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Alt 01.07.2003, 10:00   #1
olibar
 
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Standard Neuer im Forum möchte sich hier vorstellen und hat 'ne Frage

Hallo Forumsgemeinde,

zunächst erst mal ein Hallo an alle alteingesessenen Mitglieder, ich möchte mich hier kurz vorstellen. Ich habe seit ca. 10 Jahren Erfahrung mit Aquarien, wenn auch unterbrochen durch eine ca. 17 Jährige Pause, die in meiner Jugend bedingt war durch einen leichten Interessenswandel und später dann durch Platzmangel in der eigenen Wohnung. Seit ca. 5 Jahren nenne ich ein 250 l-Becken mein Eigen, B x H x T: 120 x 60 x 48, Panoramascheibe. Das Ganze wird durch einen Eheim-Außenfilter belüftet, welcher ausschließlich mit Keramik-Elementen bestückt ist. Der Boden besteht aus Kies mit unterschiedlicher Körnung, wobei sich der Kies mit den Jahren vermischt hat, die Oberfläche ist jedenfalls relativ grob (etwa 0,5 mm Durchmesser...) Wasserwechsel kommt bei mir eher sporadisch vor, wobei ich sagen muß, dass ich damit bisher keine negativen Erfahrungen gemacht habe. Zwar sind hin und wieder mal einige Fische eingegangen, jedoch meine ich, hängt das weniger mit der Wasserqualität als vielmehr mit den Tieren zusammen. Ich meine die Erfahrung gemacht zu haben, dass einige Arten wesentlich robuster sind als andere, die dann auch stärker auf Streß reagieren. Beispiel: mein Feuerschwanz-Fransenlipper, den hatte ich etwa drei Jahre im Becken, er schwamm täglich viel und war der King im Becken, zum Schluß hatte er etwa 12 cm. Selbst die Hai-Barben waren vor ihm nicht sicher, wenn es Futter gab, da vergaß er eher dass Fressen, als sich vom Verjagen der Fische in "seinem" Revier abhalten zu lassen. Eines Morgens war ein einfach tot – mein Händler meinte, es könne übermäßiger Streß gewesen sein, der Streß, den er selbst verbreitet hat....

Die Weitere Besatzung meines Beckens: hauptsächlich Welse (Panzerwelse, Ancistrus und Schwielenwels) und Barben (dazu mehr unten), ein etwa Handteller großer Skalar (waren vor etwa 2,5 Jahren drei, der Stärkste hat überlebt, die haben sich echt gegenseitig fertig gemacht...), zwei sehr schöne große Mosaik-Fadenfische, drei Segelkärpflinge (ein extrem aktives Männchen, zwei Weibchen), zwei Maroni-Bundbarsche sowie ein Dornauge, was man höchst selten sieht und seit kurzem einen Schwarm Prachtschmerlen (ich weiß, dass dieses Thema hier sehr kontrovers diskutiert wird, und das mein Becken u.U. zu klein ist, aber als ich mir die Tiere zulegte, war ich noch nicht in diesem Forum... Die mir zur Verfügung stehende Literatur besagt aber, dass das Becken ausreichen dürfte: "Illustrierte Enzyklopädie Aquarienfische" von Gina Sandford gibt 16 cm Körpergröße an, "Das große Bilderlexikon der Fische" von S. Frank beschreibt zwar Vorkommen von 30 cm, diese aber nur in freier Wildbahn, in Gefangenschaft max. 15 cm, eher kleiner, der Händler sprach von 12 cm – daher meine Entscheidung für diese hübschen Tiere – vielleicht falsch?!) Ich freue mich einfach an einer Artenvielfalt, die vielleicht einigen hier im Forum nicht zusagt, habe aber in der Vergangenheit damit keine Probleme gehabt. Wenn die Tiere verenden, liegt das m.E. an diversen artspezifischen Krankheiten. Wenn Ihr anderer Meinung seit, ich lasse mich gern eines Besseren belehren. Auch aus der Erfahrung mit den unterschiedlichen Arten hat sich die starke Mischung im Becken ergeben. Früher hatte ich es z.B. versucht mit Purpur-Prachtbarschen, nach der Literatur (s.o.) gut geeignet für Gesellschaftsbecken. Nach den eher schlechten Erfahrungen mit Krankheiten (näheres unten) hab ich es nicht wieder versucht – so kam die Mischung zustande. Alle Fische haben längere Zeit überlebt, ohne sich gegenseitig ins Gehege zu kommen (mit Ausnahme des o.e. Fransenlippers, aber die Art ist für sein Revierverhalten ja auch bekannt...)

Das Becken ist relativ dicht bewachsen, wobei die Pflanzen bis etwa zur Hälfte der Beckenhöhe reichen, im oberen Bereich freier Schwimmraum, in Bodennähe ausreichend Verstecke aus Holz, Schiefergestein, Pflanzen und einer Wurzelnachbildung aus Keramik, welche eigentlich eine etwa 30 cm lange Höhle mit drei Eingängen ist.

Ich komme seit meiner gesamten Aquarienzeit ohne Wassertests aus (mit Ausnahme PH-Test), gebe beim Wasserwechsel lediglich Sera Aquatan und gelegentlich eine Handvoll unjodiertes Kochsalz bei, im Sommer wird mit kaltem Wasser nachgefüllt, im Winter mit leicht temperiertem. Ich habe recht hartes Wasser (etwa 20-30 °d, Auskunft Wasserwerk), dessen PH-Wert im Bereich 6-8 liegt, gebe in unregelmäßigen Abständen Torf oder Torf-Extract hinzu

Meine Erfahrungen mit den Fischen:

1. Buntbarsche sind sehr anfällig und leben bei mir nicht lange. Es kommt nach 1,5 bis drei Jahren dazu, dass die Tiere auffällige Veränderungen der Schuppen im Kopfbereich zeigen, weite klaffende Wunden, als wenn andere Tiere zugebissen haben (vorgekommen bei Maroni- und Purpurprachtbarschen). Daran verenden Sie einige Tage später. Ich glaube gelesen zu haben, dass es bei Buntbarschen eine Krankheit gibt, die solche Wirkungen zeigt. Die Skalare sind robust aber Angriffslustig, ich denke eher etwas für ein Artenbecken mit vielen Weibchen und weniger Männchen.
2. Segelkäpflinge sind wenig anfällig für Krankheiten und haben so einiges überlebt, aber sind immer irgendwie im Fortpflanzungsdrang. Am besten mindestens zwei Weibchen auf ein Männchen, damit der ordentlich Abwechslung hat, sonst ist das Weibchen bald tot und das Männchen folgt wenig später an Vereinsamung.
3. Fadenfische sind Paarfische und sehr robust.
4. Meine Welse sind über jeden Zweifel erhaben,
5. Barben sehr Schwimmfreudig und extrem anfällig für Sauerstoffmangel!

Und das ist mein Problem. Vor zwei Wochen hab ich alle (und ausschließlich) meine Barben verloren: zwei ca. 20 cm große Haibarben, prächtig gewachsen und immer unterwegs (meine absoluten Lieblinge, die mir gerne beim Wasserwechsel einen ordentlichen Schrecken eingejagt haben, wenn sie mal gesprungen sind), 8 Schönflossenbarben und 2 Siamesische Rüsselbarben. Alle Fische hingen bäuchlings an der Wasseroberfläche, keinerlei Veränderungen am Körper, sie waren m.E. einfach erstickt. Die Welse fühlten sich pudelwohl, der Fransenlipper schwamm an der Oberfläche und schnappte nach Luft, daher meine Vermutung. ½ -Wasserwechsel und Filterreinigung waren die erste Maßnahme, obwohl ich dieses bereits eine Woche vorher getan hatte. Seitdem alles i.O, alle Fische wohlauf, die neuen Prachtschmerlen (seit einigen Tagen!) schwimmen und schwimmen und schwimmen (und sind erst 4 cm. groß!). Die Barben waren ca. 4-5 Jahre in meinem Becken und hatten nie irgendeine Krankheit (mit Ausnahme der Siamesischen Rüsselbarben, die sind damals übriggeblieben, als ich mir mit Lebendfutter eine Vergiftung 'reingeholt habe...)


Was könnte der Grund für dieses Massensterben gewesen sein? Am Morgen des Tages (30 Grad Außentemperatur!, im Becken 27-28 Grad) war alles i.O, die Fische fühlten sich wohl, das Wasser etwas trüb nach dem Füttern (ich füttere nur Trockenfutter, da ich mir mit Lebendfutter einmal eine Vergiftung reingeholt habe s.o., bisher niemals schlechte Erfahrungen mit dieser Entscheidung seit ca. 4 Jahren!).

Also vielen Dank für Eure Geduld nach diesem ellenlangen Beitrag. Würde mich freuen, wenn Ihr einige Tips und kritische Anmerkungen geben könntet, möchte ja schließlich was dazu lernen. Was meine Prachtschmerlen angeht, ich kenne die Vorbehalte, habe gestern alles dazu hier im Forum gelesen und muß es erst mal sacken lassen...

Gruß

OliBar
olibar ist offline  
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Alt 01.07.2003, 10:43   #2
Gast
 
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Standard Re: Neuer im Forum möchte sich hier vorstellen und hat 'ne F

Hi,
Zitat:
Zitat von olibar
Würde mich freuen, wenn Ihr einige Tips und kritische Anmerkungen geben könntet, möchte ja schließlich was dazu lerne
:lol: :lol: :lol: :lol: danke für Deinen ellenlangen Beitrag; habe mich köstlich amüsiert :lol: :lol: :lol:
Gast ist offline  
Alt 01.07.2003, 10:53   #3
Manfred Hofmann
 
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.....TROLLig......... leider zu schnell zu durchschauen......
Manfred Hofmann ist offline  
Alt 01.07.2003, 11:04   #4
olibar
 
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Zitat:
Zitat von Manfred Hofmann
.....TROLLig......... leider zu schnell zu durchschauen......
Warum bitteschön? Scheint ja ein eigenartiges Forum zu sein, wenn man auf einen ernst gemeinten Beitrag gleich solche Antworten bekommt! Ich befinde mich ja in einigen Foren, da ich unterchiedliche Interessen habe, aber das habe ich noch nicht erlebt. Wenn das alles war, dann danke und Tschüß

OliBar
olibar ist offline  
Alt 01.07.2003, 11:13   #5
Catwoman
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Hallo

Weil man das nicht wirklich ernst nehmen kann was du da schreibst!

Wie sollen denn Barben bei dem Besatz freudig schwimmen können? Die Beschreibung ähnelt eher einer Sardinen-Büchse.

Deswegen die Kommentare.

Und wenn du immer mal ne Handvoll Salz reinschmeisst, müsste das mittlwerweile nen Meerwasserbecken sein.

Gruss Kerstin
 
Alt 01.07.2003, 11:16   #6
Meister Eder
 
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Grürß Di!

Schick hoalt fei den Bricht an www.autsch.de , die moachn vielleicht woas drauß! :lol: :lol: :lol:
Meister Eder ist offline  
Alt 01.07.2003, 11:55   #7
CASE84
 
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Standard Sorry

Hi,

Sorry, aber soll ich dir mal einen Tipp geben:

Lass das mit dem Aquarium und mach nen Gewächshaus draus und züchte ein paar Pflanzen.

(Die armen Pflanzen)


Carsten
CASE84 ist offline  
Alt 01.07.2003, 11:58   #8
Birgit H.
 
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Hi Leute,
wieso seid ihr euch so sicher, daß dieser Fred ein Fake ist?
Ich kenne viele "Aquarianer", die ähnlich besetzte Becken haben und die "Haltbarkeit" ihrer Fische genauso bewerten wie Freund oliBar.
Manchmal hab ich das Gefühl, ihr verwechselt die heile Welt des Zififo mit der realen Welt der vollgestopften Glaskästen...
Ciao
Birgit
Birgit H. ist offline  
Alt 01.07.2003, 12:03   #9
Frontosa
 
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Hi OliBär,
Du könntest ne gute Fischsuppe aus dem Besatz machen.


Gruss,
Carsten
Frontosa ist offline  
Alt 01.07.2003, 12:17   #10
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Hi Birgit,

wenn Du so sicher bist, dass Olibar's Posting kein fake ist, warum hast Du ihm denn dann noch nicht geantwortet ? Niemand wird Dich daran hindern :wink:
Gast ist offline  
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