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Alt 23.10.2001, 04:38   #51
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Hi all,

noch etwas in eigener Sache, um es vielleicht deutlicher zu machen.

Ich persönlich halte keine Fische in Aquarien nur um des Schmucks oder um des schönen Hobbys willen. Für mich ist Aquaristik ein Teil der gesamten Tierhaltung, die wir Menschen betreiben. Insofern sind mir optisch schöne Aquarien relativ egal. Ich schaue nur auf eine auf das Tier angepaßte Haltung, die soweit es nur irgend möglich ist, die Lebensansprüche des Tieres optimal zu erfüllen.

Aquaristik ist für mich daher nur die Fortsetzung und Verlängerung der modernen Tierhaltung, wie sie heute zunehmend in den Zoologischen Gärten realisiert wird. Deshalb liegt mein persönliches Interesse weitgehend mit wenigen Ausnahmen, auf wildnahen Formen der Arten und nicht auf irgendwelche und seien es noch so optisch schöne Zuchtformen.

Der Fisch oder die Fische sind nur ein Teil des gesamten Artenspektrums auf dieser Erde. Wenn daher in diesem Thread Tiere aus anderen Gruppen, darunter immer wieder Säugetiere von mir genannt werden, hat diese für mich nichts mit einem Abweichen vom Thema zu tun, sondern ist die logische Fortsetzung der Gedankengänge. Es geht eben nicht nur um Fische, sondern um das gesamte Leben auf dieser unserer Erde - einschließlich des Menschen.

Da viele Aquarianer viele, sehr viele Aquarien haben, wäre es für mich persönlich sehr wünschenswert, wenn sich mehr dieser Aquarianer für Artenschutzaspekte interessieren würden. Dies kann beispielsweise durch intensiven Austausch über Haltung und Zucht seltener oder schwierig nachziehbarer Arten geschehen, dies kann auch durch Beteiligung an Zuchtbuchprojekten, von denen es bisher ja gar nicht so viele gibt geschehen, dies kann aber auch beispielsweise durchs Tümpeln gehen stattfinden. Gerade beim Tümpeln sieht man eine Vielfalt einheimischer Tiere und Pflanzen an ihren natürlichen Lebensstätten. Gerade über das Tümpeln gehen bin ich zum Naturschutz gekommen und es hat mein Denken und meine Einstellung nachhaltig geprägt.

Ich hatte in diesem Thread irgendwo das Beispiel von Sturisoma aureum gebracht. Und zwar deshalb, weil ich einige Tage zuvor bei einem Händler EIN Tier dieser Art, in Worten EIN Tier gesehen habe und schon überlegte, ob ich denn dieses Tier erwerben sollte. Ich habe es nicht getan, weil genau dieser Händler eben immer nur ganz sporadisch EIN Tier hat und erst EIN neues bestellt und feilbietet, wenn das erste verkauft wurde. Dies ist für mich ein Ausbund an Mißachtung des Lebens, da damit versucht wird, eine Nachzucht zu verhindern. Dem Tier wird seine ureigenste Aufgabe, zu Leben und sich fortzupflanzen weggenommen. Ich möchte nicht wissen, wie viele dieser EINEN Tiere in irgendwelchen Gesellschaftsbecken dahin vegetieren müssen. Genau der gleiche Händler hatte letztes Jahr im Frühjahr drei wirklich schöne und halbwegs ausgewachsene Ancistrus ranunculus (L 34) angeboten - alles Männchen. Einer krepierte nach Wochen im Händlerbecken, die beiden anderen waren irgendwann weg. Wenn ich eine derartige Mißachtung des Tieres sehe, dann .....

 
Alt 23.10.2001, 05:18   #52
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Hallo Helmut, hallo Lesende!

Helmut schrieb: "Als Roland von macrostomus, von L46 und anderen Dingen sprach, wußte ich, daß ich gemeint war"

Um Gottes willen, nein, so meinte ich es nicht. Durch Deine bisherigen Beiträge schätze ich Dich, Helmut, eben nicht als Raritätensammler der fragwürdigen Sorte ein. Ganz und gar nicht. Mit dem zitieren des "b.m."-Preises wollte ich lediglich ein Beispiel bringen, dass es jenseits der L46- panaque- und Diskus-Grenze durchaus noch Steigerungsmöglichkeiten gibt. So wie es auch jenseits von Ferrari und Porsche noch Statussymbole zu erwerben gibt.
Ich betone noch einmal, dass es mir ursprünglich und auch jetzt im Nachgang nie darum ging, jemanden "an den Pranger zu stellen", nein, es ging mir mit diesem provokativen Posting darum, die Diskussion anzufachen, in der wir ja nun auch stehen.
Und ich bin der Meinung, dieser Thread steht wie eine Eins, und ich habe für mich beim Lesen eine ganze Menge dazu gelernt, und bin mal wieder meine Aquarienpläne am revidieren...

gruss, roland

(Zur Zeit bin ich mit Wohnungswechsel beschäftigt, deshalb gibts von mir keine grossen postings, aber dieses konnte nun nicht warten. Drückt mir und den Fischen die Daumen für Ortswechsel und Neueinrichtung! Danke. - Diese Anmerkung in Klammern gehört inhaltlich nicht zum Posting, deshalb bitte nicht innerhalb des threads kommentieren, danke!!!)
Roland Bauer ist offline  
Alt 23.10.2001, 22:28   #53
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Zitat:
helmut e schrieb :

PS. Hallo Walter
Ich stehe mit einem Aquarianer in Verbindung, der sich Hoffnung macht P. suttoni zu Züchten. Wenn du möchtest, vermittle ich deine Adresse. Er hat drei von diesen Riesenviecher in einem großen Becken sitzen.
Hi Helmut,
dieser Aquarianer stammt nicht zufällig aus Kärnten? Ich kenn von dort nämlich jemanden (nur über Internet), der das auch versucht.
Ehrlichgesagt interessieren mich solche Zuchtbemühungen schon sehr, obwohl ich selbst es (aus Manges an Platz und Suttonorum´s :wink: ) nicht vorhabe zu versuchen.
Das ist halt alles sehr interessant zu lesen, obwohl ich mir zur Zeit sicher keine zulegen werde, genausowenig wie L-46 :roll: .
Was mich bei derartigen Tieren nämlich ziemlich "nervt", ist das Theater, das um sie gemacht wird. Das ist IMO nur so eine "Ich muß haben" Mentalität bei vielen Aquarianern, die beiden Arten sind halt z.Zt. extrem modern, es wird (aus unterschiedlichen Gründen) sehr viel darüber berichtet, und deshalb auch so ein Theater gemacht.
Das soll jetzt um Gottes Willen kein Angriff gegen Dich, der Du Dich mit der 46er Haltung und Zucht intensiv befaßt, sein. Ich finde den 46er wunderschön, wahrscheinlich wirklich der optisch schönste Wels, aber mit solchen Modeerscheinungen will ich nicht unbedingt mitgehen und mit z.B. deshalb jetzt unbedingt 46er kaufen, da leg ich mir lieber andere Tiere zu, die nicht jeder "Fischbesitzer" als Statussymbol besitzt, im Winter kommen z.B. garantiert zwei oder drei 200er in ein jetzt gerade einlaufendes Becken, 204er würden mich auch noch reizen :wink: . Bezieh das vorhergesagte bitte wiegesagt nicht auf Dich persönlich, ich würden Dich niemals als "Fischbesitzer" abqualifizieren, aber ich glaube, Du verstehst, was ich meine.
Ich probier´s halt gerade mit 134ern, viel mehr Platz hab ich eh nicht, und nachdem mir jetzt kürzlich sogar Ingo Seidel persönlich ein paar Tipps gegeben hat, muß es ja mal klappen :lol:
Das "Suttonorum" Theater bzw. Interesse ist bei mir aus einem anderen Grund latent vorhanden. Der Panaque suttonorum war halt der erste echt tolle und auch teure Harnischwels, den ich mir (1988) zugelegt habe (natürlich noch als "suttoni", Ralf :wink: ), leider verschied er 1999 :wink: , zulegen würd ich ihn mir z.Zt. glaub ich nicht, erst, wenn das allgemeine Theater um diesen Fisch wieder abgeebbt ist, dann vielleicht :wink:
 
Alt 23.10.2001, 22:37   #54
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Zitat:
roland aus grenzach schrieb . Drückt mir und den Fischen die Daumen für Ortswechsel und Neueinrichtung!
Hi,
mach ich :wink:
Und gönn Deinem Antistus nach dem Umzugsstreß doch endlich ein Weibchen, damit er sich auch endlich ... :lol:
 
Alt 24.10.2001, 03:46   #55
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Hallo
Ich mach´s mal in einem Aufwasch.

Ralf, ich "kennne" dich lange genug, um zu wissen, daß dir solche Dinge wichtig sind. Aber eines weiß ich genau:
Den Topi schaffst du nicht mehr außer Landes. Er hat zu viele Freunde.

Roland.
Es ist schön so, ich habe dir meinen Grund mitgeteilt. Ehrlich gesagt, habe ich auch geglaubt, ich wäre (vorher) zu weit gegangen.

Walter
Der Kollege kommt aus Wiesbaden.
Im Frustforum, habe ich gelesen, daß es dir - mehr oder weniger - zu langweilig wird.
Soll ich mal mit "Hubert" reden? Der bringt Leben in die Bude :wink:

Gruß aus Karlsruhe
helmut
helmut e ist offline  
Alt 24.10.2001, 04:56   #56
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hallo Ihr,
auch wenn das hier gerade scheint`s in eine Insider-diskusion übergeht, möchte ich jetzt auch noch mal mein Essig dazu säuern. :wink:
Bei der Spannweite an Themen, die hier schon hin- und hergingen, müßte man doch eigentlich ein Forum "Big talk" schaffen :grin:, small ist das hier jedenfalls nicht.
Am Anfang ging es doch mal um vordergründig um Zierfischhandel, allgemein aber wohl um unsere gesamte Einstellung zur Tieren und unseren Umgang damit.
Nun gehören wir zu jenen vielleicht 15% der Menschheit, die sich den Luxus solcher Gedanken überhaupt leisten können und unbestritten könnten wir mit all unserem Reichtum auch entschieden mehr tun, damit wir die Umwelt nicht einfach so "durch den Kamin jagen" wie es geschieht.
Aber meine Überzeugung ist, das die Entwicklung unserer technischen Möglichkeiten unseren Verstand längst überholt hat, als Grundmodel hat sich der Mensch in den letzten 20.000 Jahren oder so doch nicht mehr verändert. Wer mußte sich im 15. Jahrhundert Gedanken über die globalen Folgen seines Konsumverhaltens machen? Welcher Ägypter 2000 v. Chr. hatte Sorgen mit der Entsorgung? Welcher Steinzeitmensch dachte über mögliche ökologische Folgen seines Jagdverhaltens nach? Keiner! Aber wir sind auf einmal, zeitlich gesehen mir nir,dir nix an der Stelle der Geschichte gelandet, wo wir erstmals im globalen Maßstab und rapidem Tempo komplette Lebensräume nahezu unwiderruflich vernichten, sei es durch Verschmutzung, Raubbau, Ackerbau und Viehzucht oder Besiedlung und diese Möglichkeiten haben sich binnen 2-3 Generationen ergeben, eben durch Technik, hier in Europa waren wir dabei schon besonders gründlich. Weltweite kleine Fortschritte in Sachen Hygiene, Medizin und Lebensmittelerzeugung reichten aus um die Zahl der Bewohner geometrisch anwachsen zu lassen. Das ist grundsätzlich neu, auch in geschichtlicher Zeit hat der Mensch zwar schon einzelne Tierarten ausgerottet (mir fallen da gerade der Dodo von Mauritius oder die Moas auf Neuseeland ein), aber Umfang und Geschwindigkeit sind in keiner Weise mit heute vergleichbar. Niemals war die Gesamtheit des Lebens bedroht, im Gegenteil, meist brachte das Haben,haben! kurzfristig Vorteil, machte also entwicklungsgeschichtlich durchaus Sinn, weil, wer heute nicht überlebt, wird morgen auch keine Nachkommen haben, also Ende Banane.
Da stehen wir also mit unseren bescheidenen Ahnungen über die unfassliche Komplexität, mit der alles mit allem zusammenhängt, ahnen, wie unglaublich viele Tierarten sich vom Erdball verabschiedet haben werden, bevor wir sie überhaupt kennenlernten, wissen mehr als irgendwer vor uns, leben in einer Zeit, die dem einzelnen mehr Möglichkeiten bietet als je zuvor und in der gleichzeitig mehr zerstört wird als je zuvor, und was ist? Nix. Ich glaube , irgend wo im Menschen drinnen ist die Überzeugung eingebaut, das alles schon gut gehen wird, es doch gar nicht sooo schlimm ist, der Weltuntergang ist schlicht unvorstellbar, auch wenn unser Verstand was anderes sagt. Außerdem ist unsere Imaginationskraft in Richtung Zukunft mehr als bescheiden, 50, 100 Jahre voraus wird es schon nebulös, 200 oder 500 jahre sind weit jenseits davon, Menschen sind nun mal ein recht kurzlebige Spezies, fast die gesamte Geschichte mußte man sich um das Überleben HEUTE kümmern, der größte Teil muß das immer noch, morgen kommt halt morgen erst, also weiter so, erst wenn es gar nicht mehr anders geht, wird kehrtgemacht. Darum fällt es mir schwer zu glauben, das das Ruder noch herumgerissen wird und wir die Kurve kriegen, so sehr ich es mir auch wünsche. Darum kommen mir die Versuche, Tierarten, deren Lebensraum dahin ist, in Gefangenschaft weiterleben zu lassen, während draussen die Zerstörung ungebremst weitergeht, um sie dann irgend wann mal wieder freilassen zu können auch merkwürdig hilflos vor, als würde der Bodensee auslaufen und man will mit einem Teelöffel retten was zu retten ist.
Was noch erfunden werden muß ist der Apparat, der unser Gehirn den neuen Gegebenheiten anpasst, ein Update also. Unsere so vielgerühmte Intelligenz haben wir ja schon begonnen auszulagern, in solche netten, meist grauen Kästen wie der hier vor mir. Wenn ich nun noch was zu dem schreiben wollte, was ich von alternativen Energien, Kreislaufwirtschaft, schonendem Umgang mit Ressourcen und diesen anderen Dingen von wg. Nachhaltigkeit halte, wäre ich wohl morgen noch nicht fertig, klingt zwar wunderschön, ist großteils aber Käse.
Auch das man sich Gedanken um das Existenzrecht als solches von Tieren macht, ist doch recht neu und in unserem Kulturkreis wohl schon mehr als sonstwo verbreitet (wenn ich manchmal sehe/lese wie anderswo mit Tieren umgegangen wird, z.B. ´fernes Osten, China oder so, packt einen schon die kalte Wut, obwohl wir hier mit unseren Hühner-KZ`s, Turboschweinen usw. auch nicht besser sind), aber längst noch nicht Allgemeingut, siehe die Leute, die ihre Aq-fische wohl als so was ähnliches wie Schnittblumen ansehen, Zierde für eine Zeit, aber nichts für länger, wieso, was ist daran schlimm? Andere Kulturen sprechen Tieren doch schlicht jede Seele ab, darum kann man sie auch gar nicht quälen (ganz einfach) und auch hierzulande betrachtete man Tiere bis vor gar nicht so langer Zeit als eine Art instinktgesteuerte biologische Maschinen und tut es ja scheint`s in großen Teilen immer noch, außer man vermenschlicht sie, ansonsten würde der gesellschaftliche Konsens anders aussehen.
Ups, :roll: , Thema verfehlt, 6! setzen, stell ich gerade so fest, hier ist ja leichter ein ganzes Buch schreiben als : Fasse dich kurz! zu beherzigen. Wollte noch so manches, z.B. über das Einschleppen fremder Tier- und Pflanzenarten oder das Wieder-Auswildern schreiben, von Profitgier und wirtschaftlichen Abhängigkeiten... aber Schluß.
Was das jetzt mit Zierfischhandel und Wildfängen zu tun hat ? Nun ja, natürlich ist es besser, nur Nachzuchten zu kaufen und wenn Wildfang, dann mit dem Ziel der Nachzucht, um all die Zerstörungen und Dezimierungen zu vermeiden, die das nach sich zieht (auch wenn der am Anfang der Kette, der Fänger das wahrscheinlich anders sieht, dann hat er nicht mehr nur wenig, sondern gar nichts mehr. Was macht er dann ? Vielleicht losgehen und ein Stückchen Urwald roden...), klar hilft jedes kleine bißchen mit,schiebt die zeit bis zum Ende wieder ein bisschen raus, ist es um jede ausgestorbene Tierart unendlich schade, als würde man die Mona Lisa nehmen um den Ofen anzuheizen, aber das sind doch nur die Krümel vom Kuchen...
leider nicht so sehr optimistische grüße
hermann
hermann17 ist offline  
Alt 24.10.2001, 05:54   #57
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Tja, Hermann,

wieso braucht dieser Planet den genetischen Code des hypancistrus zebra? Dreht er (der Planet) sich nicht auch ohne ihn (den Hypancistrus)???

Wieso braucht die Erde Deine, Hermanns, Anwesenheit?

Auf die erste Frage scheinst Du, Interpretation deines Postings meinerseits, keine Antwort zu brauchen. Auf die zweite Frage wirst du mit Sicherheit mindestens eine Antwort wissen, denn sonst würdest Du dich nicht anschnallen beim Autofahren (gehe ich mal provokativerweise davon aus).

Wir bewegen uns mit diesem Thread auf der Ebene ethischer Fragen und das ist auch richtig und wichtig so. Diese Fragen sind zum grossen Teil nicht klassisch wissenschaftlich belegbar. Weniger noch als die Frage des "humanen Fischtötens".

Vielleicht hilft es Dir aber, wenn jemand die Geschichte von Franz Hohler ausgräbt, in der dieser die Wirkung des Sterbens einer Käferart auf einer Südseeinsel bechreibt. Habe leider den Titel nicht präsent, aber vielleicht ein Mitleser?

Wieso hast Du, Hermann, mehr Recht zu Leben als der Wels im "Rio Dingenskircho"?

bedenklichen gruss, roland
Roland Bauer ist offline  
Alt 24.10.2001, 19:25   #58
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hallo Roland,

hoppla :roll: , liest sich das so, als würde ich dem Hypancistrus oder sonstwen für entbehrlich halten? Das Gegenteil ist der Fall. Er hat genau so viel Recht auf Dasein wie Du oder hoffentlich auch ich (auf jeden Fall ist seine Lebensweise garantiert Umweltverträglicher) und ich wünsche ihnen allen ein möglichst schönes Leben (ganz unironisch).
Kenne das Buch leider nicht, ahne aber dunkel was Du meinst. Die Natur, das Leben ist dermaßen ineinander verzahnt und vernetzt, das wir bei Eingriffen niemals so genau wissen, welche Folgen das denn nun hat, welche Abhängigkeiten und Wirkungsketten wir da beeinflussen oder in Gang setzen und welch ungeahnte Auswirkungen das haben kann. Meinste das?
Ich wollte auch nicht die Arbeit von jedem, der sich für Erhalt und würdiges Leben von Fischen oder anderen Tieren einsetzt, abwerten oder klein machen, bloß nicht! Ganz besonders von niemand hier Anwesenden, ich find es klasse!
Bloß mal meine persönlichen Probleme, darin so recht für mich den Sinn zu entdecken, auseinandersetzen. Und darum ging es hier doch, Gedanken...
Ich versuch doch auch, es den mir Anvertrauten möglichst gut gehen zu lassen.
gruß hermann
hermann17 ist offline  
Alt 25.10.2001, 00:14   #59
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helmut e schrieb
Walter
Der Kollege kommt aus Wiesbaden.
Im Frustforum, habe ich gelesen, daß es dir - mehr oder weniger - zu langweilig wird.
Soll ich mal mit "Hubert" reden? Der bringt Leben in die Bude :wink:



Hi,
ja, mach das doch! :wink:
 
Alt 28.10.2001, 02:29   #60
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Hi,

hier übrigens der Link zu der Doku

Die Fischer vom Rio Negro

http://www.arte-tv.com/special/geo36...200104/4a.html
 
 

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