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Alt 29.12.2002, 23:27   #1
ReinhardK
 
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Standard Anfängerfehler und -fragen

Nachdem wir für unsere Tochter ein kleines Aquarium-Set ( 60 lt) gekauft haben, haben wir dieses mit Pflanzengrund und Kies 2-4 mm befüllt - jetzt nach dem Lesen dieses Forums wissen wir, daß Sand wohl besser gewesen wäre.
Eine der Pflanzen hat plötzlich schwarze harte Ränder an den Blättern bekommen - kann dies daran liegen, daß wir die Pflanzen 2 Tage in einem Eimer Wasser bei nur mäßiger bis schlechter Beleuchtung gehalten haben ? - was für eine das ist weiß ich leider nicht.
Heute hab ich einmal die Werte unseres Leitungswassers (Brunnen ) gemessen - mit Tetratest 5 in 1 - ist wie ich jetzt weiß nicht ideal aber zur ersten Standordbestimmung müßte es reichen

Die Daten sind wie folgt:

NO3: 50 mg/l
NO2: 0 mg/l bzw. nicht meßbar
GH: > 16°d
KH: 20°d
pH: 8,4

Die Werte im Aquarium sind in etwa gleich - nur der pH ist bei ca. 8,2 - event. durch das mitgelieferte Aquasafe - ist erst im Einlaufen


Beschränkt sich für diese Werte die Fischauswahl nach dem Nitritpeak wahrscheinlich nur mehr auf 2-3 Arten bzw. auf welche ?


Ist es bei diesen Wasserwerten vermutlich schon sinnvoll eine Osmosanlage oder chemische Zusätze wie pH-Min o.ä. einzusetzen


Kann ich einen Teil des Beckens auf Sandboden umstellen ( über den Kies darüber ? ) um Metallpanzerwelse ( vorausgesetzt ich bring die Wasserwerte hin ) zu halten und wie bringe ich den Sand ohne größere Wasserverschmtzungen hinein - wegen der Pflanzen


Mit der Bitte um Eure Vorschläge / Kommentare


Reinhard
ReinhardK ist offline  
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Alt 29.12.2002, 23:55   #2
Gunnar
 
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Hallo Reinhard,

Dein AQ scheint noch jungfräulich zu sein.Demzufolge noch nicht stabiel.Algen kommen als "niedrige Wesen" damit besser klar als deine Pflanzen.Mit der Zeit wird das anders.

Du scheinst Streifentest's zubenutzen.Die sind im Regelfall sehr ungenau.Tropfentests sind zwar teurer , aber wesentlich genauer.Die solltest du dir besorgen.Nur anhand genauer Meßergebnisse kannst du helfend eingreifen.

Sand ist kein Muß , ist aber für viele Welsarten von Vorteil.

Brunnenwasser............kann schief gehen.Hier sind genaue Werte wieder wichtig.Oder bezieht ihr euer normales Leitungswasser aus dem Brunnen?

Sand auf Kies? Der Sand wird mit der Zeit durchsickern.Im ungünstigen Fall sogar zusetzen.
Gunnar ist offline  
Alt 30.12.2002, 08:55   #3
Rompler24
 
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Hallo zusammen,

ich habe derzeit ein ganz aehnliches problem. Schneckenbuntbarsche liessen sich bei Dir auch ohne Veraenderung des wassers gut halten. Ansonsten: Rechne mal durch, wie teuer es waere, destilliertes Wasser z.B. vom Baumarkt zu holen, und dann bei jedem Wasserwechsel hinzuzugeben, z.B. ein Drittel dest.Wasser, zwei Drittel Leitungswasser.
Das muesste Dichso circa 4 Euro im Monat kosten (5l dest. Wasser ca. 2 Euro).
Vielleich ist das besser, als erstmal eine teuro Osmoseanlage zu kaufen. Zumindest die ersten paar Monate kannst Du dann ausprobieren, ob die Pantscherei mit dest. Wasser was fuer dich ist.
Zumindest ichwerde es wohl so machen!

Gruesse!
Rompler24 ist offline  
Alt 30.12.2002, 09:55   #4
ReinhardK
 
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@Gunnar
Betreffend Brunnenwasser - unser Leitungswasser kommt aus dem hauseigenem Brunnen.
Das mit dem Sand laße ich dann wohl lieber.
Töpfchentest werde ich organisieren

@Rompler24
Destiliertes Wasser wäre kein Problem - bekäme ich gratis von meinem Vater ( arbeitet in einer Papierfabrik die haben das massenweise ) - ich werde damit außerhalb des Aquariums etwas experimentieren und vielleciht beim TWW mal versuchen da Pflanzen angeblich nicht so empfindlich sind.
ReinhardK ist offline  
Alt 30.12.2002, 11:16   #5
Felixus
 
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Hallo Reinhard,

Zitat:
Das mit dem Sand laße ich dann wohl lieber.
1. Wenn du bei dem Kiesboden bleiben willst, dann setze bitte keine Panzerwelse in das Becken, denn sie können sich am Kies die empfindlichen Barteln verletzten!

2. Da das Becken erst vor kurzem eingerichtet wurde, könntest du den Bodengrund doch noch komplett gegen Sand austauschen. Bei einem 60er Becken ist der Aufwand nicht sehr groß, zumal noch keine Fische im Becken sind. :wink:

3. Falls du dich für Osmosewasser entscheidest und du damit deine Wasserwerte etwas korrigieren kannst, hast du eine wesentlich größere Auswahl an Fische, die in Frage kommen. Ist eine Überlegung wert, oder??!!

4. Falls du dich dann doch für Panzerwelse entscheiden solltest, dann nimm bitte keine Metallpanzerwelse (Corydoras aeneus), da diese zu groß für dein Becken werden (7 cm). Es gibt viele kleinbleibende Corydoras-Arten, die für ein 60er Becken in Frage kommen. Sie sollten halt nicht über 5cm groß werden.
Und zuletzt: Panzerwelse sind Gruppentiere, die nicht unter 6 Stück einer Art gehalten werden sollten.

Sonst noch Fragen?? Dann her damit :wink: .
Felixus ist offline  
Alt 30.12.2002, 12:07   #6
ReinhardK
 
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Wie sieht es mit Zwergschmerlen oder Sonnenschmerlen in Verbindung mit Kies aus da diese ja auch Bodenfische sind ?
ReinhardK ist offline  
Alt 30.12.2002, 12:26   #7
Gunnar
 
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Hallo Reinhard,

Auch die kleinbleibenen Schmerlen werden 5-7 cm groß.Und da sie als Gruppe gehalten werden sollen sind sie für deine AQ-Größe nicht gerade optimal.Alle Arten gründeln gerne , so das Sand auch hier die besse Variante ist.
Wenn dein Becken noch nicht so lange läuft und nicht stark bepflanzt ist , ist Sabines Idee mit der Neueinrichtung überlegenswert.
Gunnar ist offline  
Alt 30.12.2002, 16:37   #8
Cola
 
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Hi,
Sand! Warum immer Sand! Ich hab ne`ca. 7 - 10 cm hohe Kiesschicht ( 1 - 2 mm ) und halte im Aq 2 Blaue Antennenwelse und ein paar Schmerlen.
Ale gründeln sehr gerne ( und auch tief ) im Kies ohne sich zu verletzen.
Meine Plfanzen wachsen prächtig im Kies. Ich denke es liegt daran, dass ich eben eine hohe Kiesschicht habe und die Pflanzen dadurch gut einsetzen kann. Flüssigdünger benutze ich zwei Mal die Woche.
Im Freundes- und Bekanntenkreis gibt es noch drei Leute die ein Aq pflegen. 2 mit Kies, einer mit Sand.
Bei dem Aq mit Sand sieht der Pflanzenwuchs eher mau aus.
Also hört doch bitte auf, Sandboden über den grünen Klee zu loben. :evil:
Es ist einfach nicht so.

Gruß
Andy
Cola ist offline  
Alt 30.12.2002, 16:43   #9
Schunken
 
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Hia!

...und ich hab Sandboden und Super-Pflanzen...und nu? :wink:

Den Pflanzen ist es recht egal ob Sand oder Kies....Wenn die Nährstoffversorgung, Licht oder die CO2 Werte nicht stimmen wachsen die auf beiden Böden schlecht....

Wenns im Aquarium hapert hats meistens mehrere Ursachen....

Und übrigens: 1-2mm Kies ist ja schon (fast) Sand, Verletzungsrisiken sind aber bei gröberem Kies, besonders wenn die Kanten nicht abgerundet wurden mit Sicherheit höher....

Grüße

Andreas
Schunken ist offline  
Alt 30.12.2002, 16:43   #10
Dennis Furmanek
 
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Hallo Andy,

tja, das mit dem schlechten Pflanzenwachstum liegt sicher nicht (nur)
am Sand. Es gibt Arten, die bei Kies besser wachsen, die meisten Arten wachsen bei Sand mindestens genauso gut wenn nicht besser.
Es hängt zudem sehr viel davon ab, den richtigen Sand zu nutzen, also gleichkörnigen, mit enger Sieblinie.


Sand ist für bodenlende Arten und Wühler wie viele Cichliden weitausbesser, Punkt.

ach, übrigens:

> Ich hab ne`ca. 7 - 10 cm hohe Kiesschicht ( 1 - 2 mm )

Ist auch Sand, Grobsand.

Gruß,
Dennis
Dennis Furmanek ist offline  
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