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#31 |
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Servus Frank!
Ich glaube, ich verstehe da etwas nicht falsch. Gerd fragt, über Kritik an seiner Methoden und seinen Wasserwerten einleitend, nach Vorstellungen oder Definitionen von Naturnah. Zitat: "Was macht die Naturnähe eines Aquariums aus?" Zitat etwas später:"Mir geht es darum, etwas Klarheit in diesen Begriff zu bekommen!" Und ich gebe Dir recht, was das wäschewaschende Dorf betrifft. Es ist IMHO nicht korrekt, den Menschen aus der Natur auszuklammern, auch wenn es Umwelt-Gedankenmodelle gibt, die das als Prämisse setzen. Stabile Systeme setzen periodische Katastrophen voraus, die gerade nicht ausreichen, das System zu kippen. Daher plane ich in einem von mir zu gestaltenden 1000er Aquarium auch Fressfeinde ein: Ob ich Salmler Daphnien verfütter oder Großcichliden Salmler, wo ist da der Unterschied. Spannend wird es, das Verhältnis zwischen Räuber und Beutedichte auszuloten und einen weiteren stabilen Punkt zu erreichen. Als mittlere Katastrophe werden meine beckengestalterischen Eingriffe zu werten sein, denn auch die Deckung für Räuber und Beute muss optimiert werden. Das Wasser, beinah hätt ichs vergessen :wink: , soll stabile Werte haben, welche, ist vermutlich ein Produkt der Eitelkeit des Aquarienbesitzers: Wie sauer und wie weich......das bleibt dem Ehrgeiz des Besitzers überlassen. Ich setze Stabilität vor die Absolutwerted, und möchte ein bisserl naturnah sein....... lg,c ps: wie naturnah werden Hauskatzen gehalten? |
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#32 | |
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Gast
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Hallo,
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D.h. IMHO: die Werte im Heimatbiotop müssen nicht unbedingt die für die Haltung im Aquarium optimalen Werte darstellen, wie im Verlauf dieses Threads ja auch schon mehrfach angedeutet worden ist. |
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#33 | |||||||
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Hallo Carola,
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Zitat:
Hier geht es aber letztendlich nicht um die Diskussion der Frage. Jeder vernünftige Mensch muss früher oder später einsehen, daß dies bei der Tierhaltung bis ins letzte Detail nicht möglich ist. Ich habe das auch nie behauptet. Ich spreche immer nur von naturnah und nicht von natürlich. Das habe ich aber in einem anderen Posting bereits angesprochen. Naturnah heisst, daß man die Tiere im möglichen Rahmen so natürlich wie möglich hält. Wasserwerte sind da das geringste Problem wenn man sie denn annähernd erreichen möchte... Gruß, Frank |
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#34 | |
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Hallo Walter,
Zitat:
Ich halte eine Nachahmung der Natur - abgesehen davon, daß es kaum möglich sein wird - auch nicht in jedem Falle für erstrebenswert. Hier werden immer Negativbeispiele angeführt, die zu lasten der Fische gehen (z.B. Fressfeinde) und mit meinem Wunsch nach optimaleren Pflegebedingungen für die Fische nichts zu tun haben. Gruß, Frank |
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#35 |
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Gast
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Hallo,
über dieses Thema gab`s schon einmal einen ellenlangen Thread. Wieso habe ich das Gefühle, dass Gerd da einen "Knochen" hingeworfen hat, sich zurücklehnt und dabei köstlich amüsiert? :lol: Grüsse Karl-heinz |
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#36 |
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Gast
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Hi Frank,
Du hast mit Deinen Aussagen sicher Recht, zumindest zum allergrößten Teil (Hoch-, Niederwasser, Vertrocknen, ... im AQ werden viele Fische weitaus älter als in der Natur, aber das wollen wir gar nicht weiter intensivieren ... :roll: ). Worum´s mir eingentlich geht, ist dieser irreführende Begriff von der "Naturnahen Aquaristik" an und für sich. Dieser Begriff wurde vor einiger Zeit von einer gewissen Gruppierung hier im Forum eingeführt und von sehr vielen unreflektiert übernommen. IMHO schließen sich "naturnah" und "Aquaristik" einfach aus. Das Ganze ist ja jetzt schon öfters durchgekaut worden, ansonsten würden eben auch die ganzen negativen Faktoren in der Natur miteinbezogen werden müssen. Die Frage sollte eher so lauten: "Wie können wir unseren Lieblingen ihr Leben möglichst angenehm gestalten und sie gesund und vital am Leben halten" oder in der Art, jetzt etwas überspitzt ausgedrückt. |
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#37 |
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...noch einmal schnell zu den Wasserwerten:
Ich habe ein 120er und ein 112er. Im 112er ist Wiener Leitungswasser: pH=7,5-8, GH=9, KH=~8, regelmäßiger Wasserwechsel. Im 120er setze ich Osmosewasser, Laub und Torf ein, pH=6, KH=0,5 und GH=4. Dieses Becken wird von mir verhätschelt und intensivst beäugt, kein Wasserwechsel. Nun scheint es mir keine Unterschiede zu machen, ob ich Salmler wie P.simulans, Rote Neon oder Zitronensalmler im härten oder weicheren Wasser halte: In beiden sehen sie super aus, in beiden balzen sie, in beiden zeigen sie munteres Verhalten........ Das Geschiss mit Osmosewasser, Torf etc etc mach ich eigentlich nur zur Befriedigung meines Ehrgeizes, den sogenannten Weichwasserfischen scheint es egal zu sein, dass der pH-Unterschied satte 1,5 ausmacht und das Wasser unterschiedlich hart ist. Schade, dass es keine für Fische semipermeable Membran gibt, wüsste zu gerne, für welches Wasser sie sich entscheiden würden. lg.C |
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#38 | |
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Hallo,
Zitat:
Gruß, Frank |
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#39 | |
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Hallo Walter,
Zitat:
Ich würde also sagen, daß sich "natürlich" und "Aquaristik" ausschliessen :wink: Gruß, Frank |
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#40 | |
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Gast
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Hallo Carola,
Zitat:
Nur mal so als Beispiel. Gruß Werner |
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