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#1 |
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Registriert seit: 11.01.2003
Ort: Remscheid NRW (Köln, D´dorf)
Beiträge: 11
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Ich weiß ich weiß, viele möchten mir jetzt alles um die Ohren hauen, aber gibt es hier im Forum noch jemanden außer mir, der Malawis mit Chichlasoma vergesellschaftet?
Meine kleine "Pest" wie sie hier im Forum genannt wird, ist so groß geworden und scheint mit den Wasserverhältnissen gut klar zu kommen. Egal mit wem sie zusammen leben. Sie vertragen sich mit Labidochromis Yellow genauso wie mit Haplochromis moorii. Der Lebensraum ist auch ähnlich der der Malawis: Felsliturale, Sandliturale. Fänd es schön ein paar Meinungen und Erfahrungen zu bekommen, ohne daß man mich als Idiotin abstempelt. |
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#2 |
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Registriert seit: 24.12.2002
Beiträge: 33
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Hi,
also mein Fall wäre das nicht. Was für C. genau? Es gibt ja solche und solche... 1. Auch wenn Fische mit anderen Wasserwerten klar kommen, würde ich es ihnen doch so angenehem wie möglich machen. Klar, manche werden vielleicht sagen, daß die Cichlasomas als Nachzuchten eh nur an Dein Wasser gewöhnt sind, aber da wären ja noch 2. die anderen Faktoren wie Futter und Verhalten. Cichlasomas sind ja Revierinhaber und spätestens bei Jungfischen werden sie bestimmt sehr ruppig. Dein AQ muß also größer sein, damit das klargeht, da das Revier für die anderen Fische dann Sperrgebiet darstellt. Fazit: Vieles geht und viele Aquarianer machen Kombinationen, die in der Natur nicht vorkommen. Und sie haben Erfolg damit. Meine persönliche Meinung ist aber: so naturnah wie möglich. Lieber ein 2. oder 3. Becken als irgendwelche Experiment. Die Leidtragenden sind am Ende immer die Fische und die können sich leider nicht beschweren. Als Halter von Lebewesen hat man eine gewisse Verantwortung. Ich will Dich damit nicht angreifen, aber ich fühle mich schon komisch, Wabis im Malawibecken zu halten. Man wird meistens beiden Arten nicht 100% gerecht. So, daß war ein Brainstorming bzgl Deiner Frage. Ciao Torsten |
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#3 |
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Registriert seit: 01.12.2001
Beiträge: 5.768
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Hallo,
ich denke nicht, daß das Problem bei den Wasserwerten liegt. Viele ehemalige "Cichlasoma" aus Mittelamerika fühlen sich bei 10°dGH und pH 8,0 wohl. Das Problem liegt in der unterscheidlichen Lebensweise und Körpersprache der Tiere. Ein dominanter Mbuna duldet subdominante Tiere in seinem Revier, das wissen Mbunas. Bei den "Cichlasoma" ist das anders, ein dominantes Paar duldet in seinem Revier keine subdominanten Cichliden, in der Kernzone sogar gar keine anderen Fische. Der Mbuna folgert also: Ich bin zwar verprügelt worden, aber solange ich keins seiner Weibchen angrabe, darf ich im Revier des Alpha bleiben. Die "Cichlasoma" folgern: Ich hab gewonnen, hier haben keine anderen Fische was zu suchen. Die Folge ist: Die Mbunas werden verprügelt, ohne zu wissen, warum. Oder andersrum: Der dominante Mbuna folgert: ich hab gewonnen, bin also der einzige, der hier zur Fortpflanzung schreiten darf. Die "Cichlasoma" folgern: Ich bin einmal geprügelt worden, aber er greift nicht mehr an, kann also nicht so schlimm sein, legen wir mal Eier. Die Folge: Der Mbuna glaubt, der Boss zu sein, die Cichlasoma meinen dasselbe, pflanzen sich fort und auf einmal darf der Mbuna nicht mehr Teile seine Reviers betreten, bzw. ein nach Meinung der Cichlasoma subdominanter Fisch dringt immer wieder in die Kernzone ein. Nicht alles, was "Barsch" heißt und dieselben Ansprüche ans Wasser stellt, kann vergesellschaftet werden. schöne Grüße |
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#4 |
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Registriert seit: 19.11.2001
Ort: 47239 Duisburg
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Hallo Tobias,
danke, so schön hätte ich es nicht erklären können ![]() Gruß, Dennis |
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#5 |
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Registriert seit: 17.11.2002
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Hatte auch mal eine zeitlang den C. nigrofasciatus zusammen mit Melanochromis parallelus und Pseudotropheus estherae in einem dicht besetzten Becken (250 Liter). Alle Arten vermehrten sich gut und es gab keine besonderen Streitereien. Das läßt sich natürlich nicht für alle Malawis und Süd- bzw. Mittelamerikaner verallgemeinern.
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