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Alt 17.01.2003, 09:02   #11
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Hallo Klaus,

Zitat:
Ich will es mal ganz deutlich sagen: Es ist Tierquälerei, was Du da betreibst.
Denkst Du das wirklich?

Zitat:
Nicht nur für den Perlhuhnwels ist das Becken zu klein.
Für welche denn noch?

Zitat:
Wo hast Du ihn den her....den 25 cm Fisch ?
Von jemandem, der ihn im 100er Becken hatte und ihn töten wollte. Ich dachte, bei mir hat er immerhin etwas mehr Platz

Zitat:
Du musst versuchen die überzähligen, nicht zum Biotop passenden Fische abzugeben.
Biete sie in den versch. Foren an ( Googel liefert Dir da einige)
Bitte Deinen Händler, einige Fische abzunehmen. Sag ihm ruhig aus welchem Grund und erwarte nicht, dass er Dir dafür etwas bezahlt.
Mein Händler hat nicht so viele Kunden mit großen Becken, dass er eine Chance hat, die Fische wieder an den Mann zu bringen. Ich habe ja schon ein relativ großes Becken.


Zitat:
Sind die Steine scharfkantig ?. Wenn ja, tausch sie aus.
Nein, sind sie nicht.


>besatz:

>3 gelbe maulbrüter (1 männchen, 2 weibchen)

ich nehme an es sind Labidochromis caeruleus. Die können IMO drinnbleiben.

>3 kaiserbuntbarsche (")

Würde ich abgeben, oder diese behalten und den Rest abgeben


Warum? Sie sind ruhig, der Mann ist sogar ein echter Schisser.

>13 kärpflingscichliden

Kennst Du die lat. Bezeichnung ? Cyprichromis leptosoma

>10 rüsselbarben
abgeben.

Warum? Sie vernichten meine Algen und sind lebhafte aber friedliche Fische

>1 feenbarsch
behalten. Ist es ein „M“ oder „W“ ?

Keine Ahnung, das kann man bei denen schwer erkennen

>3 erwachsene und 4 nachwuchs schachbrettcichliden
behalten

>2 barsche wo ich den namen nicht genau weiß, haplochromis oder so, 1 m. 1 w
Falls es Haplochromiden aus dem Viktiriasee sind, eignet sich das Becken sowieso nicht.
abgeben.

Warum nicht? Sie integrieren sich prima. Keine Reibereien, keine Aggressivität.

>1 wabenschilderwels
abgeben

Wohin? Jeder will Wabis abgeben, aber keiner will welche nehmen.

>5 ancistrus
abgeben, zumindest reduzieren

Warum? Meistens sehe ich eh nur ein oder zwei von ihnen. Es wird immer gesagt, keine Ancisthrus in 60er becken. Okay. Aber warum denn keine Ancisthrus in 300er Becken?

>5 prachtschmerlen
abgeben !

Warum und wohin?

>2 stachelaale
abgeben

Die habe ich mir gerade erst gekauft und gerade die passen doch prima in ein Afrikabecken

>1 schwarzlinienwels
abgeben

Niemals!

>1 perlhuhnwels
abgeben

wenn ich jemanden finde, der dem Fisch tatsächlich mehr Platz bieten kann mach ich das.

Und warum soll ich einige von den malawis (Yellows) behalten, aber andere (Kaiser) abgeben? Das finde ich nicht logisch. Kannst Du mir das mal erklären?


Zitat:
Es sind bestimmt auch andere Zusammenstellungen möglich. Diese halte ich aber, gemessen an der bestehenden Situation, am sinnvollsten.
Wie Rainer schon bemerkt hat, hast Du ein massives Problem. Verletzungen, Beißereien und Infektionen sind bei dieser Besatzdichte/Vergesellschaftung vorprogrammiert.

Warum? Das Becken läuft jetzt seit zwei Jahren praktisch problemlos. Ich habe jetzt eigentlich das erste Mal den fall, dass es nicht so rund läuft, wie ich es möchte. Wenn ich die ganzen Fische abgebe (so ich jemanden finde, der sie nimmt) ist es doch fast leer.

Zitat:
Ich kann nur an Deinen Verstand appellieren......verringere umgehend den Besatz.
Das sagt sich so einfach. Ich habe vor einiger Zeit verzweifelt versucht, 2 blaue fadenfischweibchen abzugeben. Es hat 6 Monate gedauert jemanden zu finden der diese eigentlich nicht zu großen und friedlichen Fische genommen hat. Ich will ja auch nciht, dass meine Fische in schlechtere Bedingungen kommen, als ich sie ihnen geben kann. Was soll ich denn nun tun? ich kann doch nicht die Hälfte meiner Fische einfach töten?
Ich bin ja bereit, das ein oder andere zu ändern, aber ich möchte gerne genaue gründe dafür wissen, bevor ich anfange meine tiere in wildfremde hände zu geben. das ist jetzt nicht böse oder trotzig gemeint, aber wenn ich was tue, dann will ich wissen warum.

Liebe Grüße

Sandy
 
Alt 17.01.2003, 09:32   #12
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Hi Sandy,

das war der Grund, weswegen ich erst gefragt hatte, ob Du überhaupt Veränderungen willst :wink:

Klaus' Empfehlungen kann ich nämlich nix hinzufüge

Es hat niemand gesagt, dass es leicht ist, die Fische in gute Hände abzugebe Auch Töten sollst Du sie selbstverständlich nicht, aber Du kannst beginnen, Dich umzusehen, je früher, je besser.

Gerade der Schwarzlinienwels, an dem Du offensichtlich so hängst, ist für mich einer der gefährdesten Kanditaten; bei Deinen Wasserwerten (pH 8,5 !) gebe ich dem höchstens noch 2-3 Jahre, dann wird er "ohne ersichtlichen Grund" krank werden und eingehe

Bis die Rüsselbarben aufeinander losgehen, ist m. E. auch nur eine Frage der Zeit, da sie noch gute Algenvertilger sind, sind sie ja offensichtlich noch jung. 10 erwachsene Rüsselbarben würde ich mich nicht mal trauen in 700 l zu halte

Deine Wasserwerte sind sehr gut geeignet für ein Malawi- oder Tanganjikaseeaquarium, meinetwegen auch Malawi-Tanganjika-Mix; also:

3 gelbe maulbrüter (1 männchen, 2 weibchen)
3 kaiserbuntbarsche (")
1 feenbarsch
3 erwachsene und 4 nachwuchs schachbrettcichliden

wobei ich dies mengenmässig als überbesetzt empfinde (daher besser ohne Kaiserbb.)

Ganz sicher aber ist Dein Wasser nichts für südamerikanische Weichwasserfische. Auch Prachtschmerlen vergesellschaftet man besser nicht mit Malawis.

Auf die Grössen einiger Deiner Pfleglinge will ich jetzt gar nicht erst eingehe
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Alt 17.01.2003, 10:50   #13
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Hallo Sandy,

Zitat:
Denkst Du das wirklich?
Ja ! Sehs bitte nicht als "Schulmeisterei" aber manchmal macht es schon Sinn sich untenstehende Zeilen mal ganz klar vor Augen zu halten:

§ 2 Tierschutzgesetz

Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,

1.muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen,

2.darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden,

3.muss über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.

Zitat:
Für welche denn noch?
In dieser Zusammenstellung für alle.

Zitat:
Von jemandem, der ihn im 100er Becken hatte und ihn töten wollte. Ich dachte, bei mir hat er immerhin etwas mehr Platz
Ob er bei Dir mehr Platz hat, hängt davon ab wie dicht das 100_er Becken besetzt war.
Im übrigen ist es falsch verstandene Tierliebe ! ? Vom Regen in die Traufe ?

Zitat:
Mein Händler hat nicht so viele Kunden mit großen Becken, dass er eine Chance hat, die Fische wieder an den Mann zu bringen. Ich habe ja schon ein relativ großes Becken.
Er hatte doch auch die Chance diese Fische an Dich zu veräußern ?
Es gibt noch andere Händler, alternativ dazu die genannten Foren.
Auch AQ- Vereine sind manchmal dazu bereit, Fische aufzunehmen

Zitat:
Nein, sind sie nicht.
Dann befürchte ich, die Verletzungen sind das Ergebnis von Beißereien,

>3 kaiserbuntbarsche (")
Würde ich abgeben, oder diese behalten und den Rest abgeben
>Warum? Sie sind ruhig, der Mann ist sogar ein echter Schisser.

Ja, einige Aulonocara Varianten sind recht ruhige Gesellen. Bei dem Überbesatz werden sie ziemlich ängstlich sein.

>13 kärpflingscichliden
>Kennst Du die lat. Bezeichnung ? Cyprichromis leptosoma

Eine sehr schöne und teure Art. Benötigt sehr viel Schwimmraum, ist etwas scheu und sollte in sauerstoffreichem, Wasser gepflegt werden. Ist sehr anfällig gegen W_Schadstoffbelastungen.

>10 rüsselbarben
abgeben.
>Warum? Sie vernichten meine Algen und sind lebhafte aber friedliche Fische

Bei verstärktem Algenwachstum solltest Du versuchen die Ursache zu bekämpfen, wobei versch. Algenarten eher ein Freund des Aquarianers sind und IMO überhaupt nicht bekämpft werden sollten. Rüsselbartben passen nicht zum übrigen Besatz. Ältere Tiere neigen sogar manchmal dazu ziemlich ruppig zu weden. Entweder raus, oder das Becken auf deren Ansprüche hin abstimmen.

>1 feenbarsch
behalten. Ist es ein „M“ oder „W“ ?
>Keine Ahnung, das kann man bei denen schwer erkennen

Bei den brichardi sind beim M die Flossen stark ausgezogen.
Bei Älteren M ist ein leichter Stirnbuckel zu erkennen.
Naja, ist etwas schlecht, wenn Du keine Vergleichsmöglichkeit hast.

>2 barsche wo ich den namen nicht genau weiß, haplochromis oder so, 1 m. 1 w
Falls es Haplochromiden aus dem Viktiriasee sind, eignet sich das Becken sowieso nicht.
abgeben.

>Warum nicht? Sie integrieren sich prima. Keine Reibereien, keine Aggressivität.

Worin integrieren sie sich den prima ?....Bei der Suche nach einem Stehplatz ?
Wie alt sind den diese Tiere ?

>1 wabenschilderwels
abgeben
>Wohin? Jeder will Wabis abgeben, aber keiner will welche nehmen.

Ja, so ist das. Wie groß ist er denn ?
Versuch es in AQ- Vereinen.

>5 ancistrus
abgeben, zumindest reduzieren
>Warum? Meistens sehe ich eh nur ein oder zwei von ihnen. Es wird immer gesagt, keine >Ancisthrus in 60er becken. Okay. Aber warum denn keine Ancisthrus in 300er Becken?

Das Du nur 1 oder 2 siehst, liegt vielleicht daran, dass Dir bei dem Besatz ständig andere Fische die Sicht versperren
Übrigens solltest Du Dein Beckenin der Gesamtheit sehen und nicht immer nur eine Art auf 300 Liter berechnen.

>5 prachtschmerlen
abgeben !
>Warum und wohin?
Für das Warum erwartest Du hoffentlich nicht wirklich eine Antwort
Wenn doch, gib mal "Prachtschmerle" in der Suchfunktion ein und lese.
Für das wohin, gelten die bereits oben genannten Empfehlungen.

>2 stachelaale
abgeben
>Die habe ich mir gerade erst gekauft und gerade die passen doch prima in ein Afrikabecken

Du hast sie gerade erst gekauft....aha !
Wieso hast Du sie denn gekauft ?
Im übrigen hast Du Recht. Sie passen in ein für die jeweilige Variante abgestimmtes "Afrikabecken".

>1 schwarzlinienwels
abgeben
>Niemals!

Warum ?

>1 perlhuhnwels
abgeben
>wenn ich jemanden finde, der dem Fisch tatsächlich mehr Platz bieten kann mach ich das.

Ja, wäre ratsam.

>Und warum soll ich einige von den malawis (Yellows) behalten, aber andere (Kaiser) abgeben? >Das finde ich nicht logisch. Kannst Du mir das mal erklären?

Yellows, insbesondere wenn es sich um Nachzuchten aus der X_ten Generation handelt, sind in der Regel ziemlich anpassungsfähig und anspruchslos. Auch die Aggressivität hält sich in Grenzen.
Aulonocaras ( Kaiser) werden zwischen ca. 10 - 20 cm groß, beanspruchen viel Platz und reagieren empfindlich auf zu hohe Besatzdichten ( auch auf die Folgeerscheinungen). Manche Varianten reagieren richtig scheu ( Bsp. Maylandi). Es gibt auch Varianten, die aggressiv reagieren und Dein ganzes Becken aufmischen würden. Dies hängt aber auch oft von der Charaktere des einzelnen M ab.

Vielleicht ist es nicht richtig rübergekommen. Als eine Alternative habe ich aufgezeigt, dass ich einen Besatz mit den Yellows und den Kaisern zusammen auch als denkbare Lösung sehe.
Der Brichardi und die Schachbrett würden dazu event. auch noch gehen, wobei ich befürchte, dass die Kaiser dann endlich mal "aufwachen" und zumindest dem Brichardi ziemlich zusetzen würden.

Es wäre auch eine Abstimmung auf die Tanganijkas denkbar.
Gerade um die Cyprichromis wäre es wirklich schade.
Dazu die Julidochromis und Brichardi und Du hättrest ein tolles Becken in dem sich die Fische wohlfühlen können.

Zitat:
Warum? Das Becken läuft jetzt seit zwei Jahren praktisch problemlos. Ich habe jetzt eigentlich das erste Mal den fall, dass es nicht so rund läuft, wie ich es möchte. Wenn ich die ganzen Fische abgebe (so ich jemanden finde, der sie nimmt) ist es doch fast leer.
Es läuft vielleicht in Deinen Augen Problemlos, bzw. es ist eine Definitionssache was du unter einem "Problem" verstehst.
Frag mal Deine Fische, wie die das sehen.

Zitat:
Das sagt sich so einfach.
Klar sagt sich das einfacher, als man es umsetzen kann. Es war auch sicher einfach den Besatz so zusammenzustellen.
Übrigens habe ich gerade selbst eine ganze Menge Fische abgeben müssen, nein "wollen".
Es geht !...und es geht sogar so, dass man sich ziemlich sicher sein kann, die Fische in guten Händen zu wissen.

Zitat:
Was soll ich denn nun tun?
Zunächst mal nicht in Panik verfallen. Überlege Dir zunächst mal in welche Richtung Du mit dem Becken gehen willst. Möchtest Du es mehr auf Ostafrikaner abstimmen, oder eine machbare Gesellschaft mit zumindest passenden Ansprüchen an die WW als Zielsetzung ?

Zitat:
ich kann doch nicht die Hälfte meiner Fische einfach töten?
Wenn nicht gerade absolut Handlungsbedarf besteht, weil sie sich gegenseitig selbst umbringen, solltest Du das natürlich nicht tun.
Versuch es doch zunächst mal über die Foren. Es werden sich bestimmt einige Abnehmer finden.
Dann bist Du schon mal ein Stück weiter und Du siehst wie sich das Becken entwickelt.

Zitat:
.... das ist jetzt nicht böse oder trotzig gemeint, aber wenn ich was tue, dann will ich wissen warum.
Naja Sandy, bei dem "niemals" zum Schwarzlinienwels klingt schon etwas "Trotz" raus

Gruß
Klaus
Klaus ist offline  
Alt 17.01.2003, 11:44   #14
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Hallo ihr Lieben,

ersteinmal möchte ich mich bei den Teilnehmern in diesem Thread bedanken.

Ich bin Sandy, und das Becken gibt es, in genau dieser Form tatsächlich (siehe Signatur). Nur die geschilderten Probleme gibt es nicht.

Ich wollte mal eine insgesamte Beurteilung meines Beckens, ohne "Langzeitforumsteilnehmerbonus" und bin deswegen diesen Weg über einen Zweitnick gegangen, da ich bei Rebeis Becken gesehen habe, dass man wenn man länger hier aktiv ist zu sehr mit Samthandschuhen angefaßt wird.

Zu allererst muss ich zu eurer Beruhigung sagen, dass bereits ein 180 cm Becken in Planung ist.

Die Probleme mit dem Besatz sehe ich nicht so, einzig allein der Perlhunhwels macht mir Sorgen. Ich hatte den von einem anderen Aquarianer übernommen, der mir allerdings am Telefon sagte, das Tier sei 10 cm groß. Damit hätte ich ihn sicher noch eine Weile halten können. Ich hatte aber nicht den Mumm, als er mir das Monster dann vorbeibracht, ihn wieder wegzuschicken, aber das hätte ich eigentlich tun sollen, das weiß ich.

Klar habt ihr, was die Wasserwerte von einigen der Fische betrifft recht, für den Nigrolineatus sind sie sicher nicht optimal genauso wie für die Prachtschmerlen. Beide stammen noch aus meinem Diskusbecken und ich habe sie behalten, weil ich ihnen trotz der suboptimalen Wasserwerte zumindest ansonsten recht gute Bedingungen bieten kann. Welse sind aber relativ tolerant (die meisten zumindest, beim Nigro vermiute ich es, weil ihn hierzulande viele in Leitungswasser halten) und bei den Prachtschmerlen ist eh nicht ganz klar, was für Wasserwerte ihrem natürlichen Habitat entsprechen, da man sie von Weich bis Brackwasser findet. Die Schmerlen wäre ich bereit abzugeben, wenn sie entweder zu groß auch für das 180er werden (dann gehen sie in die Wilhelma) oder ihnen jemand ein entsprechendes Artenbecken bietet, mit dem Versuch der Zucht.

Irritierend finde ich es schon, dass bei PS immer gleich jeder schreit: abgeben, ohne überhaupt zu fragen, wie groß die Tiere sind. Ich bitte euch: wer soll die ganzen Monsterschmerlen denn aufnehmen? Wieviele Leute gibt es tatsächlich mit 3 m Becken die entsprechend besetzt sind? Wenn ihr solche Empfehlungen gebt, kann es auch passieren, dass die 12 cm Tiere zurück zu einem Händler wandern, der sie dann in das nächste 300 l Becken verkauft, womit nichts gewonnen wäre.

Was den Wabi betrifft, der wird wohl demnächst sterben. Das Tier (15 cm) habe ich schon krank übernommen. Obwohl er gut frißt, nimmt er nicht zu. Früher oder später muss ich ihn wohl töten, so leid es mir tut, isolieren kann ich ihn nciht, da ich kein zweites Großbecken habe.

Der Barschbesatz ist recht gut aufeinander abgestimmt. Die Leptosomas haben Schwimmraum, die anderen vertragen sich. Der einzige, der randaliert ist der Daffodil, er sollte eigentlich raus wie der Rest seiner Familie, aber er entzog sich bislang hartnäckig jedem Fangversuch und spätestens bei der Übersiedlung in ein neues Becken ist er fällig.

Die beiden Haplochromis CH44 habe ich erst kürzlich übernommen, ich wollte ausprobieren, ob es geht. Bislang scheint es zu gehen.
Für die habe ich aber auch einen anderen Platz, falls es nciht geht.

Die Rüsselbarben habe ich zumindest als Garra taeniata gekauft. Eigentlich sollten sie nicht so groß werden wie die Siamensis. Auch da wäre vielleicht ein genaueres Nachfragen nach der Art wichtig gewesen, denn nicht alle Rüsselbarben, die als solche verkauft werden, sind gleich.

Algenprobleme gibt es in meinem Becken nicht, ausser ein paar vereinzelten Grün- und Pinselalgen, denen ich aber nicht auf die Pelle rücke, warum sollte ich auch?

Das Becken ist stark bepflanzt und gut strukturiert, dadurch gibt es auch praktisch keine Revierstreitigkeiten. Das Becken läuft in (fast) dieser Besetzung jetzt seit Mitte 2000.

Gefiltert wird über einen Eheim Topffilter und einem Eheim Innenfilter als Strömungspumpe. Es wird ein 1-2 wöchentlicher wasserwechsel von 70% gemacht (damit es sich nicht zu sehr aufhärtet, da es oben offen ist) mit temperiertem Leitungswasser. Gedüngt wird mit Ferrdrakon und das war es. Es gab in den 2 Jahren nie ein Anzeichen für Krankheiten, Ausnahme ist der Wabi, der nicht zunimmt.

Ich will jetzt nicht behaupten, dass das optimal ist was ich tue, ich weiß dass man einiges ändern kann, deshalb habe ich mein Becken hier ja auch mal kritisch beleuchten lassen. Ich weiß aber auch, dass so etwas in Grenzen funktionieren kann.

Auf jeden Fall danke ich euch für die Denkanstöße, lade aber auch jeden ein, sich meine "Katastophe" mal selber anzuschauen und zu beurteilen.

Falls ihr euch jetzt irgenwie vera... fühlt, bitte, das war nicht meine Absicht, ich wollte nur eine wirklich schonungslose Meinung und die habe ich bekommen.
Judith_ ist offline  
Alt 17.01.2003, 12:32   #15
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Judith,

Gratulation zu Deiner grandiosen Idee....

Leute wie Du sind es, die mit schuld dran sind, dass Neueinsteiger hier mittlerweile so misstrauisch beäugt werde

Wenigstens hast Du Dich mit Deiner Fischsuppe, die Du ja auch noch rechtfertigst, aquaristisch disqualifiziert hier....

*PLONK*
Gast ist offline  
Alt 17.01.2003, 13:13   #16
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Hallo Danith ,

dass heißt, Du bist nun zufrieden ?

Ich war schwer am überlegen, ob ich meinen ersten Kommentar ganz kurz ausfallen lassen soll. So in der Art :

"Bitte nicht trollen"....doch ich war dann doch unsicher und habe den anderen Weg einschlagen.
Auch in Deinem 2. Statement ist mir einiges komisch vorgekommen.
Das mit den Cyprichromis kam "zu schnell", auffällig war auch die etwas fordernde/ provokante Schreibweise.

Keine Angst, ich kann so eine Verarschung "gut ab"...., da ich ein dickes Fell habe

Dein Fell muß aber auch ziemlich dick sein, denn Dein "outing" macht die Situationen Deinem Becken nicht gerade besser, meiner bescheidenen Meinung nach.

Übrigens hab ich Dir meine Meinung dazu schon vor langer Zeit im Süsswasserforum mitgeteilt.

Es mag schlimmere Zusammenstellungen geben, mit Sicherheit gibt es unterschiedliche Auffassungen zu Vergesellschaftungsfragen und zur Aquaristik allgemein.
Ich teile Deine, und auch Rebeis Ansichten zur Aquaristik nicht,( ich kenn den von Dir angesprochenen Thread und konnte mir ein grinsen vorm Monitor angesichts Deiner Reaktion nicht verkneifen), was nicht heißt, dass ich diese Einstellung "verurteile".
Ich teile sie einfach nicht, weil mir das Verständnis dafür fehlt.
Ich unterstelle Dir ( Rebei sowieso) mal genug Sachverstand ( Betonung auf "Sachverstand") um die Tiere nicht unnötig leiden zu lassen. Ganz bestimmt werde ich keinen Versuch starten, Dich, bzw. jeden anderen mit ähnlicher Sichtweise, von meiner Auffassung und Einstellung zur Aquaristik zu überzeugen.

Es gibt halt mehrere Möglichkeiten dieses Hobby zu betreiben.

- aus der Sicht des Betrachters die Sache beurteilen: "was geht...was kann man alles machen"...möglichst bunt und möglichst viel.

oder

- zumindest versuchen, die Sache aus Sicht der Pfleglinge zu sehen: "was wäre optimal um möglichst "naturnahe" Verhaltensweisen zu bewahren.

Es fällt mir etwas schwer, die Unterschiede rüberzubringen

Wie auch immer... ich wünsch Deinen Fischen und Dir alles gute.

Gruß
Klaus
_______
Es gibt Menschen, die Fische pflegen, und solche, die nur das Wasser trüben.
(leicht verändertes Chinesisches Sprichwort)
Klaus ist offline  
Alt 17.01.2003, 14:11   #17
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Hi Klaus,

Zitat:
Hallo Danith ,
Judith bitte :wink:

Zitat:
dass heißt, Du bist nun zufrieden ?
Nun, das ist relativ. Ich weiß jetzt wenigstens, wie sich ein Forenneuling hier fühlt. Ich bin mit den Hartlinerantworten hier nicht ganz zufrieden, besonders, da auf die tatsächlichen Frage, nämlich was man z.B. tun kann, um eine Infektion einer Wunde zu verhindern und einer Trübung des Auges entgegenzuwirken, gar nicht eingegangen wurde.

Es gefällt mir halt nicht, dass hier immer unglaublich gegen den Besatz in manchen Becken gewettert wird und dass es immer heißt: Fische abgeben, aber dass in den allerwenigsten Fällen vernünftige, direkt umsetzbare Ratschläge zur Verbesserung des Beckenklimas kommen.

In sofern bin ich natürlich nicht zufrieden. Klar ging es mir darum, das Forum zu testen, das ist sicher nicht fair. Aber ich muss für mich die Entscheidung fällen, wo ich mich mehr einbringe, hier oder im SWF. Die Art, wie hier miteinander und ganz besonders mit Forenneulingen umgegangen wird stört mich immer mehr und mehr. Gleichzeitig wird andauernd über den Ton im SWF hergezogen, was ich nicht nachvollziehen kann. Aber ich will darüber jetzt und an dieser Stelle nicht weiter dikutieren, das macht in meinen Augen keinen Sinn.

Zitat:
Ich war schwer am überlegen, ob ich meinen ersten Kommentar ganz kurz ausfallen lassen soll. So in der Art :

"Bitte nicht trollen"....doch ich war dann doch unsicher und habe den anderen Weg einschlagen.
Das war auch gut so, denn der Nächste mit Problemen ist bestimmt kein Troll. Außerdem hast Du mir in mancher Hinsicht auch geholfen, auch wennes jetzt nicht so klingen mag.

Zitat:
Auch in Deinem 2. Statement ist mir einiges komisch vorgekommen.
Das mit den Cyprichromis kam "zu schnell", auffällig war auch die etwas fordernde/ provokante Schreibweise.
Sorry aber trollen (wenn man es so nennen mag) gehört nicht gerade zu meinen Gewohnheiten, da ich normalerweise immer zu mir stehe, aber ich will es auch nicht üben mich zu verstellen.


Zitat:
Keine Angst, ich kann so eine Verarschung "gut ab"...., da ich ein dickes Fell habe
Als Verarschung in dem Sinne war es nicht gedacht und das sollte es auch nicht sein.

Zitat:
Dein Fell muß aber auch ziemlich dick sein, denn Dein "outing" macht die Situationen Deinem Becken nicht gerade besser, meiner bescheidenen Meinung nach.
Ein dickes Fell habe ich, aber im Gegensatz zu Dir, finde ich die Situation in meinem Becken nicht wirklich schlecht. Ich kann die Aquarianer, die ihre Fische in Artenbecken pflegen, drei Fische auf 300 l haben und alles Biotopfremde ablehnen verstehen, ihre Gründe nachvollziehen und finde dass es solche Aquarianer auch geben muss. Aber es ist eben nicht mein Weg. Ich will eben keine Fische "entsorgen" nur weil sie nicht mehr passen, egal, wie diese Entsorgung aussieht. Dieses ewige: gib sie ab, spiegelt in meinen Augen eine Wegwerfmentalität wieder, die ich bei anderen Tierarten auch immer sehe. Warum landen so viele Katzen in Tierheimen, die zum neuen Besatz (Kinder, Designermöbel) plötzlich nicht mehr passen?

Solange mein Becken rund läuft, d.h. die Tiere untereinander verträglich sind, keine Krankheiten auftreten (die ja immer ein Zeichen dafür sind, dass etwas nicht paßt), keine Verletzungen der Tiere stattfinden und die Tiere ihr natürliches Verhalten zeigen (Balz, Revierverteidigung, Brutpflege), sehe ich keinen Handlungsbedarf.

Ich denke nicht, dass meine Fische so sehr leiden. Klar, wissen kann man es nicht, aber wie sehr leidet ein Hund, der allein gehalten wir und nur den Menschen als Rudeltier hat? Das sind Dinge, die man nur als Spekulation sehen kann. Ich habe da eine andere Einstellung als Du, aber genausowenig wie Du, versuche ich, Dich von meiner Sichtweise zu überzeugen.

Zitat:
Übrigens hab ich Dir meine Meinung dazu schon vor langer Zeit im Süsswasserforum mitgeteilt.
Ach Du warst das *lächel*. Ich kann mich (wenn auch dunkel) an sowas erinnern.

Zitat:
- aus der Sicht des Betrachters die Sache beurteilen: "was geht...was kann man alles machen"...möglichst bunt und möglichst viel.

oder

- zumindest versuchen, die Sache aus Sicht der Pfleglinge zu sehen: "was wäre optimal um möglichst "naturnahe" Verhaltensweisen zu bewahren.

Es fällt mir etwas schwer, die Unterschiede rüberzubringen
Nein, ich verstehe das schon. Ich behaupte ja auch nicht, dass ich hier eine Idealform der Aquaristik gefunden habe und ich behaupte auch nicht: seht her, es geht, ihr könnt es auch machen. Ich möchte nur dazu aufrufen, hier nicht immer mit der Holzhammermethode auf die Leute einzuschlagen, die Aquaristik nicht nach euren Vorstellungen betreiben.

Es gibt Dinge, die gehen nicht, es gibt Dinge die gehen mit ausreichender Sensibilität und Beobachtungsgabe schon, und es gibt Dinge, die gehen.

Mein System geht, weil ich lange genug Aquaristik betreibe und genug Wissen und Möglichkeiten habe, im Zweifelsfall einzugreifen. Klar würde ich mein Becken keinem Anfänger anraten, würde einem Anfänger, der sich so einen Mischmasch zugelegt hat aber nicht nur sagen, er soll seine Fische zur Hälfte wieder loswerden (nicht jeder Händler nimmt Fische wieder zurück) sondern gleichzeitig versuchen, ihm die Hilfe zu geben, damit er sein Becken in den Griff bekommt.

Man muss halt auch manchmal etwas differenzierter sein.


Schade finde ich Rainers Reaktion, und dass jemand aquaristisch nicht fit sein soll, nur weil er eine "Fischsuppe" pflegt ist Unsinn. Schließlich kann man, nur weil man wissentlich unoptimale Bedingungen hat, trotzdem fundierte Ratschläge geben. Und wenn hier jemand den Beratertitel (dessen Sinn ich nicht verstehe, aber da halte ich mich raus) innehat, dann sollte er erst recht beraten und nicht nur mit der Keule draufhauen.

Auch wenn Du Rainer mich plonkst, so wirst Du das vermutlich trotzdem lesen:

Dein Statement, dass die Rüsselbarben irgendwann auf jeden Fall aufeinander losgehen, ist z.B. schlichtweg FALSCH!! Frag mal Ralf Rombach. Sie haben in ihrem Verein große Rüsselbarben als Schwarm im Becken ohne, dass es Zoff gibt. Und das Becken, in dem sie sind, hat wennich mich richtig erinnere auch keine 700 l.
Es sind nun eindeutig Tiere, die in Gruppen gehalten werden sollen. vereinsamte Einzelexemplare mögen tatsächlich aggressiv werden, im Schwarm ist das nicht der Fall.

Zitat:
Wie auch immer... ich wünsch Deinen Fischen und Dir alles gute.
Ich Dir und Deinen Fischen auch, wir können uns aber so Du magst auch gerne noch per mail weiter unterhalten.

Liebe Grüße

Judith
Judith_ ist offline  
Alt 17.01.2003, 14:38   #18
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hallo judith,

ich kann dein abschlußstatement nicht recht nachvollziehen.

wenn du nach ein paar tagen abstand diesen fred liest, und dich dabei in die rolle eines außenstehenden eindenkst, könnte ich mir vorstellen, dass du es auch nicht mehr ganz verstehst.
hoffe ich zumindest.
 
Alt 17.01.2003, 14:50   #19
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Hallo Judith,

der "Holzhammer" ist aber meist notwendig.

Selbst wenn der Wabi erst 15 cm groß ist, hat er im 200er nix zu suchen. Es besteht aber dann aber noch genug Zeit,dem Tier eine angemessene Unterkunft zu suchen.

Das mit "es ist doch alles in Ordnung" ist auch so eine Sache.
Was in einem Becken scheinabr gut geht, geht in einem anderen böse schief und man weiß hier auch nicht, in wie fern jemand in der Lage ist, einzuschätzen ob wirklich alles "in Ordnung" ist.

Zudem machbar ist vieles, weniges davon ist aber wirklich sinnvoll im Sinne der Tiere. Man kann Mittelamerikaner und Ostafrikaner (Cichliden) vergesellschaften, man kann, indem man mehrere Großcichliden Paare in einem Becken hält die Reviergrenzen und so Aggressionspotential wegnehmen. Das funktioiniert in einigen, vielleicht in vielen Becken sogar. Im Sinne der Tiere ist es aber nicht.

Vieles mag augenscheinlich problemlos gehen, die Probleme sind hier oft nicht auf den ersten Blick auszumachen oder fallen unter die Wahrnehmungsfähigkeitsgrenze vieler Aquarianer. Viele Probleme werde nauch schöngeredet oder schlichtweg ignoriert.

Ich finde auch, dass Flickwerk und Symtombeckämpfung wenig Sinn machen. Ich flicke auch nicht die Cichliden anderer zusammen ohne ihnen den Grund für die Verletzung der Tiere klar zu sagen. Ich bin schon oft gegen die Wand gelaufen, denn wie kann es Mist sein, wenn Koryphäen wie Peter Buchhauser die Methode des "gesteurten Überbesatzes" propagieren ?

Gruß,
Dennis
Dennis Furmanek ist offline  
Alt 17.01.2003, 14:50   #20
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Hallo Judith,
das Du hier zunächst eine Art Test gemacht hast, dagegen finde ich nichts einzuwenden, in der Tat sollte hier jeder gleich behandelt/beraten werden. Keine Frage.

Aber von der fachlichen Seite kann ich Dir nicht zustimmen. Klar, es muß/soll/darf nicht nur solche Aquarianer geben, die Bitop-Becken mit einem optimalen (geht das) Platzangebot haben. Auch keine Frage. Aber wie weit kann man gehen mit dem Vollstopfen von Becken, weil einem die Fische so gut gefallen/weil man ein paar Fische vor dem Tode durch den Nachbarn retten wollte/ weil ...

Ich sehe die Problematik eher darin, und dies wirklich völlig losgelöst von den Fischen die in Deinem Becken schwimmen, daß diese Aquaristik vor allen wenn sie dann noch von weniger erfahrenen Leuts betrieben wird, genau jenen Händlern/Großhändlern/Importeuren/Fängern/etc. in die Hände spielt, die hier immer so gerne an den Pranger gestellt werden.
Jeder Fisch läßt sich verkaufen, je exotischer desto eher findet sich ein Spinner (bezieh das bitte nicht auf Dich) der diese besondere Rarität auch noch in sein Becken packen möchte (wie der Briefmarkensammler). Und genau diese Mentalität führt dazu, daß immer mehr importiert wird und dabei logischerweise immer mehr Tiere direkt oder später indirekt bei draufgehen.

Das ist es vor allen Dingen, was mich daran stört. Deshalb bevorzuge ich die Art von Aquaristik, wo eher weniger Tiere zusammenhocken, möglichst aus einer Region, so das man die Wasserwerte und viele weitere Kleinigkeiten an diese Gemeinschaft anpassen kann. Das man damit die Verlustraten in jedem Fall minimieren kann, brauch ich Dir als erfahrene Aquarianerin nicht zu erzählen.

Was spricht eigentlich gegen ein weniger volles Becken. Die dann zu beobachtenden Verhaltensweisen sind sicher interessanter, und Farbe alleine ist meiner Meinung nach kein Argument, Estethik finde ich z.B. viel wichtiger.

Und um nochmals kurz auf die Hardliner/Holzhammer-Methode, die Du angesprochen hast, zurückzukommen, die hast Du auch ein wenig provoziert

Zitat:
ich will ja nicht quengeln, aber hat vielleicht einer von euch noch eine idee?
Direkt danach kam das Posting von Klaus mit meiner Meinung nach einer Vielzahl von richtigen Hinweisen (nicht zu allen Fischen kann ich das im Detail sagen, aber die Richtung stimmte). Und wenn Du jemanden in der von mir oben skizzierten, wenig Fische verbrauchenden Art, beraten müsstest/wolltest, dann würdest Du wahrscheinlich ähnlich argumentieren. Oder täusche ich mich da jetzt?

Im übrigen nochmals vielen Dank für den Kaffee :wink: , sehr leckeres Stöffchen.
Jost ist offline  
 

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