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#31 |
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Hallo HP!
>>>>>>>Du bezeichnest Dich als Fisch-Aquarianer, und ich mich im Prinzip ja auch. Natürlich stehen für mich diese Lebewesen eindeutig im Vordergrund, und ihnen bei mir bestmögliche Lebensbedingungen zu schaffen, aber durch meine Liebe zur Pflanzenwelt versuche ich beiden Bereichen gerecht zu werden. Gesunde Fische mit einer schön bepflanzten Umwelt zu vereinbaren, ist ja auch gar nicht so schwer wie Viele vielleicht denken ;-).<<<<< Einen Fischaquarianer erkennt man daran, daß in seinem Becken reichlich NO3 und PO4 ist. Beim Pflanzenaquarianer sind diese Stoffe praktisch nicht zu finden. Die beiden Aquarianer-Unterarten sind also mittels Tropftest einfach unterscheidbar! Unter einer schönen Bepflanzung kann man etwas sehr unterschiedliches verstehen! >>>>>>>Ich hätte mir bei meinem Start (vor 2 Jahren) in dieses schöne Hobby gewünscht, so einen erfahrenen Aquarianer zur Seite zu haben oder dieses gute Forum bereits zu kennen. Dann hätte ich viele Anfängerfehler vermeiden können. Mein Vater verfügt (leider) längst nicht über dieses fundierte Wissen, und agiert sehr oft nur nach der Try-and-Error-Methode, die ich so gar nicht gutheißen kann. Aber das ist ein anderes Kapitel.<<<<<< Meinen Kindern sage ich immer : Man kann sich weder seine Eltern noch seine Kinder aussuchen! Und was das fundierte Wissen betrifft, meines ist hauptsächlich durch die Methode :Versuch und Irrtum entstanden, was ich gerade Dir eigentlich verschweigen müßte! Andererseits guck Dir die einschlägige Literatur an! Grüße Gerd |
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#32 |
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Also wenn ihr jetzt mein Becken seht, wo würdet ihr da noch was hinpflanzen bzw wie beurteilt ihr die momentane Bepflanzung?
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#33 | |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hi Johannes!
Zitat:
Zum Beispiel mit Hygrophila polysperma, Limnophila aquatica (sehr dekorativ!) oder sessiliflora, Bacopa caroliniana, Ludwigia-Arten, vielleicht noch was feindfiedriges wie Myriophyllum dazwischen, und außerdem noch 2-3 _kräftigere_ Pflanzen wie beispielsweise Echinodorus parviflorus oder argentinensis oder Cryptocoryne wendtii "green" oder "brown", und als Farbkontrast eine rotlaubige Alternanthera reineckii. Der Mittel- und Vordergrund sieht eigentlich schon recht gut aus, aber ein paar Exemplare von Micranthemum umbrosum würden durch ihr hellgrünes, kleinblättriges Laub noch hübsche Akzente setzen. Und, bevor ich's vergesse, gönne Deinem Aquarium doch eine schöne Rückwand ;-). Habe da bei meinen 4 Becken auch anfangs viel mit Foto-Rückwänden wie Unterwasserpflanzen-Dekor gearbeitet, bin aber in 2 Becken bereits auf Felsenwand-Dekor umgestiegen, da dies einen viel schöneren Kontrast zu den Farben der Pflanzen, aber auch der Fische, darstellt. Ist aber, wie so Vieles, Alles eine Geschmackssache. Mein 200er Becken: ![]() Mein 112er Becken: ![]() Speziell das 112er ist jetzt aber noch dichter bepflanzt . Die Bilder sind von Ende September 2002.Gruß, HP |
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#34 | ||||
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Gast
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Hallo Gerd!
Zitat:
.Zitat:
Zitat:
Die Geschmäcker sind nun mal sehr unterschiedlich. Zitat:
Wie dem auch sei, _dennoch_ (oder grade darum...) lese ich Deine Beiträge sehr gerne! Gruß, HP |
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#35 |
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Hallo HP!
Das sind schöne Aquarien! Und ich vermute mal, daß das Wasser nicht eutrophiert ist! Ein Teil meiner Becken ist noch dichter bepflanzt! >>>>>>>Hast Recht! Denke, ich habe den Wink verstanden ;-). Wie dem auch sei, _dennoch_ (oder grade darum...) lese ich Deine Beiträge sehr gerne! <<<<<< Nur daß mir die "Naturnähe" fehlt! Grüße! Gerd |
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#36 | ||||
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo Gerd!
Zitat:
Aber apropos Geduld: Bei _beiden_ Becken habe ich ca. 1 Jahr benötigt, bis die Bepflanzung so ausschaute wie jetzt und mir gefiel ;-). Zitat:
Zitat:
Zitat:
Aber wenn Du Kontakte zu Pflanzenfreunden pflegst, ergibt sich doch auch im Laufe der Zeit ein wenig "Naturnähe", oder? BTW, wohnste eigentlich in Göttingen? Vor gut 35 Jahren lebte ich in Göttingen-Weende; bin dort zur hiesigen Realschule gegangen, an die ich mich noch sehr gerne erinnere :-). Gruß, HP |
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#37 |
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Registriert seit: 31.07.2002
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Hallo HP!
>>>>>>> Aber apropos Geduld: Bei _beiden_ Becken habe ich ca. 1 Jahr benötigt, bis die Bepflanzung so ausschaute wie jetzt und mir gefiel ;-). <<<<<< Ich weiß als ehemaliger Heimschausieger, welche Arbeit und Mühe in solch einer Bepflanzung steckt! >>>>>> Hab zwar an beiden Aquarien eine CO2-Anlage laufen, dünge aber (mit Kremser-Dünger) nur sehr zurückhaltend. Also würde ich das Wasser nicht unbedingt als nährstoffreich bezeichnen, was die entsprechenden Wasserwerte (NO3=0-5, PO4=0,25-0,5, NH4=0, Fe=0-0,1) IMHO auch belegen. <<<<<<< Deine Werte liegen im optimalen Bereich zwischen den beiden "Unterarten". Du bist offenbar ein Hybride! >>>>>Nur daß mir die "Naturnähe" fehlt! Naja, da bin ich halt "vorbelastet" ;-).<<<<< Eben nicht! Als Gärtner bist Du in erster Linie Pragmatiker, vermute ich mal, der seinen Pflanzen gibt, was sie brauchen, und sich nicht an Fundortangaben orientiert, die diese Information möglicherweise nicht enthalten, z. B. NO3! >>>>>>>Aber wenn Du Kontakte zu Pflanzenfreunden pflegst, ergibt sich doch auch im Laufe der Zeit ein wenig "Naturnähe", oder? <<<<<< Die Gruppe besteht erfreulicherweise aus lauter vernünftigen Leuten. Was das Entkarbonisieren mit Salzsäure betrifft, gibt es inzwischen mehrere Mitstreiter. Das Thema mit den Studierten in der Gruppe zu diskutieren, war keinesfalls eine Idee von mir. Hier gebe ich einen Ausschnitt aus einem Brief wieder, in dem ich gegen die sogenannte Naturnähe zu Felde ziehe: Die naturnahe Aquaristik ist m. E. eine kluge Verkaufsstrategie (von Dennerle). Olaf ****** z. B. hat immer wieder darauf hingewiesen, daß z. B. CO2-Düngung wirklich nicht naturnah ist. Aus meiner Sicht erhebt sich die Frage: Darf man einen Fisch überhaupt einsperren? Ein Gärtner gärtnert nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten, nicht aber naturnahe. Bei der Haltung von Fischen ist es m. E. schwachsinnig, die Zusammensetzung natürlicher Gewässer einfach nachzuahmen, ohne die Komponenten zu bewerten. Dem ließe sich noch vieles hinzufügen! Bitte gehe nicht auf eine polemische Diskussion mit mir über diesen Themenkreis ein! Das würde möglicherweise unser gutes Einvernehmen tangieren. Ralf ist mir bislang bei diesem Thema auch aus dem Wege gegangen! >>>> wohnste eigentlich in Göttingen? Vor gut 35 Jahren lebte ich in Göttingen-Weende; bin dort zur hiesigen Realschule gegangen, an die ich mich noch sehr gerne erinnere :-). <<<<< Nein, aber alljährlich findet da ein privates Symposion über Wasserpflanzenernährung statt, an dem ich teilgenommen habe. Daher stammen meine Göttinger Ableger. Ich wohne nördlich von Hamburg. Grüße Gerd |
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#38 |
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Registriert seit: 18.12.2002
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Hallo Johho.
Mir ist aufgefallen, dass Du den JavaFarn in den Kiese gesteckt hast. Soweit mir bekannt ist, wurzeln diese Pflanzen auf Bäumen oder Steinen mit so genannten Haftwurzeln. Die Nährstoffe werden dann mit Blättern und Wurzeln ausschliesslich dem Wasser entnommen. Mir selbst ist eine solche Pflanze bei wiederholten Versuchen diese Einzpflanzen immer wieder aus dem Boden hochgekommen. Zum anwachsen auf einem "Träger" geht am besten Angelsehne. Diese kann nach erfolgreichem Anwachsen wieder entfernt werden. Zu der Frage des "guten Geschmacks" möchte ich nur noch anmerken, dass auch ich zu den Liebhabern eines blickdichten Beckens gehöre. Ob mit Photorückwand, schwarzem Tonkarton oder anderem . . . am liebsten mit einer vollen Hintergrundbepflanzung. Nach vorne werden die Pflanzen immer kleiner um den Fischen genügend Schwimmraum zu lassen. Schön ist, wenns gefällt (Manche mögen den Durchblick). Ansonsten lege ich persönlich bei den Pflanzen den gleichen Masstab an wie bei den Fischen. Pflanzenbedarf und Wasserwerte/Lichtverhältnisse/Platz müssen stimmen. Meine Infoquelle ist der Mergus und das Forum. Aber das auch nur, weil mir die Erfahrung fehlt und ich möglichst grosse Sicherheit haben möchte, dass die -oft teuren Stücke- auch anwachsen und gedeihen. Ruhigen Jahresanfang für alle von |
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#39 | |||||
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Gast
Beiträge: n/a
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Moin Gerd!
Zitat:
Und wenn das Resultat dann meinen Vorstellungen entspricht, ist dies Lohn genug :-). So "Problem-Kandidaten" wie (bei mir) Wasserpest und Tausendblatt mal außen vor, denn solche "Rückschläge" nerven mich teils dann doch ganz schön. Zitat:
.Zitat:
Zitat:
Und wenn ich die einzelnen Punkte so durchlese, kann ich Vielem durchaus zustimmen, da ich es auch so oder ganz ähnlich sehe. In's Auge fiel mir nur die These bezüglich CO2, da ich erst neulich bei der Kasselmann für _eine Pflanzenart_ (müßte ich raussuchen; hatte es nur überflogen) einen CO2-Wert (im natürlichen Habitat) angegeben fand, der mich in großes Erstaunen versetzte, und so um die 50! mg/l wohl lag, was ja durchaus weit höher als in aquarist. Kreisen (mittels CO2-Düngung) üblich anzusiedeln ist. Zitat:
Schad', daß Du so weit weg wohnst. Dich hätte ich wirklich gerne mal besucht :-). Gruß, HP |
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#40 |
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Registriert seit: 31.07.2002
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Moin HP!
>>>>>>So "Problem-Kandidaten" wie (bei mir) Wasserpest und Tausendblatt mal außen vor, denn solche "Rückschläge" nerven mich teils dann doch ganz schön.<<<<<<< Das geht mir nicht viel anders! Über meine Mühen mit Eusteralis stellata habe ich vor vier Jahren sogar einen ganzen Artikel geschrieben! >>>>>>So habe ich das noch gar nicht gesehen, aber es bringt's wohl auf den Punkt. Fundortangaben begegnen mir immer nur rein zufällig; gezielt danach suchen tue ich nur, wenn's Probleme mit einer Art gibt. <<<<<< Dann habe ich Dich vermutlich richtig eingeschätzt, nämlich als Pragmatiker. Wenn ich bei der Nachzucht einer Fischart Probleme habe, und wenn die Routinen nicht greifen, dann sammle ich auch Informationen aus allen Quellen, vor allem über den Fundort! Bei Aplocheilichthys spilauchen z. B. müssen die Eier zumindest in Brackwasser, möglicherweise in Seewasser gezeitigt werden, sonst verpilzen fast alle. Dabei nutzte ich Informationen von 2 Leuten, die diese Art gefangen haben! Allerdings wußten beide nur, daß die Tiere im Seewasser, Brackwasser und Süßwasser vorkommen, aber nicht,wo sie laichen. Das habe ich dann probiert! Sowas nennt man Tierversuch! Und die sind verpönt, weil dabei gestorben wird. Aber ohne Tierversuch wird viel mehr gestorben! >>>>>>>In's Auge fiel mir nur die These bezüglich CO2, da ich erst neulich bei der Kasselmann für _eine Pflanzenart_ (müßte ich raussuchen; hatte es nur überflogen) einen CO2-Wert (im natürlichen Habitat) angegeben fand, der mich in großes Erstaunen versetzte, und so um die 50! mg/l wohl lag, was ja durchaus weit höher als in aquarist. Kreisen (mittels CO2-Düngung) üblich anzusiedeln ist.<<<<< Krause hat erstmalig publiziert, daß an Grundwasseraustritten starker Pflanzenwuchs herrscht und das mit dem austretenden Fe(II) begründet. Ich vermute hingegen CO2! Überhaupt dürften die Schwankungsbreiten in der Natur enorm sein, wie auch bei NO3. Laubtümpel und Wiesengräben können so überdüngt sein wie ein Teil meiner Aquarien! Oder Kompost! >>>>>>Schad', daß Du so weit weg wohnst. Dich hätte ich wirklich gerne mal besucht :-).<<<<<<< Das sind gut 300 km Autobahn! Was ist denn schon dabei? Grüße! Gerd |
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