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#1 |
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Hallo!
Ich habe - auf Anraten aus diesem Forum heraus - vor, mir ein kleines Quarantänebecken für den Notfall einzurichten und als Bodengrund Sand zu nehmen. Meine Fragen: Gibt es verschiedene Arten Sand? Wenn ja, welche sollte man benutzen? Wird dem Sand Bodengrunddünger beigemischt? Welchen sollte man dann verwenden? (Beides interessiert mit nicht nur bezüglich des Quarantänebeckens, sondern generell, da ich evtl. vorhabe, auch mein großes Aquarium neu einzurichten - zu diesem Zweck sollen meine Fische dann vorübergehend in das zukünftige Quarantänebecken umziehen) Noch was anderes: Ein Quarantänebecken sollte ja wahrscheinlich sinnigerweise nicht mit Fischen besetzt werden. Wie richtet man es ein? Einfach mit einigen Pflanzen und etwas Deko-Material? Oder läßt man letzteres besser weg? Und was ist mit den Pflanzen, falls man mal mit "harten" Medikamenten behandeln muß? Die gehen doch dann bestimmt ein, oder? Schon im Voraus vielen Dank für Eure Tips! Tanja |
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#2 |
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Hallo Tanja!
In ein Quarantänebecken gehört gar keine Einrichtung. Dies hat den Vorteil, das das Becken so leichter sauber zu halten ist. Du kannst ewentuell einen Stein oder eine Mooskugel ins Becken geben als kleines Versteck. Aber zu mehr würde ich dir nicht raten. Liebe Grüße Sunny |
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#3 |
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Hallo Tanja!
Das Quaranänebecken: Keine Einrichtung, kein Bodengrund, kein Dünger, keine Pflanzen! (evtl. ein paar SChwimmpflanzen um den Nitratwert niedrig zu halten) Dekomaterial für Q-Becken: Evtl. eine Wurzel oder ne Höhle (kokosnuss etc.) sonst nix! Zur allgemeinen Frage: Benutze die Suche Funktion nach Sand (du hast dann genug Lesestoff in dieser Richtung!) Wenn du Fische ins Becken setzt, brauchst du normalerweise keinen Bodengrundzusatz (die Ausscheidungen der Fische sind der Beste Dünger dens gibt, und einige Fleissige Helferlein *Turmdeckelschnecken* graben diesen Dünger auch gerne ein :-) |
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#4 |
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Registriert seit: 01.12.2001
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Hallo,
ich hab mein Quarantainebecken genauso eingerichtet wie jedes andere Aquarium auch, denn es muß ja funktionieren. Ich denke, daß ich keine Fische eingewöhnen kann, wenn ich ihnen schlechtes Wasser liefere, in dem kein Holz liegt und keine Pflanzen wachsen. Eine gewisse Übersichtlichkeit sollte natürlich gegeben sein, damit man auch kontrollieren kann, ob die Fische gesund sind. Das klappt bei mir zur Zeit nicht, da meine Quarantainefische am liebsten in dichtestem Urwald leben. Also ist das Becken voll mit Javamoos. schöne Grüße |
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#5 |
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Registriert seit: 26.08.2002
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Hallo zusammen!
Erstmal vielen Dank für Eure Antworten. Ich muß allerdings zugeben, daß ich im Moment ein bißchen verwirrt bin :-? , weil Ihr zwei völlig gegensätzliche Meinungen habt. Aber mir ist beim Lesen Eurer Antworten klar geworden, daß Quarantänebecken offenbar auch nicht gleich Quarantänebecken ist. Offenbar sollte man strenggenommen 2 davon haben!? Eines zum Eingewöhnen und zur Beobachtung neuer Fische (dann mit Bodengrund, Pflanzen und Deko) und eines zur Behandlung kranker Fische (ohne viel "Schnickschnack")!? Kann man das in etwa so festhalten? Wenn ja, dann muß das Becken, das für Behandlungszwecke dienen soll, ja wahrscheinlich nicht dauernd, sondern nur im Ernstfall mit Wasser befüllt werden!? Bitte verzeiht meine dummen Fragen, aber ich fange gerade an, mich mit dem Gedanken, ein Quarantänebecken einzurichten, zu befassen. Danke! Tanja |
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#6 |
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Hallo Tanja,
da die meisten Fischkrankheiten übers Wasser übertragen werden, ist ein einzelnes Behandlungsbecken nur in seltenen Fällen notwendig, z.B. um Verletzungen ausheilen zu lassen. Behandlungen von kranken Fischen sind immer Behandlungen des Haltungsaquariums. Mein Quarantaine-Aquarium ist ein voll eingerichtetes, ständig laufendes und voll funktionierendes kleines Aquarium, in das Fische hereinkommen, die ich neu gekauft habe. Da bleiben sie zwischen 2 und 4 Monaten, bis ich sie so gut kenne, daß ich sie in eins meiner anderen Aquarien setzen kann. Während dieser Zeit können sich auch Erkrankungen einstellen, da wird dann das ganze Becken behandelt. Für die seltenen Fälle, daß ich eine Behandlung in einem Extra-Aquarium durchführen muß, besitze ich ein kleines 12-l Glasbecken und einen 50 cm-Würfel, die bei Bedarf aktiviert werden können. Auch da versuche ich, ohne großen Aufwand, die Sache so fischgerecht wie möglich zu machen. 2 Handvoll Sand auf den Boden, ein oder mehrere Unterstände sind in jedem Becken möglich. schöne Grüße |
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#7 |
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Registriert seit: 26.08.2002
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Hallo Tobias!
Das hört sich logisch an! Vielen Dank für diese Info! Viele Grüße, Tanja |
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#8 | |
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Hallo Tanja!
Zitat:
Grund ist folgender: Das Silikon KANN Porös werden und dann haste die Bescherung. Deswegen würde ich das Becken immer befüllt lassen! In meinem Q-Becken ist wie gesagt nicht recht viel drin, siehe oben, aber das ist immer ansichtssache. Dauerhaft bleiben meine fische nicht im Q-Becken, nur eben zur Beobachten die ersten 1-2 Monate. Aber wie gesagt: das ist immer ne Ansichtssache! Man kann es auch so machen wie Tobias (machen bestimmt sehr viele Leute, die ein Q-Becken haben) |
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#9 |
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Hallo Wolfgang!
Auch Dir nochmal vielen Dank! Ich werde es aber wahrscheinlich eher so machen wie Tobias, weil das Quarantänebecken auch optisch "ein bißchen was hermachen soll". Als Behandlungsbecken werde ich dann versuchen, einen kompletten Glaskörper - also nichts geklebtes - zu bekommen. Früher zumindest gab es sowas, mein Bruder hatte mal eins. Ich hoffe, daß sowas heute auch noch zu bekommen ist. Wird dieses Behandlungsbecken - wenn man es nur bei Bedarf mit Wasser befüllt - dann eigentlich mit Wasser aus dem "richtigen" Aquarium befüllt? Wahrscheinlich ja, oder? Viele Grüße und einen guten Rutsch, Tanja |
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#10 |
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Hallo Tanja!
ja ein solches Behandlungsbecken wird mit dem Wasser aus dem Aquarium befüllt! Gründe: die Wasserwerte sind Identisch, also langes umsetzen ist nicht nötig! Du brauchst in solch einem Behandlungsbecken allerdings auch eine Heizung und einen Filter (der sollte dann aber schon im Hauptquarium mitgelaufen sein) *meisstens genügt da ein kleiner innenfilter mit watte gefüllt* Die Hezung deswegen, da die meissten Krankheiten schon mit einer einfachen Temperaturerhöhung bekämpft werden können! |
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