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Alt 20.01.2002, 23:05   #1
kori
 
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Moin moin,

hat jemand vielleicht eine Internetseite über die Zucht des ramirezi zu empfehlen ?

Habe mich bereits über die "Suchen"-Funktion informiert, aber leider waren die Infos nicht sehr ergiebig.

Ein kurzer Überblick über die nötigen Wasserwerte, Beckeneinrichtung etc. wäre vorab auch gerne gesehen.

P.S. Es soll ein reines Zuchtbecken für den Heizraum sein, muß daher nicht schön anzusehen sein (kein Kies etc.)

Vielen Dank im voraus


Gruß

Kori
kori ist offline  
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Alt 20.01.2002, 23:09   #2
Lorenz Ringeisen
 
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Hi,
sehr sehr weiches wasser unter 7 gdh!
die fische laichen an steinen,pflanzen aber sogar auch in Höhlen!
Lorenz Ringeisen ist offline  
Alt 20.01.2002, 23:13   #3
kori
 
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Moin Lorenz,

vielen Dank.

Ist es möglich Schieferplatten zu nutzen, oder haben die zu scharfe Kanten ? Weiterhin hätte ich gerne gewußt, mit welchem Futter die Laichbereitschaft gefördert werden kann !

Gruß

Kori
kori ist offline  
Alt 20.01.2002, 23:24   #4
Lorenz Ringeisen
 
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Hi,
ich denke lebendfutter wie rote und schwarze mülas!
Lorenz Ringeisen ist offline  
Alt 21.01.2002, 00:40   #5
7schläfer
 
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Hi!
Frostfutter tuts auch :grin:

Schieferplatten sind kein Problem.
Tu Javamoos rein!
Da finden die Jungen während der ersten Tage Futter.

Mfg 7schläfer
7schläfer ist offline  
Alt 21.01.2002, 00:40   #6
7schläfer
 
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Ach ja, Temperatur so 27-29°

Viel Glück noch!
7schläfer ist offline  
Alt 21.01.2002, 00:45   #7
KurtW
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Hi,

ich habe zwar selber keine Ahnung, aber das selbe Problem (gehabt). Als meine SBBs ablaichten habe ich versucht mich kundig zu machen. Anbei meine Kommunikation mit Michael Schlüter, der sehr Hilfsbereit war. Vielen Dank noch einmal.

Ich hoffe es hilft dir weiter.

Gruss, Kurt.

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Frage:
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Hallo,
ich habe deine wunderbare Web-Seite besucht als ich auf der Suche nach Informationen über Buntbarsche (Aufzucht) war. Leider habe ich sonst nicht viel gefunden. Daher möchte ich dich fragen.

Seit wenigen Monaten haben wir ein 80 cm Becken - der Kinder zu Liebe angeschafft.
Darin tummeln sich ein kleiner Schwarm Neons, drei kleine Saugwelse, drei kleine Panzerwelse, drei Korallenplatys, zwei Dornaugen, drei Zebrabärblinge, einige Armano-Garnelen, zwei Zergkrallenfrösche, und ein Pärchen Schmetterlings-Buntbarsche (Microgeophagus ramirezi).

Heute morgen fand ich nun das die beiden letzteren sich merkwürdig Benehmen, und fand das sie ein Gelege bewachen.
Obwohl ich inzwischen mit einiger Begeisterung das Aquarium pflege (erst letztes Wochenende begannen wir ein zweites Becken mit Mattenfilter einzurichten), hat mich das dann doch kalt erwischt. Nun würde ich aber gerne möglichst viele kleine Buntbarsche durchbringen.

Was kann, was muß ich dazu tun? (Mit meinen beschränkten Mitteln und Kenntnissen.)

Mit besten Grüßen, Kurt Westphal.


Mehr Info zu unserem Becken:

Das Aquarium ist reichhaltig bepflanzt mit "Wasserpest", einer Art feinem Gras, Anubias, Javafarn und noch etwas dessen Namen ich nicht kenne. Inzwischen gibt es auch viele Schnecken (2 Arten). Der Bodengrund besteht aus einer Art Lavakies. Nachträglich haben wir ein ganzen Bereich Quarzsand eingefügt. Es gibt eine große Wurzel und Steine. Im Grund liegt ein Heizkabel. "Gefiltert" wird über einen Innenfilter. Ein Heizstab sorgt für Wärme.
Eine ganze Zeit habe ich CO2 zugesetzt, ungeregelt, mit einem Zuckerwasseransatz, und pH Werte von 6.0 bis 6.5 gemessen. Während des Weihnachtsurlaubs habe ich den letzten Ansatz auslaufen lassen und nicht erneuert.
Wasserwerte:
pH = 7.0 - 7.5
kH = 2.5 °dH
gH = 6.0 °dH
Nitrit <= 0,3 mg/l (Meßgrenze)
Temperatur = 25 bis 26 °C
Gefüttert wird täglich mit Flockenfutter und roten Mückenlarven. Hin und wieder gibt es auch frische Nauplien.

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Antwort:
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Hallo Kurt,
anbei nochmal Deine Mail mit tlw. merkwürdigen Steuerzeichen.
Normalerweise fressen M. ramirezi ihre Gelege die ersten Male. Also wundere Dich nicht, wenn es nicht sofort funktioniert. Das ist normal. Sollten sie dennoch pflegen, würde ich an Deiner Stelle probieren, das Weibchen einzufangen und in das zweite Aquarium setzen. Vorher das Aquarium vollständig mit Wasser aus dem Laichbecken füllen und die Temperatur etwa gleich lassen oder etwas höher einstellen. Bodengrund oder Schieferplatten auf dem Boden wären gut. M. ramirezi kommen aus Lagunen und Teichen die stark von der Sonne bestrahlt werden und daher meistens sehr warm sind. Der PH-Wert ist so richtig. Es sind keine Weichwasserfische. Nachdem das Weibchen eingefangen ist, solltest Du die Jungfische nach dem Freischwimmen mit einem Schlauch in ein Gefäß saugen und dann in zu dem Weibchen setzen. Wenn alles funktioniert solltest Du möglichst lebende Artemia füttern (in den meisten guten Zooläden zu kaufen). Fütterung mindestens zweimal täglich.
Dann hast Du gute Chancen, die Brut aufzuziehen.
Viel Erfolg!
Viele Grüße
Michael Schlüter
http://www.weichwasserfische.de

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Frage:
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Hallo Michael,

vielen Dank fuer deine Antwort. Unser Lotus Domino mail server erzielt manigfaltige Effekte - tut mir leid.
Inzwichen knabbert das Weibchen bereits am Laich. Aber fuer das naechste mal sind wir dann geruestet. So wie du das beschreibst, wuerde das Maenchen alleine das Gelege bewachen, und das Weibchen spaeter alleine die Jungfische?!
Nochmals vielen Dank,

Kurt.

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Antwort:
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Hallo Kurt,
schade, dass die Zucht noch nicht funktioniert hat.
Wenn das 2. Becken fertig ist, würde ich das Paar umsetzen, wöchentlich tlw. Wasser wechseln und die Temperatur erhöhen (nur zur Zucht). Beide Tiere passen gemeinsam auf Gelege und NZ auf und übernehmen etwa die selben Aufgaben. Nur zum Umsetzen ist ein Tier günstiger, da sie sich sonst oft streiten. Ein Feindfaktor (Garnele oder Zwergsaugwels ist auch im Ansatzbecken sinnvoll.
Viele Grüße
Michael Schlüter
http://www.weichwasserfische.de

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Frage:
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Hallo Michael,

das Gelege ist inzwischen ratzeputz weggefressen.
Zaehlen kleinen Saugwelse (Otocinclus affinis) und Amano-Garnelen als Feindfaktor?
Langsam werde ich doch neugierig. Hast du eine Buchempfehlung fuer mich?

Gruesse, Kurt.

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Antwort:
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Hallo Kurt,
die Otos und die Garnelen sind als Feindfaktor geeignet.
Allgemeines über Fische und Aquaristik findest Du im Aquarien Atlas Band 1 - Mergus Verlag. Tipps zur Zucht für Anfänger (praxisorientiert) findest Du z.B. in dem kleinen Buch "Alle Tage Jungfische" von Stallknecht -Tetra Verlag. Aus dem gleichen Verlag ist "Fische im Gesellschaftsaquarium von Evers". Netter Schreibstil und gute Infos.
Weitere Buchtipps, eher spezieller findest Du auf meiner Homepage.
Viele Grüße
Michael Schlüter
http://www.weichwasserfische.de


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Und hier noch ein paar mitgelauschte Diskussionen aus anderen Foren:
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Aus Fischtalk (www.zooplus.de):
Zucht von Schmetterlingsbuntbarschen von Roger (7.10.2001)

Ich habe ein Pärchen Schmetterlingsbuntbarsche die regelmäßig ablaichen die Larven schlüpfen dann auch.
Nach ca. 4-5 Tagen habe ich dann viele Jungfische die jedoch innerhalb von 14 Tagen eingehen.
Die Jungfische halte ich in einem extra Becken. Ich füttere mit Aufzuchtfutter jedoch ohne erfolg. Hat jemand einen Tip für mich.

RE: Zucht von Schmetterlingsbuntbarschen von Lutz (9.10.2001)

Hallo, die Jungfische in Ablaichkasten im Aquarium des Zuchtpaares geben und diesen extra schwach belüften.
Ablaichkasten -Schlitze evtl. mit Nylonstrumpf o.ä. abdichten, so daß die Jungfische nicht durchschwimmen.
Täglich den Kot absaugen (Schnecke einsetzen zur Restfutterverwertung).
Extra-Aquarien weisen schnell schlechte Bedingungen auf!! Sie sind besser für ältere Jungfische (ab 1-2 cm)
Als Futter kommen nur frisch geschlüpfte Artemia oder "Mikrowürmer" in Frage!

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Südamerikanische Schmetterlingsbuntbarsche von sabrina-gaensfuss@gmx.de (19.5.2001)
Ich habe ein Problem mit meinen Schmetterlingsbuntbarschen.
Sie legen zwar Eier, aber nach etwa 2 1/2 Tagen fängt das Weibchen an, die Eier aufzufressen.
Das Männchen verteidigt die Eier zwar erst, frißt aber dann auch mit.
Ich habe die Eier schon einmal rausgenommen, die dann aber Verpilzt sind.
ich weiß schon gar nicht mehr was ich machen soll. Über Hilfe würde ich mich freuen.
Vielen Dank schon mal im Vorraus. Tschüß eure Sabrina

RE: Südamerikanische Schmetterlingsbuntbarsche von Gerald (20.5.2001)

Hallo Sabrina, wenn die Tiere so lange ihr Gelege betreuen, liegt es sicher nicht an der Brutpflege.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind die Wasserwerte daran Schuld.
Wie der Versuch gezeigt hat, verpilzen die Eier, so sie nicht gefressen werden.
Schmetterlingsbuntbarsche brauchen weiches, sauberes und sauerstoffreiches Wasser.
Du solltest versuchen den PH-Wert zu senken und die Temperatur auf 26-28 Grad einzustellen.
Ich persönlich habe immer Morkienholz in den Aquarien um diesen Effekt zu erreichen
und habe die Jungfische erst nach dem Schlüpfen von den Eltern getrennt.
Den Tipp mit den Otocinclus finde ich sehr interessant, habe aber noch keine Erfahrung damit.

RE: Südamerikanische Schmetterlingsbuntbarsche von Daniel (19.5.2001)

Ich habe zwar keine Schmetterlingsbuntbarsche, aber ich habe schon öfters gelesen dass man
wenn die eier ständig verpilzen ( und man nicht mit Chemie dagegen vorgehen will)
dass man dann in das extra becken mit den Eiern einen Otocinclus affinis dazutun soll,
der dann die ganze zeit an den eiern lutscht sodass sie nicht verpilzen können.Vielleicht hilfts!
 
Alt 21.01.2002, 02:00   #8
Fisseler
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Hallo Kori
Also,SBB laichen meist sehr oft und sie müssen die Brutpflege erst noch richtig erlernen, so das bei den ersten Versuchen kein Erfolg zu erwarten ist. Das Weibchen sollte dann in einem Aufzuchtbecken ablaichen. Ganz wichtig ist sehr weiches Wasser (KH 0-1,GH 0-1 und PH 5-5,5), ist das Wasser härter, dann gehen die Eier kaputt, weil sie dem osmotischen Druck nicht aushalten können.
Fisseler ist offline  
Alt 21.01.2002, 02:15   #9
Lorenz Ringeisen
 
Registriert seit: 03.09.2001
Beiträge: 2.238
Abgegebene Danke: 0
Erhielt: 0 Danke in 0 Beiträgen
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Hi,
so weich muss es auch nicht sein,es klappt auch häufig mit 6 gh!
auch die eier entwickeln sich!
Lorenz Ringeisen ist offline  
Alt 21.01.2002, 02:24   #10
Verena
 
Registriert seit: 03.06.2001
Beiträge: 800
Abgegebene Danke: 249
Erhielt: 380 Danke in 165 Beiträgen
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Hallo Kori, ich kann Dir leider keine Seite nennen,nur meine eigenen Erfahrungen.
Ich halte welche in einem 60er (Notlösung, sollen bald in ein 200 L kommen).Es ist mit feinem Sand eingerichtet, dicht bepflanzt mit Cryptocorinen und viel Javamoos. Darüber eine dicke Decke Hornkraut, dadurch ist das Licht am Boden gedämpft.Gefiltert wird über Torf> bernsteinfarbenes Wasser.
Meine momentanen Werte sind Ph 5, Kh 0,Gh1,Nitrit/Nitrat n.n.,Temp.26,8.
Mein Paar hatte in der Sylvesternacht abgelaicht und davon sind noch knapp 30 Jungtiere übrig.Seit heute ist ein weiteres Gelege geschlüpft.Die Eltern scheinen sich jedoch in erster Linie um ihre erste Brut zu kümmern, bin gespannt, ob das weiterhin so bleibt.Die wesentlich grösseren Jungfische gehen auch immer wieder in die Sandkuhle und schwimmen bei den Kleinen, aber sie fressen sie nicht.
Meinen Beobachtungen nach benötigen SBB unbedingt Sandboden, sie heben Gruben für die Jungen aus.Ablaichen tun sie auch schon mal auf Blätter/Steinen oder Wurzeln. Laut Literatur soll Kies für die Brut tödlich sein, da die Kleinen dann in die Zwischenräume fallen und verenden. Gefüttert habe ich mit Babystar, ob es geholfen hat, kann ich nicht genau sagen, jedenfalls haben sie noch Infusorien im Javamoos gefunden.Mittlerweile fressen sie ganz kleine Moina und haben ein dickes Bäuchlein.Ich halte nichts von künstlicher Aufzucht,erstrecht nicht von dem Vorschlag die Eltern zu trennen und die Jungen dann später umzusetzen...
Wer einmal ein pflegendens Elternpaar gesehen hat, der wird mir beipflichten.
Viele Grüsse Verena
Verena ist offline  
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