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Alt 27.02.2002, 02:22   #1
Martin78
 
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Hallo,

ich plane die Einrichtung eines 120*50*50 (300l) Beckens mit hauptsächlich ZBB, einen paar Salmlern (rote/schwarze Neon o.ä. max. 3-4cm),einem Trupp ca. 8-10 Corys, 2-3 Ancistrus (Bl. A-Wels).

Das Becken soll sehr dicht bepflanzt werden, und viele Wurzel und Vertecke bieten.

Wasserwerte werden den Arten angepasst (UOA, CO2).

Filterung über 2 EHEIM Außenfilter (2213 +Pro2222)

Meine Fragen:


Wieviel Apisto-Arten (Viejita, Cacadouis o.ä.) und in welcher Anzahl kann man in einem solchen Becken halten?

Was ist als Bodengrund zu empfehlen Quarzsand >1mm oder Kies 2-3mm?


Danke für euren Rat,

Martin
Martin78 ist offline  
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Alt 27.02.2002, 02:42   #2
Multicolor
 
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Was ist als Bodengrund zu empfehlen Quarzsand >1mm oder Kies 2-3mm?

Beides! Sand vorne, Kies hinten :smile:

Wieviel Apisto-Arten (Viejita, Cacadouis o.ä.) und in welcher Anzahl kann man in einem solchen Becken halten?

Schwer zu sagen. Ich würde eine Art nehmen, denn wenn das Becken stimmt, kommt der Nachwuchs automatisch.

Ich habe so ein Becken in "Live-Action" gesehen und war begeistert. Von den Fischen keine Spur, weil es sehr dicht mit Cryptpcorynen bepflanzt war. Das Becken war sehr Dunkel und es war ein Erlebniss, nach 2 Minuten den ersten Apistogramma zu sehen. Der Besitzer meinte stolz, daß die Fütterung einmal am Tag zur festen Uhrzeit stattfindet, damit die Fische nicht immer an der Scheibe betteln.
Multicolor ist offline  
Alt 27.02.2002, 04:47   #3
DirkR
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Hi Martin,

klasse - freue mich immer wieder, wenn andere die gleiche Leidenschaft wie ich hege.

Ich würde nur Sand empfehlen, und zwar vom feinsten. Die meisten Apisto "kauen" sehr gern darauf rum. Der viejita besonders gern. Bei einigen wenigen ist der Sand sogar überlebenswichtig. Erfolgt eine Schrecksekunde stürzen sie sich kopfüber in den Sand. Kannst Dir sicherlich vorstellen, wie das wäre mit Kies (kein Witz!).

Den caca mit 2 Weibchen, für den viejita zunächst einmal 1 Weibchen. Alles Weitere hängt davon ab, wieviel Versteckmöglichkeiten Du schaffst. Der Borelli hält sich oft auch in mittleren Höhen auf. Ansonsten ist sicherlich interessant der agassizii (auch verhältnismäßig leicht zu bekommen) und der trifasciata.
Das soll jetzt aber nicht heißen, dass Du sie alle in das Becken setzt.

Ciao
Dirk
 
Alt 27.02.2002, 05:11   #4
Martin78
 
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Hallo,

DirkR schrieb am 2002-02-26 22:47 :
klasse - freue mich immer wieder, wenn andere die gleiche Leidenschaft wie ich hege.

Ich liebe Apistos, vor allem vom Verhalten her.

>Ich würde nur Sand empfehlen, und zwar vom
>feinsten. Die meisten Apisto "kauen" sehr
>gern darauf rum. Der viejita besonders
>gern. Bei einigen wenigen ist der Sand
>sogar überlebenswichtig. Erfolgt eine
>Schrecksekunde stürzen sie sich kopfüber in
>den Sand. Kannst Dir sicherlich vorstellen,
>wie das wäre mit Kies (kein Witz!).

Gut, ich nahm den feinsten Quarzsand, den ich im Baustoffhandel bekommen kann.
Soll ich weißen oder eher dunklen Sand nehmen?

>Den caca mit 2 Weibchen, für den viejita
>zunächst einmal 1 Weibchen. Alles Weitere
>hängt davon ab, wieviel
>Versteckmöglichkeiten Du schaffst. Der
>Borelli hält sich oft auch in mittleren
>Höhen auf. Ansonsten ist sicherlich
>interessant der agassizii (auch
>verhältnismäßig leicht zu bekommen) und der
>trifasciata.
>Das soll jetzt aber nicht heißen, dass Du
>sie alle in das Becken setzt.

Würde ich nicht tun, ich denke 2 Arten mit 1M und 1-2W sollten in Verbindung mit einigen Salmlern und Welsen vollkommen genügen.

Was sagt Ihr zu meinem sonstigen Besatzplan?

Danke,

Martin


<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Martin78 am 2002-02-26 23:14 ]</font>
Martin78 ist offline  
Alt 27.02.2002, 05:45   #5
Walter
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Zitat:
Martin78 schrieb :
Gut, ich nahm den feinsten Quarzsand, den ich im Baustoffhandel bekommen kann.
Soll ich weißen oder eher dunklen Sand nehmen?
wenn´s dunklen bloß geben tät :wink: , wenn Du ihn bekommst, nimm den dunklen.
Den allerfeinsten Sand würde ich nicht nehmen, das könnte IMO ja dann schon fast Staub sein.

Zitat:

Was sagt Ihr zu meinem sonstigen Besatzplan?

OK, wenn Du genügend Höhlen für alle Welse und Barsche hast. Bloß könnten die Ancistrus eventuell Gelege räubern. Peckoltias sind da von den Apistogrammas leichter in Schach zu halten.
 
Alt 27.02.2002, 05:49   #6
Walter
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P.s.: bei 50cm Beckenhöhe würde doch auf mehr nichtbodenorientierte Fische als nur einer Salmlerart setzen.
Wie wärs mit Nannostomus sp.? Die werden den jungen Apistogrammas auch nicht so gefährlich wie viele andere Salmlerarten.
Rate Neons und Spritzsalmler halten meine Weibchen auch locker in Schach, gegen Kupfersalmler, ..., haben sie keine Chance.
 
Alt 27.02.2002, 12:41   #7
DirkR
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Jo - im Sinne von Walter.

Gibt es Staub zu kaufen? Als Sand?

:smile: :smile:

Also gut - grobkörniger Staub, das ist dann feiner Sand.

Ciao
Dirk
 
Alt 27.02.2002, 17:30   #8
Dirk O.
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Hallo Martin,
ich würde Sand mit der Körnung ca. 0,5mm nehmen. Bei den Apistos sehen die Weibchen immer recht ähnlich aus, d.h. sie dulten i.d.R. keine Weibchen anderer Apisto-Arten in ihrem Revier. Auch bei den Böcken kanns Ärger geben -ist IMHO schwer vorhersehbar.
Ich wollte auch mehrere A.-Arten in einem ähnlich großen Becken halten (120x60x60). Diese "Versuche" haben wohl einem A.borelli-Männchen und einem A.-elisabethae-Weibchen den "Streßtod" gekostet
Gruß,
Dirk
 
Alt 27.02.2002, 18:14   #9
Johannes Ebner
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Hallo alle zusammen,
Das Problem mit zu hellem Bodengrund kann man mit Buchenlaub lösen.
Abgefallenes Buchenlaub mit kochendem Wasser überbrühen, im Eimer ca.12 Stunden stehenlassen bis es untergegangen ist und dann ins Becken geben.
Meine Apistogramma lieben die Versteckmöglichkeiten in Form von Buchenlaub am Boden. Für die Jungfische bilden sich mit der Zeit jede Menge Kleinstlebewesen im Laub, die den Speiseplan ergänzen.
Buchenlaub säuert das Wasser an, daß den Fischen ja entgegenkommt.

Gruß Johannes
 
Alt 27.02.2002, 19:23   #10
Alexandra S.
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Entschuldigt bitte meine Zwischenfrage, aber das mit dem Buchenlaub ins AQ geben habe ich jetzt schon mehrmals gehört... Wie lange kann das Laub denn im AQ verbleiben, bzw. in welchen Zeiträumen muss man es erneuern? Irgendwann fängt es doch bestimmt an zu verrotten, oder?

Nochmals entschuldigung für meine Zwischenfrage.

Liebe Grüsse
Alexandra
 
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