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#21 | |
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Registriert seit: 07.05.2002
Ort: Bonn
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Zitat:
Klar geht das, die Platte kommt nämlich in das Becken rein, aber unter den Sand. Also nicht zwischen Becken und Schrank sondern wirklich zwischen Becken und Sand. |
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#22 |
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Gast
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Hallo Steff,
die Styroporplatte spart Strom egal ob unter dem Glas, oder zwischen Glas und Sand ![]() Aber kannst Du uns erklären, wie die Styroporplatte die Bodenzirkulation fördern soll? :-? Gruß, Dirk *dervomGerüchteausderWeltschaffenschonganzerschöpf tist* |
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#23 |
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Registriert seit: 12.11.2002
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hallo dirk,
leider erst im 13 semester, das 14 werde ich aber wohl noch erleben, wenn es wohl hoffentlich auch das letzte sein wird. physik hatte ich aber auch nicht im 2., sondern ein physik-vordiplom im 4. semester. nun aber noch zum wesentlichen: du hast recht, ich habe noch keinerlei erfahrungen mit einer bodenheizung, was ich jedoch mit meinem posting bewirken wollte ist, dass sich nopfi nich doch noch eine bodenheizung holt, weil er denkt, vielleicht koenne es ja nicht schaden. denn sowohl deinen aussagen zu folge hat die bodenheizung bei sand weder sinn, noch ist sie ganz ungefaehrlich, wie ich aus einigen anderen threads, katalogen und gespraechen mit aquarianern erfahren habe. wenn sie bei dir lange problemlos und unsinnig lief, sei froh, aber die erhoehte gefahr der schaedigung der bodenplatte ist sicher vorhanden. ein anderes bsp. alle sagen, dass man vor arbeiten im aquarium alle im aquarium befindlichen geraete vom netz trennen soll. ich mache das, weil es sicher eine erhoehte gefahr von einem stromschlag vorhanden ist, allerdings habe ich von noch niemandem vernommen, dass er einen stromschlag bekommen hat, auch wenn er die netzstecker nicht gezogen hat. aber nun zum wesentlichen, deinem zitat aus dem schuelerduden der physik ... wie du schon richtig erkannt hast, erfolgt die waermeleitung bei einer bodenheizung durch konvektion. also erfolgt die erwaermung ueber das direkt umgebende medium ... in unserem falle das aquariumwasser, bzw dem sand. sand ist kein guter waermeleiter, wie du auch schon sagst, folglich kann eine effiziente erwaermung nur ueber das wasser erfolgen. damit jedoch die erwaermung des gesamten aquariums erfolgen kann, ist die diffusion des erwaermten wassers durch die sandschicht nach oben noetig. eine effiziente diffusion ueber eine 12cm dicke sandschicht ist jedoch nicht moeglich, was den schon genannten hitzestau zur folge hat.natuerlich muss der nicht zum bersten einer bodenplatte oder sonstigen problemen fuehren, aber er erhoeht dessen risiko! nichts anderes habe ich uerbrigens in meinem ersten posting geschrieben. leider muss ich nun noch sagen, dass du sicher nicht ueber mein "ruestzeug" im bezug auf irgendwelche "wissenschaftlichen untersuchungen" rueckschliessen kannst und solltest. wissenschaftliches diskutieren scheinst du jedoch noch nicht erlernt zu haben, sonst wuerdest du nicht aus wenigen saetzen solche rueckschluesse ziehen. fuer konstruktive kritik bin ich jederzeit dankbar, vor allem da ich im bereich der aquaristik sicher noch einiges zu lernen habe, auf persoenliche angriffe kann ich jedoch verzichten ... ein wenig kopfschuettelnd edi |
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#24 | ||
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Gast
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Hallo Edi,
Schülerduden der Physik? Hab ich nicht- brauch ich nicht! Die spez. Wärleitwerte hab ich aus dem Netz, den Rest schüttel ich locker aus dem Ärmel... Zitat:
![]() Das ist gelinde gesagt Quatsch! Du kannst über den Sand ne Metallplatte legen, dann gibt der Wärme ab, ohne, daß da auch nur ein einziges Wassermolekülchen diffundiert ![]() Pisa auch in den Universitäten? Zitat:
Mir ging es auch weniger um die Sache (da hab ich eh´recht und wichtig ist diese Heizung/Sand-Debatte nun wirklich nicht...), sondern darum, daß es einen schon ziemlich aufregt, wenn allenthalben irgendwelcher Stuß die Runde macht! Auch habe ich überhaupt nichts dagegen, wenn man sich eben mal vertut. Und man kann ja auch zu Themen posten, in denen man unsicher ist. Dann hilft es einem aber weniger selbstsicher daherzukommen. Gruß, Dirk |
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#25 | |
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Registriert seit: 31.07.2002
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Hi Dirk,
Zitat:
Sorry, aber wie du hier im Forum so agierst :-? Gruß Gerd |
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#26 |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo Gerd,
das von Dir noch ´ne Retourkutsche kommt, war klar! Ich bin jedem dankbar, der mir klare Gedankenfehler aufzeigt. Ist mir auch schon passiert, etwas gesagt zu haben, das nicht gestimmt hat. Versuche aber zwischenzeitl. nur zu Themen etwas zu sagen, in denen ich mich einigermaßen sicher fühle. Bei Unsicherheiten, die sich ja auch nicht ganz vermeiden lassen, versuche ich diese sprachlich zum Ausdruck zu bringen. Da wirst du z.B. Sätze finden wie: "Da kenne ich mich jetzt nicht wirklich aus...", oder "es wäre denkbar/möglich, daß...", oder man formuliert eine Frage, wie z.B.: "Wie ist es vortsellbar, daß durch Beheizung der unteren Sandschichten größere Bakterien-Populationen absterben, obwohl nach gängiger Meinung gar keine Nährstoffe in nennenswertem Umfang in tiefe Schichten diffundieren können?" Gruß, Dirk |
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#27 |
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Registriert seit: 31.07.2002
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Hi Dirk,
mir gehts doch hier momentan einfach nur um den Umgangston; der macht bekanntlich die Musik. Man kann Fachkompetenz auch weniger beleidigend rüberbringen (... Pisa auch in den Universitäten?...) Gruß Gerd |
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#28 |
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Gast
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Hallo Gerd,
was den Ton betrifft, hast Du recht. Wenn ich aber derartige Aussagen von einem kurz vor dem Abschluß stehenden Akademiker naturwissenschaftl. Fachrichtung serviert bekomme, dann stehe ich quasi "unter Schock" und bin nur noch bedingt zurechnungsfähig ![]() Gruß, Dirk |
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#29 |
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Gast
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Moinsen,
Ich habe in dem Link, den ich oben gesetzt habe genau denselben Fehler gemacht wie er jetzt hier auch zur Sprache kommt. Ich habe Diffusion und Konvektion und Radiation durcheinander gebracht. Diffusion scheidet in Zusammenhang mit diesen Bodenheizungen von vorneweg aus, jedenfalls was den Transport von Wärme anbelangt. Und da hängt wohl der Haken, bei Sand wird an Diffusion in der "Filtereigenschafft" gedacht und dabei übersehen, dass eine Bodenheizung keine Diffusion braucht. Ansonsten, lasst uns mal weiter Konstruktiv sein. Vielleicht wird dies ja ein Thread, den mann in Bezug auf Bodenheizungen und Sand mal als "Bringer" ansehen kann. |
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#30 |
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Registriert seit: 15.07.2001
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Hallo Sandfraktion
Ich möchte auch mal einiges zum Sandboden los werden. Die Eigenschaften der Böden bestimmt häufig der Anteil der feinen Komponenten, sowie der Porenraum. Korngrößen kleiner als 0,06mm haben wegen ihrer großen inneren Oberfläche die Fähigkeit zur Wasserbindung. Kleiner als 0,06mm bedeutet aber auch, es ist kein Sand mehr. Das Sandkorn liegt über 0,06 bis zu 2,0mm. Abgestuft in jeweils Fein, Mittel und Grobsand. Der Mittelsand liegt über 0,2 und reicht bis 0,6mm. Bei dieser Korngröße können die Kohäsionskräfte der Haftwassers nicht mehr wirken. Der Porenraum ist zu groß. Eine wichtige Voraussetzung ist die Eigenschaft der Sandkorn selbst. Der Sand sollte gut sortiert sein, also möglichst aus einer Fraktion bestehen, ganz einfach, einkörnig sein. Weiterhin ist die Form des einzelnen Sandkornes von ausschlaggebender Bedeutung. Er muß abgerundet und darf nicht scharfkantig sein. Dadurch erhöht sich der Porenraum, was wiederum eine Zirkulation des Wassers im Sandboden ermöglicht. Fehlen bindige Fein und Feinstanteilen, liegt ein rolliger Boden mit einem Einzelkorngefüge vor. Dieser Boden wird immer von Wasser durchströmt, zumal dann, wenn noch eine Bodenheizung vorhanden ist. Aus folgendem Grund ist eine Bodenheizung bei Sandboden trotzdem tabu. 1 Sollte Schluff oder Tonkorn im Sand vorhanden sein, wird der Porenraum von diesem aufgefüllt. Zumeist daran zu erkennen: Hilfe, habe Sandboden eingebracht und nun ist mein Wasser trübe. 2. Sofern man nicht für Abhilfe schafft, setzt sich der Porenraum im Sandboden mit der Zeit zu. und dann geht die Post ab. Dazu hilfreich ist die Vorstellung, dass ein Würfel von 1cm Kantenlänge eine Oberfläche von 6cm² besitzt. Wird der Würfel aus kleinen Teilchen von 0,01cm Kantenlänge aufgebaut – das ist Mittelschluff – so beträgt die Oberfläche 6000cm² Dann hält der Wasserfilm zwischen den einzelnen Teilchen die kleinen Partikel über Kohäsionskräfte zusammen. Mit entsprechendem Durchmesser der Absaugglocke, sollte man dem aber entgegenwirken können. Fazit: Sand und Bodenheizung ja, sofern man Vorsorge trifft und bei Bedarf gegensteuern kann. Die obigen Angaben stammen aus einem Laborprogramm für Bodenmechanik und sind nicht auf meinem Mist gewachsen. Dabei sind die Angaben zu Schluff oder Tonkorn im Sand, sowie die freien Porenräume auf Grundwassersperren und Nichtleiter bezogen. Ich werde mir demnächst ein Fotobecken mit Sandboden und Bodenheizung einrichten. Ab Mittelsand und gut sortiertem Einzelkorn dürfte nichts mehr passieren. Gruß aus Karlsruhe helmut Noch was. Wer hat schon mal einen richtig schönen, runden Quarzsand gesehen? Abgerundet wie ein Kieskorn. |
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