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Alt 03.02.2003, 12:53   #1
Sascha W.
 
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Standard Schlechte Erfahrung mit gefrorenen roten Mückenlarven ?!

Hallo,

ich möchte gerne mal wissen ob meine Vermutung von jemanden bestätigt werden kann. Vor ca. 1 Jahr habe ich Sumatrabarben und Sonnenglühlichtplatties mit gefrorenen roten Mückenlarven gefüttert. Ich habe ein gefrorenes Stückchen auf einem Löffel mit warmen Wasser aufgetaut und in winzigen Portionen nach und nach ins Aquarium gegeben. In den folgenden Tagen sind 3 bis 4 Fische gestorben. Letzte Woche hatte ich in einem neuen Aquarium rote Rio Salmler und Metallpanzerwelse einmal mit den gleichen Larven gefüttert, Ergebnis:in den folgenden 6 Tagen starben 5 Welse und 13 (!) von 22 Salmlern !!! Da meine Wasserwerte keinen Anlaß zum Zweifel geben (5 KH / 7,0 bis 7,2 pH / 26 grad C) kann ich das nur auf diese Larven zurückführen ! Die noch lebenden Fische machen einen sehr gesunden Eindruck, die müßten bei ungünstigen Wasserwerten schließlich auch betroffen sein ! Ich nehme an das die noch lebenden von den Larven nichts abbekommen haben, sondern nur das Trockenfutter gefressen haben. Hat jemand ähnliche Erfahrungen schon mal gemacht ! Ich habe irgendwo schon mal gelesen, das bei Mückenlarven immer ein Risiko bestehen würde, daß diese schadstoffbelastet (?) sind !
Ist sowas bekannt !? Aber dann würde doch NIEMAND diese roten gefrorenen Mücjenlarven verfüttern !? :-? :-? :-?
Ich kann natürlich nicht ausschließen, daß der Tod meiner Fische eine völlig andere Ursache hat.

Grüße SASCHA
Sascha W. ist offline  
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Alt 03.02.2003, 14:11   #2
dragstar
 
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Standard

Hi Sascha,

wichtig ist, dass die gefrorenen Larven nicht zu alt sind. Frostfutter sollte nicht älter als 3 Monate sein. Ansonsten sagt ein bekannter Fischhändler, dass es sich bei gefrorenen roten Mülas um blankes Leichengift handelt :-? .

Ich füttere als Frostfutter nur schwarze und weiße Mülas; rote nur als Lebendfutter.

Gruß Gerd
dragstar ist offline  
Alt 03.02.2003, 14:42   #3
Ute Steude
 
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Hallo Sascha,
Ja,da gab es in der Vergangenheit hier schon einige,auch längere freds mit Diskussionen...(such mal in den Tiefen des Forums)...
daß wohl ab u. zu rote Mülas bealstet sein könnten bzw das Wasser aus dem sie stammen.Und auch die Art u. Schnelligkeit des Frostens,des Transports,der Lagerung usw.
Auf der sicheren Seite bist du in jedem Falle wohl eher mit den schw./ weißen Mülas,Wasserflöhen,Cyclops....
Rote Mülas gebe ich auch nur sehr selten,obwohl ich persönl. bisher keine Ausfälle dadurch bedingt feststellen konnte. lg
Ute Steude ist offline  
Alt 03.02.2003, 18:38   #4
Sascha W.
 
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Aha..........

danke für Eure Anmerkungen, ist ja mal interessant andere Meinungen oder Erfahrungen dazu zu hören. Ich denke ich werde erst mal die Finger weg lassen von den roten Larven ! Wenn man die Dinger nach 3 Monaten nicht mehr verfüttern sollte, dann ist die vom Vertreiber angegebene Mindesthaltbarkeitsdauer also grober Unfug :evil: ! Mal folgende Frage aus reiner Neugierde: Warum ist die Warscheinlichkeit der Schadstoffbelastung bei roten Mückenlarven eine andere als bei weißen oder schwarzen ? Der erste Teil der Antwort lautet bestimmt: Weil sie halt aus einem anderen Wasser stammen ! Aber wodurch oder weshalb ist das Wasser aus dem rote Mückenlarven stammen manchmal schadstoffbelastet !? :-?

Grüße und Dank

Sascha
Sascha W. ist offline  
Alt 03.02.2003, 19:53   #5
Holger W
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Hallo.

Ich verfüttere seit Monaten rote Mülas und hab mir bis jetzt nie Gedanken über Schadstoffe etc. gemacht.
Sollte ich da etwas zu sorglos gewesen sein?

Grüße

Holger
 
Alt 03.02.2003, 21:54   #6
Kishka
 
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Hallo,

ich verfüttere seit knapp 2 Jahren Frost-rote-Mülas.
Ich taue sie vorher nicht auf.
Ich hatte noch keinen einzigen Todesfall, der auf das Futter zurückzuführen wäre.
Ich habe auch kein übermäßiges Algenproblem (siehe Phosphat).

Ich habe eher Bedenken bei Lebendfutter vom Händler, welches schon seit Stunden/Tagen im Beutel dahinvegitiert.

Gruß, Anja
Kishka ist offline  
Alt 04.02.2003, 09:21   #7
Petra Sw. (Amy)
 
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Hallo,

also ich habe die Erfahrung gemacht, daß Fische unterschiedlich empfindlich auf rote Mülas reagieren. Meinen Mesonautas hat es nie was gemacht, während mitr bei den Skalaren einer nach dem anderen verstarb, ohne daß ich mir das erklären konnte. Mit Skalaren haben aber wohl auch andere diese Erfahrung gemacht. Nachdem ich dann auch noch eine hefrige Allergie gegen die roten Mülas entwickelt hab, gebe ich absolut keine mehr und habe insgesamt seitdem weniger mysteriöse Todesfälle.

Grüße
Petra Sw. (Amy) ist offline  
Alt 04.02.2003, 10:15   #8
Heiko L.
 
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Hallo Leute,

meine Fische bekommen schon seit ein paar Monaten gelegentlich rote MüLas (im Wechsel mit schwarzen und weißen), ohne, dass ich deswegen Probleme hatte.
Ich achte aber darauf, dass sie in dem Blister wirklich rot und nicht so bräunlich angegammelt aussehen, was auf zwischenzeitliches Antauen hindeutet.
Ich würde sie auch weglassen, aber nur die roten sinken schnell genug zu Boden, dass auch die Corys mal was abbekommen. Die weißen sinken gar nicht und die schwarzen zu langsam.

Gruß,
Heiko
Heiko L. ist offline  
Alt 04.02.2003, 10:43   #9
BlackSun
 
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Hallo Leute,

Zitat:
Zitat von Heiko L.
Hallo Leute,

Ich achte aber darauf, dass sie in dem Blister wirklich rot und nicht so bräunlich angegammelt aussehen, was auf zwischenzeitliches Antauen hindeutet.

Gruß,
Heiko
Das ist wichtig, sollten die larven schon eigentümlich stinken, und braun sind, dann niemals verfüttern sondern wegwerfen. Rote mückenlarven müssen kräftig rot sein.

Manche Fischarten vertragen rote mülas nur nach einiger gewöhnung. Die Cuticula der mücken ist sehr zäh und schwer verdaulich. Die fische scheissen sie im günstigen falle völlig unverdaut wieder aus im schlechten falle sterben sie an Darmproblemen (Darmverschluss und verletzung der Darmwand). Es empfilt sich rote mülas niemals allein zu füttern sondern mit irgendwas anderem (z.B etwas trockenfutter oder anderes frostfutter).

Gruß BlackSun
BlackSun ist offline  
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