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#1 |
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Hallo,
Ich habe ein 150l Süßwasserbecken und überlege dieses in ein Meerwasserbecken umzugestalten. Konnte in diesem Forum schon einige Infos sammeln, habe aber dennoch einige konkrete Fragen: 1. 150l scheinen mir doch recht klein, ist es überhaupt möglich ein kleines Riff in diesem Becken aufzubauen? 2. Mir gefallen Clownfische und der Königsfeenbarsch sehr gut. Passen die zusammen und kann man sie in einem Aq dieser Größe halten? 3. Ich habe in dem Aq eine Rückwand - müsste die raus oder kann die in einem Meerwasseraq drin bleiben? So, das sind erstmal die Fragen ob es sich grundsätzlich lohnen würde das Becken umzugestalten. Vielen Dank für´s weiterhelfen, liebe Grüße Steffie |
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#2 |
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150 Liter ist sicher klein. Aber es ist möglich ein Meerwasserbecken so zu betreiben.
Man muss sich allerdings sehr beschränken beim Fischbesatz ! Amphipirion percula/occelaris (paarweise, durch geschlechtswechsel ergibt das immer ein Paar) samt Wirtsanemone (bevorzugt Heteractis magnifica) dazu etwas Caulerpa sp. sollte genügen (Vielleicht noch 3-4 C.parasema). Allerdings ist es wichtig möglichst viel lebendes Gestein einzubringen und GEDULD, GEDULD, GEDULD aufzubringen bis die ersten Fische und die Wirtsanemone eingesetzt werden. Rückwand würde ich nicht reintun. Meerwasser ist ziemlich aggressiv und könnte Giftstoffe leicht herauslösen. |
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#3 |
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Hallo "Aalforscher"
Danke für die Auskunft; also wenn ich´s richtig verstanden haben reicht ein Pärchen Amphipirion percula/occelaris für diese Beckengröße; Man kann dann keine Gramma loreto mehr einsetzen? Würde der Platz für ein paar Garnelen, Schnecken, oder Seeigel reichen? Das mit der Rückwand leuchtet mir ein; Vielen Dank nochmal, liebe Grüße Steffie |
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#4 |
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Hallo Steffi,
alternativ ein Paar Amphipirion + Anemone 3 oder 4 Chromis Virirdis 2 Putzergarnelen 4 - 5 Schnecken und 3 - 4 Einsiedlerkrebse. Bei 150l und einer Anemone bleibt allerdings nicht mehr viel für niedere Tiere und in Abhänngigkeit vom Filtersystem wirst du das Becken mit Steinen zupflastern dürfen. |
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#5 |
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Hallo Olaf/Blackyy,
Danke für die Infos; @Olaf das hört sich alles ganz gut an. Ich kann mir schon vorstellen das der Arbeitsaufwand sich doch sehr zu dem eines SW-Aq unterscheidet. Nun ich werde mich mal daran machen haufenweise Bücher zu durchwälzen und melde mich dann wenn`s in die "heiße Phase" geht (was aber bestimmt noch ein Weilchen dauert); übringens - tolles Foto, ja da kann man sich wirklich nur schwer zurückhalten... bis bald liebe Grüße und Danke nochmal Steffie |
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#6 |
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@ steffie
Noch ein Rat hernach: In einem 150L AQ eine Symbioseanemone (Teppichanemone oder Prachtanemone) zu halten heisst wenn sich jene in ihre Bestandteile Auflöst (und das kann binnen kurzer Zeit der Fall sein, man ist ja auch manchmal ein paar Tage weg) den Tod ALLER BECKENINSASSEN hinnehmen zu müssen !!! Die organische Belastung ist einfach exoribitant ! Ich empfehle deshalb als "Ersatzanemone" eine langtentakelige Lederkoralle (Pilzkorallen mit langen tentakeln werden von Amphiphrion bestens genommen und sehen "echt" aus, obwohl Amphiprion sich auch wenn nix anders gibt auf Scheibenanemonen setzen :lol: ) . Die sind robuster und wandern nicht im AQ rum. Ausserdem nesseln die nicht. Gruss Aalforscher |
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#7 |
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Hallo Aalforscher,
du hast es treffend beschrieben es ist ein Ersatz!!! Entweder oder.... Entweder eine Wirtsanemone, oder keine Anemonenfische! Übrings kann dein Becken bei Stromausfall in der Nacht jedezeit morgens ein totes Becken sein! Na ja vielleicht nicht so ganz. Übrings zersetzen sich die Anemonen auch nicht von jetzt auf gleich! Andreas |
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#8 |
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Hallo nochmal,
ja das Problem bei Stromausfall konnte ich in diesem Forum schon nachlesen. Wie handhabt Ihr das denn so? Ich meine Ihr seit doch bestimmt auch mal unterwegs - habt ihr für solche Fälle ein Notstromagregat :-? @Aalforscher Wieso sollte sich die Anemone auflösen? Liebe Grüße Steffie |
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#9 |
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Hallo Steffie,
mehrfach am Tag nach dem Aquarium schauen! Anemonen haben zwei schlechte Eigenschaften, erstens wandern sie und kommen ab und an in die Ansaugung von Strömungspumpen und zweitens schrumpfen sie in sich, bei schlechten Wasserwerten und schlechter Fütterung. Beim zweiteren zerfällt die Anemone im Endstadium in ihre "Einzelteile" und belastet so das Wasser, beim ersteren kannst du dir vorstellen was passiert, wenn die Anemone geschreddert wird. |
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#10 |
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@ steffie
Tja, warum sollte sich eine Anemone auflösen........ ![]() Wenn man das immer so genau wüsste woran es liegt. Fest steht, schnelle Milieuänderung, zu hohe gabe von Spurenelementzusätzen (in einem 150L Becken GANZ schnell passiert), Abstossen von Zooxanthellen, Mangel von uns unbekannten Stoffen (vielleicht irgendwelche Aminosäuren), Lichtprobleme, etc. etc. können ein relativ schnelles Absterben verursachen. Ausserdem sollte man bei Anemonen, speziell der Heteractis magnifica bedenken das alle Tiere entnahmen aus dem Meer sind und bis heute nicht klar ist wie schnell oder wie produktiv sich die Tiere im Meer überhaupt vermehren können. Wo Anemonen abgesammelt werden da gehen auch die Anemonenfische......! Es gibt Gebiete da gibts heute praktische keine Symbioseanemonen mehr (z.B. bei den Phillipinen) und das legt die Vermutung nahe das die Vermehrung nicht sehr produktiv ist (muss sie ja auch nicht da Symbioseanemonen kaum Fressfeinde haben und einen Anemonenfisch der sie bis aufs Blut verteidigt). Fazit: Anemonenfische (A.percula, A.Occelaris, A.clarkii) können heute Massenhaft vermehrt werden, Anemonen nicht. Deshalb sollte man sich gut überlegen und etwas Erfahrung sammeln bevor man eine Symbioseanemone kauft. Das ist eine grosse Verantwortung. Ich bin sicher das >80% der verkauften Symbioseanemonen in den Zoofachhandlungen das erste Jahr im AQ nicht überleben....! Gruss Aalforscher |
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