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Alt 14.03.2003, 09:20   #1
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Standard GH im Aquarium niedriger als im Leitungswasser?

Hallo Leute,

ich habe gerade festgestellt, dass mein Leitungswasser eine höhere GH (8) als das Wasser im Aq (5) hat. Die KH ist in beiden Fällen 4°. Woran liegt das? Ich kann mir ja eine Erhöhung durch Verdunstung erklären, aber andersherum??? Hat das etwas mit biogener Entkalkung durch die Planzen zu tun? Ich habe auch Wasserpest im Aq, konnte aber keine Kalkablagerungen feststellen. Die Pflanzen wachsen auch reichlich, obwohl ich keine CO2-Anlage betreibe.
Also wie kann das sein :-? ???

Tschüß Michi
wolluntier ist offline  
Alt 14.03.2003, 09:43   #2
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Hallo Michi,

wie siehts denn mit Schnecken aus?

Gruß
Yvonne
Wonni ist offline  
Alt 14.03.2003, 11:08   #3
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Hallo!

Das kann verscheidene Gründe haben:
Entweder Verdunstetes Wasser (und dannach evtl. das verdunstete Wasser mit Leitungswasser aufgefüllt)

oder
Kalkhaltige Steine im Aquarium (ist oft weißes gestein, sehr oft auch weißes Lochgestein)

Man kann hier einen test mit Essigessenz machen: ein paar tropfen auf den Stein und wenns schäumt, ist der stein schuld!

Oder aber auch Kalkhaltiger Bodengrund

Es kann auch an kalkhaltigen Einrichtungsgegenständen liegen (wenn du z.B. eine Muschel im Aquarium hast)
Wolfgang ist offline  
Alt 14.03.2003, 11:14   #4
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Hallo Wolfgang,

ich glaube, du hast da was falsch verstanden. Die GH ist im AQ nicht höher sondern niedriger als im Leitungswasser. Bei den von dir genannten Fällen wäre das Wasser im AQ härter...

Gruß
Yvonne
Wonni ist offline  
Alt 14.03.2003, 12:39   #5
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hi, Yvonne,

Mulm besitzt Ionenaustauscher-Eigenschaften, und kann sehr wohl einen guten Teil Calcium-Ionen und Magnesium-Ionen aufnehmen, welche Dir dann die GH verringern.

Wenn dich das Thema interressiert, gebe bitte "Mulm Ionen" in die Suchfunktion ein. Als Optionen: "Alle Begriffe suchen" und "Beiträge anzeigen"

gruss, roland
Roland Bauer ist offline  
Alt 14.03.2003, 14:30   #6
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Hallo Roland,

Zitat:
Mulm besitzt Ionenaustauscher-Eigenschaften,...
kannst Du sagen, ob dieser "Ionenaustauscher" im Augenblick der Entstehung in der beladenen, oder in der unbeladenen Form vorliegt ?

Gruß,
Dirk
 
Alt 14.03.2003, 14:35   #7
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Hallo Michi,

verwendest Du Torf, oder hast Du sehr viel Holzwurzeln im Becken?

Egal welcher Mechanismus auch immer zu einer Reduktion der GH, ohne Einfluß auf die KH führt... eine solche Veränderung könnte gleichzeitig ein Indiz für etwas zuwenig Wasserwechsel sein :wink:

Gruß, Dirk
 
Alt 14.03.2003, 19:11   #8
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Hi, Dirk,

könnt ich dir aus dem Stegreif nicht sagen, müsstest Du mal bei den Gastbeiträgen bei Olaf ****** versuchen rauszufinden.

zum zweiten posting: ist das nicht eher andersrum: Sinkende KH bei gleichbleibender GH als Indiz auf nicht der Situation angemessene Wasserwechsel?

gruss, roland
Roland Bauer ist offline  
Alt 14.03.2003, 20:08   #9
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Hi Wolluntier,

jetzt wollen wir s aber genau wissen. Wie groß ist denn der Unterschied GH LW zu GH AQ. (Übrigens, LW-Werte sind nicht immer konstant; manchmal ist im LW KH > GH).

Gruß
orinoco ist offline  
Alt 14.03.2003, 20:39   #10
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Hallo Roland,

sinkende KH bei Nitratanreicherung.
Bis aber Deine "natürlichen Ionentauscher" dem Wasser soviel Erdalkali-MEtalle entziehen, dürfte das ja ein bischen Dauern. Und wenn dann ständig nachgeliefert wird, dürfte die Diskrepanz nicht so groß sein.
Die "Ionentauscher" sind ja dann irgendwann auch ziemlich "beladen"- dann stellt sich ja wieder ein Gelichgewicht ein.

Gruß,
Dirk
 
 

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