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#1 |
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Hi Leute!
Bin seit Mitte Oktober letzten Jahres begeisterter Aquarianer. Habe so ein Standard-Einsteigerset 60x30x30 zum Geburtstag bekommen und mir vor der Einrichtung etliche Bücher zu Gemüte geführt und mit Bekannten darüber gesprochen. Habe damals als Bodengrund einen relativ groben,dunklen Kies (2-8mm) im Fachhandel erworben. So ca. 5 Wochen später, nachdem meine WW und die Bakterien im grünen Bereich waren, habe ich mir im gleichen FH beim gleichen Verkäufer 4 Corydoras paleatus zugelegt,um mal langsam Leben in die Bude zu bekommen! Nun habe ich in einigen Beiträgen, hier im Forum, Probleme mit bartelamputierten PWs gelesen, die mitunter auf zu groben Kies als Ursache zurückzuführen wären. Meine PW sind allerdings putzmunter,wie eh und jeh,wuseln durchs Becken und nehmen ihre Tabs willig an! Durch die gelesenen Beiträge bin ich ein wenig irritiert,denn ich möchte nicht, dass es meine Kerlchen irgendwann ebenso ergeht und sie vor Hunger sterben! :roll: Könnte meinen Corys das auch passieren? Und falls dem so sei, wie kann ich ihre Situation wieder ins Lot biegen,weil ich hab's ja schließlich verbockt! Habe schon daran gedacht den Bodengrund gegen Quarzsand auszutauschen, weiß nur nicht recht, ob das überhaupt möglich ist ohne die Insassen extremem Stress auszusetzen. Und noch eine Frage: Sind meine WW, sowie mein Besatz für ein 54l Becken oki? Besatz: 5 Karfunkelsalmler (Hemigrammus pulcher) 2 Roter von Rio (Hyphessobrycon flammeus) 4 Punktierte PW (Corydoras paleatus) 1 Blauer Ancistrus (Der Schwarm R.v.R. ist mir krankheitsbedingt dezimiert worden. Den möchte ich demnächst wieder auf 5 Exemplare erweitern!) WW: pH: 7-7,2 GH: ca. 7°dH KH: 5°dH Nitrit/Nitrat: OK Wäre schön, wenn ihr meinen PW weiterhelfen könntet!!! MfG Rinne. [/url] |
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#2 |
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Hi Rinne,
Dein Kies ist vermutlich leider nicht für Panzerwelshaltung geeignet. Zumindest solltest du dich überzeugen, dass die Kiesel sich insgesamt rund anfühlen und keine scharfkantigen Steine darunter sind. Meiner Erfahrung nach sind C. paleatus zwar weniger empfindlich, was Bartelschäden durch Kiesboden betrifft, doch die Tiere können recht alt werden, womit auf Dauer eine Schädigung zu befürchten wäre bzw. die Haltung nicht artgerecht wäre. Besser wäre - wenn es denn Kies sein muss - feiner Quarzkies. Überlegen solltest Du jedoch, ob Du nicht den Leopardpanzerwelsen und Dir den Gefallen tun willst, das AQ mit Sand einzurichten, da Corys diesen einfach zum Buddeln lieben und somit eine Chance haben, ihr natürliches Verhaltensrepertoire mehr auszuleben, wovon Du dann wieder durch interessantere Beobachtungen profitierst. Zurzeit hast Du ja weniger Fische und somit eine gute Gelegenheit, das Becken auf anderen Boden umzustellen. Du hast Dich ja bereits im Forum umgeschaut, wirst also sicherlich noch einiges an Tips und Tricks zum Bodenaustausch finden. Viel Vergnügen dabei! Liebe Grüße Amazon |
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#3 |
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Hi Amazon,
Erst mal vielen Dank für die schnelle Antwort! Habe das Aquarium erst seit Mitte Oktober,also knappe 3 Monate, die K.salmler erst seit zwei Wochen. Der Kies besteht aus abgerundeten Steinen. Könnte den Salmlern das nicht ein wenig zu stressig werden wenn ich jetzt einen Umbau veranstalte? Muss ich dann die komplette Bepflanzung,usw. rausholen? Was mach ich mit den Fischen? Reicht es den Corys eventuell,wenn ich in einer Ecke den Kies gegen Sand tausche!? Wo finde ich denn Infos zum Austausch des Bodengrundes? MfG Rinne. |
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#4 |
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Hi Rinne,
Eine Sandecke anlegen, wäre natürlich auch möglich und ein guter Kompromiss. Schau bitte mal durchs Forum - dazu müsstest du einiges finden können, da doch einige dies meines Wissens erfolgreich durchgeführt haben. Was Salmler angeht, kann ich wenig zu deren Verhalten sagen, da ich selbst bisher noch keine hatte. Eine komplette Umstellung auf Sand entspricht fast einer Neueinrichtung. Da jedoch der Filter etwas eingefahren ist, ein Teil des Wassers aufbewahrt wird, die Innenscheiben und Einrichtungsgegenstände nicht gereinigt werden, bleibt ein Teil der notwendigen Bakkis am Leben (Nitritpeak dann fällt meist kleiner aus, ist aber trotzdem täglich zu prüfen). Wenn ich ein so relativ frisches Becken hätte, würde ich sicher auch eine Sandecke einrichten, bevor ich so eine große Aktion starte. Bei der Suche "Austausch Bodengrund" oder "Austausch Kies Sand" eingeben und gleich darunter "Nach allen Wörtern" anklicken. Wobei mir einfällt, könnte in der FAQ stehen - würde zumindest reingehören. Danke dir für die Eingabe. Liebe Grüße Amazon |
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#5 |
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Moin
Das mit den Corys und dem Sand hat sich dann wohl erledigt. Aber um mal auf sie Salmler zu kommen. 5 jeder Art ist zu wenig. Außerdem kannst du da nicht voneinem Schwarm sprechen. Für mich fängt ein Schwarm ab 10 Tieren an. Aber für 10 von jeder art ist das Becken zu klein. Also solltest du dich für einen 10er Schwarm einer Art entscheiden. Die Corydoras würde ich auf 6 erweitern. Und den Ancistrus gegen 3 Otocinclus austauschen. Von welchen Leopardpanzerwelsen war hier eigentlich die Rede? Henning |
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#6 |
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Hi
@Henning du sprichts von Schwarmhaltung ab 10 Tiere warum empfielst du dann nur 3 Otocinclus Setz jetzt bloß keine Otocinclus ein Ich halte die Einzelhaltung nicht gerade für das Beste aber in einem 54l Becken kann man nun wirklich keine 2 Ancistren halten Dann zum Thema Sand möchte ich noch einen Link empfehlen http://www.zierfisch-forum.de/forum/...go+seidel+sand Mfg Marc |
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#7 |
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Registriert seit: 05.05.2002
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Huhu Ihrs!
Nuja - verlesen kann man sich ja mal, Henning. :lol: Ändert aber an dem Besatz nix. Oki - marmorierte Panzerwelse. Wozu ich dann noch dazusagen müsste - eigentlich nicht sonderlich geeignet für ein 60er Becken, da die Weibchen immerhin 7 cm Länge bekommen könnten, die Art leicht nachzüchtet und und und... Nebenbei würde ich - aus oben genanntem Grunde - bei den C. paleatus aus von einem 10er Schwarm abraten und eine kleinere Art Corys empfehlen - aber wennst meinst... Ich hatte dauerhaft - über 2 Jahre - so stets an die 60 Tiere (insgesamt an die 500 Nachzuchten aus 3 Weibchen und 2 Männchen) in 3 Becken (240, 160 und 54 l). Resümee: C. paleatus kann auch in Kleingruppen das volle Verhaltensrepertoire entfalten - kaum Unterschied zu Großgruppen - einfach ein Traum von Panzerwels bei niedrigen und höheren Temperaturen. Bin eher dafür, dem jetzigen Besatz ne gescheite Haltung zu ermöglichen und abzuwarten, was Rinne für Erfahrungen macht und welche Wünsche sich entwickeln. Rinne, an deiner Stelle würde ich zurzeit nur den Besatz der Salmler aufstocken (nach Einbringen der Sandecke). Der Ancistrus wird dauerhaft in dem AQ nicht glücklich, das stimmt schon. @ Mark - es gibt keinen sonderlichen Bedarf an weiteren A. "dolichoptherus" und !!!! in der Natur kommen nicht alle Tiere zur Vermehrung - Einzelhaltung ist daher keinesfalls verwerflich, sofern es sich um revierbildende und überwiegend einzelgängerische Arten handelt - im AQ steht ein einzeln gehaltener Ancistrus nicht unter dem Druck von evtl. Rivalen! Oder - mal gemein gefragt - dürfen/können die A. spec Halter des ZFF dir die Vermittlung ihrer Jungtiere überlassen? Oder ist da Fressfeind einsetzen das Mittel in entsprechenden Becken? Ich glaube, (Einzelhaltung von A. spec) das ist eine grundsätzliche Frage, die hier nicht hingehört Liebe Grüße Amazon |
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#8 |
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Registriert seit: 31.12.2002
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Hi Leute!
Erst einmal vielen Dank für eure schnellen Antworten! Habe mir am Wochenende mal Gedanken darüber gemacht und bin zu folgendem Entschluss gekommen: Da sich meine Corys,so wie's ausschaut buddelwohl fühlen und sich ihre Barteln nicht verkürzt haben,werde ich sie genaustens beobachten und ihnen erst einmal nur eine Sandecke einrichten.Ich finde das dies vorerst reichen sollte und den restlichen Insassen am besten bekommt! Zudem werde ich noch ein paar Turmdeckelschnecken besorgen. Die Ratschläge von Henning kamen mir am unplausibelsten vor,weil laut ihm könnte ich mir eigentlich gleich ein neues AQ einrichten. Nichts für ungut Henning! :wink: Mir sind die beiden Rios ans Herz gewachsen, weil sie so ziemlich alles überlebt haben! Wenn ich diesen Schwarm jetzt aufstocke und die PWs auch, dann habe fast ausschliesslich Bodenfische im Becken und dafür finde ich's zu eng! Außerdem wohin mit den anderen!!! Ich werde den Rios noch einige Gefährten reinsetzen und dann schau'n mer mal! Den Ancistrus werde ich abgeben,sobald er zu groß wird! Könnte mir jemand 'nen Rat geben wieviele Rios ich noch reinsetzen ohne das es zuviel wird? Gibt es einen anderen Wels der ähnliche Dienste verrichtet wie mein Ancistrus aber für mein 60er nicht zu groß wird? MfG Rinne! |
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#9 | |
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Registriert seit: 28.03.2002
Ort: Ruhrpott
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Hallo Rinne,
Zitat:
Wenn eine Algenplage kommt, kommt die mit oder ohne Antennenwels, "Wunderfische" sind das nämlich auch nicht. Versuch es stattdessen doch mal mit 5 Amano-Garnelen, die bringen noch etwas Abwechslung ins Becken und sind auch sehr interessant zu beobachten. Gruß, Heiko |
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#10 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo Heiko!
.....und die Amanos verrichten dann den Dienst, weil es niedere Tiere sind? Aber nun gut, das ist jetzt Haarspalterei. :wink: Algen gehören zum biologischen System und sind Bestandteil der AQ - Flora. Im Zaum hält man sie durch regelmäßige Teilwasserwechsel und sparsame Verwendung von Trockenfutter. |
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