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#11 | |
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Hey Sven,
Zitat:
führten sie den Schwarm oben wie unten durch´s Becken. |
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#12 | |
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Gast
Beiträge: n/a
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Hallo,
Zitat:
Bei meinen Nachzuchten habe ich dieses Verhalten mehrfach beobachten können. Die geschlüpften Larven wurden in einer kleinen Grube im Sandboden gepflegt. Aber anscheinend gibt es da doch unterschiedliche Verhaltensweisen. Bei meinen Mikrogeopahgus ramirezi Nachzuchten wurden die Gelege grundsätzlich in einer Mulde im Sand abgelegt, aus anderen Berichten habe ich entnommen, das die Ramirezi auch auf Steinen und Blättern ablaichen, was meine nie gemacht haben. Gruß Werner |
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#13 |
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Hallo,
das Fortpflanzungsverhalten von Skalaren ist sehr variabel. Meist läuft es so ab, daß die Tiere an Tag 3 nach dem Laichen die Larven aus den Eihüllen saugen und etwa 20 bis 40 cm entfernt an einem anderen Gegenstand, meist etwa in Höhe des Laichplatzes neu unterbringen. Bei mir war es bisher so, daß die Tiere stets fast senkrechte Substrate bevorzugt haben und die Larven dann auf die Oberseite, 10 bis 15 cm unter der Wasseroberfläche angeklebt haben. Die Larven schwänzeln dort, sehen aber zunächst noch fast wie Eier aus, weil der Dottersack so dick ist. An Tag 6 oder 7 ziehen sie noch mal um und bringen ihre Larven wieder etwa 20 bis 40 cm weiter, wobei sie diesmal die Nähe einer etwas offeneren Stelle bevorzugen. Am selben Tag oder am Tag drauf schwimmen dann die Jungen frei, auch wenn die Eltern das zuerst nicht zu glauben wollen, sie spucken die ersten Freischwimmer immer wieder auf das Substrat zurück, bis sie der Sache nicht mehr Herr werden. Bei einzelnen Pärchen gibt es Abweichungen davon, die meist darin zu sehen sind, daß sie Teile des (ursprünglicheren?) cichlasominen Brutpflegemusters zeigen. (Kurzer Einwurf: Skalare gehören zu den heroinen Cichliden, wie Diskusfische, Heros, Mesonauta, Hypselecara, Heroina und viele mehr, die südamerikanischen Arten laichen alle nach Möglichkeit auf senkrechten oder fast senkrechten Flächen und graben vergleichsweise wenig) Einige Tiere, insbesondere Männchen zeigen zwischen dem 2. und 6. Tag leichte Grab-Aktivitäten, meist tragen sie nur das ein oder andere Maul voll Bodengrund davon, sehr selten heben sie auch mit der Schwanzflosse eine flache Grube aus. Ich habe bisher nie beobachten können, daß diese Grube irgendwie genutzt wurde, denn alle bei mir brütenden Skalare haben es strikt vermieden, mit den Eiern oder Larven dem Boden dichter als 30 cm zu kommen. Möglicherweise liegt es auch daran, daß ich den Tieren immer ausreichend Substrate geliefert habe (meine Skalarzuchtgehälter sind/waren Urwälder aus Riesenvallisnerien und Echinodorus) , so daß dieses Verhalten nicht notwendig war. Die Klebefähigkeit aller Fischeier hängt mit der Wasserzusammensetzung zusammen. Gerade die Eier von Weichwasserfischen verlieren ihre Klebfähigkeit in zu hartem Wasser, selbiges gilt für die Haftdrüsen der Larven. Ich meine, du hättest mal irgendwas von 12°dGH geschrieben, ich würde die Wasserhärte auf etwa die Hälfte zu verringern versuchen. schöne Grüße |
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#14 |
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Hallo Tobias,
vielen Dank für diese ausführliche Beschreibung. Also zeigen meine Beiden ein natürliches Brutverhalten bis zum Tag 4: 1. ablaichen am Heizstab 2. aussaugen der Larven am 3.Tag (von mir fälschlicherweise als fressen interpretiert) und überführen auf einen anderen Gegenstand (bei mir die Blätter eines Brasilianischen Wassernabels) 3. angreifen des Aquariumbesitzers, wenn er mal von oben schaut, ob alles okay ist :lol: (ich dachte, sie springt aus dem Becken) Von einer Sandkuhle ist nichts zu sehen und auch keine Aktivitäten in dieser Hinsicht. Ich habe in meinen Becken 4°dGH und 2°KH. |
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#15 |
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Hallo.
Auch meine Skalare lutschen in diesem Moment wieder larven aus den Eihüllen. Bei den vorherigen Versuchen ist noch kein junges durchgekommen. Dank an dieser Stelle an den Hypostomus Punctatus der jetzt zur Strafe in ein anderes Becken übersiedeln mußte. Hat vielleicht jemand einen Tip, wie ich die Jungfische nach dem freischwimmen füttern soll. Muß ich das überhaupt? |
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#16 | |
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Zitat:
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#17 |
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Hallo Dirk,
lass sie üben. Nachzuchtskalare haben bei mir durchschnittlich etwa 15 mal üben müssen, bis sie die erste Brut durchgebracht haben. Das Problem hierbei waren nicht etwa die Feindfische, sondern die Eltern selber. Gefüttert werden die Jungen mit Artemia, zerriebenem Eigelb mit Vitamintropfen und zermörsertem Trockenfutter (ich nehme v.a. die roten Flocken, da kann man sehen, daß die Fische fressen). schöne Grüße |
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#18 |
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Hallo
@ Tobias Ab welchem Alter nehmen die kleinen das Futter denn an? Beim letzten Versuch habe ich selbst nach 4 Tagen freischwimmen nicht beobachten können, das sie die feinst zerriebenen Flocken fraßen. Dann waren auf einmal alle Jungen weg, wobei ich nicht weiß ob nachts geräubert, verhungert oder von den Eltern selbst gefressen. |
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#19 |
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Hi Tobias,
ich laß sie jetzt auch machen, wie sie wollen. Nur die kleine Schummerbeleuchtung für die Nacht laß ich brennen. Der derzeitige Stand der Dinge: Das Weibchen schleppt die Larven von einem Blatt zu nächsten. Ich habe das Gefühl, jedes Mal mit Verlusten. Sie fummelt ständig an den Kleinen herum, aber sie wird schon wissen, was sie da macht. Er ist auch immer in der Nähe, aber wenn mal eine Larve herunterfällt (bleibt nicht aus bei der Fummelei), fängt er es und spuckt es wieder auf das Blatt. Es sind vielleicht noch 30-40 Larven vorhanden |
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#20 |
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Hallo Marco,
bei mir fressen sie Artemia sobald sie frei schwimmen. Ich füttere meist erst am Tag nach dem Freischwimmen an, denn die Tiere haben noch einen kleinen Rest Dottersack, der darf noch verbraucht werden. Hallo Dirk, lass sie machen, die Verlußte sind üblich und wahrscheinlich eingeplant. In der Natur ist es oft so, daß die Gelege nach dem umziehen gerade so groß sind, daß das Weibchen sie ins Maul nehmen kann. Bei Apistogramma sind es dann 3 bis 8 Jungfische, bei den Skalaren etwa 30 bis 50. schöne Grüße |
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