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Alt 01.02.2002, 23:59   #1
AndreFrankfurt
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Hallo allerseits!

Ich habe ein großes Problem, das jetzt schon gut 3 Monate andauert: Die Pflanzen meines Aquariums – viele verschiedene Arten, z.T. schnellwüchsige Stengelpflanzen – wachsen praktisch gar nicht mehr. Ich nehme mehr veraltete Triebe und Blätter heraus, als nachwachsen. Dafür wuchern grüne Fadenalgen – und ausschließlich die – um so besser, also genau die Art, die angeblich ein Hinweis für gute Wasserqualität sein soll. Ca. einmal wöchentlich ist das gesamte Becken "zugesponnen".
Ein paar Daten: Ich habe ein 6 Monate altes 400 Liter-Becken, in das täglich ca. 30 Liter frisches Osmosewasser fließen. Ca. 2 mal wöchentlich härte ich mit Draks Aufhärtesalz auf, so dass die Gesamthärte um 3 herum pendelt. Das Becken hat eine CO2-Zufuhr und einen großen, aber stark gedrosselten Eheim-Filter. Der Fischbesatz ist so gering (2 Ancistrus, ca. 25 Königssalmler) und wird obendrein so wenig gefüttert, dass ein Überschuß an Stoffwechselprodukten eigentlich ausgeschlossen ist. (Nitrit ist nicht meßbar, Nitrat pendelt bei knapp 12,5 herum.) Auch das Licht (eine 830er und eine 860er Leuchstoffröhre) scheidet als Ursache im Prinzip aus. Die Pflanzen sind die ersten 4-6 Wochen ja auch problemlos gewachsen.
Eigentlich dünge ich mit Ferr-Drak, da aber jede Düngegabe (selbst wenn es nur ein Fünftel der empfohlenen Dosierung ist!) zum noch schlimmeren Wuchern der Grünalgen führt, habe ich das die letzten Wochen unterlassen.
Kann es sein, dass im Aufhärtesalz evtl. Spurenelemente fehlen, die im normalen Leitungswasser enthalten sind? (Die Erstbefüllung des Beckens enthielt noch relativ viel Leitungswasser, und das ist eigentlich – neben Bodendünger – der einzige Unterschied, der mir zum Anfang einfällt, als die Pflanzen noch richtig wuchsen...) Die Pflanzen sind auch nicht "erschöpft", oder so. Wenn ich neue Stengelpflanzen nachkaufe, wachsen die auch nicht...
Also: Was soll ich tun? Ich bin für jede Hilfe dankbar!!!

Mit besten Grüßen
André aus Frankfurt
 
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Alt 02.02.2002, 00:10   #2
blue_boy
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huhu,

erstma bräuchte ich ein paar wasserwerte(ausser die scho genannten)!

aber das dieses aufhärtesalz zuwenig mineralien enthält kann gut sein....
wie hart ist eiegentlich dein leitungswasser?
 
Alt 02.02.2002, 01:34   #3
MaikG
 
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hi,
königsalmler und ancistrus ?
wozu die osmoseanlage belasten ? für wen oder was ?
warum chemie und dünger für etwas was gar nicht existiert ?
mach einen normalen wasserwechsel, bring keine chemie ein, schau ob du die richtigen röhren drauf hast ( 3-6 tausend kelvin )

was die fadenalgen betrifft, da du sowieso nur noch pflanzenstümpfe hast, schmeiss alles raus beseitige die fadenalgen vom kies selbst kleinste spuren und dann bring neue pflanzen ein.
MaikG ist offline  
Alt 02.02.2002, 03:31   #4
AndreFrankfurt
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Hallo!

Also, bevor es heißt, ich wäre patzig: Erstmal vielen Dank für Euer Interesse!

Zu den Fragen:

1) Ich dünge (düngte, besser gesagt), weil ich Wasserpflanzen habe. Gibt es Fischarten, die man düngen kann? Welche Chemie vergeude ich denn Deiner Meinung nach an Königssalmler?

2) Welche weiteren Wasserwerte könnten denn zu welchen Ergebnissen führen? Hier wird immer das halbe Chemiehandbuch abgefragt, um professionell rüberzukommen, und dann folgt daraus auch nichts weiter...

3)Leitungswasser: Gesamthärte 3-4, Nitrat 12,5. Ich benutze Osmosewasser, um nitratfreies Wasser zu erhalten. Da ich sowieso eine Osmoseanlage im Einsatz habe, erscheint mir der Aufwand gerechtfertigt... Jedenfalls war meine Frage nicht, ob ich soviel Aufwand benötige, sondern was ich fürs Pflanzenwachstum tun kann.

4) Was soll es bringen, das ganze Becken auszuräumen? Algen sind keine Infektionskrankheit, sondern überall vorhanden und reagieren auf entsprechende Umweltbedingungen... Wenn Du Lebensmittel aufheben willst, sagst Du dann: Der Kühlschrank ist aber unnötiger Quatsch, filtere erstmal alle Schimmelpilzsporen aus der Luft?

Entschuldigt bitte den herben Ton, aber die Antworten in diesem Forum sind fast alle gleich: Ein bißchen besserwisserisch, ohne irgendetwas wirklich besser zu wissen...
So, jetzt könnt Ihr Euch schmollend zurücklehnen und stöhnen: "Undankbarer Typ, dieser André!"

Liebe Grüße
André
 
Alt 02.02.2002, 04:51   #5
tina h.
 
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hallo andre,

ich glaube du düngst zu wenig. 1/5 und der geringe besatz ist imho zuwenig für die pflanzen. wie dicht ist denn das becken bepflanzt?

_ich_ würde die düngerdosis erhöhen. auch wenn zuerst noch mehr algen kommen, sie reagieren eben schneller als die pflanzen. denn eigentlich kann man nicht viel gegen die algen tun, nur etwas für die pflanzen. denn wenn die ordentlich wachsen, dann erledigt sich das mit den algen von selber.

kann auch sein, daß ich daneben liege, aber irgendwas fehlt anscheinend deinen pflanzen und für die algen reicht es eben noch.

ich wünsch dir auf alle fälle viel erfolg im kampf gegen die algen. und es würd mich interessieren, wie es weitergeht. algen in neuen becken sind ja normal, aber das die pflanzen gar nicht wachsen :???: ?


liebe grüße, tina
tina h. ist offline  
Alt 02.02.2002, 06:57   #6
tina h.
 
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hallo andre,

ich hab nocheinmal nachgedacht: du schreibst du nutzt osmosewasser um nitratfreies wasser zu erhalten. wieviel nitrat hast du denn momentan im becken?
vielleicht ist ja das der knackpunkt? eventuell fehlt deinen pflanzen "nur" nitrat, welches bei der erstbefüllung ja noch vorhanden war.

tut mir leid, ist nur raterei. aber ich kenn dein becken ja nicht.

gute nacht, tina
tina h. ist offline  
Alt 02.02.2002, 17:21   #7
AndreFrankfurt
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Hallo, Tina!

Ich glaube nicht, dass es an zuwenig Dünger liegt, denn bevor es zum Wuchsstopp kam, habe ich ja regelmäßig gedüngt!
Auch Nitratmangel schließe ich eigentlich aus, denn trotz reinem Osmosewasser produzieren die Fische/Pflanzenreste immer noch stabile Werte von um 12,5, was doch schon recht viel ist...
Also: Ziemlich verwirrend, das ganze.
Aber vielen Dank für Deine nette und interessierte Antwort. Es gibt ja Gott sei Dank auch Menschen, die nicht schon alles von vornherein wissen und dann einfach Kommandos geben, was man gefälligst zu tun hat!
Ciao
André
 
Alt 02.02.2002, 17:28   #8
Ralf Rombach
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Andre,

schwere Frage,

beschreibe mal bitte den Bodengrund genauer.

Nach den Zusammensetzungen von Doc Kremsers Mitteln sieht es nicht nach einem Fehlen von Spurenelementen aus, ferrdrakon ist da sehr ausgewogen.
 
Alt 02.02.2002, 18:13   #9
Martin K.
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Hallo,
mir scheint die Beleuchtung zu wenig.
Du schreibst von einem 400 Liter Becken, das Du mit einer 830 und einer 860 beleuchtest.
Wenn ich mich irre berichtige mich.
Aber zwei Röhren bei 400 Liter sind IMO etwas wenig.
Der Bodengrund würde mich auch interessieren, genauso die Abmessungen des Beckens mit der tatsächlichen Beleuchtung.

Gruß
Martin
 
Alt 02.02.2002, 19:19   #10
Tyler
 
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Hallo,

vielleicht liegt das ja auch an der eisendüngung, das ist/war bei mir das problem, meine pflanzen wachsen erst wieder ein wenig seit ich extra einen eisendünger gekauft hab.

gruß

Tyler
Tyler ist offline  
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