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Alt 05.01.2003, 18:28   #31
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Hi Amazon!

Passen kanns nicht, da die Verbreitung der Harnischwelse auf den mittel- und südamerikanischen Kontinent beschränkt ist. :wink:

Aber kleine, nicht gerade unsensible, aufwuchsfressende Otos im Malawibecken wären IMO schon sehr arg!

Liebe Grüße,
Anita
anita ahmad ist offline  
Alt 05.01.2003, 19:01   #32
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Rehai Anita,

die Vergesellschaftung von Ancistrus mit Cichliden aus den afrikanischen Seen ist IMO sehr häufig, zumindest, was zu dem Thema bei africanfish.com usw. an Besatzlisten zu entdecken ist. Soweit diese AQs gut strukturiert bzw. zumindest etwas bepflanzt sind, können die Harnischwelse zumindest dort ausdauern. Ich habe aber den Eindruck, dass die Art dabei als "Putzer/Scheibenreiniger" missbraucht wird und artgerechte Haltung in Bezug auf diese Art(en) da etwas zweitrangig ist.
Allerdings habe ich seit dieser Woche selbst zwei junge Ancistrus im (allerdings zurzeit noch stark bepflanzten) Tanganjika-AQ. Pflegetiere, da sich bei einem Bekannten eine Aquarienseitenscheibe ablöste und teilweise ausgelaufen war (kurz nach der Einfahrphase und grade mit den von mir angeratenen Jungtieren besetzt). Der kleine Synodontis petricola (6 cm) hat sofort gezeigt, was er von diesem Zuwachs in seinem 300 l-Revier hält - gar nichts. Er trat, wann immer er die Ancistrus (ca. 4 cm) bemerkte, recht forsch auf und verjagte diese. Inzwischen "geht" man sich aus dem Weg. Ich bin ganz froh, dass mein Bekannter keine Otos in seinem Becken hatte, die hätte ich nämlich keinesfalls zwischengehältert (Becken wurde natürlich ausgeräumt und ist bereits geklebt - aber das wird eine Neueinrichtung nach der Neueinrichtung). Das Verhalten des S. petricola hat mir jedenfalls gezeigt, dass, wenn die restlichen S. petricola einziehen, Steine und Wurzeln nochmals umgesetzt werden sollten, damit wieder neue Bedingungen für Revierbildung geschaffen werden.
Keine Sorge wegen den Ancistrus - inzwischen ist Ruhe eingekehrt - und die ziehen wieder ein paar Straßen weiter, wenn das neue Zuhause läuft und gescheite Nitritwerte aufweist.

Grüßle
Amazon, die allerdings Amanogarnelen mit dem Synodontis pflegt
Amazon ist offline  
Alt 05.01.2003, 19:27   #33
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Hi Amazon!

Ich weiß, dass es üblich ist.
Die meisten Harnischwelse haben ja auch keine hohen Ansprüche, was den PH Wert und die Wasserhärte angeht.

Allerdings kann das IMO nur ein Kompromiss und keine optimale Hälterungsbedingung sein, da 1. die Vergesellschaftung nicht einfach ist, 2. die Beckengestaltung doch auseinandergeht und 3. unterschiedliche Ansprüche an die Wasserwerte bestehen. :wink:

Und man braucht IMO auch einiges an Fingerspitzengefühl und Ahnung bezüglich den Pflegeansprüchen um diesen Kompromiss überhaupt schaffen zu können.
Ich denke, dass Du dazu in der Lage bist. Aber ist es die Posterin auch? :roll:

Und wie gesagt: Ich habe keine Ahnung von Malawis, aber die Vergesellschaftung mit zarten Otos ist mir nicht sehr geheuer. :wink:

Liebe Grüße
Anita
anita ahmad ist offline  
Alt 05.01.2003, 19:49   #34
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Rehuhu Anita,

ich glaub nich, dass Sandra ausgerechnet Otos hält. Außerdem denk ich, dass diese umgehend auf Probs im Becken reagieren - vermutlich noch bevor man posten kann wechsterben.
Die Wasserwerte sind bis auf meine mittlerweile etwas niedrigere KH in etwa diesselben wie im vorigen AQ (für die Ancistrus), da es sich in beiden Fällen um das gleiche Ausgangs- bzw. Leitungswasser handelt.
Grundvoraussetzung für die meisten "handelsüblichen" ancistrinen Harnischwelse sind sicherlich Moorkienholz oder ähnlich "weiches" Wurzelwerk, das auch als Revier und Versteckmöglichkeit genutzt werden kann. Bei einer Nachgestaltung der afrikanischen Seen könnte dies im Ufer / Steiluferbereich möglich sein und auch gut ausschauen.
Bei jedweder Vergesellschaftung insbesondere jedoch nicht zusammenpassender Arten (Voraussetzung Wasserwerte und Temperatur passen!) kann Kompromiss nur eines bedeuten:
Für die gepflegten Fische Lebensräume schaffen, in denen sie munter und gesund existieren können, sich artgerecht bewegen und ernähren können. Hierfür ist immer der Aquarianer verantwortlich, da er ja Gott spielt. Niemals der "nicht funktionierende" Fisch, der nicht auswandern oder umziehen kann.

Liebe Grüße
Amazon
Amazon ist offline  
Alt 05.01.2003, 23:02   #35
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Hi Amazon!

Zitat:
ich glaub nich, dass Sandra ausgerechnet Otos hält.
Das hoffe ich. Es war ja auch nur eine Befürchtung....wegen: 10 Kleine Welse :wink:
Zitat:
Für die gepflegten Fische Lebensräume schaffen, in denen sie munter und gesund existieren können, sich artgerecht bewegen und ernähren können. Hierfür ist immer der Aquarianer verantwortlich, da er ja Gott spielt. Niemals der "nicht funktionierende" Fisch, der nicht auswandern oder umziehen kann.
Absolut meine Meinung!

Gruß,
Anita
anita ahmad ist offline  
Alt 06.01.2003, 18:18   #36
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Hallo, ihr lieben,

toll, dass ihr euch alle so viele gedanken macht.
hier also noch was zu meinem besatz:

bei den malawis handelt es sich um pseudotropheus zebra - verschiedene kreuzungen. dazu kommt noch ein julidochromis dickfeldi aus dem t-see als einzelgänger.

die fiederbartwelse sind synodontis schoutendi also keine südamerikaner.

die corydoras und auch die kleinen saugwelse habe ich mit übernommen - und sie fühlen sich sichtlich wohl. um was für "kleine saugwelse" es sich handelt konnte ich bisher nicht rausfinden.

klar ist mir, dass die mischung nicht rein "malawi" ist, aber die tiere fühlen sich offensichtlich wohl. das becken ist voll terrassiert, jedes paar hat also sein eigenes "haus".

zum pflanzenbestz kann ich sagen, dass ich auf anraten nur 3 größere valisnerien im becken haben.
die filterung ist überproportional stark für das AQ - ein prof. eheim der größeren sorte.

ales liebe euch allen und vielen, vielen dank für eure hilfe und die ganzen tipps!
sandra
SandraM ist offline  
Alt 06.01.2003, 18:22   #37
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Hallo Sandra!
Zitat:
die corydoras und auch die kleinen saugwelse habe ich mit übernommen - und sie fühlen sich sichtlich wohl. um was für "kleine saugwelse" es sich handelt konnte ich bisher nicht rausfinden.
Beschreib sie doch mal genau. (Größe, Farbe, etc.) Dann finden wirs raus! :wink:

Hats Du Wurzeln im Becken?

Liebe Grüße,
Anita
anita ahmad ist offline  
Alt 06.01.2003, 18:33   #38
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Hi Sandra,

schon klar, dass Fiederbartwelse nicht aus Südamerika stammen. S. schoutedeni kommt auch nicht ausm Malawisee.
Von den Corydoras hatteste im Eingangspost aber nix geschrieben - oder binsch blind?

Bis auf die Cichliden, die geringe Bepflanzung und evtl. Einrichtung und Wasserwerte :-? erkenn ich da gar kein Malawi-AQ - sondern ein Gesellschaftsbecken mit Malawicichliden.

Grüßle
Amazon
Amazon ist offline  
Alt 06.01.2003, 18:59   #39
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hallo amazon & anita

nein, ich habe keine wurzeln im becken. nur große steinaufbauten mit etlichen höhlen.

die "saugwelse" sind ca. 3 cm, rötlich-weißer bauch, grau schwarzer rücken und weiße flanken. finde diese kerle auch in keinem der standardwerke... grübel???

und zum malawibecken: klar ist es nicht reinrassig, wird aber von den pseudotropheus bestimmt und der fiederbart kommt ja nunaus einer ecke, die nicht sehr weit weg ist. laut meinem großhändler kann er problemlos in diesem AQ gehalten werden - und passt da auch rein. :-?

grüsse sandra
SandraM ist offline  
Alt 06.01.2003, 19:19   #40
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Hi Sandra!

Wenn Du Harnischwelse pflegst brauchst Du unbedingt Wurzeln im Aq. Am besten ein weiches Holz, wie z.B: Moorkienholz.
Die Welse brauchen das unbedingt zu ihrer Verdauung und zur Aufnahme von Mineralstoffen.

Wegen Deinen Welsen: Ich tippe auf eine Otocinclusart.
Sieh mal bitte auf www.welse.net unter Otocinclus nach.

Liebe Grüße,
Anita
anita ahmad ist offline  
 

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