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Alt 10.06.2003, 09:44   #1
Tengu
 
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Standard Was fuer eine Krankheit? Was tun?

Liebe Aquaristiker,

in den letzten Tagen hat sich der Gesundheitszustand
einer meiner Goldfische (gelber Goldfisch) arg verschlechtert.
Er hat jetzt ein `grosses Loch' in der Flanke.

Es fing vor ca. 1 Woche ganz `harmlos' an: Er hatte an der
Seite eine rote Stelle zwischen den Schuppen. Es sah aus,
als haette er sich irgendwo verletzt. Ich dachte, das heilt
halt wieder zu. -- Doch die wunde Stelle ist jetzt immer
groesser und tiefer geworden. Es ist nun schon ein richtiges
Loch vom Durchmesser mehrerer Schuppenlaengen (mindestens 5).
Sieht aus wie eine Frassstelle oder Milzbrandwunde.

Im Verhalten des Tieres habe ich noch nichts besonderes
beobachtet.

Was kann das fuer eine Krankheit sein? Geschwuer? Oder
ist das eine `Ueberzuechtungserscheinung'? Vor allem: Was
kann ich sinnvollerweise tun? Wenn die Krankheitsentwicklung
so weitergeht wird der Fisch vermutlich verenden. Kann man
es dazu kommen lassen oder stellt das eine Gefahr fuer
die anderen Fische dar? Soll ich das Tier besser entfernen
und toeten? (Wie toetet man Zierfische `waidgerecht'?)

Ich bin ratlos.

Gruss
Tengu
Tengu ist offline  
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Alt 10.06.2003, 09:58   #2
Sandra78
 
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Hi!
Zunächst solltest Du uns mehr Informationen geben! Wie groß ist Dein Aquarium, was für Fische sind drin, welche Wasserwerte hat das Becken, wie lange läuft das Becken, was fütterst Du...
An Deiner Stelle würde ich erstmal tägliche Wasserwechsel 50%machen. Denn da man aus der Ferne ohne die benötigten Angaben wirklich nicht sagen kann, was Dein Fisch hat, scheint das die sinnvollste Sofortmaßnahme zu sein. Solange der Fisch nicht zu schwach ist, würde ich ihn nicht töten, zumal ich nicht ausschließe, dass er wieder fit werden könnte. Ansonsten ist der Genickschnitt wahrscheinlich die beste Methode. Aber wie gesagt, beantworte mal die Fragen, mache reichlich Wasserwechsel. Und dann sehen wir weiter!
Sandra
Sandra78 ist offline  
Alt 10.06.2003, 12:18   #4
Tengu
 
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Hi Sandra,

das 160 Liter Becken laeuft jetzt ca. 2 Monate. Die Fische
haben ungefaehr 120 Liter Wasser zur Verfuegung. Der Besatz
sind insgesamt 6 Fische: 4 Goldfische (davon: 2 gelbe,
1 Shubunkin und 1 `normaler' Goldfisch) und 2 Rotfedern.
Alle Fische sind ca 6 cm lang.

Ich mache woechentlich Wasserwechsel von ca. 42% (werde
das jetzt mal erhoehen). Zum Thema Wasserwerte habe ich mir
einen Tropfentester fuer Nitrit gekauft. Der Wert liegt
vor dem Wasserwechsel immer an der Nachweisbarkeitsgrenze,
ich sag mal: null. Die anderen Werte habe ich noch nicht
gemessen. Das Wasser kommt aus einer Waldquelle, die
letztlich auch die Trinkwasserversorgung des Dorfes
liefert. Das Wasser gilt als "weich".

Zur Fuetterung: Normalerweise verwende ich Trockenfutter.
Unregelmaessig verfuettere ich Mueckenlarven und so weiter
aus Tuempel und Tonne (was die Kinder so finden). Samstag
ist Fastentag.

Die Beschreibung der offenen Wunde / Krater ist sicherlich
laienhaft. Wie ich dich versehe, ist sie wahrscheinlich nicht
ansteckend und der Fisch stellt keine Gefahr fuer
die anderen dar. Das ist meine Hauptsorge.

Gruss
Tengu
Tengu ist offline  
Alt 10.06.2003, 12:19   #5
Tengu
 
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Hi Thomas,

... Dank fuer die Links. Habe ich mir erstmal
durchgelesen. Das ist ja ein trauriges Thema.
Gerade auch mit der `Qualitaet' der Haendler.
Muss man sich aber wohl mit beschaeftigen...

Gruss
Tengu
Tengu ist offline  
Alt 10.06.2003, 12:22   #6
Roland Bauer
 
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Hi,

kenne nicht alle hier empfohlenen Links.

Aber als Sofortmassnahme ist eine Desinfektion der Wunde mit handelsüblichen "Mercurochrom" eine taugliche Maßnahme. Je nach Verlauf öfters wiederholen.

Das Zeug darf aber auf keinen Fall in die Kiemen gelangen.

Ruhigstellen kannst Du den Koi mit Nelkenöl - bei solchen Brummern kann ich die Dosis aber nicht abschätzen - ein Skalar braucht 4 Tropfen auf einen halben Liter Wasser.

gruss, roland
Roland Bauer ist offline  
Alt 10.06.2003, 12:33   #7
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hi roland,

was für ein koi?

aber hast recht, ein 6 cm goldfisch ist echt ein brummer, da wird er schwierigkeiten bekommen, den in schach zu halten *prust*
 
Alt 10.06.2003, 13:55   #8
Thomas P.
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Hi Tengu!

Bei welcher Temperatur hälst du die Fische?

Goldies sind Kaltwasserfische, welche zwar problemlos mit temporär auftretenden höheren Temperaturen zurechtkommen, aber auf die Dauer macht das Fische anfällig.

Vor allem, wenn die Winterruhe unter 7°C fehlt.

Thomas
 
Alt 10.06.2003, 14:30   #9
Tengu
 
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Hi Thomas,

Zitat:
Zitat von Thomas P.
Bei welcher Temperatur hälst du die Fische?
... tja, im Moment steigt die Temperatur schon mal auf 25-26 Grad Celsius.
Obwohl der Raum noch verhaeltnismaessig kuehl ist.

Nach dem Wasserwechsel sinkt sie dann auf ca. 18 Grad. Das
Quellwasser ist recht kuehl (hab die Temperatur noch nicht genau
gemessen). Die Fische sind jedenfalls ganz verrueckt nach dem kalten
Strahl und streiten sich foermlich, wer denn in die Mitte darf. Nach
kurzer Zeit ist die Temperatur dann aber schon wieder ueber 20 Grad.

Mit extra kuehlen hab ich noch nichts gemacht (Eis rein, oder so ...).
Ich denke, bis 28 Grad muessen sie schon aushalten.

Zitat:
Zitat von Thomas P.
Vor allem, wenn die Winterruhe unter 7°C fehlt.
Ja, darueber habe ich auch schon mal nachgedacht. Da ich die Fische
noch nicht ueber Winter habe, kommt die Frage sicher noch mal auf...
Ein Bekannter hat einen Teich. Da sind seine Fische auch im Winter
drin. Ich hab schon mal dran gedacht, die Tiere bei ihm sozusagen
ueberwintern zu lassen. -- Doch das schweift vom Thema ab.

Die Tiere sind ja gerade erst aus dem Laden ins AQ gekommen.
Wenn sie geschwaecht sind, dann von der Zucht bzw. Vorbehandlung.
Ich kenn mich ja noch nicht besonders gut aus. So gelbe Goldfische
sind ja sicher eine spezielle Zuechtung. Weiss nicht: Vielleicht gibt
es die ja noch nicht so lange...

Als die Dame vom Laden meine Fische rausgekeschert hat, sind ihr
unter einer Wurzel gleich ein paar Tote in die Haende gefallen
(das war eine andere Art). Die hat sie dann unauffaellig bei Seite
gelegt. Na ja, hab ich mir gedacht: Fische sterben halt auch mal.
Ist aber irgendwie schon seltsam...

Gruss
Tengu
Tengu ist offline  
Alt 10.06.2003, 14:43   #10
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hi tengu,

ich würde es so machen, wie roland geschrieben hat.
(natürlich ohne die betäubung *g* )

sieh zu, dass du in den nächsten tagen das wasser pikobello sauber und kühl hälst, sprich: jeden tag ca. 30% wasserwechsel.

wenns nicht besser wird, melde dich nochmal, da findet sich bestimmt eine lösung.
schau dich schonmal nach einem kleineren quarantänebecken um, falls der fisch einzeln therapiert werden muß.
 
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