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Alt 13.01.2003, 20:47   #21
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Hallo Carola!

Zitat:
Zitat von Carola aus Wien
Was is los mit Dir, unaufmerksam geworden?
Ist möglich.

Zitat:
Ich empfehle keine Dunkelkuren, ich empfehle prinzipiell weniger zu beleuchten und weniger zu füttern.
So liest (und versteht) es sich schon ganz anders. Der Vergleich mit einer Dunkelkur lag im Bezug auf Dein letztes Post aber nahe.

Zitat:
Übringens, auch die Fische reagieren mit Dankbarkeit, wenn sie mal aus der Verhörlampe genommen werden.....die Becken werden ja mittlerweile auf eine Art ausgeleuchtet, dass sich der Betrachter ja mit Sonnenbrillen ausrüsten muss!
Da stimme ich Dir zu, und auch ich bin ein Gegner von Starklichtbecken. Beispiel: über meinem 200er werkeln mal grade 2x30 Watt-Leuchtstoffröhren, dies bei üppigem Pflanzenwuchs und einer dichten Schwimmpflanzendecke, die ich mind. 1x alle 14 Tage ausdünnen muß, sonst wird's zappenduster im Becken.
Aber dennoch achte ich darauf, daß meine Pflanzen genügend Licht bekommen, denn sie brauchen es nun mal.
Den Fischen scheint eine relativ schummrige Beleuchtung in der Tat besser zu bekommen, und auch die Farben kommen dadurch irgendwie schöner raus.
Wie gesagt, ich hatte mich eigentlich nur an Deinen "allgemeinen" Formulierungen gestört.

Zitat:
So wachsen die Algen, der Antialgenmittel-Verkauf zieht an, dann wird schnell eine Co2-Anlage empfohlen, ein UV-Filter und die gesamte Industrie ist glücklich, der Aquarianer vielleicht auch, aber auf jeden Fall ärmer. Es geht wirklich auch anders.
Das glaube ich Dir gerne, aber wahrscheinlich muß wirklich Jede(r) für sich selbst herausfinden, welcher Weg zum Ziel führt, bzw. ist wohl oftmals der Weg das Ziel.

Zitat:
Das gleiche gilt mE auch für diese Faustregel: ....mehrmals täglich füttern.....Schwachsinn!
Probier mal mehrmals monatlich.
Mehrmals monatlich? Dann magern meine Fische aber ab! ;-)
Zugegeben, als ich mit der Aquaristik begann, habe ich 2x täglich gefüttert und (wie ich heute weiß) in zu großen Mengen. Jetzt handhabe ich es schon über ein Jahr so, daß es nur einmal am Tag eine kleine Portion gibt, und ein Tag pro Woche ist Fastentag; da gibt's gar nichts.
Fiel mir anfangs schwer, aber ich sah schnell, daß die Fische damit bestens zurechtkommen.

Zitat:
......aber füge einem System weniger Energie zu, verlangsame die Stoffwechselrate im Becken und warte auf das dynamische Gleichgewicht im jeweiligen Toleranzbereich. Ok?
Ja, ich verstehe schon was Du meinst.

Zitat:
Zur Arthur-Dent´schen Hornkraut-Kur: Super Vorschlag, hilft wirklich!
Das sehe ich auch so.

Zitat:
Allgemein:
Diese Wunschzeithorizonte "in 1-2 Wochen ist alles ok" sind pure Bauernfängerei, Monate kommen dem Tempo von nachhaltigen Umstellungen schon näher, die Gedult sollte man halt aufbringen.
Auch da muß ich Dir zustimmen. Geduld ist wirklich das a und o der Aquaristik. Bewahrheitet sich immer wieder.

Gruß, HP
 
Alt 13.01.2003, 21:01   #22
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Servus Gunnar!
Lies mal hier:
http://www.zierfisch-forum.de/forum/...hlight=#218213

Es scheint mE so zu sein, dass die Behauptung, Algen würden bei weniger Energiezufuhr besser zurecht kommen als höhere Gefäßpflanzen, unter die Rubrik "Legenden in der Aquaristik" einzuordnen ist ( http://www.zierfisch-forum.de/forum/...enden&start=40 ).

Heisses Eisen, werde mich daran wohl verbrennen.......

Und: Wenig Licht heisst nicht kein Licht! OK?

Aja, HP: Mir ist die Definition von lichthungrig und lichtbedürftig nicht geläufig, könntest Du mir diese zukommen lassen, bitte?!

lg.c
Carola aus Wien ist offline  
Alt 13.01.2003, 21:10   #23
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Carola,

Zitat:
Zitat von Carola aus Wien
Aja, HP: Mir ist die Definition von lichthungrig und lichtbedürftig nicht geläufig, könntest Du mir diese zukommen lassen, bitte?!
ist das denn so schwer?

lichthungrig = Pflanzenarten, die sonnigen bis vollsonnigen Stand benötigen
lichtbedürftig = _alle_ Pflanzen, da ohne Licht keine Photosynthese und Assimilation = kein Wachstum, Pflanze kümmert

Definiert genug?

Gruß, HP
 
Alt 13.01.2003, 21:20   #24
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...so schwer ist das nicht, nur hatte ich den Verdacht, dass es sich um gängige, wissenschaftliche Definitionen handelt, die mir halt nicht untergekommen sind; aber so kann ich mit der Wissenslücke leben!
Danke,C
Carola aus Wien ist offline  
Alt 13.01.2003, 21:23   #25
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Zitat:
Zitat von Carola aus Wien
...so schwer ist das nicht, nur hatte ich den Verdacht, dass es sich um gängige, wissenschaftliche Definitionen handelt,...
Dazu braucht's keine gängigen, wissensch. Definitionen, wenn man logisch denken kann.

HP
 
Alt 13.01.2003, 22:17   #26
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...daran happerts wohl!
Gute Nacht HP,
C
Carola aus Wien ist offline  
Alt 14.01.2003, 13:15   #27
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So den PO4 Test hab ich gestern noch bekommen aber der NO3 war nicht mehr vorrätig.
Also der PO4-Wert liegt zwischen 1 und 1,5 mg/l!
NO3 versuch ich heute zu bekommen.Könnt ihr mit dem Wert schon was anfangen?
Gruß Aquario
 
Alt 14.01.2003, 13:24   #28
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Tachchen Aquario,

wie vermutet... 1,0-1,5 ist ne ganze Nummer zu hoch.

Mach es so wie ich gestern beschrieben habe mit der Stahlwolle und schau, dass du auf 0,1 runter kommst. Wäre mal der erste Schritt. NO3? warten wir es ab, bin mir aber relativ sicher mit dem PO4 eine deutliche Ursache gefunden zu haben.
Falk ist offline  
Alt 14.01.2003, 13:46   #29
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Also unlackierte Stahlwolle 3/4 Tage ins AQ hängen und dann nochmal messen?
Eilt der NO3 test denn oder kann ich noch ein paar Tage warten?
Gruß Aquario
 
Alt 14.01.2003, 14:00   #30
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Nimm aber sehr feine Stahlwolle (größere Oberfläche).

NO3 bekommt man am besten mit regelmäßigen Wasserwechseln in den Griff, machste mal pro Wo. 40% (sofern du deutlich über 10 mg/l misst). ergänzend Hornkraut, die fressen dir dein Nitrat weg. Wenn du also heute nochmal ordentlich dein Wasser wechselst, dann brauchst du dich beim Messen nicht überstürzen. Allerdings weiß ich ja nicht wie viel NO3 in deinem Leitungswasser ist :-? Naja nicht überstürzen, aber wenn ich in deiner Situation wäre, würde ich die Werte am Wochenende wissen wollen, nur so kannst du genau eingrenzen.
Falk ist offline  
 

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