanzen - Wuchs führen.
Nun ja, schon nachvollziehbar, Dein Gedankengang, aber ich setze langsames Wachstum in der Regel mit "Kümmerwuchs" gleich, und wenn ich den durch ausreichende CO2-Versorgung unterbinden kann - why not!?

Zitat:
Das Problem ist, wie immer, das Zusammenspiel aller Faktoren:
Lichtstärke, Lichtfarbe, Pflanzenart, Pflanzenmenge, Düngung...
Daher ist m.E. die alleinige Betrachtung des CO2-Wertes nicht sehr hilfreich.
Selbstverständlich ist eine CO2-Düngung nur ein Rädchen im Getriebe; unbestritten. Aber wenn ein zu niedriger CO2-Gehalt vorliegt, kann CO2 schnell zum entscheidenden (bzw. limitierenden) Faktor werden.

Gruß, HP
 
Alt 20.12.2002, 08:48   #28
WernerK
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Hallo HP,
Zitat:
Nun ja, schon nachvollziehbar, Dein Gedankengang, aber ich setze langsames Wachstum in der Regel mit "Kümmerwuchs" gleich, und wenn ich den durch ausreichende CO2-Versorgung unterbinden kann - why not!?
Langsames Wachstum hat doch nichts mit Kümmerwuchs zu tun.
Wenn du ein reines Pflanzenbecken betreibst ist gegen entsprechende CO2-Düngung auch nichts zu sagen, wenn du in dem Becken auch Fische pflegst, sollte man wohl vorrangig an die Fische denken.

Zitat:
Selbstverständlich ist eine CO2-Düngung nur ein Rädchen im Getriebe; unbestritten. Aber wenn ein zu niedriger CO2-Gehalt vorliegt, kann CO2 schnell zum entscheidenden (bzw. limitierenden) Faktor werden.
Nach meinen Erfahrungen ist das nicht der Fall, natürlich kann man nicht Flutlichstrahler über das Becken hängen, Dünger reinhauen und auf CO2 verzichten, aber bei entsprechender Beleuchtung und mäßiger Düngung kommt man normalerweise auch ohne zusätzliches CO2 aus und die Pflanzen wachsen trotzdem sehr gut.
Aber Turbobecken sind eh nicht mein Fall.

Gruß Werner
 
Alt 20.12.2002, 09:32   #29
Nikolai Frederik Slomma
 
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Standard Re: CO2-Wert zu niedrig?

Hallo Julia,

ich quote mal dein ursprüngliches Posting um wieder die Kurve zu kriegen.

Zitat:
Zitat von Julia Rüdle
Hallo ihr, ich bins mal wieder!
Mein Problem heute: mein CO2 Wert ist - trotz Bio-Dünge-Anlage von Denneler recht niedrig:
CO2 3,5 - 6
pH 7,75 - 8
KH 10-11.

Wie wirkt sich das auf meine Pflanzen aus?
Muß ich versuchen, den CO2-Wert weiter zu steigern?
Wenn ja: wie?
Frage 1:
Der - vermutlich errechnete - CO2-Gehalt ist so niedrig, dass ich beim CO2 von einer Wachstumslimitierung der Pflanzen ausgehe. Die Pflanzen wachsen langsamer und bleiben kleiner. Noch nichts schlimmes, ist eben nicht optimal. Der optimale CO2- Gehalt ist nicht so einfach zu benennen. Bei deiner Hefegärung gibst Du das CO2 gleichmäßig zu, hast aber wegen des tagsüber stattfindenden Verbrauchs sinkende Gehalte. Nachts, wenn die Pflanzen nicht assimilieren Steigt der CO2-Gehalt wieder.

Frage 2:
Wegen der pflanzenabhängigen Schwankungen ist es wichtig zu wissen, wann der CO2-Wert festgestellt wurde. Ermittelst Du die geposteten Werte kurz vor "Licht aus", dann kann es völlig i.O sein, da es morgens höhere CO2-Gehalte hat, die Pflanzen ausreichend zur Verfügung hatten und Du nur in einer Phase des Mangels den Wert ermittelt hast.
Es ist also erforderlich morgens und abends CO2-Gehalte zu ermitteln. Hast Du morgens 20 mg/l und abends 4 mg/l CO2, dann sehe ich keinen Handlungsbedarf.

Frage 3:
Die Hefegärung sollte ausreichen. Eine stark bewegte Wasseroberfläche oder ein Filterrücklauf über Wasser sind ungünstig. Da lässt sich etwas erreichen.

Zitat:
Meine Egeria densa + Hygropila corymbosa wachsen gut. Die Cryptocorynen (beckettii + wendtii) wachsen kaum. Echinodorus latifolius treiben jede Menge Ableger, die alten Blätter sind aber eher hellgrün und löchrig. Die Vallis verlieren alle alten Blätter. Die neuen (noch recht kurzen) sehen aber gut aus.
Zuerst schließe ich mal aus, dass es frisch erworbene Pflanzen sind, die sich in der Phase der Umstellung befinden. Zu den Valisnerien kann ich sowieso nichts sagen. Aus dem schwachen Wachstum der Cryptocorynen lässt sich auch noch nichts ableiten. Die alten Blätter der E. latifolius bieten aber Ansatzpunkte. Sie könnten von Antennenwelsen beschädigt worden sein - nicht hilfreich - oder es könnten Nährstoffmangelsymptome sein. Das hätte nichts mit dem CO2-Gehalt zu tun, sondern deutete auf eine zu geringe Düngung hin.

Gruß, Nik
Nikolai Frederik Slomma ist offline  
Alt 20.12.2002, 09:57   #30
Kahebro
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Hallo,

wie gesagt, ich habe da mehr Fragen als Antworten, aber ich habe das Gefühl, dass sich da 2 Sachen herauskristallisieren:

1.) Starkes Licht-> Viel Dünger, viel CO2, viel Pflanzen herausschneiden
2.) Schwaches Licht-> Weniger Dünger, weniger CO2, weniger Ausschnitt

Warum soll ich meine Pflanzen nach 1.) "tunen", wenn sie nach 2.) normal (OK!,langsamer) wachsen?

Nur als Anmerkung: Ich habe auch ein Becken mit CO2-Zufuhr

Grüsse
Karl-heinz
 
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