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Alt 27.03.2003, 20:07   #1
Stilla29
 
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Standard Fische leiden nicht und Fische empfinden keine Schmerzen

Dies ist doch mal eine diskussionwürdige These, oder?
Bin mal gespannt was Ihr dazu meint
Olli
Stilla29 ist offline  
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Alt 27.03.2003, 20:22   #2
KoRny Riegel
 
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Ich denke schon, dass Fische leiden und Schmerzen empfinden können, zwar nicht so wie Menschen, aber wie andere Tiere halt auch. Click the image to open in full size.
KoRny Riegel ist offline  
Alt 27.03.2003, 20:22   #3
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Beiträge: n/a
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Hi Olli,

gibts schon, wenn du mal hier gucken willst...

http://www.aquaristikserver.de/forum...ic.php?t=32437


ciao Diana
 
Alt 27.03.2003, 20:30   #4
Ralf Rombach
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Standard Re: Fische leiden nicht und Fische empfinden keine Schmerzen

Zitat:
Zitat von Stilla29
Bin mal gespannt was Ihr dazu meint
Olli
Oli,

Suchefunktion meine ich dazu.
 
Alt 27.03.2003, 20:45   #5
Stilla29
 
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@Diana und Ralf

o.k. stimmt hätte ich machen können. Da ist ja alles bereits gesagt worden.
Das einzige was meiner Meinung nach korrekt ist, sind die Aussagen von Albert/Alberlie

@kornyriegel

Neee sehe ich nicht so. Fische haben soweit ich das weiß von allen Wirbeltieren das unterentwickelste Gehirn und keine ausgebildete Großhirnrinde, die für Schmerzempfinden vernatwortlich ist.
Das ist die sachliche Ebene.

Problematisch wird es wenn man daraus moralische Ableitungen fürs HAndeln ableitet. Sprich: "ich schütte Domestosin mein Aquarium weil sie merken es ja nicht.

Aber wie Diana und Ralf schon anmerkten:
ist alles bereits von Albert im entsprechenden Beitrag vorexerziert
worden.


Olli
Stilla29 ist offline  
Alt 27.03.2003, 20:47   #6
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Hi Olli,

Albrecht, nicht Albert
 
Alt 27.03.2003, 21:06   #7
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Hallo,

die Aussage, daß das Gehirn bei Fischen am wenigsten aller Wirbeltiere entwickelt ist, ist falsch. Das Gehirn der Fische ist vom Grundbau aus höher entwickelt als z.B. das der Amphibien, teilweise sogar von Reptilien. Der Feinbau ist deutlich anders, deswegen ist heute nicht ganz klar, was ein Fischhirn sensorisch leisten kann.

Klar hingegen ist, daß die Informationsverarbeitung bei Fischen extrem schnell und differenziert verläuft, sonst würden Fische, insbesondere solche, die starke Sinnesleistungen haben wie Haie, Nilhechte, aber auch z.B. Cichliden wegen Sinnesüberflutung ab und zu einfach irgendwann einen sensorischen Overflow haben.
Man beachte: Das Gehirn eines Hais verarbeitet in der selben Zeit etwa 300 mal soviel Input wie das des Menschen.

Alleine aus der starken Sensorverschaltung im Fischkörper muß angenommen werden, daß die Tiere nicht nur sensorische Reize verarbeiten, sondern auch sensorische Fehler und Überreizungen als Schmerzen wahrnehmen. Sie können lediglich keine für uns üblicherweise verständlichen Schmerzäußerungen von sich geben.

schöne Grüße

Gast ist offline  
Alt 27.03.2003, 21:22   #8
Heimo
 
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Hi,

absolut nicht wissenschaftlich, aber: Bis vor ca. 5 Jahren habe ich geangelt. Fische, die den Haken vorne im weniger empfindlichen Maul hatten, haben sich gewehrt und gekämpft, war der Haken aber tiefer gesessen (Schlund, Kiemenbereich), haben sie sich fast widerstandslos in den Kescher ziehen lassen. Ich schließe daraus, dass Fische sehr wohl Schmerzen empfinden... und lass' nun mein ANgelzeug auf dem Dachboden.
Heimo ist offline  
Alt 27.03.2003, 22:10   #9
little_kio
 
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Hi!

Will jetzt auch mal meinen Senf dazugeben. Wie das wissenschaftlich aussieht, weiß ich nicht genau, ich bin keine Bio- bzw. Neurologin, außer halt, dass es schon Berichte gibt, die angeblich wissenschaftlich belegen, dass Fische keine Schmerzen empfinden können.
Ich finde es auch zweitrangig, weil es nicht viel ändern würde, oder? Leute, denen ihre Fische weitestgehend egal sind, die kratzt es nicht, ob ihre Fische beim Abnippeln Schmerzen empfinden oder nicht, und dienen, denen ihre Fische wichtig sind, tun auch so alles erdenkliche, unabhängig davon, ob die Fische Schmerzen empfinden oder nicht. Außerdem finde ich es sehr gewagt ein mir-geht-es-schlecht-Empfinden mit dem mir-tut-was-weh-Empfinden zu vergleichen, das ist nicht das selbe, das Eine ist ja ohne das Andere durchaus möglich.

Und zu dem Anglen hab' ich auch 'ne Story. Eisangeln, ein zugefrorener See in Schweden. Ein Hecht beißt an, beim Rausholen des Fisches wird aber die Nylonschnur an der scharfen Eiskante aus Versehen abgeschnitten, der Hecht ist wieder frei, aber mit Blinker im Maul. Zwei Stunden später ist der gleiche Hecht wieder an der Angel. Mit Blinker. Das spricht dafür, dass er entweder keine Schmerzen empfunden hat, oder der Instinkt größer war...

lg, Lena
little_kio ist offline  
Alt 27.03.2003, 22:44   #10
Stilla29
 
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Hallo Tobias

Zitat:
Zitat von Tobias Möser
Hallo,
die Aussage, daß das Gehirn bei Fischen am wenigsten aller Wirbeltiere entwickelt ist, ist falsch.
Wie stützt Du Deine Aussage?
Woher hast du Dein Wissen/Information?

Siehe hier:
In-Fisherman (Bd. 24, Nr. 7, Dez. 1999/Jan. 2000, S. 38-46, Übersetz. Prof. Dr. Werner Steffens: (...) Die Gehirne der Wirbeltiere unterscheiden sich in ihrer Struktur und Funktion beträchtlich. Bei kaltblütigen Tieren (Fische, Lurche, Kriechtiere) sind sie einfacher gebaut als bei warm-blütigen Tieren (Vögel und Säugetiere). Fische haben die einfachsten Gehirne aller Wirbeltiere, beim Menschen ist das Gehirn am kompliziertesten.

und weiter:

Die Fakten über die neurologischen Vorgänge, die Schmerz bewirken, machen es unwahrscheinlich, dass Fische Leid und Schmerz empfinden. Wenn ein Fisch Abwehrbewegungen ausführt, bedeutet das kein Leiden, gleichgültig, ob er von den Krallen eines Fischadlers ergriffen und durch die Lüfte getragen, weitgehend lebendig von einem Bären verschlungen wird oder sich am Angelhaken befindet.

Ein Wiederspruch zu dem was Du sagst, oder?

Gruß
Olli

PS: Quelle und Originaltext kann ich Dir gerne zukommen lassen
Stilla29 ist offline  
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