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#1 |
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Registriert seit: 27.02.2002
Ort: Bietigheim-Bissingen
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Hallo,
Bei mir sind die folgenden Messwerte: Nitrat: 5mg/l Phosphat: n.n Fe: 0,05mg/l Wie habt ihr eure Werte eingestellt. Müßen diese Werte so eingestellt ´werden oder nicht. Manche sagen nämlich das Phosphat so gering wie möglich sein sollte andere sagen wiederum das Phosphat so etwa 0,1 -0,2 mg vorhanden sein soll. Wie hoch sollte Eisen sein und in welcher Konzentration sollte es dauerhaft vorhanden sein. Bis jetzt gehe ich bei meiner Düngung vollgendermaßen vor. Wenn ich 200l AQ-Wasser wechsle füge ich 20ml Ferrdrakon zu um das gewechselte Wasser wieder zu düngen. Und dann dünge ich jeden Tag noch 0,8 ml Ferrdrakon um etwa 0,05 -0,1 mg Eisen konstant zu haben. Was haltet ihr von dieser Düngemethode ? Nitrat ist ein Hauptnährstoff der Pflanzen ich gebe bei jedem Wasserwechsel noch 15ml Eudrakon-N um einen Nitratgehalt von 5mg zu haben. Meine Frage sollte dieser Wert höher oder niedriger sein. Alle meine Fragen stelle ich mit dem Hintergrund da ich ein Blaualgenproblem habe und nicht weiß welchen Wert ich ändern soll. Ich habe schon sehr viel ausprobiert von Dunkelkur über Blaualgenpolster rauszunehmen aus dem Becken über Sauerstoffwert zu erhöhen und mit Kalium zu düngen (Ferrdrakon-K). Das einzige was bei mir über eine bestimmte Zeit hilft ist eine Dunkelkur. Ich hoffe ihr könnt mir noch ein paar andere Tipps geben um diese Blaualgen für immer zu beseitigen. So und nun noch eine kurze Beschreibung meines AQ: Masse: 130*60*60cm Beleuchtung: HQI 2*70W mit Philips Mastercolour CDM-TD70W/942. Beleuchtet wird 12 Stunden am Stück. AQ ist relativ dicht mit Pflanzen bestückt so etwa 80 - 85%. Fischbesatz: ca. 40 Neon's Haibarben, jede menge Guppies, Prachtschmerlen, Platies, Otocynclus und zwei Apfelschnecken. Wasserwerte: GH:12, KH:7, ph:6,9, Nitrit: n.n, Nitrat: 5mg, Phospat: n.n, Eisen: 0,05. Ich hoffe mit der Beschreibung könnt ihr mir weiterhelfen. Ich bin euch um jeden Rat dankbar. Irgendwie habe ich manchmal das Gefühl mein AQ läuft ganz anders als andere. Vielen Dank für eure Hilfe Ciao Joachim |
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#2 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Joachim
Blaualgen sind nach aller Erfahrung, die ich gemacht habe, von den Wasserwerten unabhängig, ich habe sie in möglichen und unmöglichen Kombinationen erlebt von pH 4,5 bis weit alkalisch, von KH 0 bis irgendwas, von Nitrat 0 bis irgendwas und von Phosphat 0 bis irgendwas. Sie führen ein gewisses Eigenleben im AQ, das wir, da vermutlich artspezifisch unterschiedlich, bis heute nicht verstanden haben. Mal hilft gegen Blaualgen nichts tun, rein gar nichts, auch kein Wasserwechsel, mal hilft mehr absaugen, mal hilft (Seile aus Sisal - kein Scherz, slber probiert), mal hilft ..... Meistens hilft Abdunkelung vollständig für eine Woche, aber manchmal wohl auch nicht immer, wenn ich die Berichte hier richtig im Kopf habe. Deine Wasserwerte sind bezogen auf PO4, NO3 und Fe erstmal o.k., da würde ich nichts weiter dran drehen. Weicher könnte es sein, auf jeden Fall, leicht sauer auch. Und: Größer könnte das Becken auf jeden Fall sein. Ich weiß nicht, wie groß die Haibarben und Prachtschmerlen sind, aber das werden richtige Trümmer im AQ. http://www.punct.de/science/Balatioc...anopterus.html http://www.punct.de/science/Botia_macracanthus.html |
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#3 |
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Registriert seit: 27.02.2002
Ort: Bietigheim-Bissingen
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Hi Ralf,
Wenn eine Dunkelkur in den meisten Fällen hilft, bei mir hilft sie auch in den meisten Fällen, ich habe erst gestern eine Dunkelkur abgeschlossen und mein jetziger Zustand im Becken ist gut, dann muß doch das Licht schuld sein, entweder ist das Lichtspektrum nicht so gut für die Pflanzen unterstützt aber die Algen oder die Beleuchtungsdauer von 12 Stunden sind zu viel. Ich habe deswegen auch gefragt nach der Düngung weil ich da schon verschiedenes gelesen habe, in den Büchern von Ch.Kasselmann steht daß die Pflanzen auch Stengelpflanzen ihre Nährstoffe hauptsächlich über die Wurzeln aufnehmen und als erstes ist es wichtig daß ein nährstoffreicher Bodengrund vorhanden sein muß und ein Flüssigdünger wie Ferrdrakon nur als Ergänzung benutzt werden soll und nur gedüngt werden soll wenn sichtbare Mangelerscheinungen zu sehen sind. In einem Analytik-Kurs von Dr. Gerd Kassebeer steht wiederum daß ein guter Flüssigdünger wichtig ist und alle Pflanzen Ihre Nährstoffe über das Blattwerk oder die Wurzeln aufnehmen können. Ich habe einen Sandboden ohne irgendwelche Zusätze und dünge auschließlich mit Ferrdrakon und Ferrdrakon-K und Eudrakon-N bzw. -P. Ich bin auch mit meinem Pflanzenwuchs nicht ganz zufrieden und vielleicht gewinnen manchmal die Algen einfach oberhand. Deswegen bin ich immer daran interessiert was ich meinen Pflanzen noch gutes tun kann. Ich denke mir einfach daß ich zuviel Dünger verwende, aber meine Werte sagen es ist nicht zuviel. Ich habe auch das Problem daß in meinem AQ eigentlich kein Nitrat und kein Phosphat nachzuweissen ist, ich muß Eudrakon-N bzw. -P düngen um auf die gewünschten Werte zu kommen. Kann es sein daß irgend etwas in meinem LW schlecht ist daß ich nicht messen kann, ich überlege mir ob ich einen Carbonit-Filter(gebackene Kohlekerze) kaufe und mein LW darüber filtere, allerdings bin ich immer hin und hergerissen ob sich das Geld lohnt. Warum meine Fische so klein bleiben kann ich mir auch nicht erklären. Meine Prachtschmerlen sind 7 Jahre alt und sind seit 5 Jahren konstant 7 cm lang, bei meinen Haibarben das gleiche, ich weiß das Prachtschmerlen groß werden können aberwarum sie bei mir so klein bleiben, keine Ahnung. Selbst bei meinem Nachbar werden die Fische größer. |
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