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#1 |
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Gast
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Hallo,
hab mein pH Meter (Dennerle) bis jetzt immer feucht in Leitungswasser und über längere Zeit auch trocken aufbewahrt, so wie´s in der Gebrauchsanleitung auch empfohlen wird. Nachdem die Ansprechzeiten in letzter Zeit länger geworden sind, hab ich mir heut endlich 3 M KCl Lösung als Aufbewahrung gekauft, was in der Betriebsanleitung des pH Meters als dritte Möglichkeit empfohlen wird. (Wobei in der Dennerle Anleitung eigentlich keine Präferenzen der Aufbewahrungsmöglichkeiten genannt werden, obwohl mir natürlich bekannt ist, dass pH Elektroden eigentlich nicht austrocknen sollten. Aber wenn Dennerle auch Aufbewahrung trocken oder feucht in Leitungswasser empfiehlt, wer weiß ... Vielleicht ist das Dennerle Teil "besonders stabil", teuer genug war´s jedenfalls :roll: . ) So, nun steh ich da mit meiner KCl Lösung 3 M. Auf dem Fläschchen (natürlich auch von Dennerle, die sollen ja auch was verdienen ) steht geschrieben "Gebrauchsanweisung für pH Meter beachten",in der Gebrauchsanleitung steht: Elektrode etwa zwei cm tief in KCl Lösung eingetaucht aufbewahren. Das ist mir schon klar, aber mir bleiben ein paar Fragen offen, welche ich weder durch Suchen hier im Forum noch durch Zuhilfenahme einer von Helmut.E bekommenen wunderbaren CD-Rom über Meßtechnik beantworten konnte: - kann ich die Elektrode auch einfach in einem mittels KCl getränkten Schwämmchen, welches ich in die Schutzkappe der Elektrode gesteckt habe (wie vorher mit Leitungswasser) aufbewahren, oder muß ich sie wirklich in einen mit ~2cm KCl gefüllten Behälter stellen? - vor der Messung im Aquarium muß ich ja wohl die Elektrode mittels Leitungswasser vom anhaftenden KCl befreien? - nach der Messung spüle ich die Elektrode wie immer mit Leitungs- wasser? Und stelle sie dann anschließend noch feucht in die Aufbe- wahrungslösung? Oder lass ich sie "trocken werden" und stelle sie erst anschließend in die Aufbewahrungslösung? - nach welchem Zeitraum sollte man die Aufbewahrungslösung er- neuern? Irgendwelche Meßtechniker unter Euch werden mir da sicher helfen konnen, danke
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#2 | ||||
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Gast
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Hallo Walter!
Ich kann Dir nur sagen, wie ich es mit meinem pH-Meter (pHep 4 von Hanna Instruments) mache: Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Meßtechniker bin ich nun ganz sicher nicht , aber ich wollte Dir zumindest erklären wie ich es mit der pH-Elektrode so handhabe.Gruß, HP |
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#3 |
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Gast
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Moin,
danke
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#4 |
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Hallo Walter!
>>>>>>>in der Gebrauchsanleitung steht: Elektrode etwa zwei cm tief in KCl Lösung eingetaucht aufbewahren. Das ist mir schon klar, aber mir bleiben ein paar Fragen offen, welche ich weder durch Suchen hier im Forum noch durch Zuhilfenahme einer von Helmut.E bekommenen wunderbaren CD-Rom über Meßtechnik beantworten konnte: - kann ich die Elektrode auch einfach in einem mittels KCl getränkten Schwämmchen, welches ich in die Schutzkappe der Elektrode gesteckt habe (wie vorher mit Leitungswasser) aufbewahren, oder muß ich sie wirklich in einen mit ~2cm KCl gefüllten Behälter stellen?<<<<<< In meinem Berufsleben war ich Meßtechniker und hatte mit Elektroden zu tun. Es gibt 2 Stellen, die bei einer Einstabmeßkette beachtet werden sollten, das ist éinmal die Oberfläche der Meßelektrode (Membran), und der Tonstift, der an der Seite meistens eingeschmolzen ist, die elektrolytische Verbindung zur Bezugselektrode (Diaphragma). Die Membran sollte stets feucht bis naß sein, um den Quellungszustand zu erhalten, der die Einstellzeit bestimmt. Altert sie, dann wird die Meßkette langsamer. Bei Meßketten mit Nachfüllöffnung muß für eine Nachfüllung von KCl-Lösung gesorgt werden. Das KCl soll während der Messung langsam aus dem Diaphragma austreten. Bei Bezugselektroden ohne Nachfüllöffnung blutet die Füllung allmählich aus, und dadurch entstehen Meßfehler. Hier ist eine Lagerung in KCl-Lösung hilfreich, weil dann KCl durch das Diaphragma in die Bezugselektrode eindiffundiert und sie sozusagen wieder auffüllt. Dazu muß das Diaphragma allerdings in die KCl-Lösung eintauchen! Das Spülen vor und nach der Messung ist zu empfehlen! Das Abtrocknen ist nicht unbedingt nötig. Gruß Gerd |
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#5 |
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He, Du, Fachmann ;-)
Schau dir mal pH Messungen Seite 21 und 25 an. Das Diaphragma sollte grundsätzlich bedeckt sein. Es stellt eine Öffnung zwischen Bezugselektrolyt und Messprobe dar. Möglicherweise kannst du es als kleines Löchlein erkennen, woran sich Kristalle bilden. Solltest du eine Gelelektrode an deinem Gerät haben, ist es eh am A r s c h. Aufbewahrung in Wasser ist auch schlecht, kann nicht verstehen, weshalb Dennerle so etwas vorschlägt. Gruß aus Karlsruhe helmut Seite 21 und 25 nicht vergessen. |
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#6 |
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He Gerd
Wo kommst du auf einmal her. Das kommt nur davon, dass ich armes Schwein mit Modem unterwegs bin, kein DSL habe, sogar keines haben kann und zum Schreiben immer rausgehe. Na ja, trotzdem Gruß aus Karlsruhe helmut |
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#7 |
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Hallo Helmut!
>>>>>He, Du, Fachmann ;-)<<<<<<<< Ich vermute mal, Du meinst mich! >>>>>>Schau dir mal pH Messungen Seite 21 und 25 an.<<<<< Ich weiß leider nicht, was Du meinst! >>>>>Das Diaphragma sollte grundsätzlich bedeckt sein. Es stellt eine Öffnung zwischen Bezugselektrolyt und Messprobe dar. Möglicherweise kannst du es als kleines Löchlein erkennen, woran sich Kristalle bilden.<<<<<< Bei der Messung muß das Diaphragma in die Probe eintauchen, bei der Aufbewahrung nicht unbedingt! >>>>>>Solltest du eine Gelelektrode an deinem Gerät haben, ist es eh am A r s c h.<<<<<< Für Dauermessungen gebe ich Dir recht. Bei gelegentlichen Messungen und Aufbewahrung in KCl-Lösung ist auch eine gelgefüllte Elektrode brauchbar. >>>>>Aufbewahrung in Wasser ist auch schlecht, kann nicht verstehen, weshalb Dennerle so etwas vorschlägt.<<<<<< Für eine Gelelektrode ist die Aufbewahrung in Wasser nicht vom Vorteil! >>>>>Seite 21 und 25 nicht vergessen. <<<<<< Falls Du eine Publikation von Dennerle meinst, die habe ich nicht! >>>>>>He Gerd , Wo kommst du auf einmal her. Das kommt nur davon, dass ich armes Schwein mit Modem unterwegs bin, kein DSL habe, sogar keines haben kann und zum Schreiben immer rausgehe.<<<<<<< Kennen wir uns schon? Gruß Gerd |
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#8 |
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Morgen Gerd
Ich stehe noch nicht mal eine Generation unter dir. Mir wurde Höflichkeit noch eingebläut und ein gewisses Grundpotential war auch vorhanden ;-). Ich muß aber eingestehen, dass das Internet und meine Flapsigkeit manchmal zu Missverständnissen führen können. Dieser Beitrag: He, Du, Fachmann Schau dir mal pH Messungen Seite 21 und 25 an. verlangt Hintergrundwissen ( wir hatten über seine Elektrode schon mal gesprochen ) und war für Walter gedacht. Er hat absolut nichts mit dir zu tun. Ich habe ihn geschrieben und abgesendet und nicht bemerkt, dass deine Antwort schon über mir stand. Deshalb kam meine Antwort an dich: He Gerd Wo kommst du auf einmal her. Damit wollte ich zum Ausdruck bringen, hätte ich deine Antwort gelesen, hätte ich mir meine ersparen können. Zustande kam das Ganze nur, weil ich mit Modem unterwegs bin, ewige Zeiten zum Seitenaufbau brauche und zum Schreiben aus dem Netz gehe. Deine Frage: Kennen wir uns schon? kann ich einfach beantworten. Nein, leider nicht . In unserem Raum sagt man, haben wir schon mal Gänse miteinander gehütet. So hast du es ja wohl gemeint ;-) Nun zum Thema selbst. Walter hatte seine Elektrode einen längeren Zeitraum im Wasser aufbewahrt, deshalb sagte ich zu ihm, sie sei kaputt, na ja, es war halt ein anderer Ausdruck. und der Tonstift, der an der Seite meistens eingeschmolze Bei Gelelektroden gibt es den Tonstift gar nicht mehr. Das wäre zu teuer. In der Regel besteht das Diaphragma aus einem Nylonfasernetz. Bei den Messketten mit Elektrolytlösung aus verflochtenen Platindrähten. Nur bei den nachfüllbaren, den teuersten, wird mit einem Keramik oder Schliffdiaphragma gearbeitet. Im Übrigen sollte bei diesen Elektroden der Gummistopfen, oder der Schieber geöffnet sein. Dir ist es bekannt, es war eher für den Rest der pH Messer gedacht. Bei dieser Gelegenheit sollte ich noch hinzufügen, dass man sehr weiches Wasser im Durchfluss messen sollte. Bin mir jetzt nicht ganz sicher, aber ich glaube, Walter hat weiches Wasser. weil dann KCl durch das Diaphragma in die Bezugselektrode eindiffundiert und sie sozusagen wieder auffüllt Das verstehe ich jetzt auch nicht. Ist es nicht so, dass Innen und Außendruck gleich ist? Wenn es aber doch so ist wie du sagst, dann sollte doch auch bei der Aufbewahrung das Diaphragma mit KCI Lösung bedeckt sein, ansonsten wäre eine Regeneration nicht möglich. Du schreibst aber bei der Aufbewahrung sei es nicht nötig? Das war es eigentlich schon. Wegen dem Missverständnis möchte ich mich noch mal bei dir entschuldigen. Gruß aus Karlsruhe helmut |
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#9 |
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Guten Morgen, Helmut!
>>>>Ich stehe noch nicht mal eine Generation unter dir. Mir wurde Höflichkeit noch eingebläut und ein gewisses Grundpotential war auch vorhanden ;-). Ich muß aber eingestehen, dass das Internet und meine Flapsigkeit manchmal zu Missverständnissen führen können.<<<<<<< Jetzt ist mir klar, warum Du mich so verwirrt hast! Nun, technische Probleme gibts immer, und Mißverständnisse auch! Ich war als "Fachmann" gar nicht gemeint und habe mich doch angesprochen gefühlt! >>>>>> Dieser Beitrag: verlangt Hintergrundwissen ( wir hatten über seine Elektrode schon mal gesprochen ) und war für Walter gedacht. Er hat absolut nichts mit dir zu tun. Ich habe ihn geschrieben und abgesendet und nicht bemerkt, dass deine Antwort schon über mir stand. Deshalb kam meine Antwort an dich: He Gerd Wo kommst du auf einmal her. Damit wollte ich zum Ausdruck bringen, hätte ich deine Antwort gelesen, hätte ich mir meine ersparen können. <<<<<< Na , jetzt verstehe ich! >>>>>Deine Frage: Kennen wir uns schon? kann ich einfach beantworten. Nein, leider nicht . In unserem Raum sagt man, haben wir schon mal Gänse miteinander gehütet. So hast du es ja wohl gemeint ;-) <<<<< Genau! Der Eindruck war wohl ein irrtümlicher! >>>>>Walter hatte seine Elektrode einen längeren Zeitraum im Wasser aufbewahrt, deshalb sagte ich zu ihm, sie sei kaputt, na ja, es war halt ein anderer Ausdruck. und der Tonstift, der an der Seite meistens eingeschmolze Bei Gelelektroden gibt es den Tonstift gar nicht mehr. Das wäre zu teuer. In der Regel besteht das Diaphragma aus einem Nylonfasernetz. Bei den Messketten mit Elektrolytlösung aus verflochtenen Platindrähten. Nur bei den nachfüllbaren, den teuersten, wird mit einem Keramik oder Schliffdiaphragma gearbeitet. <<<<<<< Das Platinzwirn-Diaphragma ist ein Schott-Patent gewesen, und ist redoxempfindlich. Ich besitze keine Schottelektrode. Ansonsten habe ich eine bunte Mischung, in der der Tonstift vorherrscht, auch z. B. bei der nicht füllbaren Piccolo-Elektrode von Hannah! Auch die Billig-Elektroden von Conrad haben einen. Allerdings ist der nicht mehr eingeschmolzen, sondern in einer Silikondichtung. >>>>>>Bei dieser Gelegenheit sollte ich noch hinzufügen, dass man sehr weiches Wasser im Durchfluss messen sollte. Bin mir jetzt nicht ganz sicher, aber ich glaube, Walter hat weiches Wasser.<<<<< Und dafür kaufte ich eine teure Elektrode mit 3 Tonstiften bei Greisinger, aber die lebte nicht lange. Sehr weiches Wasser hat praktisch keinen pH. Der Einfluß der Elektrode auf die Probe ist dann größer als umgekehrt. >>>>>>weil dann KCl durch das Diaphragma in die Bezugselektrode eindiffundiert und sie sozusagen wieder auffüllt Das verstehe ich jetzt auch nicht. Ist es nicht so, dass Innen und Außendruck gleich ist? Wenn es aber doch so ist wie du sagst, dann sollte doch auch bei der Aufbewahrung das Diaphragma mit KCI Lösung bedeckt sein, ansonsten wäre eine Regeneration nicht möglich. Du schreibst aber bei der Aufbewahrung sei es nicht nötig?<<<<<< Bei nichtnachfüllbaren Elektroden sollte das Diaphragma ins KCl eintauchen, damit ein Teil des verlorenen KCl durch Diffusion ersetzt wird. Dabei sind die Druckverhältnisse zweitrangig. Bei nachfüllbaren ist das nicht nötig. Da gießt man durch die Nachfüllöffnung einfach KCl-Lösung nach! Grüße Gerd |
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#10 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hey Ihr Fachmänner
(Helmut, ich bin erstaunt, schon ansprechbar heut ),danke für die Antworten, @Helmut: ich hab mir ja Deine (tolle) CD zu Gemüte geführt, die Frage, die bei mir offen geblieben ist, war einfach die, ob ich die Elektrode vor/nach der Messung waschen und v.A. ob ich sie nach dem Messen Waschen und Trocknen soll, das wurde nicht angeführt. Soweit ich das verstanden habe, werde ich die Elektrode also nach dem Messen Waschen und Antrocknen lassen und dann in ein Heferl mit KCl stellen; die Schutzkappe ist also bei Heimgebrauch +/- "für´n A...." Ich merke bei der Messung eigentlich geschwindigkeitsmäßig keinen Unterschied in Leitungswasser ( 280 µS/cm) und Osmosewasser (20µS/cm), müßte das aber nochmal testen, meß das net so oft ![]() BTW meine AQ-Wässer haben so Werte vonn 200µS/cm +/- 50. Kommt´s bei der Messung auf die KH an? Die ist nämlich 0, die GH wär ~3°dH. Werd mir das Teil jetzt irgendwann mal näher angucken (hoffentlich schwimmt´s dann noch, wenn ich es zerlegt hab ) und hoffe, dass die Elektrode net hinüber ist.BTW: "A Guat´s Neich´s"
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