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Alt 11.02.2002, 20:48   #1
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Hallo zusammen,

ich hab jetzt schon ein parmal von altwasser gehört, vorallem in der älteren literatur.
jetzt frag ich mich wie den das funktioniert hat. es wird ja immer wieder im besonderen darauf hingewiesen das man jede woche das wasserwechseln sollte/muss.
interessieren würde mich auch wiso man früher so altwasser hatte.

danke für die eure Antworten.

gruss Elia
Elia ist offline  
Alt 11.02.2002, 21:22   #2
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Hallo Olaf,

also kann so ein system nur funktionieren wenn mann mit füttern aufpasst nicht zuviele Fische genügend pflanzen. nicht zu viel rumbastelt am becken, mulm absaugen filter putzen und solche sachen. aber warum war das früher gang und gäbe so ein altwasser?
und warum haben wir den jetzt unsere gewohnheiten um 180° gedreht?


Hab den gastbeitrag gelesen...klingt wirklich logisch das der schlamm ne stabilisierende wirkung hat.
das kann ich sogar aus eigener erfahrung bestätigen, ich hatte früher immer ein bisschen probleme mit dem nitrit, bis ich mein aq ein bisschen "gammeln" lies. auf einmal war nitrit kein problem mehr. ich glaube ich hab früher einfach ein bisschen zuviel geputzt...
was ich noch witzig finde, je länger ich mich mit der bakterienfrage herumschlage desto wichtiger scheint mir eine "pflege" der kleinen viecher. oder anders gesagt, zuerst die bakterien dann die pflanzen und am schluss die fische.
passender name wäre...bakterianer...:smile:

gruss Elia
Elia ist offline  
Alt 12.02.2002, 03:34   #3
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Hi Elia!

Ich betreibe gerade in meinem Aquarium einen solchen Versuch. Ob mans schon Altwasser nennen kann weiß ich nicht...

Schau doch mal rein:

http://www.zierfisch-forum.de/phpbb/...c=6761&forum=1

Gruß
Øle!
Øle! ist offline  
Alt 12.02.2002, 13:24   #4
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Salü Ole,

klingt ja interessant was du so herausgefunden hast. bin mal gespannt was du für erkenntnise dabei gewinnst.

Aber kann mir trotzdem jemand erklären warum man früher weniger wassergewechselt hat..?
und warum man davon abgekehrt ist.

gruss Elia
Elia ist offline  
Alt 12.02.2002, 19:00   #5
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Hallo Elia,
Zitat:
Aber kann mir trotzdem jemand erklären warum man früher weniger wassergewechselt hat..?
und warum man davon abgekehrt ist.
Na, ich versuchs mal etwas zu erklären.
Die Aquaristik unserer Großväter sah völlig anders aus als das was wir heute betreiben. Elektrische Heizer, motorgetriebene Ausenfilter und Beleuchtung mittels Neonröhren u.Ä. war unbekannt, es gab auch keine Mittelchen, CO2-Düngung, Vollentsalzer oder Osmoseanlagen. Der Bodengrund wurde teilweise mit Lehm und Ton versetzt und man verwendete oft Regenwasser oder Wasser aus weichen Quellen. Unter diesen Bedingungen versuchte man das System weitgehend stabil zu halten und mit möglichst wenigen Eingriffen zu stören. Bernsteinfarbenes Wasser war ein Zeichen für gutes Wasser, wodurch dies entstand hat Olaf ja schon erklärt. Es gab damals auch wesentlich weniger Auswahl an Fischen und Pflanzen und die die erhältlich waren wurden mit wesentlich mehr Sorgfalt und Liebe behandelt als heutzutage. Gesellschaftsbecken mit einem Sammelsurium an Fischen waren praktisch unbekannt, es wurden nur wenige Arten in einem Becken gepflegt und Nachzuchten von neu eingeführten Arten waren meist eine Sensation.
Man kann sicher auch heute noch Altwasserbecken betreiben, wenn man dies bei der Auswahl der Fische und Pflanzen berücksichtigt. Allerdings hat sich heute doch weitgehend die Erkenntnis durchgesetzt das sorgfältige Wasserpflege für Fische und Pflanzen deutlich günstiger ist.
Gruß Werner
 
Alt 12.02.2002, 20:06   #6
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Hallo Werner,

ah ok jetzt versteh ich das schon ein bisschen besser. irgendwie klingt das noch faszinierend wie die das früher gemacht haben, eben weil man keine oder weniger technik hatte. nicht das ich das jetzt auch so machen möchte, aber gibt es irgend ein buch das aus dieser zeit ist? würd mich echt mal interessieren wie den so ein aq im ganzen ausgesehen hat.
Danke für deine auskunft!

gruss Elia
Elia ist offline  
 

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