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Registriert seit: 01.12.2001
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Hallo alle,
aus gegebenem Anlass möchte ich noch einmal auf das Resistenzproblem hinweisen, das immer dann problematisch wird, wenn Medikamente aus der Humanmedizin in der Aquaristik Anwendung finden. Im Aquarium sind in den seltensten Fällen genaue Dosierungen möglich. Wer kennt das genaue Wasservolumen seines Aquariums auf etwa 2% genau, wer weiß, wie schwer die zu behandelnden Fische sind und wie sie die Medikamente abbauen, ob es im Aquarium zu sonstigen Abbauprozessen kommt etc. Durch falsche Anwendung, die sich aufgrund mangelnder Kenntnisse in vielen Fällen ergeben wird, kann es zu Resistenzen führen. In einigen Fällen, insbesondere bei Antibiotika werden solche Resistenzen auch auf menschliche Pathogene übertragen, so daß solche Resistenzen durchaus auf den Aquarianer zurückschlagen können. Keime in deutschen Aquarien sind nach Aussagen eines ehemaligen Kollegen von mir gegen mindestens jedes zweite bekannte Antibiotikum resistent und Resistenzen gegen die in Fischkrankheitsbüchern genannten Antibiotika liegen bei etwa 80 bis 90%. Um solche Resistenzen bei anderen Medikamenten zu verhindern, möchte ich jeden Leser nicht nur bitten, im Aquarium keine Medikamente aus der Humanmedizin anzuwenden, sondern am besten irgendwelche gefundenen Namen oder Substanzbezeichnungen zu unterlassen. Ich möchte nach Möglichkeit vermeiden, daß auch Warnungen vor der Anwendung irgendwelcher Medikamente ins Gegenteil umschlagen. schöne Grüße |
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