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Gast
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Hallo Klaus,
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>besatz: >3 gelbe maulbrüter (1 männchen, 2 weibchen) ich nehme an es sind Labidochromis caeruleus. Die können IMO drinnbleiben. >3 kaiserbuntbarsche (") Würde ich abgeben, oder diese behalten und den Rest abgeben Warum? Sie sind ruhig, der Mann ist sogar ein echter Schisser. >13 kärpflingscichliden Kennst Du die lat. Bezeichnung ? Cyprichromis leptosoma >10 rüsselbarben abgeben. Warum? Sie vernichten meine Algen und sind lebhafte aber friedliche Fische >1 feenbarsch behalten. Ist es ein „M“ oder „W“ ? Keine Ahnung, das kann man bei denen schwer erkennen >3 erwachsene und 4 nachwuchs schachbrettcichliden behalten >2 barsche wo ich den namen nicht genau weiß, haplochromis oder so, 1 m. 1 w Falls es Haplochromiden aus dem Viktiriasee sind, eignet sich das Becken sowieso nicht. abgeben. Warum nicht? Sie integrieren sich prima. Keine Reibereien, keine Aggressivität. >1 wabenschilderwels abgeben Wohin? Jeder will Wabis abgeben, aber keiner will welche nehmen. >5 ancistrus abgeben, zumindest reduzieren Warum? Meistens sehe ich eh nur ein oder zwei von ihnen. Es wird immer gesagt, keine Ancisthrus in 60er becken. Okay. Aber warum denn keine Ancisthrus in 300er Becken? >5 prachtschmerlen abgeben ! Warum und wohin? >2 stachelaale abgeben Die habe ich mir gerade erst gekauft und gerade die passen doch prima in ein Afrikabecken >1 schwarzlinienwels abgeben Niemals! >1 perlhuhnwels abgeben wenn ich jemanden finde, der dem Fisch tatsächlich mehr Platz bieten kann mach ich das. Und warum soll ich einige von den malawis (Yellows) behalten, aber andere (Kaiser) abgeben? Das finde ich nicht logisch. Kannst Du mir das mal erklären? Zitat:
Warum? Das Becken läuft jetzt seit zwei Jahren praktisch problemlos. Ich habe jetzt eigentlich das erste Mal den fall, dass es nicht so rund läuft, wie ich es möchte. Wenn ich die ganzen Fische abgebe (so ich jemanden finde, der sie nimmt) ist es doch fast leer. Zitat:
Ich bin ja bereit, das ein oder andere zu ändern, aber ich möchte gerne genaue gründe dafür wissen, bevor ich anfange meine tiere in wildfremde hände zu geben. das ist jetzt nicht böse oder trotzig gemeint, aber wenn ich was tue, dann will ich wissen warum. Liebe Grüße Sandy |
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#12 |
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Hi Sandy,
das war der Grund, weswegen ich erst gefragt hatte, ob Du überhaupt Veränderungen willst :wink: Klaus' Empfehlungen kann ich nämlich nix hinzufüge Es hat niemand gesagt, dass es leicht ist, die Fische in gute Hände abzugebe Auch Töten sollst Du sie selbstverständlich nicht, aber Du kannst beginnen, Dich umzusehen, je früher, je besser. Gerade der Schwarzlinienwels, an dem Du offensichtlich so hängst, ist für mich einer der gefährdesten Kanditaten; bei Deinen Wasserwerten (pH 8,5 !) gebe ich dem höchstens noch 2-3 Jahre, dann wird er "ohne ersichtlichen Grund" krank werden und eingehe Bis die Rüsselbarben aufeinander losgehen, ist m. E. auch nur eine Frage der Zeit, da sie noch gute Algenvertilger sind, sind sie ja offensichtlich noch jung. 10 erwachsene Rüsselbarben würde ich mich nicht mal trauen in 700 l zu halte Deine Wasserwerte sind sehr gut geeignet für ein Malawi- oder Tanganjikaseeaquarium, meinetwegen auch Malawi-Tanganjika-Mix; also: 3 gelbe maulbrüter (1 männchen, 2 weibchen) 3 kaiserbuntbarsche (") 1 feenbarsch 3 erwachsene und 4 nachwuchs schachbrettcichliden wobei ich dies mengenmässig als überbesetzt empfinde (daher besser ohne Kaiserbb.) Ganz sicher aber ist Dein Wasser nichts für südamerikanische Weichwasserfische. Auch Prachtschmerlen vergesellschaftet man besser nicht mit Malawis. Auf die Grössen einiger Deiner Pfleglinge will ich jetzt gar nicht erst eingehe |
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Hallo Sandy,
Zitat:
§ 2 Tierschutzgesetz Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat, 1.muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen, 2.darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden, 3.muss über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen. Zitat:
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Im übrigen ist es falsch verstandene Tierliebe ! ? Vom Regen in die Traufe ? Zitat:
Es gibt noch andere Händler, alternativ dazu die genannten Foren. Auch AQ- Vereine sind manchmal dazu bereit, Fische aufzunehmen Zitat:
>3 kaiserbuntbarsche (") Würde ich abgeben, oder diese behalten und den Rest abgeben >Warum? Sie sind ruhig, der Mann ist sogar ein echter Schisser. Ja, einige Aulonocara Varianten sind recht ruhige Gesellen. Bei dem Überbesatz werden sie ziemlich ängstlich sein. >13 kärpflingscichliden >Kennst Du die lat. Bezeichnung ? Cyprichromis leptosoma Eine sehr schöne und teure Art. Benötigt sehr viel Schwimmraum, ist etwas scheu und sollte in sauerstoffreichem, Wasser gepflegt werden. Ist sehr anfällig gegen W_Schadstoffbelastungen. >10 rüsselbarben abgeben. >Warum? Sie vernichten meine Algen und sind lebhafte aber friedliche Fische Bei verstärktem Algenwachstum solltest Du versuchen die Ursache zu bekämpfen, wobei versch. Algenarten eher ein Freund des Aquarianers sind und IMO überhaupt nicht bekämpft werden sollten. Rüsselbartben passen nicht zum übrigen Besatz. Ältere Tiere neigen sogar manchmal dazu ziemlich ruppig zu weden. Entweder raus, oder das Becken auf deren Ansprüche hin abstimmen. >1 feenbarsch behalten. Ist es ein „M“ oder „W“ ? >Keine Ahnung, das kann man bei denen schwer erkennen Bei den brichardi sind beim M die Flossen stark ausgezogen. Bei Älteren M ist ein leichter Stirnbuckel zu erkennen. Naja, ist etwas schlecht, wenn Du keine Vergleichsmöglichkeit hast. >2 barsche wo ich den namen nicht genau weiß, haplochromis oder so, 1 m. 1 w Falls es Haplochromiden aus dem Viktiriasee sind, eignet sich das Becken sowieso nicht. abgeben. >Warum nicht? Sie integrieren sich prima. Keine Reibereien, keine Aggressivität. Worin integrieren sie sich den prima ?....Bei der Suche nach einem Stehplatz ? Wie alt sind den diese Tiere ? >1 wabenschilderwels abgeben >Wohin? Jeder will Wabis abgeben, aber keiner will welche nehmen. Ja, so ist das. Wie groß ist er denn ? Versuch es in AQ- Vereinen. >5 ancistrus abgeben, zumindest reduzieren >Warum? Meistens sehe ich eh nur ein oder zwei von ihnen. Es wird immer gesagt, keine >Ancisthrus in 60er becken. Okay. Aber warum denn keine Ancisthrus in 300er Becken? Das Du nur 1 oder 2 siehst, liegt vielleicht daran, dass Dir bei dem Besatz ständig andere Fische die Sicht versperren ![]() Übrigens solltest Du Dein Beckenin der Gesamtheit sehen und nicht immer nur eine Art auf 300 Liter berechnen. >5 prachtschmerlen abgeben ! >Warum und wohin? Für das Warum erwartest Du hoffentlich nicht wirklich eine Antwort Wenn doch, gib mal "Prachtschmerle" in der Suchfunktion ein und lese. Für das wohin, gelten die bereits oben genannten Empfehlungen. >2 stachelaale abgeben >Die habe ich mir gerade erst gekauft und gerade die passen doch prima in ein Afrikabecken Du hast sie gerade erst gekauft....aha ! Wieso hast Du sie denn gekauft ? Im übrigen hast Du Recht. Sie passen in ein für die jeweilige Variante abgestimmtes "Afrikabecken". >1 schwarzlinienwels abgeben >Niemals! Warum ? >1 perlhuhnwels abgeben >wenn ich jemanden finde, der dem Fisch tatsächlich mehr Platz bieten kann mach ich das. Ja, wäre ratsam. >Und warum soll ich einige von den malawis (Yellows) behalten, aber andere (Kaiser) abgeben? >Das finde ich nicht logisch. Kannst Du mir das mal erklären? Yellows, insbesondere wenn es sich um Nachzuchten aus der X_ten Generation handelt, sind in der Regel ziemlich anpassungsfähig und anspruchslos. Auch die Aggressivität hält sich in Grenzen. Aulonocaras ( Kaiser) werden zwischen ca. 10 - 20 cm groß, beanspruchen viel Platz und reagieren empfindlich auf zu hohe Besatzdichten ( auch auf die Folgeerscheinungen). Manche Varianten reagieren richtig scheu ( Bsp. Maylandi). Es gibt auch Varianten, die aggressiv reagieren und Dein ganzes Becken aufmischen würden. Dies hängt aber auch oft von der Charaktere des einzelnen M ab. Vielleicht ist es nicht richtig rübergekommen. Als eine Alternative habe ich aufgezeigt, dass ich einen Besatz mit den Yellows und den Kaisern zusammen auch als denkbare Lösung sehe. Der Brichardi und die Schachbrett würden dazu event. auch noch gehen, wobei ich befürchte, dass die Kaiser dann endlich mal "aufwachen" und zumindest dem Brichardi ziemlich zusetzen würden. Es wäre auch eine Abstimmung auf die Tanganijkas denkbar. Gerade um die Cyprichromis wäre es wirklich schade. Dazu die Julidochromis und Brichardi und Du hättrest ein tolles Becken in dem sich die Fische wohlfühlen können. Zitat:
Frag mal Deine Fische, wie die das sehen. Zitat:
Übrigens habe ich gerade selbst eine ganze Menge Fische abgeben müssen, nein "wollen". Es geht !...und es geht sogar so, dass man sich ziemlich sicher sein kann, die Fische in guten Händen zu wissen. Zitat:
Zitat:
Versuch es doch zunächst mal über die Foren. Es werden sich bestimmt einige Abnehmer finden. Dann bist Du schon mal ein Stück weiter und Du siehst wie sich das Becken entwickelt. Zitat:
Gruß Klaus |
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#14 |
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Hallo ihr Lieben,
ersteinmal möchte ich mich bei den Teilnehmern in diesem Thread bedanken. Ich bin Sandy, und das Becken gibt es, in genau dieser Form tatsächlich (siehe Signatur). Nur die geschilderten Probleme gibt es nicht. Ich wollte mal eine insgesamte Beurteilung meines Beckens, ohne "Langzeitforumsteilnehmerbonus" und bin deswegen diesen Weg über einen Zweitnick gegangen, da ich bei Rebeis Becken gesehen habe, dass man wenn man länger hier aktiv ist zu sehr mit Samthandschuhen angefaßt wird. Zu allererst muss ich zu eurer Beruhigung sagen, dass bereits ein 180 cm Becken in Planung ist. Die Probleme mit dem Besatz sehe ich nicht so, einzig allein der Perlhunhwels macht mir Sorgen. Ich hatte den von einem anderen Aquarianer übernommen, der mir allerdings am Telefon sagte, das Tier sei 10 cm groß. Damit hätte ich ihn sicher noch eine Weile halten können. Ich hatte aber nicht den Mumm, als er mir das Monster dann vorbeibracht, ihn wieder wegzuschicken, aber das hätte ich eigentlich tun sollen, das weiß ich. Klar habt ihr, was die Wasserwerte von einigen der Fische betrifft recht, für den Nigrolineatus sind sie sicher nicht optimal genauso wie für die Prachtschmerlen. Beide stammen noch aus meinem Diskusbecken und ich habe sie behalten, weil ich ihnen trotz der suboptimalen Wasserwerte zumindest ansonsten recht gute Bedingungen bieten kann. Welse sind aber relativ tolerant (die meisten zumindest, beim Nigro vermiute ich es, weil ihn hierzulande viele in Leitungswasser halten) und bei den Prachtschmerlen ist eh nicht ganz klar, was für Wasserwerte ihrem natürlichen Habitat entsprechen, da man sie von Weich bis Brackwasser findet. Die Schmerlen wäre ich bereit abzugeben, wenn sie entweder zu groß auch für das 180er werden (dann gehen sie in die Wilhelma) oder ihnen jemand ein entsprechendes Artenbecken bietet, mit dem Versuch der Zucht. Irritierend finde ich es schon, dass bei PS immer gleich jeder schreit: abgeben, ohne überhaupt zu fragen, wie groß die Tiere sind. Ich bitte euch: wer soll die ganzen Monsterschmerlen denn aufnehmen? Wieviele Leute gibt es tatsächlich mit 3 m Becken die entsprechend besetzt sind? Wenn ihr solche Empfehlungen gebt, kann es auch passieren, dass die 12 cm Tiere zurück zu einem Händler wandern, der sie dann in das nächste 300 l Becken verkauft, womit nichts gewonnen wäre. Was den Wabi betrifft, der wird wohl demnächst sterben. Das Tier (15 cm) habe ich schon krank übernommen. Obwohl er gut frißt, nimmt er nicht zu. Früher oder später muss ich ihn wohl töten, so leid es mir tut, isolieren kann ich ihn nciht, da ich kein zweites Großbecken habe. Der Barschbesatz ist recht gut aufeinander abgestimmt. Die Leptosomas haben Schwimmraum, die anderen vertragen sich. Der einzige, der randaliert ist der Daffodil, er sollte eigentlich raus wie der Rest seiner Familie, aber er entzog sich bislang hartnäckig jedem Fangversuch und spätestens bei der Übersiedlung in ein neues Becken ist er fällig. Die beiden Haplochromis CH44 habe ich erst kürzlich übernommen, ich wollte ausprobieren, ob es geht. Bislang scheint es zu gehen. Für die habe ich aber auch einen anderen Platz, falls es nciht geht. Die Rüsselbarben habe ich zumindest als Garra taeniata gekauft. Eigentlich sollten sie nicht so groß werden wie die Siamensis. Auch da wäre vielleicht ein genaueres Nachfragen nach der Art wichtig gewesen, denn nicht alle Rüsselbarben, die als solche verkauft werden, sind gleich. Algenprobleme gibt es in meinem Becken nicht, ausser ein paar vereinzelten Grün- und Pinselalgen, denen ich aber nicht auf die Pelle rücke, warum sollte ich auch? Das Becken ist stark bepflanzt und gut strukturiert, dadurch gibt es auch praktisch keine Revierstreitigkeiten. Das Becken läuft in (fast) dieser Besetzung jetzt seit Mitte 2000. Gefiltert wird über einen Eheim Topffilter und einem Eheim Innenfilter als Strömungspumpe. Es wird ein 1-2 wöchentlicher wasserwechsel von 70% gemacht (damit es sich nicht zu sehr aufhärtet, da es oben offen ist) mit temperiertem Leitungswasser. Gedüngt wird mit Ferrdrakon und das war es. Es gab in den 2 Jahren nie ein Anzeichen für Krankheiten, Ausnahme ist der Wabi, der nicht zunimmt. Ich will jetzt nicht behaupten, dass das optimal ist was ich tue, ich weiß dass man einiges ändern kann, deshalb habe ich mein Becken hier ja auch mal kritisch beleuchten lassen. Ich weiß aber auch, dass so etwas in Grenzen funktionieren kann. Auf jeden Fall danke ich euch für die Denkanstöße, lade aber auch jeden ein, sich meine "Katastophe" mal selber anzuschauen und zu beurteilen. Falls ihr euch jetzt irgenwie vera... fühlt, bitte, das war nicht meine Absicht, ich wollte nur eine wirklich schonungslose Meinung und die habe ich bekommen. |
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#15 |
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Judith,
Gratulation zu Deiner grandiosen Idee.... Leute wie Du sind es, die mit schuld dran sind, dass Neueinsteiger hier mittlerweile so misstrauisch beäugt werde Wenigstens hast Du Dich mit Deiner Fischsuppe, die Du ja auch noch rechtfertigst, aquaristisch disqualifiziert hier.... *PLONK* |
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#16 |
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Hallo Danith
,dass heißt, Du bist nun zufrieden ? Ich war schwer am überlegen, ob ich meinen ersten Kommentar ganz kurz ausfallen lassen soll. So in der Art : "Bitte nicht trollen"....doch ich war dann doch unsicher und habe den anderen Weg einschlagen. Auch in Deinem 2. Statement ist mir einiges komisch vorgekommen. Das mit den Cyprichromis kam "zu schnell", auffällig war auch die etwas fordernde/ provokante Schreibweise. Keine Angst, ich kann so eine Verarschung "gut ab"...., da ich ein dickes Fell habe ![]() Dein Fell muß aber auch ziemlich dick sein, denn Dein "outing" macht die Situationen Deinem Becken nicht gerade besser, meiner bescheidenen Meinung nach. Übrigens hab ich Dir meine Meinung dazu schon vor langer Zeit im Süsswasserforum mitgeteilt. Es mag schlimmere Zusammenstellungen geben, mit Sicherheit gibt es unterschiedliche Auffassungen zu Vergesellschaftungsfragen und zur Aquaristik allgemein. Ich teile Deine, und auch Rebeis Ansichten zur Aquaristik nicht,( ich kenn den von Dir angesprochenen Thread und konnte mir ein grinsen vorm Monitor angesichts Deiner Reaktion nicht verkneifen), was nicht heißt, dass ich diese Einstellung "verurteile". Ich teile sie einfach nicht, weil mir das Verständnis dafür fehlt. Ich unterstelle Dir ( Rebei sowieso) mal genug Sachverstand ( Betonung auf "Sachverstand") um die Tiere nicht unnötig leiden zu lassen. Ganz bestimmt werde ich keinen Versuch starten, Dich, bzw. jeden anderen mit ähnlicher Sichtweise, von meiner Auffassung und Einstellung zur Aquaristik zu überzeugen. Es gibt halt mehrere Möglichkeiten dieses Hobby zu betreiben. - aus der Sicht des Betrachters die Sache beurteilen: "was geht...was kann man alles machen"...möglichst bunt und möglichst viel. oder - zumindest versuchen, die Sache aus Sicht der Pfleglinge zu sehen: "was wäre optimal um möglichst "naturnahe" Verhaltensweisen zu bewahren. Es fällt mir etwas schwer, die Unterschiede rüberzubringen Wie auch immer... ich wünsch Deinen Fischen und Dir alles gute.Gruß Klaus _______ Es gibt Menschen, die Fische pflegen, und solche, die nur das Wasser trüben. (leicht verändertes Chinesisches Sprichwort) |
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#17 | |||||||||
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Hi Klaus,
Zitat:
Zitat:
Es gefällt mir halt nicht, dass hier immer unglaublich gegen den Besatz in manchen Becken gewettert wird und dass es immer heißt: Fische abgeben, aber dass in den allerwenigsten Fällen vernünftige, direkt umsetzbare Ratschläge zur Verbesserung des Beckenklimas kommen. In sofern bin ich natürlich nicht zufrieden. Klar ging es mir darum, das Forum zu testen, das ist sicher nicht fair. Aber ich muss für mich die Entscheidung fällen, wo ich mich mehr einbringe, hier oder im SWF. Die Art, wie hier miteinander und ganz besonders mit Forenneulingen umgegangen wird stört mich immer mehr und mehr. Gleichzeitig wird andauernd über den Ton im SWF hergezogen, was ich nicht nachvollziehen kann. Aber ich will darüber jetzt und an dieser Stelle nicht weiter dikutieren, das macht in meinen Augen keinen Sinn. Zitat:
Zitat:
aber trollen (wenn man es so nennen mag) gehört nicht gerade zu meinen Gewohnheiten, da ich normalerweise immer zu mir stehe, aber ich will es auch nicht üben mich zu verstellen.Zitat:
Zitat:
Solange mein Becken rund läuft, d.h. die Tiere untereinander verträglich sind, keine Krankheiten auftreten (die ja immer ein Zeichen dafür sind, dass etwas nicht paßt), keine Verletzungen der Tiere stattfinden und die Tiere ihr natürliches Verhalten zeigen (Balz, Revierverteidigung, Brutpflege), sehe ich keinen Handlungsbedarf. Ich denke nicht, dass meine Fische so sehr leiden. Klar, wissen kann man es nicht, aber wie sehr leidet ein Hund, der allein gehalten wir und nur den Menschen als Rudeltier hat? Das sind Dinge, die man nur als Spekulation sehen kann. Ich habe da eine andere Einstellung als Du, aber genausowenig wie Du, versuche ich, Dich von meiner Sichtweise zu überzeugen. Zitat:
Zitat:
Es gibt Dinge, die gehen nicht, es gibt Dinge die gehen mit ausreichender Sensibilität und Beobachtungsgabe schon, und es gibt Dinge, die gehen. Mein System geht, weil ich lange genug Aquaristik betreibe und genug Wissen und Möglichkeiten habe, im Zweifelsfall einzugreifen. Klar würde ich mein Becken keinem Anfänger anraten, würde einem Anfänger, der sich so einen Mischmasch zugelegt hat aber nicht nur sagen, er soll seine Fische zur Hälfte wieder loswerden (nicht jeder Händler nimmt Fische wieder zurück) sondern gleichzeitig versuchen, ihm die Hilfe zu geben, damit er sein Becken in den Griff bekommt. Man muss halt auch manchmal etwas differenzierter sein. Schade finde ich Rainers Reaktion, und dass jemand aquaristisch nicht fit sein soll, nur weil er eine "Fischsuppe" pflegt ist Unsinn. Schließlich kann man, nur weil man wissentlich unoptimale Bedingungen hat, trotzdem fundierte Ratschläge geben. Und wenn hier jemand den Beratertitel (dessen Sinn ich nicht verstehe, aber da halte ich mich raus) innehat, dann sollte er erst recht beraten und nicht nur mit der Keule draufhauen. Auch wenn Du Rainer mich plonkst, so wirst Du das vermutlich trotzdem lesen: Dein Statement, dass die Rüsselbarben irgendwann auf jeden Fall aufeinander losgehen, ist z.B. schlichtweg FALSCH!! Frag mal Ralf Rombach. Sie haben in ihrem Verein große Rüsselbarben als Schwarm im Becken ohne, dass es Zoff gibt. Und das Becken, in dem sie sind, hat wennich mich richtig erinnere auch keine 700 l. Es sind nun eindeutig Tiere, die in Gruppen gehalten werden sollen. vereinsamte Einzelexemplare mögen tatsächlich aggressiv werden, im Schwarm ist das nicht der Fall. Zitat:
Liebe Grüße Judith |
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#18 |
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Gast
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hallo judith,
ich kann dein abschlußstatement nicht recht nachvollziehen. wenn du nach ein paar tagen abstand diesen fred liest, und dich dabei in die rolle eines außenstehenden eindenkst, könnte ich mir vorstellen, dass du es auch nicht mehr ganz verstehst. hoffe ich zumindest. |
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#19 |
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Hallo Judith,
der "Holzhammer" ist aber meist notwendig. Selbst wenn der Wabi erst 15 cm groß ist, hat er im 200er nix zu suchen. Es besteht aber dann aber noch genug Zeit,dem Tier eine angemessene Unterkunft zu suchen. Das mit "es ist doch alles in Ordnung" ist auch so eine Sache. Was in einem Becken scheinabr gut geht, geht in einem anderen böse schief und man weiß hier auch nicht, in wie fern jemand in der Lage ist, einzuschätzen ob wirklich alles "in Ordnung" ist. Zudem machbar ist vieles, weniges davon ist aber wirklich sinnvoll im Sinne der Tiere. Man kann Mittelamerikaner und Ostafrikaner (Cichliden) vergesellschaften, man kann, indem man mehrere Großcichliden Paare in einem Becken hält die Reviergrenzen und so Aggressionspotential wegnehmen. Das funktioiniert in einigen, vielleicht in vielen Becken sogar. Im Sinne der Tiere ist es aber nicht. Vieles mag augenscheinlich problemlos gehen, die Probleme sind hier oft nicht auf den ersten Blick auszumachen oder fallen unter die Wahrnehmungsfähigkeitsgrenze vieler Aquarianer. Viele Probleme werde nauch schöngeredet oder schlichtweg ignoriert. Ich finde auch, dass Flickwerk und Symtombeckämpfung wenig Sinn machen. Ich flicke auch nicht die Cichliden anderer zusammen ohne ihnen den Grund für die Verletzung der Tiere klar zu sagen. Ich bin schon oft gegen die Wand gelaufen, denn wie kann es Mist sein, wenn Koryphäen wie Peter Buchhauser die Methode des "gesteurten Überbesatzes" propagieren ? Gruß, Dennis |
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#20 | |
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Hallo Judith,
das Du hier zunächst eine Art Test gemacht hast, dagegen finde ich nichts einzuwenden, in der Tat sollte hier jeder gleich behandelt/beraten werden. Keine Frage. Aber von der fachlichen Seite kann ich Dir nicht zustimmen. Klar, es muß/soll/darf nicht nur solche Aquarianer geben, die Bitop-Becken mit einem optimalen (geht das) Platzangebot haben. Auch keine Frage. Aber wie weit kann man gehen mit dem Vollstopfen von Becken, weil einem die Fische so gut gefallen/weil man ein paar Fische vor dem Tode durch den Nachbarn retten wollte/ weil ... Ich sehe die Problematik eher darin, und dies wirklich völlig losgelöst von den Fischen die in Deinem Becken schwimmen, daß diese Aquaristik vor allen wenn sie dann noch von weniger erfahrenen Leuts betrieben wird, genau jenen Händlern/Großhändlern/Importeuren/Fängern/etc. in die Hände spielt, die hier immer so gerne an den Pranger gestellt werden. Jeder Fisch läßt sich verkaufen, je exotischer desto eher findet sich ein Spinner (bezieh das bitte nicht auf Dich) der diese besondere Rarität auch noch in sein Becken packen möchte (wie der Briefmarkensammler). Und genau diese Mentalität führt dazu, daß immer mehr importiert wird und dabei logischerweise immer mehr Tiere direkt oder später indirekt bei draufgehen. Das ist es vor allen Dingen, was mich daran stört. Deshalb bevorzuge ich die Art von Aquaristik, wo eher weniger Tiere zusammenhocken, möglichst aus einer Region, so das man die Wasserwerte und viele weitere Kleinigkeiten an diese Gemeinschaft anpassen kann. Das man damit die Verlustraten in jedem Fall minimieren kann, brauch ich Dir als erfahrene Aquarianerin nicht zu erzählen. Was spricht eigentlich gegen ein weniger volles Becken. Die dann zu beobachtenden Verhaltensweisen sind sicher interessanter, und Farbe alleine ist meiner Meinung nach kein Argument, Estethik finde ich z.B. viel wichtiger. Und um nochmals kurz auf die Hardliner/Holzhammer-Methode, die Du angesprochen hast, zurückzukommen, die hast Du auch ein wenig provoziert Zitat:
Im übrigen nochmals vielen Dank für den Kaffee :wink: , sehr leckeres Stöffchen. |
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