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Alt 13.01.2003, 22:57   #11
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Hallo Dirk,
Zitat:
Zitat von Dirk O.
Hallo Nik,
es gibt wohl auch Pflanzen die gerne etwas mehr K hätten. Sonst würde es ja keinen Ferrdrakon-K geben
welche denn? Das F.-K habe ich noch rumstehen. Das habe ich mal auf Verdacht benutzt ohne sonderlichen Effekt. In meinem 240 L Becken, beleuchtet mit 2 x 70 Watt CDM, schickt Ferrdrakon. Ich sah beim Kalium trotz VE-Wasser und ausschließlicher Aufbereitung mit Andreas Salz und Standarddünger keine Notwendigkeit. Dann ist Kalium bei ähnlicher Beckengröße und 2 x 38 W LL mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht das Problem. Stickstoff und Phosphor muss ich zwingend zudüngen.

Gruß, Nik
Nikolai Frederik Slomma ist offline  
Alt 14.01.2003, 05:36   #12
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Zitat:
Zitat von Dirk O.
@ Karl-Heinz,

hier hat der Fehlerteufel zugeschlagen: Backpulver ist Natriumhydrogencarbonat, NaHCO3.
Hi Dirk,

so schief gewickelt ist der Karl-Heinz da nicht.
Backpulver ist tatsächlich (hydrogen-)phosphathaltig.
Man macht dies, da ein sog. "Säureträger" benötigt wird, da aus NaHCO3 beim Erhitzen Na2CO3 entsteht, das schmeckt übel im sonst leckeren Kuchen.
Daher setzt man diese Säureträger zu, die "zersetzen" das NaHCO3, ohne Na2CO3 zu bilden.
Es gibt auch noch andere Säureträger (Weinsäure, Citronensäure...), aber meist sind es Hydrogen - oder Dihydrogenphosphate.
Wenn Dus ohne Reaktionsgleichungen nicht glauben willst, sags. Bin jetzt zu faul.

Gruß
Mark
OCTANITROCUBAN ist offline  
Alt 14.01.2003, 06:34   #13
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Hallo,

Mark schrieb:
Zitat:
so schief gewickelt ist der Karl-Heinz da nicht.
Danke, aber ich hätt`s auch nicht empfohlen, wenn ich es nicht selber ausprobiert hätte (oder mir 100%ig sicher wäre) :wink:

Nik schrieb:
Zitat:
Das F.-K habe ich noch rumstehen. Das habe ich mal auf Verdacht benutzt ohne sonderlichen Effekt.
Das heisst aber nicht, dass es bei Uwe auch so sein muss, oder?

Ansonsten muss Uwe jetzt nach dem Motto: "Versuch macht kluch" verfahren.

Grüsse
Karl-Heinz
 
Alt 14.01.2003, 07:03   #14
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Hallo zusammen,

vielen Dank für die Antworten. Hallo Dirk, den Kaliumwert habe ich nachgeschlagen. Das Wasserwerk hatte mir mal 6,5 mg/l Kalium mitgeteilt. Hilft das weiter?

Phosphat habe ich gestern Abend nochmal getestet, ganz leichte Blaufärbung, also höchstens 0,1. Der Wert war noch nie höher. Der Test ist etwa 9 Monate alt. Ich bereite das Wasser nicht auf und habe auch keine Stahlwolle o.ä. im Becken.

Welche Pflanzen würdet Ihr in hartem Wasser bevorzugen?

Gruß Uwe
UweA ist offline  
Alt 14.01.2003, 07:26   #15
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Hallo Uwe!

Nur kurz eine Anmerkung zum Wassernabel (Hydrocotyle leucocephala):

Zitat:
Zitat von UweA
Erst der Einsatz von Ferrdrakon ließ die meisten Pflanzen sehr gut wachsen, die gelben Blätter wurden dadurch jedoch auffälliger, gerade Wassernabel wächst bis zu 5 cm am Tag und zeigt bei wenigen Tagen alten Blättern bereits Gelbfärbung.
Würde hier ein akuter Phosphatmangel vorliegen, so gäbe es kein Wachstum mehr! Ebenso käme es dabei nicht zur Gelbfärbung, denn bei Phosphatmangel werden die Blätter zuweilen sogar dunkelgrün.
Der Wassernabel mag andererseits _stark_ belastetes Wasser, und hier fällt mein Verdacht auf Nitrat. Vielleicht sind für diese Pflanze sogar 15 mg/l noch zu wenig!?
Besondere Ansprüche an die Wasserhärte und den pH-Wert stellt der Wassernabel nicht.

Gruß, HP
 
Alt 14.01.2003, 07:33   #16
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Hallo Nik,

in meinem ersten posting schrieb ich ja auch, daß eigentlich die Bedingungen optimal scheinen.
Hatte ihm ja auch "in meiner Verzweiflung" empfohlen den Filter zu drosseln
Und ich glaube Dir, wenn Du sagst, daß weder PO4-Mangel, noch K-Mangel derartige Symptome zeitigt.
Allerdings solltest Du nicht von Deinem Becken auf alle Becken Rückschlüsse ziehen.
Wenn im Leitungswasser extrem wenig K vorhanden ist, dann kanns bei entsprechender Zehrung durch Zunahme der pflanzl. Biomasse im Becken schnell zum Mangel werden.
Wen Du nun Beispiele wissen willst, welche Pflanzen etwas mehr K verbrauchen, dann sei mir nicht böse wenn ich Dich dazu auf die Drak-Seiten verweise.


Gruß,
Dirk
 
Alt 14.01.2003, 07:39   #17
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Hallo HP,

mein Hydrocotyle leucocephala wuchst prächtig in einem stark unterbesetztem Becken mit starker Nitratzehrung. Es wurde täglich Ammoniumnitrat zugedüngt. Trotzdem regelmäßig Nitrat zwischen n.n. und 1mg/l.
Gelbe Blätter bekam der bei mir nur an Stellen mit ausgeprägtem Lichtmangel.


Gruß,
Dirk
 
Alt 14.01.2003, 07:46   #18
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Hallo Dirk!

Zitat:
Zitat von Dirk O.
Gelbe Blätter bekam der bei mir nur an Stellen mit ausgeprägtem Lichtmangel.
Wobei die Kasselmann dazu meint, daß er auch in schwach beleuchteten Becken problemlos wächst. Von Halbschatten bis Vollsonnig wäre Alles machbar...

Hm, aber eventuell müßte Uwe dies einfach mal ausprobieren, und ein paar Stecklinge vollsonnig platzieren. Dann hätte man schnell einen Vergleich.

Gruß, HP
 
Alt 14.01.2003, 07:58   #19
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Hallo Uwe,
Zitat:
Zitat von UweA
Hallo zusammen,

vielen Dank für die Antworten. Hallo Dirk, den Kaliumwert habe ich nachgeschlagen. Das Wasserwerk hatte mir mal 6,5 mg/l Kalium mitgeteilt. Hilft das weiter?
Das ist genug, Kalium ist nicht das Problem. In meinem erwähnten Becken hat es bei exzessiv Pflanzen und deutlich stärkerer Beleuchtung relativ weniger Kalium.
Zitat:
Phosphat habe ich gestern Abend nochmal getestet, ganz leichte Blaufärbung, also höchstens 0,1. Der Wert war noch nie höher. Der Test ist etwa 9 Monate alt. Ich bereite das Wasser nicht auf und habe auch keine Stahlwolle o.ä. im Becken.
Das ist bestens! Wenn sich das NO3-Niveau aus dem Gehalt im Leitungswasser erklärt, dann ist das ein sehr ausgewogenes Becken!
So lässt sich kein Problem erkennen. Der Filter ist die einzige Unwägbarkeit. Dessen wichtigste Aufgabe ist die Nitrifikation und die ist schon mit wenig Filterung gewährleistet. Alles was speziell bei der Topffilterung darüber hinaus geht, das verursacht mir Unbehagen. Immer in Verbindung mit Pflanzenbecken hat sich eine Geringfilterung im Vergleich zu einer mehr oder weniger üppigen Topffilterung als besser erwiesen. Mehr kann ich in dieser Gemengelage dazu nicht sagen.
Zitat:
Welche Pflanzen würdet Ihr in hartem Wasser bevorzugen?

Gruß Uwe
Da würde ich mir keinen Kopf machen. Begrenzend in der Pflanzenauswahl ist eher das Licht als die Härte. Die lichthungrigen ließe ich sein, aber ansonsten heißt eigentlich immer ausprobieren die Devise. In kaum einem Becken wächst alles.

Gruß, Nik
Nikolai Frederik Slomma ist offline  
Alt 14.01.2003, 08:14   #20
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Hallo,

Nik schrieb:
Zitat:
aber ansonsten heißt eigentlich immer ausprobieren die Devise
Sag ich doch! :wink:

Grüsse
Karl-heinz
 
 

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